Produktbild: Jenseits der blauen Grenze

Jenseits der blauen Grenze

3

7,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

01.10.2022

Verlag

Magellan Verlag

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

952 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783734804038

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

01.10.2022

Verlag

Magellan Verlag

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

952 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783734804038

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  • Bewertung

    5/5

    25.05.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Einfach bewegend! ♡

    Ein Buch genauso sehr für Jugendliche wie für Erwachsene. Unglaublich authentisch wird der Alltag in und die Flucht aus der DDR geschildert. Brutal ehrlich, zu tiefst berührend und gleichzeitig wirkt es durch Witze und Situationskomik an manchen Stellen teilweise fast wieder erfrischend leicht. Wie auf Wellen übers Meer trug es mich Buchseite über Buchseite recht stetig voran. Auch nach dem Lesen lässt es mich nicht los. Diese Geschichte berührt. Ein Buch, das ich gewiss nie vergessen werde. ♡

  • Isabel (engi)

    aus Bietigheim-Bissingen

    5/5

    21.11.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ich bin ja eigentlich kein…

    Ich bin ja eigentlich kein wirklicher Fan von Jugendbüchern und mir war auch nicht bewusst, dass es sich mit „Jenseits der blauen Grenze“ um genau solch ein Exemplar handelt. Nun gut, es lag zu Hause und wollte gelesen werden, also frisch ans Werk. Umso positiver wurde ich nun überrascht, als ich merkte, dass mich die Geschichte tatsächlich total in den Bann zog. Wie live dabei fühlte ich ins Jahr 1989 in die DDR katapultiert und litt mit den beiden jungen Menschen Hanna und Andreas mit, wie sie in ihrer Verzweiflung nur einen Ausweg sehen, nämlich sich über die eiskalte Ostsee in Richtung Westen aufzumachen. Es beginnt eine mehr als tragische Odyssee. Wenn man doch nur eine Glaskugel hätte befragen können, die einem hätte sagen können, dass nur in wenigen Monaten die Grenze fallen würde … Der Schreibstil des Buchs war einfach aber dennoch strukturiert und spannend gehalten, so dass man sich immer mitten im Geschehen befand und die tiefe Niedergeschlagenheit gepaart mit wild entschlossener Hoffnung von Hanna und Andreas spüren konnte. Während mir Hanna definitiv als die Stärkere im Team vorkam wurde sie nie müde, sich um Andreas zu kümmern und ihm vor dem Aufgeben zu bewahren. Um den nächsten Lesern nicht die Lesefreude zu nehmen, belasse ich es an dieser Stelle mit weiteren Beschreibungen und vergebe stattdessen tatsächlich mit fünf Sternen die volle Punktzahl. Während mir die Thematik an sich nichts wirklich Neues geboten hat, ist die liebevolle Verpackung der Geschichte hier definitiv Programm. Von mir gibt es eine dicke Empfehlung!

  • Daggy

    5/5

    06.08.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Flucht aus der DDR über die Ostsee, mit viel Spannung erzählt

    "Ich kann nicht Biologie studieren. Mein Vater hat einen Dachschaden, meine Mutter ist nie da, mein Opa ist irre, der alte Knacker ... will mir an die Wäsche." Das ist die Situation der siebzehnjährigen Hanna. Ihrem Freund Andreas geht es nicht besser. Auch er darf nicht in der IT-Branche arbeiten, sein Vater schlägt ihn, deshalb wohnt er inzwischen in einem Abrisshaus. Ihr gemeinsamer Freund Sachsen-Jensi durfte mit seinen Eltern aus der DDR ausreisen. Hanna und Andreas überlegen deshalb 50 km über die Ostsee zu schwimmen. Das Buch beginnt mit dem Start dieser Flucht. Die beiden haben die Gegend um Warnemünde erkundet und sie wissen, wann man los kann, ohne gesehen zu werden. Hanna trainiert hart für dieses Unternehmen, beide haben einen Neoprenanzug, ohne den das Wasser viel zu kalt wäre. Durch ein dünnes Seil sind die beiden miteinander verbunden. Unterbrochen wird die Geschichte ihrer Flucht durch Rückblicke. Da geht es um die Versorgungslage, um ein Stasihaus, häusliche Gewalt, Depression, einen sozialistisch geprägten Schulalltag, mit all seinen Intrigen und Verleumdungen. Eine Welt, die den jungen Leser*innen und uns Westlern nicht bekannt ist. Manchmal möchte man da beim Lesen rufen "Seid ihr denn noch gescheit?" Dazwischen schwimmen die beiden immer weiter in die Ostsee Richtung Norden. Beinahe erwischt sie eine Streife mit ihren Scheinwerfern, dann kommen sogar Boote, die nach ihnen suchen, später ist ein Hubschrauber über ihnen. Für einige Zeit können sie sich auf einer Boje ausruhen, doch das Weiterschwimmen fällt danach um so schwerer. Die Sprache ist vom DDR-Terminus geprägt, es gibt hinten auch ein kleines Glossar. Zu Ende des Buches werden die Sätze immer kürzer, bestehen nur noch aus "Ein. Aus. Bin bald da. Aus. Wie lange. Ein. Noch." Beim Lesen wurde ich ganz kurzatmig und fühlte die Schwere der Glieder und die Nässe. Was das Buch noch einmal dramatischer macht, ist der Zeitpunkt der Handlung. Es ist August 1989 und die beiden hätten nur noch bis zum 9.11.1989 durchhalten müssen. Aber das wusste ja damals keiner. Gerade jetzt nachdem sich die Wiedervereinigung zum 30 Mal jährt, finde ich das Buch besonders wichtig. Gerade aus Schullektüre macht es Sinn. Es ist spannend zu lesen und man erfährt viel aus dieser Zeit der Wende aus erster Hand von einer Autorin, die damals so alt war wie Hanna.

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