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Produktbild: Rosa Schleim

Rosa Schleim Roman | Preisgekrönte Eco-Lit aus Südamerika

2

18,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

23.02.2023

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

3013 KB

Übersetzt von

Petra Strien

Sprache

Deutsch

EAN

9783843729512

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • kurze Alternativtexte (z.B. für Abbildungen) vorhanden
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • Sprachkennzeichnung vorhanden
  • Inhalt auch ohne Farbwahrnehmung verständlich dargestellt
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • Landmark-Navigation vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.2
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Erscheinungsdatum

23.02.2023

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

3013 KB

Übersetzt von

Petra Strien

Sprache

Deutsch

EAN

9783843729512

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Zukunftsvisionen

Kaffeeelse am 06.07.2023

Bewertungsnummer: 1975013

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zukunftsvisionen In diesem intensiven Buch kämpft sich eine junge Frau durch ihre veränderte Welt, durch ihre sich immer mehr verändernde Welt. Dabei erscheint sie traumatisiert, denn eine Veränderung in der Natur lässt die Menschen erkranken, lässt sie sterben und dieses Szenario lässt die Menschen verrohen und auch verhärten. Dennoch trifft dieses Verrohen ja nicht die Gesellschaft allgemein, sondern eher bestimmte Mitglieder der Gesellschaft, die sich ja wahrscheinlich auch schon vorher mit wenig Sanftmut ausgezeichnet haben. Denn diese junge Frau hier hat noch eine Mutter, um die sie sich sorgt und auch einen Freund, der an dieser neuen Krankheit erkrankt ist, aber eine gewisse Immunität besitzt und dadurch interessant wird für die Gesellschaft. Die junge Frau versucht den Spagat des Umsorgens der geliebten Menschen und einem eigenständigen Dasein. Dennoch geistern durch ihren Kopf die verschiedenen Begebenheiten in ihrem bisherigen Leben, es lassen sich gewisse Brüche in den Beziehungen der Hauptpersonen erkennen und es lassen sich auch Veränderungen in der Denke, in den Gefühlen der jungen Frau feststellen. Dennoch reichen diese Veränderungen noch nicht für einen daraus gezogenen Schluss und eine getroffene Entscheidung. „Rosa Schleim“ ist ein sehr eindringlicher Roman, der einen wahren Blick auf den Menschen wirft und die Fragilität unserer Gesellschaften aufzeigt, eine Fragilität, die schon in der Corona-Zeit sichtbar wurde. Dabei erscheint das Gesamtbild des Buches sehr dystopisch, dunkel und düster. Diese sich verändernde Welt ist einnehmend und die Leserschaft fühlt sich gefesselt von dieser sehr intensiven und düsteren Geschichte. Die Autorin gibt sehr gezielte und kurze Informationen, die wie kleine Stichpunkte gestreut sind und erst nach und nach einen Blick auf das Geschehene preisgeben. Auch dadurch wird diese Intensität erzeugt. Und ebenso durch die Zeichnung des Hauptcharakters, die ja auch wie zwischen den Stühlen sitzend erscheint. Aber diese Frau empfand ich als sehr nachvollziehbar, denn was macht man, wenn die bis jetzt gekannte Welt auseinanderbricht? Ist man wirklich sofort in der Lage alle Zelte hinter sich abzubrechen und zu gehen? Oder klammert man sich an alle verfügbaren Strohhalme und verharrt, eventuell sogar in einer Hoffnung auf Besserung. Zu diesen Gedanken kommt ja auch noch diese Sorge um die Angehörigen, die ja auch bindet, die ja auch die Menschen festhalten lässt am Bekannten. Und auch die Angst vor dem Unbekannten wird hier wirken. Eine intensive und eindrückliche Geschichte. Aber auch eine bedrückende Geschichte. Und ebenso ein sehr gutes Buch, welches ich zu meinen Halbjahreshighlights des Lesejahres 2023 rechne und damit auf ein Podest erhebe, welches dringlich zur Lektüre auffordert.

Zukunftsvisionen

Kaffeeelse am 06.07.2023
Bewertungsnummer: 1975013
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zukunftsvisionen In diesem intensiven Buch kämpft sich eine junge Frau durch ihre veränderte Welt, durch ihre sich immer mehr verändernde Welt. Dabei erscheint sie traumatisiert, denn eine Veränderung in der Natur lässt die Menschen erkranken, lässt sie sterben und dieses Szenario lässt die Menschen verrohen und auch verhärten. Dennoch trifft dieses Verrohen ja nicht die Gesellschaft allgemein, sondern eher bestimmte Mitglieder der Gesellschaft, die sich ja wahrscheinlich auch schon vorher mit wenig Sanftmut ausgezeichnet haben. Denn diese junge Frau hier hat noch eine Mutter, um die sie sich sorgt und auch einen Freund, der an dieser neuen Krankheit erkrankt ist, aber eine gewisse Immunität besitzt und dadurch interessant wird für die Gesellschaft. Die junge Frau versucht den Spagat des Umsorgens der geliebten Menschen und einem eigenständigen Dasein. Dennoch geistern durch ihren Kopf die verschiedenen Begebenheiten in ihrem bisherigen Leben, es lassen sich gewisse Brüche in den Beziehungen der Hauptpersonen erkennen und es lassen sich auch Veränderungen in der Denke, in den Gefühlen der jungen Frau feststellen. Dennoch reichen diese Veränderungen noch nicht für einen daraus gezogenen Schluss und eine getroffene Entscheidung. „Rosa Schleim“ ist ein sehr eindringlicher Roman, der einen wahren Blick auf den Menschen wirft und die Fragilität unserer Gesellschaften aufzeigt, eine Fragilität, die schon in der Corona-Zeit sichtbar wurde. Dabei erscheint das Gesamtbild des Buches sehr dystopisch, dunkel und düster. Diese sich verändernde Welt ist einnehmend und die Leserschaft fühlt sich gefesselt von dieser sehr intensiven und düsteren Geschichte. Die Autorin gibt sehr gezielte und kurze Informationen, die wie kleine Stichpunkte gestreut sind und erst nach und nach einen Blick auf das Geschehene preisgeben. Auch dadurch wird diese Intensität erzeugt. Und ebenso durch die Zeichnung des Hauptcharakters, die ja auch wie zwischen den Stühlen sitzend erscheint. Aber diese Frau empfand ich als sehr nachvollziehbar, denn was macht man, wenn die bis jetzt gekannte Welt auseinanderbricht? Ist man wirklich sofort in der Lage alle Zelte hinter sich abzubrechen und zu gehen? Oder klammert man sich an alle verfügbaren Strohhalme und verharrt, eventuell sogar in einer Hoffnung auf Besserung. Zu diesen Gedanken kommt ja auch noch diese Sorge um die Angehörigen, die ja auch bindet, die ja auch die Menschen festhalten lässt am Bekannten. Und auch die Angst vor dem Unbekannten wird hier wirken. Eine intensive und eindrückliche Geschichte. Aber auch eine bedrückende Geschichte. Und ebenso ein sehr gutes Buch, welches ich zu meinen Halbjahreshighlights des Lesejahres 2023 rechne und damit auf ein Podest erhebe, welches dringlich zur Lektüre auffordert.

atmosphärisch!

Lust_auf_literatur am 23.02.2023

Bewertungsnummer: 1886364

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein seltsamer, merkwürdiger Roman. Die erzählte Geschichte ist schwer greifbar und sehr atmosphärisch. Der rosa Schleim zieht sich als Motiv immer wieder durch den Roman. Die Menschen bestehen aus ihm, er ernährt sie, er bedroht sie, er ist natürlich und wiedernatürlich gleichermaßen. Eine Frau irrt durch eine dystopische Welt an einer unbekannt Küste. Es dauert ein paar Seiten bis ich mir aus den Andeutungen ein Szenario erwächst. Giftige, ätzende, alles abtötende Algen haben die Meere vergiftet. Wenn Wind aufkommt wird das Gift an die Küste geweht und infiziert die Menschen. Es beginnt mit Juckreiz, dann fällt die Haut in Schuppen ab, bis die Infizierten sich buchstäblich häuten. Die Menschen ziehen sich ins Landesinnere zurück, die Gesellschaft steht kurz vor dem Kollaps. Die ökologische Apokalypse hat längst die Landwirtschaft und Nahrrungsketten zusammenbrechen lassen. Die Ich-Erzählerin kümmert sich gegen Bezahlung um einen kleinen Jungen, der einen nicht genannten Gen-Defekt hat, der ihm permanenten Hunger verursacht (ich habe eine starke Vermutung um welchen es sich handelt). Zudem kümmert sie sich um ihre Mutter, die sich weigert ins Landesinnere zu ziehen und um ihren chronisch infizierten Ehemann im Krankenhaus, bei dem die Krankheit mysteriöserweise nicht fortschreitet. Mit ihm verbindet sie eine seit Kindertagen komplizierte Beziehung, die in Rückblenden immer wieder aufblitzt. Ebenso denkt die Erzählerin viel über die Beziehung zu ihrer Mutter und zu ihrem Mutterersatz nach. Das Kümmern um andere mit und ohne Bezahlung und die damit verbundenen Abhängigkeiten stehen im Mittelpunkt dieses Romans. Können wir unsere eigenen Wünsche frei erkennen? Doch was sind und wollen wir ohne Verantwortung für andere? Für mich macht nicht dieses Thema den Reiz des Romans aus, dazu ist mir das alles zu abstrakt und zu vage ausformuliert. Was mir gut gefallen hat, ist die greifbare Atmosphäre, die Trías mit ihrer lyrischen Sprache erschafft. Eine Atmosphäre von Verlorenheit, Einsamkeit und Zerfall. Ich lasse mich haltlos ohne Anker durch den Roman treiben genauso wie die Erzählerin durch eine zerstörte Welt. Mir hat es durchaus gefallen mich ganz auf diese Atmosphäre einzulassen, und denke der Roman kann Leser:innen ansprechen, die sehr spezielle und sprachlich abstrakte Romane mögen. Lasst euch überraschen!

atmosphärisch!

Lust_auf_literatur am 23.02.2023
Bewertungsnummer: 1886364
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein seltsamer, merkwürdiger Roman. Die erzählte Geschichte ist schwer greifbar und sehr atmosphärisch. Der rosa Schleim zieht sich als Motiv immer wieder durch den Roman. Die Menschen bestehen aus ihm, er ernährt sie, er bedroht sie, er ist natürlich und wiedernatürlich gleichermaßen. Eine Frau irrt durch eine dystopische Welt an einer unbekannt Küste. Es dauert ein paar Seiten bis ich mir aus den Andeutungen ein Szenario erwächst. Giftige, ätzende, alles abtötende Algen haben die Meere vergiftet. Wenn Wind aufkommt wird das Gift an die Küste geweht und infiziert die Menschen. Es beginnt mit Juckreiz, dann fällt die Haut in Schuppen ab, bis die Infizierten sich buchstäblich häuten. Die Menschen ziehen sich ins Landesinnere zurück, die Gesellschaft steht kurz vor dem Kollaps. Die ökologische Apokalypse hat längst die Landwirtschaft und Nahrrungsketten zusammenbrechen lassen. Die Ich-Erzählerin kümmert sich gegen Bezahlung um einen kleinen Jungen, der einen nicht genannten Gen-Defekt hat, der ihm permanenten Hunger verursacht (ich habe eine starke Vermutung um welchen es sich handelt). Zudem kümmert sie sich um ihre Mutter, die sich weigert ins Landesinnere zu ziehen und um ihren chronisch infizierten Ehemann im Krankenhaus, bei dem die Krankheit mysteriöserweise nicht fortschreitet. Mit ihm verbindet sie eine seit Kindertagen komplizierte Beziehung, die in Rückblenden immer wieder aufblitzt. Ebenso denkt die Erzählerin viel über die Beziehung zu ihrer Mutter und zu ihrem Mutterersatz nach. Das Kümmern um andere mit und ohne Bezahlung und die damit verbundenen Abhängigkeiten stehen im Mittelpunkt dieses Romans. Können wir unsere eigenen Wünsche frei erkennen? Doch was sind und wollen wir ohne Verantwortung für andere? Für mich macht nicht dieses Thema den Reiz des Romans aus, dazu ist mir das alles zu abstrakt und zu vage ausformuliert. Was mir gut gefallen hat, ist die greifbare Atmosphäre, die Trías mit ihrer lyrischen Sprache erschafft. Eine Atmosphäre von Verlorenheit, Einsamkeit und Zerfall. Ich lasse mich haltlos ohne Anker durch den Roman treiben genauso wie die Erzählerin durch eine zerstörte Welt. Mir hat es durchaus gefallen mich ganz auf diese Atmosphäre einzulassen, und denke der Roman kann Leser:innen ansprechen, die sehr spezielle und sprachlich abstrakte Romane mögen. Lasst euch überraschen!

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Rosa Schleim

von Fernanda Trías

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