Mai 1962: Marie Graf ist Anfang zwanzig und lebt ihr Leben so, wie von den Eltern geplant. Heimlich jedoch hat sie einen Traum: Sie will Reporterin werden. Sie will schreiben, informieren, aufrütteln. Als die neu gegründete Zeitung Der Tag ihr ein Praktikum anbietet, kann sie ihr Glück kaum fassen. Doch Marie muss sich jeden Schritt ihres Weges hart erkämpfen, sich gegen egozentrische Kollegen, schwierige Interviewpartner und ihre eigenen Eltern durchsetzen. Dank der Hilfe ihres Mentors beim Tag bekommt Marie die Gelegenheit, Größen wie Pierre Brice und Hildegard Knef kennenzulernen. Aus ihr wird Malou Graf, Gesellschaftskolumnistin. Doch der Erfolg im Beruf hat Schattenseiten, nicht zuletzt für Malous Liebesleben. Und dann ist da noch ein Familiengeheimnis, das alles zerstören könnte, was sie sich so mühsam aufgebaut hat …
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Eine junge Frau geht ihren Weg
Bewertung aus Oberhausen am 30.07.2023
Bewertungsnummer: 1990199
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Die junge Marie-Louise Graf hat Anfang der 60er Jahre den Traum Journalistin zu werden. Entgegen dem Wunsch ihrer Eltern die familieneigene Drogerie zu übernehmen oder gar Medizin zu studieren. Marie später Malou, kommt ihrem Traum nah. Jedoch nicht ohne Höhen und Tiefen. Teresa Simon beschreibt das Leben der jungen Malou in ihrer fesselnden Art. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Spannung, Gefühle, alles was ein gutes Buch braucht werden hier vereint. Gespannt erwarte ich den 2. Teil der Geschichte. Für mich eine klare Kaufempfehlung!
Die Reporterin - Zwischen den Zeilen
Bewertung am 29.07.2023
Bewertungsnummer: 1990102
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Inhalt siehe Klappentext.
Ich habe schon viele Bücher von Teresa Simon (auch als Brigitte Riebe) gelesen und bin immer wieder begeistert, wie sie die unterschiedlichsten Themen fesselnd und spannend an den Leser bringt.
Das Gebiet der Zeitungen, Zeitschriften und Verlage war mir bis dazu fremd - hier bekommt man einen, wie ich finde, guten Einblick in den nicht immer leichten und sicherlich sehr abwechslungsreichen Alltag der Journalisten, Redakteure, Fotografen, etc. Ein hektischer Beruf, der viel Einsatz erfordert, aber, wenn man dafür lebt, sicher auch viel Spaß macht. Man trifft Menschen, die man mag oder nicht bzw. umgekehrt, hat Kollegen oder Neider, kann Informationen bekommen und entscheiden, wie man sie sinnvoll einsetzt. Für Marie-Louise, deren neuer Name Malou mir viel besser gefällt, ist der Journalismus ihr Leben, schon früh merkt sie, dass sie als Drogistin nicht glücklich wird. Darüber sind ihre Eltern nicht glücklich, aber in der Familie Graf ist dies nicht der einzige Streitpunkt. Malou trifft einige Entscheidungen, die nicht im Sinne ihrer Eltern wären, aber für sie und ihr Umfeld ist es zu dieser Zeit am besten. Unterstützung bekommt sie von verschiedenen Kollegen, während wiederum andere sie gerne loswerden würden. Es gibt natürlich auch traurige Stellen in "Die Reporterin - Zwischen den Zeilen". Während Malou sich hocharbeitet und um ihren Posten kämpft, verliert sie zwei liebe, treue Freunde und auch in der Familie sieht es dunkel aus.
Mehr möchte ich nicht verraten, außer, dass das Ende ein gemeiner Cliffhanger ist und ich hoffe, den zweiten Band in Kürze im Anschluss lesen zu können. Das Buch hat mich mitgerissen, begeistert, überzeugt, ich fühlte mich den Personen so nah, es war einfach wunderbar, über die Sportler, Reichen, Schönen und Berühmten zu lesen und definitiv eine Leseempfehlung mit 5 Sternen wert.
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