Produktbild: Ein bisserl schimpfen ein bisserl räsonieren

Ein bisserl schimpfen ein bisserl räsonieren Leserbriefe anno dazumal. Die perfekte Melange aus Wiener Charme und Wiener Grant.

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

27240

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.03.2023

Verlag

Carl Ueberreuter Verlag

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

18,6/13,6/2,5 cm

Gewicht

302 g

Farbe

Karamell / Tabak

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8000-7834-9

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Ein höchst vergnügliches Buch! Die Presse | Hans Werner Scheidl Hans Werner Scheidl Die Presse 20230516

Produktdetails

Verkaufsrang

27240

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.03.2023

Verlag

Carl Ueberreuter Verlag

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

18,6/13,6/2,5 cm

Gewicht

302 g

Farbe

Karamell / Tabak

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8000-7834-9

Herstelleradresse

Carl Ueberreuter Verlag GmbH
Frankgasse 4
1090 Wien
AT
produktsicherheit@ueberreuter.at

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  • nanu?!

    aus Belgien

    5/5

    06.06.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Leserbriefe anno dazumal

    Dieses Buch beschäftigt sich mit dem Schimpfen. Anfang des 20. Jahrhunderts erschienen in der Zeitschrift "Wiener Hausfrau", unter der Rubrik "Der Klaghansl", Leserbriefe, die von den alltäglichen Ärgernissen des Alltags berichten. Die Beschwerden kamen aus der ganz normalen Bevölkerung und jedes Thema durfte angesprochen werden. Viele dieser Briefe fand ich ganz amüsant zu lesen, und oft handeln sie von Themen, die die Leute auch heute noch beklagenswert finden. Bei manchen Briefen blitzen auch die damaligen Lebensbedingungen durch. Wenn die Briefe von Dienstleuten geschrieben wurden, oder von Menschen, die über ihre Dienstboten herzogen. Aufgeteilt sind die Briefe in verschiedene Kategorien wie "Kleidung und Mode" oder "Mieten und Wohnen", damit der Leser sich leichter zurechtfindet. Aber der Macher dieses Buches meinte auch, das Schimpfen eine komplexe Angelegenheit sei und in viele Lebensbereiche gleichzeitig hineinreiche. Die Leserbriefe seien nicht immer einfach nach Themen zu trennen. Außerdem weist er darauf hin, dass in der "Wiener Hausfrau" mit Niveau und Stil geschimpft wurde. Schimpfworte oder derbe Flüche seien in diesem Buch also nicht zu finden. Ansprechen möchte ich noch die tolle Aufmachung des Buches. Es gibt einen bunten Buchschnitt, wunderschönes Vorsatzpapier und ab und an kleine Illustrationen. Das Buch hat ein kleineres Format als üblich und ist gebunden. Eine wunderschöne Ausgabe!

  • Birgit Peitz (Birgit51)

    aus Neuss

    5/5

    01.06.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Amüsante Zeitreise mit Leserbriefen von anno dazumal

    "Rauchende Herren auf der Tramway, ungezogene Kinder, verantwortungslose Eltern, schlechtes Personal – kommen Ihnen diese Klagen bekannt vor? Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts war man über diese Missstände ganz und gar nicht erfreut. Die Zeitung „Wiener Hausfrau“ ließ ihre Leserschaft in der Rubrik „Klaghansl“ über ihre alltäglichen Ärgernisse Dampf ablassen. " So steht es im Klappentext dieses sehr schön gestalteten, ca. 160 Seiten dicken gebundenen Buches. Über die dortige Sammlung der Leserbriefe der Wiener Bürger, die sich schon vor mehr als 100 Jahren über ihre Mitbürger echauffiert haben, habe ich mich sehr oft köstlich amüsiert und musste alle 2-3 Seiten schmunzeln. Manche Themen wie Mode, Hygiene, Essen und Trinken, Probleme mit den öffentlichen Verkehrsmitteln sind einfach immer noch aktuell, manche wie z.B. mit dem Hauspersonal kennen wir heute meist gar nicht mehr. In den Leserbriefen finden sich alltägliche Gewohnheiten wie z.B. das Rauchen, das Trinken von Alkohol, das Verhalten von Verkäuferinnen usw. Es ist wirklich ein spannender und einzigartiger Einblick in die damalige Zeit. Die Leserbriefe sind in Kategorien wie z.B. Kleider und Mode, KInder und Jugendliche, Lärm und ähnliche Belästigungen und viele mehr unterteilt. Vielfach wurden zu den Meinungen und Beklagungen von den damaligen Wiener Hausfrauen auch Lösungsvorschläge unterbreitet. Es ist eine tolle, sehr vergnügliche Zeitreise in die Vergangenheit, in der man so einiges über den damaligen Zeitgeist, die Politik, die Gesellschaft, die Gepflogenheiten der Menschen erfahren kann. Einige Ausdrücke und Formulierungen sind heutzutage natürlich nicht mehr gebräuchlich, gerade dies macht den Charme dieser Sammlung aus. Man kann dieses Buch immer mal wieder in die Hand nehmen, durch die einzelnen Briefe stöbern und muss es nicht wie einen Roman Seite für Seite in einer bestimmten Reihenfolge lesen. Ich halte dieses Buch für sehr lesenswert für Menschen, die gerne einen Einblick in das Leben von vor 100 Jahren, den damaligen Zeitgeist bekommen möchten und die sich einfach mal amüsieren möchten. Auch als Geschenk sehr geeignet.

  • Birgit51

    aus Neuss

    5/5

    01.06.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Rauchende Herren auf der…

    "Rauchende Herren auf der Tramway, ungezogene Kinder, verantwortungslose Eltern, schlechtes Personal – kommen Ihnen diese Klagen bekannt vor? Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts war man über diese Missstände ganz und gar nicht erfreut. Die Zeitung „Wiener Hausfrau“ ließ ihre Leserschaft in der Rubrik „Klaghansl“ über ihre alltäglichen Ärgernisse Dampf ablassen. " So steht es im Klappentext dieses sehr schön gestalteten, ca. 160 Seiten dicken gebundenen Buches. Über die dortige Sammlung der Leserbriefe der Wiener Bürger, die sich schon vor mehr als 100 Jahren über ihre Mitbürger echauffiert haben, habe ich mich sehr oft köstlich amüsiert und musste alle 2-3 Seiten schmunzeln. Manche Themen wie Mode, Hygiene, Essen und Trinken, Probleme mit den öffentlichen Verkehrsmitteln sind einfach immer noch aktuell, manche wie z.B. mit dem Hauspersonal kennen wir heute meist gar nicht mehr. In den Leserbriefen finden sich alltägliche Gewohnheiten wie z.B. das Rauchen, das Trinken von Alkohol, das Verhalten von Verkäuferinnen usw. Es ist wirklich ein spannender und einzigartiger Einblick in die damalige Zeit. Die Leserbriefe sind in Kategorien wie z.B. Kleider und Mode, KInder und Jugendliche, Lärm und ähnliche Belästigungen und viele mehr unterteilt. Vielfach wurden zu den Meinungen und Beklagungen von den damaligen Wiener Hausfrauen auch Lösungsvorschläge unterbreitet. Es ist eine tolle, sehr vergnügliche Zeitreise in die Vergangenheit, in der man so einiges über den damaligen Zeitgeist, die Politik, die Gesellschaft, die Gepflogenheiten der Menschen erfahren kann. Einige Ausdrücke und Formulierungen sind heutzutage natürlich nicht mehr gebräuchlich, gerade dies macht den Charme dieser Sammlung aus. Man kann dieses Buch immer mal wieder in die Hand nehmen, durch die einzelnen Briefe stöbern und muss es nicht wie einen Roman Seite für Seite in einer bestimmten Reihenfolge lesen. Ich halte dieses Buch für sehr lesenswert für Menschen, die gerne einen Einblick in das Leben von vor 100 Jahren, den damaligen Zeitgeist bekommen möchten und die sich einfach mal amüsieren möchten. Auch als Geschenk sehr geeignet.

  • Glückliche

    aus Sachsen

    5/5

    28.05.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Altmodisch oder topaktuell? Leserbriefe als Zeitzeugen

    Was für ein wunderschönes Buch! Ein toller Einband, Farbschnitt, ein älter erscheinendes Cover - alles wirkt sehr edel und wertig. Es strahlt insgesamt eine Gediegenheit, eine Klasse für sich, aus. Schon das Buch in den Händen zu halten und darin zu blättern bringen haptischen und optischen Genuss. In ihm vereint sind Leserbriefe aus dem Wien zu Anfang des 20 Jahrhunderts, die in der Zeitschrift „Wiener Hausfrau“ veröffentlicht wurden. Die Beiträge sind thematisch geordnet, wobei die Kapitel das gesamte öffentliche und familiäre Leben umfassen. So geht es beispielsweise um Sauberkeit und Hygiene, Kleidung und Mode oder Kaffeehäuser und Restaurants. Die Verfasser der jeweils nicht allzu langen Beiträge beklagen Missstände, die es ihrer Meinung nach nicht geben sollte. Dies geschieht in einer sehr kultivierten und höflichen Art. Im Anschluss wird der Idealzustand formuliert und oft auch ein Weg aufgezeigt, wie dieser erreicht werden kann. Liest man die Beiträge, muss man unweigerlich schmunzeln. Auf was so alles geachtet wurde, was da alles beanstandet wurde. Natürlich ist die Ausdrucksweise zum Teil veraltet, viele Kritiken könnten aber auch aus der heutigen Zeit stammen und sind aktuell wie damals. Nur lässt heute die Qualität und Höflichkeit oft zu wünschen übrig. Ich habe die Leserbriefe als ein Zeitzeugnis betrachtet und oft Vergleiche zu heute angestellt. Was die Gleichberechtigung der Frau betrifft, sind wir wirklich vorangekommen. Die Betrachtungen haben mich insgesamt sehr gut unterhalten. Das Buch ist auch wunderbar als Geschenk geeignet. Ich gebe eine überzeugte Leseempfehlung ab.

  • Glückliche

    aus Sachsen

    5/5

    28.05.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Altmodisch oder topaktuell?…

    Altmodisch oder topaktuell? Leserbriefe als Zeitzeugen Was für ein wunderschönes Buch! Ein toller Einband, Farbschnitt, ein älter erscheinendes Cover – alles wirkt sehr edel und wertig. Es strahlt insgesamt eine Gediegenheit, eine Klasse für sich, aus. Schon das Buch in den Händen zu halten und darin zu blättern bringen haptischen und optischen Genuss. In ihm vereint sind Leserbriefe aus dem Wien zu Anfang des 20 Jahrhunderts, die in der Zeitschrift „Wiener Hausfrau“ veröffentlicht wurden. Die Beiträge sind thematisch geordnet, wobei die Kapitel das gesamte öffentliche und familiäre Leben umfassen. So geht es beispielsweise um Sauberkeit und Hygiene, Kleidung und Mode oder Kaffeehäuser und Restaurants. Die Verfasser der jeweils nicht allzu langen Beiträge beklagen Missstände, die es ihrer Meinung nach nicht geben sollte. Dies geschieht in einer sehr kultivierten und höflichen Art. Im Anschluss wird der Idealzustand formuliert und oft auch ein Weg aufgezeigt, wie dieser erreicht werden kann. Liest man die Beiträge, muss man unweigerlich schmunzeln. Auf was so alles geachtet wurde, was da alles beanstandet wurde. Natürlich ist die Ausdrucksweise zum Teil veraltet, viele Kritiken könnten aber auch aus der heutigen Zeit stammen und sind aktuell wie damals. Nur lässt heute die Qualität und Höflichkeit oft zu wünschen übrig. Ich habe die Leserbriefe als ein Zeitzeugnis betrachtet und oft Vergleiche zu heute angestellt. Was die Gleichberechtigung der Frau betrifft, sind wir wirklich vorangekommen. Die Betrachtungen haben mich insgesamt sehr gut unterhalten. Das Buch ist auch wunderbar als Geschenk geeignet. Ich gebe eine überzeugte Leseempfehlung ab.

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