Ein geheimnisvolles Buch, ein heiß begehrter Schatz und eine unbarmherzige Jagd: ein spannendes Abenteuer um das Gold des Rheins
Frühjahr 1771. Das beschauliche Leben des Goldwäschers Frieder ändert sich schlagartig, als er eines Tages eine Wasserleiche findet und einen Buchhändler kennenlernt, der mit seiner Tochter und einem Mönch dem sagenhaften Schatz der Nibelungen auf der Spur ist. Auf einmal schweben sie alle in höchster Gefahr, denn ein französischer Baron hat sich ihnen an die Fersen geheftet, begierig nach dem Gold und völlig skrupellos. Da hilft es wenig, dass sich ihnen auch noch der junge Jura-Student Johann Wolfgang Goethe anschließt. Er vermag zwar, die Hinweise auf den Schatz zu deuten, sorgt dabei aber für einige Verwicklungen. Und bald muss sich nicht nur Frieder zwischen Gold und Liebe entscheiden ...
Kundinnen und Kunden meinen
4.6/5.0
Bewertung
aus Belm
5/5
04.12.2023
Buch (Taschenbuch)
spannend und toll geschrieben
Ich lese sehr gerne historische Romane, die gut recherchiert und spannend geschrieben sind. Von diesem Buch war ich deshalb schnell angetan, auch wenn ich anfangs nicht erwartet hatte das mir der Roman so unglaublich viel Spaß macht!
Inhaltlich spielt die Geschichte im Frühjahr 1771. Das beschauliche Leben des Goldwäschers Frieder ändert sich schlagartig, als er eines Tages eine Wasserleiche findet und einen Buchhändler kennenlernt, der mit seiner Tochter und einem Mönch dem sagenhaften Schatz der Nibelungen auf der Spur ist. Auf einmal schweben sie alle in höchster Gefahr, denn ein französischer Baron hat sich ihnen an die Fersen geheftet, begierig nach dem Gold und völlig skrupellos. Da hilft es wenig, dass sich ihnen auch noch der junge Jura-Student Johann Wolfgang Goethe anschließt. Er vermag zwar, die Hinweise auf den Schatz zu deuten, sorgt dabei aber für einige Verwicklungen...
Der Schreibstil hat mich sehr schnell fesseln und in seinen Bann ziehen können. Sehr bildhaft und lebendig wird das Leben im 18. Jahrhundert beschrieben, ausserdem bieten Perspektivwechsel immer wieder zusätzlich eine gelungene Abwechslung.
Ich mochte die Personen im Buch gerne und fand viele sympathisch, dies hat es mir leicht gemacht mit ihnen mitzufiebern. Besonders Frieder ist mir sehr ans Herz gewachsen und ist so etwas wie ein Freund geworden, aber auch Melchior mochte ich wirklich sehr. Ganz besonders gut gefallen hat mir außerdem, dass auch reale historische Persönlichkeiten wie Goethe im Buch aufgetaucht sind und den Roman noch interessanter gemacht haben.
Die Geschichte mochte ich richtig gerne, der Autor hat einerseits sehr gut recherchiert, anderseits aber auch viel Spaß und Spannung mit reingebracht. Besonders gut haben mir die Rätsel gefallen die im Laufe def Schatzsuche gelöst werden mussten. Ich hatte große Freude daran die Protagonisten bei ihrer Suche nach den Lösungen zu begleiten.
Fazit: Ein richtig toller historischer Roman! Sympathische Protagonisten, eine abenteuerliche Handlung, gute Recherche und interessante reale Persönlichkeiten können hier punkten. Das Buch erhält die vollen fünf Sterne und eine klare Leseempfehlung von mir!
EvieSk
5/5
06.11.2023
Buch (Taschenbuch)
Ein spannender Roman, der sich um den Nibelungenschatz dreht
Ein Buchhändler macht sich mit seiner Tochter auf, um den Nibelungenschatz zu finden. Auf dem Weg treffen sie auf die verschiedensten Menschen, doch sind diese Freund oder Feind? Während sie dem Schatz immer näher kommen, wird die Gruppe immer größer, doch auch die Gruppe der Feinde nimmt immer mehr zu. Wird die Gruppe rund um Magnus und Eleonore es schaffen, den Schatz zu bekommen oder stehen sie am Ende mit nichts da?
Die Charaktere haben mir gut gefallen. Magnus von Auenstein ist trotzdessen, dass er nach dem Abenteuer sucht, ein guter Vater für Eleonore. Sie ist eine selbstständige Frau, sie schon früh gelernt hat, sich durchzusetzen und gegen Männer zu behaupten. Auch sie scheut vor einem guten Abenteuer nicht zurück. Es gibt noch vieler weitere Charaktere die mir sehr gefallen, auf die ich aber nicht näher eingehen werde, da es zu viele sind. Das wären zum Beispiel der Mönch Melchior, der Goldwäscher Frieder oder der Schmied Armin. Jeder trägt auf eine gewisse Weise dazu bei, den Schatz zu finden.
Die Handlung ist spannend, zum einen wegen dem was passiert, zum anderen trägt aber auch der gute Schreibstil dazu bei. Die Charaktere kommen viel herum und müssen einige Rätsel lösen, auch gibt es einige unerwartete Wendungen. Doch geht es auch um Themen wie die Liebe, die Vernunft, aber auch dem Verlust.
Ich kann das Buch absolut empfehlen, wenn man einen spannenden historischen Roman lesen möchte der eine interessante Geschichte rund um den Schatz der Nibelungen erzählt, dabei aber noch viele weitere Themen anspricht.
Svanvithe
5/5
05.11.2023
Buch (Taschenbuch)
Die Mission des Goldwäschers
Das Leben des Goldwäschers Frieder wird zu einem Abenteuer besonderer Art, als er sich im Jahr 1771 gemeinsam mit seinen Freunden Armin und Ruedi, dem Buchhändler Magnus von Auenstein und dessen Tochter Eleonore sowie dem Mönch Melchior auf die Suche nach dem legendären Schatz der Nibelungen begibt. Eine alte Handschrift mit versteckten Zeichen soll ihnen die Richtung weisen. Doch das Ziel ist in Rätseln verschlüsselt, und obwohl Bruder Melchior mit Hilfe von Eleonore die Buchstaben erscheinen lassen kann, bedarf es der Zusammenarbeit aller, um die Lösungen zu finden. Außerdem sitzt ihnen die Zeit im Nacken. Schließlich kann der Schatz nur am längsten Tag des Jahres gehoben werden.
Bald bemerken sie, dass die Reise nicht arm an Hindernissen ist und zu einem lebensgefährlichen Wagnis wird. Söldner eines französischen Baron heften sich an ihre Fersen und schrecken auch nicht vor Mord zurück,um ihrerseits des Buches habhaft zu werden.
Unerwartete Unterstützung erhalten die Schatzsucher von einem Student, der sich später als Dichter einen großen Namen machen wird: Johann Wolfgang Goethe. Und eine ungewöhnliche "Amazone" kreuzt ebenfalls ihren Weg ...
„Die Mission des Goldwäschers“ von Ralf H. Dorweiler ist ein historischer Roman mit einer originellen Idee: Eine Gruppe bunt zusammengewürfelter Menschen startet eine abenteuerliche Schatzsuche nach dem sagenhaften Gold der Nibelungen. Die dadurch miteinander verbundene Truppe könnte nicht unterschiedlicher sein.
Goldwäscher Frieder und seine Freunde, Schmied Armin und Vergolder Ruedi, treffen auf den Buchhändler Magnus von Auenstein und seine Tochter Eleonore, den Mönch Melchior und später den Studenten Wolfgang, der die Gemeinschaft nicht nur mit seinem Frohsinn bereichert. Jede dieser Personen hat ihren eigenen Charakter, den der Autor mit Präzision ersonnen hat und darstellt. Im Verlauf des Geschehens wachsen sie uns ans Herz, und ihre Gegner lassen unsere Ablehnung in die Höhe schnellen. Auf jeden Fall rufen sie mannigfaltige Emotionen hervor: Zuneigung, Freude, Rührung, Verwunderung, Bangen, Hoffen, Ärger, Empörung, Trauer ...
Ralf H. Dorweiler bedient sich einer ruhigen und mit bildhafter Nachvollziehbarkeit beschreibende Erzählweise, die ich schätze. Sie konzentriert sich auf das Wesentliche, ohne dabei karg zu sein und vermeidet Ausschweifungen. Der Wechsel von Perspektiven und einige schwungvolle Wendungen frischen die Szenerie auf. Der Autor vermag es, die Lokalitäten des Geschehens im Detail und folglich sichtbar zu schildern, ohne dass ich jemals vor Ort war. Deshalb habe ich mich von Beginn an beim Lesen wohlgefühlt und bin der Handlung, die von einer sich steigernden Dramatik begleitet wird, und den Protagonisten mit Aufmerksamkeit begegnet.
In der Geschichte wird die Schreibarbeit des Autors von seiner ausgezeichneten Recherche ergänzt und führt tatsächlich als Erstes zu einem Überraschungsmoment. Denn wer hätte gedacht, dass es in deutschen Landen möglich ist, aus einem Fluss wie dem Rhein Gold zu waschen. Es ist erstaunlich und ferner beachtlich, mit welcher Fertigkeit das einst passiert ist. Ralf H. Dorweiler bringt uns die Arbeit von Frieder, die durchaus schwer und auch gefährlich gewesen ist, auf eine unkomplizierte, aber zugleich beeindruckende Art näher, so dass wir nicht das Gefühl haben, eine wissenschaftliche Abhandlung zu lesen.
Ebenso weit entfernt von der Sachlichkeit ist die Lehre, die wir aus dieser Geschichte ziehen können: Was bedeuten uns die wirklichen Werte im Leben. Sind es die materiellen Dinge, denen wir nachjagen. Oder wartet am Ende nicht ein wahrer Goldschatz dort auf uns, wo wir ihn gar nicht vermuten ...
Honigmond
aus Berlin
5/5
05.11.2023
Buch (Taschenbuch)
Worum geht’s: Das Buch ist…
Worum geht’s: Das Buch ist ein spannendes historisches Abenteuer um das Gold des Rheins und spielt im Frühjahr 1771. Der fahrende Buchhändler Magnus von Auenstein ist zusammen mit seiner Tochter auf der Suche nach dem Schatz der Nibelungen, worüber sie in einem geheimnisvollen Buch eine Notiz entdeckt haben. Auf ihrem Weg treffen sie auf den jungen Goldwäschers Frieder und seinen Freunden, welche sich ihnen anschließen. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach dem besagten Schatz und sind so mancher Gefahr ausgesetzt. Mein Leseeindruck: Das Buch ist nicht nur spannend, sondern auch sehr informativ und bildhaft geschrieben, wodurch man es kaum aus der Hand legen mag. Man erfährt viel über die damalige Zeit, über die Arbeit der Goldwäscher, aber auch über die allseits bekannte Nibelungensaga, worüber man sehr viel erfährt und sein Wissen nochmals auffrischen und erweitern kann. Gleich zu Beginn lernt man den jungen Frieder kennen, der im Rhein nach verborgenen Gold sucht, was alles andere als eine einfache Arbeit ist. Mühsam arbeitet er sich voran, bis er auf eine Stelle stößt, wo er sein Glück gefunden zu haben scheint. Zusammen mit seinen beiden Freunden, möchte er so viel wie möglich finden, jedoch stoßen die drei dabei auf die Leiche eines wohlhabenden Mannes und handeln sich viel Ärger ein. Die Arbeit des Goldwaschens ist sehr gut beschrieben und ich fand sie sehr spannend. Dann gibt es noch den Buchhändler Magnus, welcher mit seiner Tochter unterwegs ist. Die Tochter hat sich als Mann verkleidet und dies geht auch sehr lange gut, bis sich ihr neuer Wegbegleiter, ein Mönch verplappert, was natürlich Probleme nach sich zieht. Zusammen suchen sie einen Schatz, von welchem in einem Buch in Geheimschrift berichtet wird, welches der Vater zufällig in die Hände bekam. Seine Tochter ist sehr wissbegierig und hütet das Buch sehr. Auf ihrem Weg zum Schatz treffen sie auf den jungen Goethe, welcher sie fortan begleitet. Unterwegs treffen die beiden unterschiedlichen Gruppen immer wieder auf irgendwelche Schurken und Verfolger, die nichts Gutes im Schild führen. Mein Fazit: Mir hat diese Geschichte sehr sehr gut gefallen. Historisch sehr informativ, aber auch unterhaltsam und spannend. Besonders gut hat mir wieder der sehr bildhafte und fesselnde Schreibstil gefallen und das Auftauchen des jungen Goethe, den man durch die Geschichte etwas besser kennenlernen konnte. Auch das Cover finde ich sehr schön und sehr passend gewählt. Ich werde auf jeden Fall noch weitere Bücher des Autors lesen, vergebe hierfür volle 5 Sterne sowie eine ganz klare Leseempfehlung.
Kristina_AL
5/5
30.10.2023
Buch (Taschenbuch)
In diesem neuen historischen…
In diesem neuen historischen Roman von Ralf H. Dorweiler macht sich im Jahr 1771 eine illustre Truppe bestehend aus einem Goldwäscher, seinen beiden Freunden, einem Buchhändler mit seiner Tochter und einem Mönch auf die Suche nach dem sagenumwobenen Schatz der Nibelungen. Zu guter letzt schließt sich der Gruppe sogar noch ein junger Jura-Student an, kein geringerer als Johann Wolfgang Goethe. Es beginnt eine rasante Schatzsuche entlang des Rheins mit ungewissem Ausgang. Selten habe ich so einen abwechslungsreichen historischen Roman gelesen. Gut recherchierte Fakten bettet der Autor ein in eine spannungsgeladene Schatzsuche voller Rätsel, Witz und sogar ein wenig Romantik. Die Charaktere könnten unterschiedlicher nicht sein und doch bilden sie ein Team, das gemeinsam versucht die Rätsel zu lösen, die zum Nibelungenschatz führen und auch persönlich voneinander profitiert. Besonders gut gefallen hat mir, dass der Autor den jungen Goethe auf so stimmige Art und Weise in die Gruppe integriert, dass man als Leser glauben könnte, viele seiner bekannten Sätze seien dort, so und nicht anders zustandegekommen. Die Nibelungensage wird einem auf anschauliche Weise häppchenweise nähergebracht und auch über den Beruf des Goldwäschers erfährt man einiges. „Die Mission des Goldwäschers“ hat mich wunderbar unterhalten, ich fand die Geschichte spannend und wendungsreich von Anfang bis Ende. Für mich war es das erste Buch von Ralf H. Dorweiler und ich bin wirklich froh, ihn für mich neu entdeckt zu haben.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.