Produktbild: Wo die Fremde beginnt

Wo die Fremde beginnt Über Identität in der fragilen Gegenwart

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.01.2023

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

158

Maße (L/B/H)

22,1/14,8/2 cm

Gewicht

309 g

Farbe

Messing / Anthrazit

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-79932-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.01.2023

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

158

Maße (L/B/H)

22,1/14,8/2 cm

Gewicht

309 g

Farbe

Messing / Anthrazit

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-79932-7

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

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  • Bewertung

    5/5

    28.05.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sachbuchpreisnominierung 2023

    Wo beginnt die Fremde? Und wo Ausgrenzung? Elisabeth Wellershaus schreibt in diesem sehr persönlichen Buch, wie sie es erfahren hat. Als Kind mit einem schwarzen Vater ( der in Spanien lebt) und einer deutschen Mutter. Aufgewachsen In Hamburg bei den Großeltern geht sie auf Spurensuche. Sie besucht den Ortwo sie groß geworden ist, wo jetzt alles anders verläuft. Und immer wieder die Identitätsfindung. Uns zeigt das Buch, wie schwierig es Kinder und später dann als Erwachsene haben in einer Welt, zu der sie nicht richtig gehören, aber irgendwie doch schon. Ein lesenswertes Buch, welches uns einen Blick in die Welt von Menschen erlaubt die dazugehören, aber irgendwie nicht ganz. Beeindruckend.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    3/5

    27.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Preis für das Gefühl von Zugehörigkeit: Autobiografisches Sachbuch

    “Irgendeinen Preis zahlt wahrscheinlich jede:r für das Gefühl von Zugehörigkeit.” Ich hatte in der Anthologie “Frei sein!: Das Ringen um unseren höchsten Wert” einen Essay von Elisabeth Wellershaus gelesen, der mir sehr gut gefallen hatte. Daraufhin war ich neugierig auf ihr Buch “Wo die Fremde beginnt” geworden. Die Journalistin Elisabeth Wellershaus ist als Kind einer deutschen Mutter und eines Vaters, der aus Äquatorialguinea stammt, im sehr bürgerlichen Stadtteil Hamburg-Volksdorf mit ihren weißen Großeltern und ihrer weißen Mutter aufgewachsen. Als Schwarze Deutsche hat sie Fremdheit auf vielfältige Art kennengelernt, in Hamburg, Malaga und zwischen den komplexen Lebenswelten ihrer Eltern. Nach ihrer Studienzeit in London lebt sie nun mit ihrer Familie im Berliner Stadtteil Pankow und gehört zur privilegierten Mittelschicht Elisabeth Wellershaus zitiert häufig aus verschiedenen Büchern von diversen Autoren, hier wird aber jedes Thema nur angedeutet; nichts wird vertieft. “‘Wenn wir ihn (den Fremden) in uns erkennen, verhindern wir, dass wir ihn selbst verabscheuen.’ schreibt Julia Kristeva.” Das Buch lässt mich etwas ratlos zurück. Der Untertitel lautet ja “Eine autobiografische Annäherung”; das ist ganz passend, denn die Autorin erzählt den Leser*innen ähnlich einem Erlebnisbericht aus ihr Leben, das Thema “Fremdheit” ist hier das verbindende Element, das sich durch alle Kapitel des Buches zieht. Sie zeigt auf, dass Fremdheit viele Facetten haben kann: “Auf dem Weg durch ihre und meine Geschichten stieß ich auf ein Missverständnis, das sich hartnäckig hält: die Vorstellung, dass Fremdheit ein exklusiver Begriff ist. Es ist erstaunlich, wie oft die Wahrnehmung von Fremdheit heute auf marginalisierte Minderheiten projiziert wird. Denn weisen nicht jede Biografie und Erfahrung, jede Identität und Persönlichkeit eine schwindelerregende Komplexität auf? Sind wir nicht alle multikollektive Wesen mit einer Vielzahl persönlicher Zugehörigkeiten? Sind wir einander und uns selbst nicht alle fremd?” Vieles lässt sich auf das Leben vieler übertragen: “Ich habe mir lange nicht eingestanden, welchen Preis ich für die Zugehörigkeit gezahlt habe. Wie oft ich runtergeschluckt und weggelacht, verdrängt und verharmlost, wie ich die vermeintliche Fremdheit internalisiert und angenommen habe, anstatt sie zu verhandeln. Wie mühsam der Weg vom homogenen Hamburger Vorort bis zur Vielfalt meines heutigen Lebens war. Und wie sehr die Auseinandersetzung mit meiner deutschen Familie davon betroffen ist - die Beziehung zu meinem Mann, meinen Kindern, Freund:innen, Arbeitskolleg:innen.” "Fallen Ihnen auf Anhieb Orte ein, an denen Sie sich jenseits der eigenen Wohnung geborgen fühlen? Haben Sie eine Wohnung? Gibt es Menschen in Ihrer Stadt, den sie sich anvertrauen können? Beherrschen sie die Codes und Spielregeln, um sich im direkten Umfeld aufgehoben zu fühlen und Krisensituationen zu meistern? Haben Sie jemanden in der Stadt, dem Sie sich nicht erklären müssen? Wissen Sie, wo die schönsten Parks, Freibäder, Kneipen, Spazierwege, Spätis liegen? Durchdringen sie die Alltagslogistik aus Behörden, Schulen, Gesundheitsversorgung, kennen barrierefreie Restaurants, Theater, Kneipen, Treffpunkte queerer Communities, Anlaufstellen für Momente, in denen die Krise größer wird als die Resilienz? Kennen Sie Menschen in ihrer Stadt, mit denen Sie lachen können?  Wer die meisten dieser Fragen mit ja beantwortet, fühlt sich seinem Umfeld vermutlich in irgendeiner Form zugehörig. Doch selbst dann noch kann es sein, dass dieses Gefühl ins Wanken gerät. Exklusionsstrukturen durchziehen den Alltag überall dort, wo um Wahrnehmung, Wertschätzung und Verständnis gerungen wird. Und in städtischer Enge, wo ein vielgestaltiges Wir lebt, mag es gelegentlich scheinen, als würde der Raum für diverse Bedürfnisse zu eng." Stellenweise fand ich das Buch etwas ausschweifend geschrieben, manche Passagen dann wieder recht interessant. Es fehlt mir eine Art Fazit; etwas, das ich final aus dem Buch mitnehmen kann, aber ehrlich gesagt, weiß ich am Ende nicht, was die Autorin mir als Leser*in mit dem Buch sagen will.

  • wuestenblume023

    aus Erkrath

    3/5

    15.05.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Reflexionen zur eigenen und…

    Reflexionen zur eigenen und zugeschrieben Identität Das Thema ist spannend: verbunden mit unterschiedlichen Kulturen und Sprachen lädt die Autorin ein an einer biographischen Reflexion über Identität und Fremdheit, die Suche nach eigener Identität im Gegensatz zu von aussen zugeschriebener Identität. Die Aufteilung in Kapitel lässt eine gute Struktur vermuten. Innerhalb der Kapitel springt die Autorin zwischen persönlichen Schilderungen und Zitaten aus gelesenen Büchern. Der Wechsel ist für mein Empfinden oft zu abrupt und reisst aus dem Lesefluss. Die Autorin nähert sich dabei einer sehr virulenten Dynamik: in einem Europa mit offenen Binnengrenzen und Freizügigkeit verlieren nationale Identitäten an Bedeutung. Familien, in denen mehrere Nationalitäten versammelt sind, unterschiedliche Sprachen gesprochen werden und der Einfluss verschiedener Kulturen zum Tragen kommt, fordern dazu heraus, Identität neu zu denken und zu leben.

  • yellowdog

    3/5

    26.04.2023

    eBook (PDF)

    Über Identität in der…

    Über Identität in der fragilen Gegenwart Wo die Fremde beginnt ist beim C.H.Beck-Verlag erschienen und dieses Jahr für den Deutschen Sachbuchpreis nominiert. Die Autorin Elisabeth Wellerhaus nutzt stark eigene Erfahrungen, zitiert aber auch gezielt andere Autorinnen wie Daniela Dröscher, Alice Hasters u.a. Kapitelweise handelt Elisabeth Wellerhaus Themen wie Stadt, Arbeit, Familie etc. ab. Es gab in den letzten Monaten viele starke Sachbücher, die leider nicht nominiert wurden, aber dieses Buch ist auch keine schlechte Wahl.

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  • Produktbild: Wo die Fremde beginnt
  • KAPITEL 1: Überall
    KAPITEL 2: Nachbarschaften
    KAPITEL 3: Stadt
    KAPITEL 4: Arbeit
    KAPITEL 5: Freundschaft
    KAPITEL 6: Familie
    KAPITEL 7: Passing

    Dank
    Anmerkungen
    Quellenverzeichnis