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Das Gewicht des Ganzen Roman | Trauerroman, Freundschaftsroman, Naturroman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.02.2023

Verlag

Ullstein Hardcover

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

20,8/12,9/2,6 cm

Gewicht

310 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-550-05072-5

Beschreibung

Rezension

»(...) Heuchert interessiert die Wirkung von Einsamkeit und unbändiger Natur, die er mit erstaunlicher sprachlicher Präzision schildert. In seiner sparsamen, dichten Prosa werden sogar Tankstellen zu Orten einer Natur, die teilnahmslos die menschliche Kreatur umfängt und gerade deshalb so etwas wie Trost spendet. Denis Johnson hätte das bestimmt gefallen.« ("Rolling Stone")
»Spätestens nach diesem Werk müsste eigentlich jedem da draußen klar geworden sein, wie glücklich wir uns schätzen können, einen solchen Schreiber in unserer Mitte zu wissen.« ("crimealleyblog.wordpress.com")
«Dieses Buch ist heilsam, indem es einen auf das zurückwirft, was man wirklich ist.» ("Radio 889FM Kultur")
«Sven Heuchert beherrscht wunderbar das amerikanische Erzählen. Kurze Passagen, gekonnte Dramaturgie, knapp und präzise bis detailgenau, mal aus der Ich-Perspektive, mal allwissend, mit trockenem Witz und filmreifen Dialogen von skurrilen Menschen, die sich keinen Illusionen hingeben und das Leben nehmen, wie es kommt.» ("WDR5")
«Ein Buch von lakonischer Zärtlichkeit, so klar wie Wasser.» ("Aachener Nachrichten / Aachener Zeitung")
«"Das Gewicht des Ganzen" ist die Geschichte einer Annäherung und eine des Sich-wieder-voneinander-Entfernens. So natürlich wie der Lauf des Flusses, an den Millas Grundstück grenzt. Die Dramatik liegt zwischen den Zeilen. Ein Buch von lakonischer Zärtlichkeit.» ("Westdeutsche Allgemeine Zeitung")
«Genau diese Präzision zeichnet Heucherts Naturbeschreibungen aus (...), die die dichte Atmosphäre des Romans, die eindringlichen Bilder von Stille und einem unidealisierten Lebensalltag prägen.» ("Rhein-Sieg-Rundschau")
«Als hervorragender Stilist setzt Sven Heuchert auf Details, auf Gegenstände, auf Namen. Und damit auf unsere Assoziationen. Das Ergebnis ist eine gleichermaßen reiche wie sparsame Prosa.» ("culturmag.de")
«Der Roman „Das Gewicht des Ganzen“ ist so still, karg und uneitel wie die Menschen und die Natur, die er beschreibt. Das ist faszinierende, auf sich selbst reduzierte Prosa, wie sie einem nur ganz selten begegnet. Sven Heuchert war schon immer gut. Aber der Roman ist sein Meisterwerk!» ("Express am Sonntag")
»"Das Gewicht des Ganzen" von Sven Heuchert ist klug, warmherzig und anrührend.« ("Wortart")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.02.2023

Verlag

Ullstein Hardcover

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

20,8/12,9/2,6 cm

Gewicht

310 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-550-05072-5

Herstelleradresse

Ullstein Buchverlage GmbH
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE
produktsicherheit@ullstein.de

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Absolute Leseempfehlung!

Kristall86 aus an der Nordseeküste am 02.03.2023

Bewertungsnummer: 1891817

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

!ein Lesehighlight 2022! Klappentext: „„Im späten Licht rückte die Wildnis näher an sie heran. Die Grenzen von Leib und Erde verwischten. Etwas Altes wuchs zusammen.“   Jeder hat sein Bündel zu tragen, doch das Gewicht des Ganzen trägt allein die Mutter. Milla hat sich nach dem Freitod ihres Sohnes nach Kanada zurückgezogen. Sie hat ihre Spedition aufgegeben und den Mann, mit dem sie ein halbes Leben zusammen war. In einem alten Haus mitten im Nirgendwo versucht sie weiterzumachen. Sie lernt Russ kennen, einen Antiquitätenhändler, als sie einen Revolver versetzen will, den sie unter einer Treppendiele gefunden hat. Zwischen beiden entsteht etwas, das man eine Freundschaft nennen könnte, das aber zugleich mehr und weniger ist als das. Bis sich ihre Wege wieder trennen.“ Das Gewicht des Ganzen“ ist ein schmales Büchlein von Autor Sven Heuchert. Die Geschichte wird beworben mit den Worten, es sei glasklare Prosa. Und genau das ist es auch - hier ist alles ungebunden und dennoch „hält“ man als Leser den roten Faden fest in der Hand. Millas Geschichte sitzt tief und lässt auch die Leserschaft nicht kalt. Ihr Rückzug ist die Flucht vor allem und verkriechen vor allem was einem Menschen noch schmerzen könnte wenn doch eigentlich der größte Schmerz auf einem liegt. Ihre Zuflucht ist ein altes Haus inmitten im Nirgendwo. Sie will versuchen mit ihrem Schmerz einher zu gehen. Mal gelingt es ihr, mal nicht. Wie würden wir Leser damit umgehen? Eine schwere Frage zu einem sensiblen Thema welches wir uns gar nicht erst vorstellen wollen. Ein wenig Licht in Millas graue Welt bringt Russ. Sie lernen sich zufällig kennen und auch er hat seinen Seelenrucksack zu tragen. Milla ist nicht die Einzige die Schmerz (er)trägt! Die beiden lassen sich auf einander ein - aber nicht wie Sie jetzt vielleicht denken! Genau hier zeigt Heuchert noch feinere Töne als ohnehin in der gesamten Geschichte! Seine sensible Sprache, seine gefühlvolle Wortwahl lassen uns Leser hier nicht im Meer der Tränen versinken sondern genau in die andere Richtung schwimmen. Hier geht es um Trauerbewältigung in vielen feinen Richtungen! Von Verarbeitung will ich hier noch gar nicht sprechen aber allein jemanden zu finden der einen versteht, ist mehr wert als jeder Lottogewinn auf dieser Welt. Sven Heuchert formt seine Protagonisten ganz langsam in einem weichen Ton und überrollt weder die Figuren noch uns Leser. Er ist nicht aus auf ein rasantes Ende oder einen Knaller zum Schluss, er will mit seinen Worten zeigen wie beschwerlich dieses Leben sein kann mit all seinen Wendungen und Erlebnissen und wie wir damit umgehen könnten, wenn wir es denn wollen. Ja, „das Gewicht des Ganzen“ kann einen manches Mal erdrücken bis wir keine Luft mehr bekommen, aber manchmal ist es auch gut und hilfreich wenn man das Ganze mit jemanden teilen kann. Ich bin schwer beeindruckt von diesem Wert und von Heucherts Schreibstil - 5 Sterne inkl. Leseempfehlung!

Absolute Leseempfehlung!

Kristall86 aus an der Nordseeküste am 02.03.2023
Bewertungsnummer: 1891817
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

!ein Lesehighlight 2022! Klappentext: „„Im späten Licht rückte die Wildnis näher an sie heran. Die Grenzen von Leib und Erde verwischten. Etwas Altes wuchs zusammen.“   Jeder hat sein Bündel zu tragen, doch das Gewicht des Ganzen trägt allein die Mutter. Milla hat sich nach dem Freitod ihres Sohnes nach Kanada zurückgezogen. Sie hat ihre Spedition aufgegeben und den Mann, mit dem sie ein halbes Leben zusammen war. In einem alten Haus mitten im Nirgendwo versucht sie weiterzumachen. Sie lernt Russ kennen, einen Antiquitätenhändler, als sie einen Revolver versetzen will, den sie unter einer Treppendiele gefunden hat. Zwischen beiden entsteht etwas, das man eine Freundschaft nennen könnte, das aber zugleich mehr und weniger ist als das. Bis sich ihre Wege wieder trennen.“ Das Gewicht des Ganzen“ ist ein schmales Büchlein von Autor Sven Heuchert. Die Geschichte wird beworben mit den Worten, es sei glasklare Prosa. Und genau das ist es auch - hier ist alles ungebunden und dennoch „hält“ man als Leser den roten Faden fest in der Hand. Millas Geschichte sitzt tief und lässt auch die Leserschaft nicht kalt. Ihr Rückzug ist die Flucht vor allem und verkriechen vor allem was einem Menschen noch schmerzen könnte wenn doch eigentlich der größte Schmerz auf einem liegt. Ihre Zuflucht ist ein altes Haus inmitten im Nirgendwo. Sie will versuchen mit ihrem Schmerz einher zu gehen. Mal gelingt es ihr, mal nicht. Wie würden wir Leser damit umgehen? Eine schwere Frage zu einem sensiblen Thema welches wir uns gar nicht erst vorstellen wollen. Ein wenig Licht in Millas graue Welt bringt Russ. Sie lernen sich zufällig kennen und auch er hat seinen Seelenrucksack zu tragen. Milla ist nicht die Einzige die Schmerz (er)trägt! Die beiden lassen sich auf einander ein - aber nicht wie Sie jetzt vielleicht denken! Genau hier zeigt Heuchert noch feinere Töne als ohnehin in der gesamten Geschichte! Seine sensible Sprache, seine gefühlvolle Wortwahl lassen uns Leser hier nicht im Meer der Tränen versinken sondern genau in die andere Richtung schwimmen. Hier geht es um Trauerbewältigung in vielen feinen Richtungen! Von Verarbeitung will ich hier noch gar nicht sprechen aber allein jemanden zu finden der einen versteht, ist mehr wert als jeder Lottogewinn auf dieser Welt. Sven Heuchert formt seine Protagonisten ganz langsam in einem weichen Ton und überrollt weder die Figuren noch uns Leser. Er ist nicht aus auf ein rasantes Ende oder einen Knaller zum Schluss, er will mit seinen Worten zeigen wie beschwerlich dieses Leben sein kann mit all seinen Wendungen und Erlebnissen und wie wir damit umgehen könnten, wenn wir es denn wollen. Ja, „das Gewicht des Ganzen“ kann einen manches Mal erdrücken bis wir keine Luft mehr bekommen, aber manchmal ist es auch gut und hilfreich wenn man das Ganze mit jemanden teilen kann. Ich bin schwer beeindruckt von diesem Wert und von Heucherts Schreibstil - 5 Sterne inkl. Leseempfehlung!

Der Gesang des Sumpfengels

yellowdog am 04.04.2023

Bewertungsnummer: 1915403

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Der Schriftsteller Sven Heuchert, bekannt durch Dunkels Gesetz, hat einen eigenwilligen Stil. Er setzt auf seine Figuren, die sich verschlossen geben. Das trägt neben glänzenden Beschreibungen zur Atmosphäre bei. Die Kapitel wechseln zwischen Milla und Russ, die sich in Kanada treffen und sich miteinander befreunden. Obwohl die beiden sich kaum persönliches erzählen, haben sie ein Gefühl der Vertraulichkeit. Die Dialoge sind wirklich gut gemacht. Ein Noir-Feeling, wie in Heucherts früheren Romanen fehlt. Dadurch wird der Roman für mich umso mehr zur lesenswerten Literatur. Der Roman beginnt fast sperrig, entwicklt aber mit der Zeit immer mehr einen erzählerischen Sog, den man sich als Leser nicht entziehen kann oder will.

Der Gesang des Sumpfengels

yellowdog am 04.04.2023
Bewertungsnummer: 1915403
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Der Schriftsteller Sven Heuchert, bekannt durch Dunkels Gesetz, hat einen eigenwilligen Stil. Er setzt auf seine Figuren, die sich verschlossen geben. Das trägt neben glänzenden Beschreibungen zur Atmosphäre bei. Die Kapitel wechseln zwischen Milla und Russ, die sich in Kanada treffen und sich miteinander befreunden. Obwohl die beiden sich kaum persönliches erzählen, haben sie ein Gefühl der Vertraulichkeit. Die Dialoge sind wirklich gut gemacht. Ein Noir-Feeling, wie in Heucherts früheren Romanen fehlt. Dadurch wird der Roman für mich umso mehr zur lesenswerten Literatur. Der Roman beginnt fast sperrig, entwicklt aber mit der Zeit immer mehr einen erzählerischen Sog, den man sich als Leser nicht entziehen kann oder will.

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