Produktbild: Der Himmel über Cornwall

Der Himmel über Cornwall Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.06.2023

Verlag

Goldmann

Seitenzahl

560

Maße (L/B/H)

18,6/12,4/3,7 cm

Gewicht

409 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Originaltitel

The River Between Us

Übersetzt von

Kristina Lake-Zapp

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-49318-0

Beschreibung

Rezension

»Die perfekte Urlaubslektüre für Romantikerinnen - zum Seufzen schön.« ("bella")
»Packender und sehr berührender Roman.« ("Mainhattan Kurier")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.06.2023

Verlag

Goldmann

Seitenzahl

560

Maße (L/B/H)

18,6/12,4/3,7 cm

Gewicht

409 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Originaltitel

The River Between Us

Übersetzt von

Kristina Lake-Zapp

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-49318-0

Herstelleradresse

Goldmann TB
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Unerwartet guter Romantik-Schinken

Wandrina am 16.09.2024

Bewertungsnummer: 2293954

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wir folgen Theodora, welche sich nach ihrer Scheidung ein altes Cottage in Cornwall kauft. Dort stösst sie auf alte Liebesbriefe und beginnt die Geschichte des Cottages, welches zu einem alten Landsitz gehört, zu erforschen. Zudem erfährt sie, dass ihre Grossmutter nie verheiratet war und beginnt auch ihrer eigenen Familiengeschichte auf den Grund zu gehen. Und wie es der Zufall so will, führt auch ihre Familiengeschichte sie zurück zu besagtem Landsitz und dem alten Cottage in Cornwall. Zudem folgen wir der jungen Lady Alice, welche um 1914 in den britischen Hochadel eingeführt wird und eine möglichst gute Ehe schliessen soll. Davon möchte sie jedoch nichts wissen, sondern sich lieber für das Frauenstimmrecht einsetzen und ihr Leben in Freiheit und ohne die Vormundschaft durch einen Ehegatten leben. Von ihrer Familie wird sie sodann auf den Landsitz in Cornwall verbannt, wo sie eine leidenschaftliche Affäre beginnt, welche im ersten Weltkrieg jedoch ein jähes Ende findet. Den Teil, der in der Gegenwart spielt, fand ich nicht weltbewegend aber ok. Er hat durch die zweite Erzählebene das Leseerlebnis als Ganzes angereichert. Auch sorgte er mit ein paar witzigen Szenen für das eine oder andere Schmunzeln. Doch hier haben sich die Zufälle zu gut ergeben, alles war so rund und hat ach so gut zusammengepasst. Schlussendlich diente er nur als Rahmen, um die Geschichte der Lady Alice zu erzählen. Viel besser hat mir der Teil um Alice gefallen. Alice entwickelt sich im Laufe der Geschichte von einem Gör zu einer Frau. Ihre Entwicklung ist gezeichnet von Verlust und Trauer. Das gibt ihr eine gewisse Tiefe. Zudem gibt sie uns einen Einblick in den britischen Hochadel um die Zeit des ersten Weltkriegs - was sehr interessant ist. Ihr Gefühl, im goldenen Käfig gefangen zu sein, spürt man als Leser fast körperlich. Ebenso, als ihr in gewissem Masse der Ausbruch gelingt in dem sie sich in ihrer Liebschaft ausleben kann. Doch dann wird sie Erwachsen und lernt, Freiheit nicht mehr als Flucht vor der Pflicht zu verstehen sondern ihre Freiheit wahrzunehmen, indem sie ihre Pflicht formt. Indem sie sich den Ansprüchen der Gesellschaft stellt. Diesen Teil der Geschichte mochte ich sehr! Alles in allem hat mich das Buch unerwartet gut unterhalten. Die Geschichte ist kurzweilig und oftmals nimmt sie unerwartete Wendungen.

Unerwartet guter Romantik-Schinken

Wandrina am 16.09.2024
Bewertungsnummer: 2293954
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wir folgen Theodora, welche sich nach ihrer Scheidung ein altes Cottage in Cornwall kauft. Dort stösst sie auf alte Liebesbriefe und beginnt die Geschichte des Cottages, welches zu einem alten Landsitz gehört, zu erforschen. Zudem erfährt sie, dass ihre Grossmutter nie verheiratet war und beginnt auch ihrer eigenen Familiengeschichte auf den Grund zu gehen. Und wie es der Zufall so will, führt auch ihre Familiengeschichte sie zurück zu besagtem Landsitz und dem alten Cottage in Cornwall. Zudem folgen wir der jungen Lady Alice, welche um 1914 in den britischen Hochadel eingeführt wird und eine möglichst gute Ehe schliessen soll. Davon möchte sie jedoch nichts wissen, sondern sich lieber für das Frauenstimmrecht einsetzen und ihr Leben in Freiheit und ohne die Vormundschaft durch einen Ehegatten leben. Von ihrer Familie wird sie sodann auf den Landsitz in Cornwall verbannt, wo sie eine leidenschaftliche Affäre beginnt, welche im ersten Weltkrieg jedoch ein jähes Ende findet. Den Teil, der in der Gegenwart spielt, fand ich nicht weltbewegend aber ok. Er hat durch die zweite Erzählebene das Leseerlebnis als Ganzes angereichert. Auch sorgte er mit ein paar witzigen Szenen für das eine oder andere Schmunzeln. Doch hier haben sich die Zufälle zu gut ergeben, alles war so rund und hat ach so gut zusammengepasst. Schlussendlich diente er nur als Rahmen, um die Geschichte der Lady Alice zu erzählen. Viel besser hat mir der Teil um Alice gefallen. Alice entwickelt sich im Laufe der Geschichte von einem Gör zu einer Frau. Ihre Entwicklung ist gezeichnet von Verlust und Trauer. Das gibt ihr eine gewisse Tiefe. Zudem gibt sie uns einen Einblick in den britischen Hochadel um die Zeit des ersten Weltkriegs - was sehr interessant ist. Ihr Gefühl, im goldenen Käfig gefangen zu sein, spürt man als Leser fast körperlich. Ebenso, als ihr in gewissem Masse der Ausbruch gelingt in dem sie sich in ihrer Liebschaft ausleben kann. Doch dann wird sie Erwachsen und lernt, Freiheit nicht mehr als Flucht vor der Pflicht zu verstehen sondern ihre Freiheit wahrzunehmen, indem sie ihre Pflicht formt. Indem sie sich den Ansprüchen der Gesellschaft stellt. Diesen Teil der Geschichte mochte ich sehr! Alles in allem hat mich das Buch unerwartet gut unterhalten. Die Geschichte ist kurzweilig und oftmals nimmt sie unerwartete Wendungen.

Eine Leidenschaft ist genug

Bewertung am 20.07.2023

Bewertungsnummer: 1983685

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieses Buch ist so durchwachsen, dass es mir schwerfällt, die richtigen Worte zu finden. Erst dachte ich, in der Hauptrolle sei Theo allein, eine mutige, tatkräftige Frau, die sich nicht so leicht aus der Ruhe bringen lässt. Aber dann befindet man sich plötzlich im Jahre 1914, als läse man ein völlig anderes Buch. Hier kommt Alice ins Spiel, die eine ebenso große Rolle einnimmt. Von da an wechselt die Erzählung zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Alice ist eine eigenwillige junge Frau mit starkem Willen und großer Leidenschaft und ahnt nicht, was das Leben für sie bereithält. Leider wurde ich mit den Protagonisten lange nicht warm, vor allem nicht mit Theo. In ihrem Fall reihen sich für meinen Geschmack zu viele Zufälle aneinander, die im Prinzip darauf hinauslaufen, die Geschichte von Alice zu erzählen. Teilweise werden die Szenen kurz und bündig abgehandelt, was mir das mitfühlen erschwerte. Schließlich entwickelt sich die Story aber zu einem herzzerreißenden Drama, das Protagonisten und Leser in die Verzweiflung stürzt. Die Geschichte hat so viele Facetten und ruft die furchtbaren Schicksale, die sich aus dem ersten Weltkrieg ergaben in Erinnerung. Vor allem das Loch, das der Tod unzähliger junger Männer in die Gesellschaft gerissen hat, und die Konsequenz, die dies mit sich brachte, wird zum Thema. Mein Fazit: ein mitreißendes, durchaus lesenswertes Buch, jedoch mit einigen Längen

Eine Leidenschaft ist genug

Bewertung am 20.07.2023
Bewertungsnummer: 1983685
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieses Buch ist so durchwachsen, dass es mir schwerfällt, die richtigen Worte zu finden. Erst dachte ich, in der Hauptrolle sei Theo allein, eine mutige, tatkräftige Frau, die sich nicht so leicht aus der Ruhe bringen lässt. Aber dann befindet man sich plötzlich im Jahre 1914, als läse man ein völlig anderes Buch. Hier kommt Alice ins Spiel, die eine ebenso große Rolle einnimmt. Von da an wechselt die Erzählung zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Alice ist eine eigenwillige junge Frau mit starkem Willen und großer Leidenschaft und ahnt nicht, was das Leben für sie bereithält. Leider wurde ich mit den Protagonisten lange nicht warm, vor allem nicht mit Theo. In ihrem Fall reihen sich für meinen Geschmack zu viele Zufälle aneinander, die im Prinzip darauf hinauslaufen, die Geschichte von Alice zu erzählen. Teilweise werden die Szenen kurz und bündig abgehandelt, was mir das mitfühlen erschwerte. Schließlich entwickelt sich die Story aber zu einem herzzerreißenden Drama, das Protagonisten und Leser in die Verzweiflung stürzt. Die Geschichte hat so viele Facetten und ruft die furchtbaren Schicksale, die sich aus dem ersten Weltkrieg ergaben in Erinnerung. Vor allem das Loch, das der Tod unzähliger junger Männer in die Gesellschaft gerissen hat, und die Konsequenz, die dies mit sich brachte, wird zum Thema. Mein Fazit: ein mitreißendes, durchaus lesenswertes Buch, jedoch mit einigen Längen

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Der Himmel über Cornwall

von Liz Fenwick

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