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Zeit der Schuld

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

12007

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.03.2023

Verlag

Blessing

Seitenzahl

688

Maße (L/B/H)

22,1/14,2/4 cm

Gewicht

699 g

Farbe

Anthrazit / Graublau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Age of Vice

Übersetzt von

Astrid Finke

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89667-707-5

Beschreibung

Rezension

»Ein Epos im besten Sinne. Bildgewaltig und mitreißend. Einmal angefangen werden Sie ihn nicht mehr aus der Hand legen. […] Ein toller Schmöker.« ("ZDF Morgenmagazin, Peter Twiehaus")
»Ein rauschhafter und intensiver Roman, in seinem Anspruch so monumental wie in seiner Ausführung brillant.« ("SPIEGEL ONLINE, Marcus Müntefering")
»Enorm kraftvoll in Stil und Gehalt - mit Figuren, die man nicht mehr vergisst.« ("DLF Lesart, Joachim Scholl")
»Ein herausragendes Buch, exzellent konstruiert und stilistisch beeindruckend. […] Dieser Roman ist so gut gearbeitet, dass er selbst Maßstäbe setzt für die Zukunft.« ("WDR 5 "Buch der Woche", Ulrich Noller")
»Ab der ersten Seite kippt man in diesen Roman und kann sich dem Sog kaum entziehen. […] Einer der spannendsten Romane des Frühjahrs!« ("Karla Paul, Long Story Short")

Produktdetails

Verkaufsrang

12007

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.03.2023

Verlag

Blessing

Seitenzahl

688

Maße (L/B/H)

22,1/14,2/4 cm

Gewicht

699 g

Farbe

Anthrazit / Graublau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Age of Vice

Übersetzt von

Astrid Finke

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89667-707-5

Herstelleradresse

Blessing Karl Verlag
Neumarkter Strasse 28
81673 München
DE

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  • nil_liest

    aus RheinMain Gebiet

    5/5

    17.09.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Indiens verachtete Unterschicht

    Wie konnte dieses Buch in den Neuerscheinungen untergehen? Was ein tolles Buch, dass in keine Schublade passt, es steht Roman drauf, ist aber auch spannend, denn der Auftakt ist kriminell! Im Mittelpunkt stehen die drei Protagonisten Sunny Wadia, der Leibeigene Ajay und Sunnys Freundin Neda, die sich das barbarische Verhalten ihres Freundes nicht gutheißen kann. Sunny, der unerschöpflich Reiche Erbe eines indischen Imperiums rast in der Nacht mit seinem Mercedes über Menschen, die keine Bleibe haben und unter der Brücke hausen. Viele Tode und wer wird als Schuldiger deklariert? Sein Bediensteter Ajay. Schon hier schlägt die indischstämmige Autorin Deepti Kapoor die erste Brücke zwischen ganz unten und ganz oben. Sie zeigt uns die krasse Verteilung des Geldes über die Schichten und Kasten hinweg. Wie erbarmungslos die Oberschicht das Fußvolk behandelt. Die Autorin zeigt Missstände auf und verarbeitet spannend ihre Erfahrungen als Journalistin. Der Roman mit seinen gut 700 Seiten bezieht sich auf die Zeit von ca 1990 bis 2008. Das Buch wurde sehr gut aus dem Englischen ins Deutsche übertrage von Astrid Finke. Für Geografie-Liebhaber ist vorne auch eine kleine Karte abgedruckt um die Orte des Romans besser einordnen zu können. Ich kann es euch nur sehr ans Herz legen, wer sich für Indien und die sozialen Verhältnisse dort interessiert macht mit diesem Roman einen guten Fang!

  • Sue

    aus Uelzen

    5/5

    04.08.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wahnsinnig mitreißend und spannend, aber auch sehr schmerzvoll.

    "Lange liegt er reglos unter den Decken, sein Geist ein im Flug über dem Meer schlafender Vogel." Deepti Kapoors Roman "Zeit der Schuld" ist ein turbolentes Buch, das in Indien zu Beginn des 21. Jahrhunderts spielt. (Übersetzt aus dem Englischen von Astrid Finke.) In diesem Roman geht es um drei Menschen, deren Schicksal eng miteinander verwoben ist. Auf der einen Seite haben wir Ajay. Ein junger Inder aus der Kaste der Unberührbaren, der von seiner Mutter "verkauft" wird, um die Familienschulden abzuarbeiten. Auf der anderen Seite ist dort Sunny Wadia, der als Sohn von Bunty Wadia quasi der Prinz von Neu Delhi ist. Sunny hat hochtrabende Träume, mit denen er sich aus den Fängen seines Vaters befreien möchte. Da er seine Familie, insbesondere seinen Vater und Onkel, kaum ertragen kann, feiert Sunny exzessiv Partys und konsumiert Alkohol und Drogen in rauen Mengen, um sich frei zu fühlen. Und dann gibt es da noch Neda, eine junge Journalistin aus gutem Hause. Sie entwickelt ein Interesse und wachsende Neugier an den Machenschaften des Wadia-Clans. Gibt sie sich Sunny gegenüber zuerst gelangweilt und uninteressiert, verfällt sie ihm irgendwann doch. Und ohne dass sie es wirklich will oder auch nur stoppen kann, verliert sich Neda mehr und mehr in diesem Strudel aus Partys, Sex, Alkohol, Drogen und Gewalt. Dieses Buch hat mich wirklich mitgerissen. Es ist unglaublich gut und spannend geschrieben, so dass ich nur so durch die Seiten flog. Besonders spannend fand ich, dass die Geschichte aus drei Perspektiven erzählt wird und wir so auch immer neue Seiten an den drei Hauptcharakteren entdecken können. Während ich Sunny aus Ajays Sicht als herrisch, arrogant und herablassend wahrnahm, zeigte mir Neda eine Verletzlichkeit und auch Verlorenheit an ihm, die mich sehr überraschte und die ich ihm niemals zugetraut hätte. Zum Ende des Buches erhöht Deepti Kapoor die Schlagzahl meines Pulses, denn die Geschichte wird hier sehr temporeich. Der Roman zeigt schockierende und brutale Bilder aus einem modernen, im Aufstreben begriffenen Indien, das aber wegen der Korruption, den mafiösen Strukturen und seinem menschenverachtenden Kastensystem kaum in der Lage sein wird, sich je aus seinen alten Strukturen zu befreien. Das wollen all die Wadias und Singhs Indiens aber auch nicht, denn es wäre nicht nur ein Machtverlust für sie, sie würden auch Unmengen an Kapital einbüßen. Solange solche Menschen an den Hebeln in der Politik sitzen, Regierungsbeamte und die Polizei dafür bezahlen wegzusehen, wird alles beim Alten bleiben. "Zeit der Schuld" ist ein Buch, das mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird und das ich mit zu meinen Jahreshighlights zähle. "Das Rad wird sich weiter auf den Zerfall zudrehen, der uns alle auslöschen wird."

  • hallobuch, Silke Schröder

    aus Hannover

    5/5

    15.05.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein spannender und schonungsloser Gesellschaftsroman

    Deepti Kapoors “Zeit der Schuld” ist gleichzeitig ein brutales Gangsterepos und ein emotionaler Familienroman, der einen Einblick in die erbarmungslosen Verhältnisse der indischen Gesellschaft gibt. Denn die indische Autorin legt den Finger dahin, wo es weh tut: Auf korrupte Machenschaften zwischen Politik, Polizei und organisierter Kriminalität, auf die Gewissenlosigkeit der mächtigen Clan-Bosse, die Gier und Skrupellosigkeiten der Bessergestellten gegenüber den niedrigeren – und fast immer ärmeren – Kasten der Gesellschaft. Sie erzählt von Raffgier, Drogen und dem bedingungslosen, unterwürfigen Gehorsam, der in den Arbeitsverhältnissen zwischen Oben und Unteren erwartet wird. Kapoor erzählt ihre Geschichte aus der Sicht der Journalistin Needa, die das moderne Indien repräsentiert, aus der Perspektive des gehorsamen, aus ärmsten Verhältnissen stammenden Ajay und aus dem Blickwinkel von Sunny, der aus einem superreichen und leider ziemlich kriminellen Clan kommt. Heraus kommt ein spannender und schonungsloser Gesellschaftsroman, bei dem noch einiges zu erwarten ist, denn “Zeit der Schuld” ist der erste Teil einer Trilogie und großartig gelesen von Florian Schmidtke.

  • Yasmin Tiefenthaler

    aus Gmunden

    5/5

    09.05.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zeit der Schuld

    Großartiges Buch! "Zeit der Schuld" ist ein Roman, den man schwer wieder weglegen möchte. Mit ständiger quälender Angst fragt man sich "Was passiert als nächstes??". Eine fesselnde Geschichte , über das Kastensystem und die Korruption in Indien in den frühen Jahren des 21. Jahrhunderts. Wir begleiten Ajay, den Diener, Neda, die Journalistin, und Sunny, den einzigen Sohn eines äußerst reichen Geschäftsmannes.

  • Elvira P.

    aus Goch

    5/5

    07.05.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Genial geschrieben!

    In den Slums von Delhi geboren, außerhalb der Kasten lebend, schon als kleiner Junge verkauft, lernt Ajay zu dienen und sich anzupassen. Eigentlich hätte er in den Bergen ein zufriedenes Leben führen können, aber auf einer seiner Stippvisiten wird Sunny, der Sohn des einflussreichen Wadia-Clans auf ihn aufmerksam, verführt/entführt ihn in das aufregende Leben von Delhi und macht Ajay zu seinem fleißigen und loyalen Diener. Sunny, Lebemann und Urheber ausschweifender Partys, hat hochtrabende Visionen. Er will Delhi zu einer sauberen, modernen und lebensbejahenden Stadt umbauen. Die Journalistin Neda ist kritisch gegenüber seinen Vorstellungen und recherchiert zu den politischen Machenschaften und zweifelhaften Geschäften des Wadia-Clan. Als sie Sunny begegnet, unterliegt sie seinem Charisma und verliebt sich in ihn. Was für eine Geschichte! Zuerst hat mich der poetische und visualisierende Schreibstil in seinen Bann gezogen. Sie beschreibt die stinkenden Kloaken und auch die brutalen Gewaltszenen durch einen Weichzeichner, der das Ganze etwas abmildert, aber immer noch real wiedergibt. Ich bin ein eher ungeduldiger Leser und mache mir nichts aus ausschweifenden Beschreibungen, aber den ausschweifenden, bis ins Detail gehenden Blick von Deepti Kapoor habe ich genossen. Man konnte sich in die Umgebung einfühlen und blickte in Ecken, die man nicht ohne ihre Beschreibung entdeckt hätte. Ich war noch nie in Indien und habe bisher wenig darüber gelesen. Ich denke in diesem Buch habe ich viel über Indien, seine Kultur, seine mafiösen Strukturen und über die Verflechtungen mit der Politik gelernt. Die Geschichte war völlig außerhalb meines Erfahrungsbereich und auch außerhalb meines Vorstellungsvermögen. Sie ist so dicht und bildhaft geschrieben, dass sie den Leser nicht mehr loslässt. Das Ende signalisiert dem begeisterten Leser, Deepti Kapoor hat noch viel über Indien, seine Clans und persönliche Schicksale zu erzählen.

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    Philipp Hagen

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

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    4/5

    02.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    In den USA wurde "Zeit der Schuld"...

    In den USA wurde "Zeit der Schuld" nach Erscheinen mit Mario Puzos Mafia-Klassiker "Der Pate" verglichen. Damit hängt die Latte ziemlich hoch. Deepti Kapoor nimmt sie - elegant und dynamisch. Der Vergleich mit dem Paten hinkt und trifft trotzdem ins Schwarze.

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