Produktbild: Mütter, Väter und Täter

Mütter, Väter und Täter Essays | "Die Virginia Woolf des 21. Jahrhunderts." Literary Review

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14,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

14.02.2023

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

448 (Printausgabe)

Dateigröße

3825 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Grete Osterwald + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

9783644011786

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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  • alle Texte können angepasst werden
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  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
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  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Erscheinungsdatum

14.02.2023

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

448 (Printausgabe)

Dateigröße

3825 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

  • Grete Osterwald
  • Uli Aumüller

Sprache

Deutsch

EAN

9783644011786

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  • Novalie

    aus Graz

    4/5

    15.10.2023

    eBook (ePUB 3)

    Spannende Essays

    In Mütter, Väter und Täter macht sich die Autorin Gedanken über Gender, Literatur, Kunst, Mutterschaft, Gewalt, Feminismus, Psychoanalyse und Familie. Aus diesem Themenchaos entstehen verschiedene Essays, die doch erstaunlich gut zusammenpassen. Ich bin mir manchmal etwas doof vorgekommen, weil die Autorin sehr gebildet und intellektuell ist und man das, an ihrer Art zu denken und zu erzählen, durchaus merkt. Sie stammt auch aus einem anderen Land und aus einer anderen Generation, sodass wir einen sehr unterschiedlichen Blick auf die Welt haben. Ich habe ihre Gedanken und ihren Blick auf die Welt jedoch gerade deswegen sehr geschätzt. Ich hatte eigentlich keine Erwartungen an das Buch, was gut war, da ich tatsächlich etwas anderes erwartet hätte. Bekommen habe ich eine Essaysammlung mit verschiedensten Themen, die mir aber sehr gut gefallen hat. Die Übersetzung ist eine echte Meisterleistung und schafft es, anstatt wortwörtlich zu übersetzen, den Sinn und die Gefühle des Textes zu übertragen. Bereits die Übersetzung des Titels vom „Mothers, Fathers and Others“ zu „Mütter, Väter und Täter“ hat mir sehr imponiert. Wie erwartet haben mir manche Essays mehr gefallen als andere, aber ich konnte aus jedem etwas für mich mitnehmen. Besonders gefallen haben mir allerdings die persönlichen, beinahe schon intimen Geschichten über ihre eigene Familiengeschichte. Die haben mich sehr berührt.

  • Novalie

    4/5

    15.10.2023

    eBook (ePUB 3)

    Spannende Essays In Mütter,…

    Spannende Essays In Mütter, Väter und Täter macht sich die Autorin Gedanken über Gender, Literatur, Kunst, Mutterschaft, Gewalt, Feminismus, Psychoanalyse und Familie. Aus diesem Themenchaos entstehen verschiedene Essays, die doch erstaunlich gut zusammenpassen. Ich bin mir manchmal etwas doof vorgekommen, weil die Autorin sehr gebildet und intellektuell ist und man das, an ihrer Art zu denken und zu erzählen, durchaus merkt. Sie stammt auch aus einem anderen Land und aus einer anderen Generation, sodass wir einen sehr unterschiedlichen Blick auf die Welt haben. Ich habe ihre Gedanken und ihren Blick auf die Welt jedoch gerade deswegen sehr geschätzt. Ich hatte eigentlich keine Erwartungen an das Buch, was gut war, da ich tatsächlich etwas anderes erwartet hätte. Bekommen habe ich eine Essaysammlung mit verschiedensten Themen, die mir aber sehr gut gefallen hat. Die Übersetzung ist eine echte Meisterleistung und schafft es, anstatt wortwörtlich zu übersetzen, den Sinn und die Gefühle des Textes zu übertragen. Bereits die Übersetzung des Titels vom „Mothers, Fathers and Others“ zu „Mütter, Väter und Täter“ hat mir sehr imponiert. Wie erwartet haben mir manche Essays mehr gefallen als andere, aber ich konnte aus jedem etwas für mich mitnehmen. Besonders gefallen haben mir allerdings die persönlichen, beinahe schon intimen Geschichten über ihre eigene Familiengeschichte. Die haben mich sehr berührt.

  • Kata_____Lović

    aus Bremen

    4/5

    26.02.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    »Lesen heißt, sich jemand…

    »Lesen heißt, sich jemand anderem zu überlassen, das eigene Bewusstsein eine Zeit lang mit einem erzählenden anderen oder mehreren anderen zu teilen... Lesen bringt einen Selbstverlust im anderen mit sich, ein sich aufgeben und gehen lassen.« |176 Mit »Mütter, Väter und Täter« habe ich mich dieser anderen überlassen, mich selbst verlassen und für eine Weile in die Welt geschaut mit Hustvedts wachen Augen. Ich war in der Perspektive einer gut gealterten gebildeten Weißen mächtigen Frau, Autorin, Amerikanerin, Feministin, Tochter, Mutter, Intellektuelle und so vieles mehr. Es ist wohltuend und bereichernd, mit Hustvedt zu denken, viele Dinge in ihrem Licht zu sehen, sie mit ihrem Wissen zu verstehen, gemeinsam mit ihr zur gleichen Zeit optimistisch und in Grenzen gehalten auf diese Welt zu blicken, dabei die hinterfragende und erweiternde Kraft der Kunst, der Bildung und der Literatur zu spüren. Hustvedt zeigt nicht immer neue, aber fast immer aufschlussreiche Perspektiven. Fast altmodisch anmutend bezieht sie sich auf die Psychoanalyse, die Neurologie und Biologie, auf die begrenzende Dualität von Körper und Geist, die aktuelle feministische Diskurse nicht sehr in den Fokus nehmen. Dadurch, dass Hustvedt sich, ihre Familien- und Bildungsgeschichte stets verortet, ihre Privilegien thematisiert, sich trotz ihrer reichen Erfahrungen eine neugierig fragende Haltung bewahrt, gelingt ihr eine Offenheit, die Intersektionalität mitdenkt. »Mütter, Väter und Täter« heißt es in der deutschen Übersetzung. Ein Fragezeichen musste ich hinzudenken, denn Täter:innen im Sinne von Menschen, die anderen ganz bewusst, sadistisch und direkt schaden, kommen nur im letzten Essay vor. Auch hier vermeidet sie extrojierte Täterzuweisungen. Viele der anderen Essays kommen ebenfalls bei der Frage an, wie Menschen die Schädigung anderer mit dem Bild über sich selbst in Einklang bringen, wie stark dabei sanktionierende Begrenzungen der Geschlechterrollenerwartungen und die zerstörerische Kraft einer abgewehrten Scham wirken.

  • Bewertung

    4/5

    26.02.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kluge Essaysammlung über Gender, Sex und die positive Kraft der Kunst

    »Lesen heißt, sich jemand anderem zu überlassen, das eigene Bewusstsein eine Zeit lang mit einem erzählenden anderen oder mehreren anderen zu teilen... Lesen bringt einen Selbstverlust im anderen mit sich, ein sich aufgeben und gehen lassen.« |176 Mit »Mütter, Väter und Täter« habe ich mich dieser anderen überlassen, mich selbst verlassen und für eine Weile in die Welt geschaut mit Hustvedts wachen Augen. Ich war in der Perspektive einer gut gealterten gebildeten Weißen mächtigen Frau, Autorin, Amerikanerin, Feministin, Tochter, Mutter, Intellektuelle und so vieles mehr. Es ist wohltuend und bereichernd, mit Hustvedt zu denken, viele Dinge in ihrem Licht zu sehen, sie mit ihrem Wissen zu verstehen, gemeinsam mit ihr zur gleichen Zeit optimistisch und in Grenzen gehalten auf diese Welt zu blicken, dabei die hinterfragende und erweiternde Kraft der Kunst, der Bildung und der Literatur zu spüren. Hustvedt zeigt nicht immer neue, aber fast immer aufschlussreiche Perspektiven. Fast altmodisch anmutend bezieht sie sich auf die Psychoanalyse, die Neurologie und Biologie, auf die begrenzende Dualität von Körper und Geist, die aktuelle feministische Diskurse nicht sehr in den Fokus nehmen. Dadurch, dass Hustvedt sich, ihre Familien- und Bildungsgeschichte stets verortet, ihre Privilegien thematisiert, sich trotz ihrer reichen Erfahrungen eine neugierig fragende Haltung bewahrt, gelingt ihr eine Offenheit, die Intersektionalität mitdenkt. »Mütter, Väter und Täter« heißt es in der deutschen Übersetzung. Ein Fragezeichen musste ich hinzudenken, denn Täter:innen im Sinne von Menschen, die anderen ganz bewusst, sadistisch und direkt schaden, kommen nur im letzten Essay vor. Auch hier vermeidet sie extrojierte Täterzuweisungen. Viele der anderen Essays kommen ebenfalls bei der Frage an, wie Menschen die Schädigung anderer mit dem Bild über sich selbst in Einklang bringen, wie stark dabei sanktionierende Begrenzungen der Geschlechterrollenerwartungen und die zerstörerische Kraft einer abgewehrten Scham wirken.

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