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Raphaela Edelbauer

1. Die Inkommensurablen

Die Inkommensurablen Ausgezeichnet mit dem Deutsche Hörbuchpreis 2024 für Beste Interpretin (Cornelius Obonya)

Gesprochen von
18

25,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Cornelius Obonya

Spieldauer

10 Stunden und 56 Minuten

Erscheinungsdatum

24.02.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

CD

Anzahl

2

Verlag

Random House Audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783837164459

Beschreibung

Rezension

»Von Cornelius Obonya mit großer Variabilität der Stimme beeindruckend interpretiert.« ("hr2-Hörbuchbestenliste April 2023")
»[W]underbar vorgetragen, vom stimmlich sehr begnadeten Schauspieler Cornelius Obonya, der allen Figuren […] eine ganz besondere Stimmfarbe gibt« ("Dorothee Meyer-Kahrweg, hr2-Kultur")
»Obonya macht mit seiner Interpretation diesen Geschichtsroman zu einem unvergesslich kraftvollen Ein-Mann- Hörspiel.« ("Kristian Teetz, Hannoversche Allgemeine Zeitung")

Produktdetails

Gesprochen von

Cornelius Obonya

Spieldauer

10 Stunden und 56 Minuten

Erscheinungsdatum

24.02.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

CD

Anzahl

2

Verlag

Random House Audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783837164459

Herstelleradresse

Random House Audio
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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„Haben in der Konsequenz nicht wir die Ideen, sondern haben sie uns?“

Gesellschaftliche Betrachterin aus Großraum Halle (Saale) am 20.07.2025

Bewertungsnummer: 2544203

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein sprachgewaltiger Roman mit gesellschaftlicher Weitsicht! - Der Bauernknecht Hans Ranftler trifft mit einer Visitenkarte der Psychoanalytikerin Helene Cheresch in Wien ein. Ihn plagt seine seherische Fähigkeit, dass er in manchen Situationen einen Satz schon genau kennt, den sein Gegenüber im nächsten Moment aussprechen wird. Sein im Unterbewusstsein hysterisches Empfinden tritt aber in den Hintergrund angesichts der propagandistisch entfachten, sich lauffeuernd durch Wien bewegenden Massenhysterie für die Mobilmachung zum Beginn des Weltkrieges. Ist der Wiener Bahnhof bei Hans frühmorgendlichen Ankunft am 30. Juli 1914 bereits proppenvoll mit Menschen und flüchtigen Eindrücken von ihnen, wird sich in den nächsten 36 Stunden der Romanhandlung die Masse Mensch zur Undurchdringbarkeit steigern. Auf der Schwelle der auf der Visitenkarte markierten Praxis begegnet Hans den gleichaltrigen Adam und Klara und bewegt sich mit ihnen fortan gemeinsam gegen den Menschenstrom. Hans muss ohne Geld die Zeit bis zum für den Nachmittag des Folgetages vereinbarten Termin mit Helene überbrücken, ohne in eine Musterungsstelle zu schwappen. Adam, mit aristokratischem Stammbaum und Offizierslaufbahn, hat seinen Einberufungsbefehl schon und zweifelt (noch in ziviler Kleidung) hin- und hergerissen, ob er in den Krieg ziehen soll. Klara, die sich aus niedersten sozialen Verhältnissen lösen konnte und sich an der Stufe zur akademisch anerkannten Spitzenmathematikerin befindet, muss zu ihrem Rigorosum in die Universität, wohingegen die bellizistischen Macker den Frauen in der Gesellschaft nur noch den Wert von dringend benötigten Uniformschneiderinnen zumessen. Die Stationen, die die Autorin Raphaela Edelbauer Hans, Adam und die stets klarsehende Klara in diesen anderthalb Tagen nehmen lässt, seien hier nicht verraten – seien Sie als Leserin stets überrascht. Vermeiden Sie beim Lesen aber bitte keinesfalls den Parallelblick auf heutige gesellschaftliche Zustände, die nicht wirklich anders sind als am 30. Juli 1914, denn: „Das Prophetische tarnt sich stets als Erinnerung.“

„Haben in der Konsequenz nicht wir die Ideen, sondern haben sie uns?“

Gesellschaftliche Betrachterin aus Großraum Halle (Saale) am 20.07.2025
Bewertungsnummer: 2544203
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein sprachgewaltiger Roman mit gesellschaftlicher Weitsicht! - Der Bauernknecht Hans Ranftler trifft mit einer Visitenkarte der Psychoanalytikerin Helene Cheresch in Wien ein. Ihn plagt seine seherische Fähigkeit, dass er in manchen Situationen einen Satz schon genau kennt, den sein Gegenüber im nächsten Moment aussprechen wird. Sein im Unterbewusstsein hysterisches Empfinden tritt aber in den Hintergrund angesichts der propagandistisch entfachten, sich lauffeuernd durch Wien bewegenden Massenhysterie für die Mobilmachung zum Beginn des Weltkrieges. Ist der Wiener Bahnhof bei Hans frühmorgendlichen Ankunft am 30. Juli 1914 bereits proppenvoll mit Menschen und flüchtigen Eindrücken von ihnen, wird sich in den nächsten 36 Stunden der Romanhandlung die Masse Mensch zur Undurchdringbarkeit steigern. Auf der Schwelle der auf der Visitenkarte markierten Praxis begegnet Hans den gleichaltrigen Adam und Klara und bewegt sich mit ihnen fortan gemeinsam gegen den Menschenstrom. Hans muss ohne Geld die Zeit bis zum für den Nachmittag des Folgetages vereinbarten Termin mit Helene überbrücken, ohne in eine Musterungsstelle zu schwappen. Adam, mit aristokratischem Stammbaum und Offizierslaufbahn, hat seinen Einberufungsbefehl schon und zweifelt (noch in ziviler Kleidung) hin- und hergerissen, ob er in den Krieg ziehen soll. Klara, die sich aus niedersten sozialen Verhältnissen lösen konnte und sich an der Stufe zur akademisch anerkannten Spitzenmathematikerin befindet, muss zu ihrem Rigorosum in die Universität, wohingegen die bellizistischen Macker den Frauen in der Gesellschaft nur noch den Wert von dringend benötigten Uniformschneiderinnen zumessen. Die Stationen, die die Autorin Raphaela Edelbauer Hans, Adam und die stets klarsehende Klara in diesen anderthalb Tagen nehmen lässt, seien hier nicht verraten – seien Sie als Leserin stets überrascht. Vermeiden Sie beim Lesen aber bitte keinesfalls den Parallelblick auf heutige gesellschaftliche Zustände, die nicht wirklich anders sind als am 30. Juli 1914, denn: „Das Prophetische tarnt sich stets als Erinnerung.“

Großartig, rasant und klug

MarieOn am 12.12.2024

Bewertungsnummer: 2362480

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wien 1914. Der Pferdeknecht Hans war nach dem plötzlichen Tod seines Vaters kilometerweit weggebracht worden, um auf dem Hof eines Bauern zu dienen. Seit nun sieben Jahren hat er den Hof nie verlassen und keine Schule besucht. Er glaubt, dass er die Gedanken anderer Menschen lesen kann und mit dieser besonderen Gabe packt er seinen Rucksack und macht sich bei Nacht und Nebel davon, sein Glück in Wien zu versuchen. Im Gepäck, die Zeitungsannonce der Psychoanalytikerin Helene Cheresch. Am Wiener Hauptbahnhof herrscht ein Treiben, wie es Hans nie zuvor erlebt hat. Menschen in so edler Kleidung, dass ein einzelnes Fädchen des Rocks bei weitem übersteigen würde, was Hans je besessen hat. Burschen anderer Sprache lachen ihn an und geben ihm von ihrem Laib Brot. Hans sucht sich fragend den Weg zu Helenes Haus. Dort angekommen ist er überwältigt von den Gründerzeitvillen. Weil auf sein Klopfen niemand reagiert, legt er sich matt von der Reise auf das Trottoir, kurz die Augen zu schließen. Gleich darauf wird er von einer resoluten Frau mittleren Alters hochgescheucht. Es ist die Psychoanalytikerin. Kurz darf Hans bei ihr vorsprechen, um gleich darauf wieder fortgeschickt zu werden. Unten trifft er auf eine junge schöne Frau und kommt mit ihr ins Gespräch, es ist die Mathematikerin Klara, die ebenfalls bei Helene in Behandlung ist. Und als Klara Hans den adligen Adam vorstellt, beginnt der atemlose Ritt durch das nächtliche Wien der Aufbruchsstimmung. Fazit: Was für eine Geschichte Raphaela Edelbauer zustande gebracht hat. Der Vielvölkerstaat Österreich droht auseinanderzubrechen, als der serbische Gavrilo Princip den österreichischen Thronfolger tötet. Es sind die letzten Stunden vor der österreichischen Kriegserklärung an den Zaren. Ganz Wien taumelt ausgelassen im Willen für Ehre und Vaterland zu kämpfen. Der Klassenunterschied ist riesig. Die Auserwählten des gehobenen Bürgertums halten Kriegsrat und motivieren alle Männer, die jung genug sind zu kämpfen, sich am nächsten Tag zu melden. In dieser aufgeheizten Stimmung schwirren Klara, Adam und Hans durch die Wiener Unterwelt. Hans, der nie etwas anderes als Natur, Vieh und vereinzelte Frauen, die zum Hof gehörten, erlebt hat, fühlt sich wie in Sodom und Gomorrha. Unwiederbringlich hält die Moderne Einzug in Kunst, Musik und Architektur. Die Suffragetten setzen sich für Frauenrechte ein, allen voran das Frauenwahlrecht. Frauen studieren, lieben Frauen, Männer lieben Männer, syphilitisch gezeichnete Huren überschminken ihre Läsionen und versehen ihre Dienste. Ganz nebenbei etabliert sich die Tiefenpsychologie durch Freud und Helene erforscht das kollektive Bewusstsein. Die Geschichte ist anspruchsvoll und hat mir alles abverlangt. Die Sprache kommt hochgestochen daher und vertritt die Stimme des gehobenen Bürgertums. Ich finde die Geschichte sowohl großartig, rasant und klug erzählt, als auch anstrengend. Und doch, wie die Autorin diese wahnhafte Aufbruchsstimmung eingefangen und auf mich losgelassen hat, ist bewundernswert. Ganz großes Schreibtalent.

Großartig, rasant und klug

MarieOn am 12.12.2024
Bewertungsnummer: 2362480
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wien 1914. Der Pferdeknecht Hans war nach dem plötzlichen Tod seines Vaters kilometerweit weggebracht worden, um auf dem Hof eines Bauern zu dienen. Seit nun sieben Jahren hat er den Hof nie verlassen und keine Schule besucht. Er glaubt, dass er die Gedanken anderer Menschen lesen kann und mit dieser besonderen Gabe packt er seinen Rucksack und macht sich bei Nacht und Nebel davon, sein Glück in Wien zu versuchen. Im Gepäck, die Zeitungsannonce der Psychoanalytikerin Helene Cheresch. Am Wiener Hauptbahnhof herrscht ein Treiben, wie es Hans nie zuvor erlebt hat. Menschen in so edler Kleidung, dass ein einzelnes Fädchen des Rocks bei weitem übersteigen würde, was Hans je besessen hat. Burschen anderer Sprache lachen ihn an und geben ihm von ihrem Laib Brot. Hans sucht sich fragend den Weg zu Helenes Haus. Dort angekommen ist er überwältigt von den Gründerzeitvillen. Weil auf sein Klopfen niemand reagiert, legt er sich matt von der Reise auf das Trottoir, kurz die Augen zu schließen. Gleich darauf wird er von einer resoluten Frau mittleren Alters hochgescheucht. Es ist die Psychoanalytikerin. Kurz darf Hans bei ihr vorsprechen, um gleich darauf wieder fortgeschickt zu werden. Unten trifft er auf eine junge schöne Frau und kommt mit ihr ins Gespräch, es ist die Mathematikerin Klara, die ebenfalls bei Helene in Behandlung ist. Und als Klara Hans den adligen Adam vorstellt, beginnt der atemlose Ritt durch das nächtliche Wien der Aufbruchsstimmung. Fazit: Was für eine Geschichte Raphaela Edelbauer zustande gebracht hat. Der Vielvölkerstaat Österreich droht auseinanderzubrechen, als der serbische Gavrilo Princip den österreichischen Thronfolger tötet. Es sind die letzten Stunden vor der österreichischen Kriegserklärung an den Zaren. Ganz Wien taumelt ausgelassen im Willen für Ehre und Vaterland zu kämpfen. Der Klassenunterschied ist riesig. Die Auserwählten des gehobenen Bürgertums halten Kriegsrat und motivieren alle Männer, die jung genug sind zu kämpfen, sich am nächsten Tag zu melden. In dieser aufgeheizten Stimmung schwirren Klara, Adam und Hans durch die Wiener Unterwelt. Hans, der nie etwas anderes als Natur, Vieh und vereinzelte Frauen, die zum Hof gehörten, erlebt hat, fühlt sich wie in Sodom und Gomorrha. Unwiederbringlich hält die Moderne Einzug in Kunst, Musik und Architektur. Die Suffragetten setzen sich für Frauenrechte ein, allen voran das Frauenwahlrecht. Frauen studieren, lieben Frauen, Männer lieben Männer, syphilitisch gezeichnete Huren überschminken ihre Läsionen und versehen ihre Dienste. Ganz nebenbei etabliert sich die Tiefenpsychologie durch Freud und Helene erforscht das kollektive Bewusstsein. Die Geschichte ist anspruchsvoll und hat mir alles abverlangt. Die Sprache kommt hochgestochen daher und vertritt die Stimme des gehobenen Bürgertums. Ich finde die Geschichte sowohl großartig, rasant und klug erzählt, als auch anstrengend. Und doch, wie die Autorin diese wahnhafte Aufbruchsstimmung eingefangen und auf mich losgelassen hat, ist bewundernswert. Ganz großes Schreibtalent.

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Die Inkommensurablen

von Raphaela Edelbauer

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Sigrid Klonner

Thalia Salzburg – Europark

Zum Portrait

4/5

Wien am Vorabend des Ersten Weltkriegs

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Raphaela Edelbauer entführt uns an den Vorabend des Ersten Weltkriegs in Wien. Kaleidoskopartig entfaltet sie die Diskurse der Zeit vor unseren Augen und führt uns durch (beinahe) alle sozialen Schichten der alten Welt, die nicht weiß, wie eine neue aussehen soll. Wir erleben 24 Stunden im Leben dreier Menschen zwischen Décadence und Massenhysterie und die Stimmung, der Umbruch ist beinahe greifbar. Meine zwei Kritikpunkte sind, dass hier extrem viel hineingepackt ist in eine Nacht (an Handlung und Diskurs); ebenso ist es für mich doch etwas unrealistisch wie Hans, ein einfacher Bergbauernknecht, zu solchen Gedankengebilden und solcher Sprachgewalt fähig ist, selbst wenn es zu erklären versucht wird. Das tut der Qualität des Buches m. E. aber keinen Abbruch. Sprühend vor Intelligenz, sprachlich avanciert und jeder Satz ist überlegt und sitzt. Ein Buch, dass eine mehrfache Lektüre lohnt.
  • Sigrid Klonner
  • Buchhändler/-in

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4/5

Wien am Vorabend des Ersten Weltkriegs

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Raphaela Edelbauer entführt uns an den Vorabend des Ersten Weltkriegs in Wien. Kaleidoskopartig entfaltet sie die Diskurse der Zeit vor unseren Augen und führt uns durch (beinahe) alle sozialen Schichten der alten Welt, die nicht weiß, wie eine neue aussehen soll. Wir erleben 24 Stunden im Leben dreier Menschen zwischen Décadence und Massenhysterie und die Stimmung, der Umbruch ist beinahe greifbar. Meine zwei Kritikpunkte sind, dass hier extrem viel hineingepackt ist in eine Nacht (an Handlung und Diskurs); ebenso ist es für mich doch etwas unrealistisch wie Hans, ein einfacher Bergbauernknecht, zu solchen Gedankengebilden und solcher Sprachgewalt fähig ist, selbst wenn es zu erklären versucht wird. Das tut der Qualität des Buches m. E. aber keinen Abbruch. Sprühend vor Intelligenz, sprachlich avanciert und jeder Satz ist überlegt und sitzt. Ein Buch, dass eine mehrfache Lektüre lohnt.

Janea Hansen

Thalia Wien – Mitte / W3

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4/5

Verdichtung und Diskurs

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Edelbauer legt hier einen absolut fesselnden neuen Roman vor. Ich habe hin und wieder ernsthaft überlegt Verabredungen abzusagen, um stattdessen weiterlesen zu können. Wie in einem Wahn stolpern wir mit den drei Hauptfiguren durch Wien 1914. Es ist die Nacht vor dem Beginn des Ersten Weltkriegs und auf unvergleichliche Weise scheint sich die Zeit auszudehnen, um sich dann rasant zu verdichten. Spannende Figurenkonstellation, man sollte aber unbedingt auch Fan von Disskussionen über wissenschaftliche Theorien sein, wenn man nur Freude mit diesem Buch haben möchte.
  • Janea Hansen
  • Buchhändler/-in

4/5

Verdichtung und Diskurs

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Edelbauer legt hier einen absolut fesselnden neuen Roman vor. Ich habe hin und wieder ernsthaft überlegt Verabredungen abzusagen, um stattdessen weiterlesen zu können. Wie in einem Wahn stolpern wir mit den drei Hauptfiguren durch Wien 1914. Es ist die Nacht vor dem Beginn des Ersten Weltkriegs und auf unvergleichliche Weise scheint sich die Zeit auszudehnen, um sich dann rasant zu verdichten. Spannende Figurenkonstellation, man sollte aber unbedingt auch Fan von Disskussionen über wissenschaftliche Theorien sein, wenn man nur Freude mit diesem Buch haben möchte.

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Die Inkommensurablen

von Raphaela Edelbauer

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