Supervision und Coaching im Gesundheits- und Sozialwesen. Grundlagen, Grenzen und aktuelleMöglichkeiten
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
20.10.2022
Verlag
GRINSeitenzahl
63 (Printausgabe)
Dateigröße
1182 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783346750884
Seit einigen Jahren gelten Supervision und Coaching als wesentliche Bestandteile in der Beratungslandschaft und sind fest im Gesundheits- und Sozialbereich implementiert. Der aktuelle Bedarf an Supervision und Coaching ist, insbesondere im Sozial- und Gesundheitswesen, sehr hoch. Diese Tatsache ist nicht nur allein an der Covid-19-Pandemie festzumachen. Belardi beschreibt in diesem Zusammenhang u.a. die Folgen der neuen Arbeitswelt (New Work), sowie den demografischen Wandel als Verursachung eines erhöhten Bedarfes.
Richtet man den Scheinwerfer auf diese Beratungslandschaft, taucht auf der einen Seite ein Pool von Supervisorinnen und Coaches auf. Diese Supervisorinnen und Coaches verfügen über die unterschiedlichsten, mehr oder weniger fundierten Vorerfahrungen, Studienabschüsse oder zertifizierten Aus- und Weiterbildungen. Auf der anderen Seite stehen Supervisandinnen, die i.d.R. nur vage Vorstellungen, bzgl. der Organisation, der Systematik, der möglichen Themen und des Beratungsprozesses als solchen haben.
Die Auftraggeberinnen, häufig Führungskräfte und Personalverantwortliche der Unternehmen, wirken in dieser Interessenmixtur als dritte Instanz, da sie die Beraterinnen beauftragen und häufig exakte Zielerwartungen an die Supervisorinnen und die Supervisandinnen weitergeben. Dieses Verhältnis der Arbeitskonstellation wird als Dreieckskontrakt definiert. Arbeiten die Coaches in einem abhängigen Dienstleistungsverhältnis, sind sie mit ihrer Planung, Durchführung und mit ihrem möglichen Erfolgsdruck ihrer Interventionen nicht nur ihren Klientinnen und dem Unternehmen, sondern noch einer vierten Instanz, ihrer vorgesetzten Dienststelle, verpflichtet (Viereckskontrakt).
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