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Band 13

Die Villa «Einer der ganz Großen in der zeitgenössischen deutschen Literatur.» (Die Zeit)

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.03.2023

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

19/11,5/1,8 cm

Gewicht

158 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-01194-8

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Schädlich schildert den Alltag von Krieg und Nachkrieg im typischen Stil seiner grandiosen späten Bücher: szenisch, spröd, präzis. Damit vermeidet er jede Gefühligkeit. In seiner so austarierten wie existenziell dringlichen Prosa zeigt er sich als Meister der Andeutung und Aussparung. ("NZZ am Sonntag")
Ein bleibendes Meisterwerk seiner großen Kunst. ("Das Magazin")
Schädlichs Meisterschaft besteht darin, die Leerstellen mit Bedeutung aufzuladen. (...) Lauter kunstvoll gefügte Andeutungen addieren sich zu großer Kunst. ("Hessische Allgemeine")
Hans Joachim Schädlich beweist mit seiner Art des Schreibens, dass sich Literatur durchaus der Schlichtheit, dem (scheinbar) Einfachen verschreiben kann, um Grossartiges zu erzählen. ("literaturblatt.ch")
Das Ungekünstelte ist die grosse Kunst des Romans "Die Villa". ("NZZ Online")
Nicht selten hat man beim Lesen das Gefühl, die Wörter und Sätze seien wie in Töne gesetzt. Auch das macht den ungewöhnlichen Reiz seiner Bücher aus. ("Berliner Zeitung")

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.03.2023

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

19/11,5/1,8 cm

Gewicht

158 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-01194-8

Herstelleradresse

Rowohlt Taschenbuch
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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Von einem Unrechtsstaat in den nächsten.

Manfred Fürst aus Kirchbichl am 28.05.2020

Bewertungsnummer: 1333720

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Im Prolog wird Die Villa beschrieben, wie es sich eignete als Untertitel für ein Video einer Immobilienagentur: Eine Gründerzeitvilla. Sie könnte die Geschichte der Familie Kramer von 1931 bis 1950 erzählen. Im Epilog ihr Ende 2007. Beispielhaft für vieles was den Unrechtsstaat DDR überlebt hat und danach plattgemacht wurde. Das Familienoberhaupt Hans Kramer muss wegen eines Herzklappenfehlers nicht zur Wehrmacht des NS-Unrechtsstaates. Er stirbt jung 1940, die folgenden 10 Jahre ist Elisabeth Kramer das Familienoberhaupt mit vier Kindern. Der autobiografische Hintergrund scheint offensichtlich, der Roman ist von einer Nüchternheit und besonderen Intimität, die ob der Ereignisse erschaudern lässt. Jedes einzelne Kapitel eignet sich für eine Zeitzeugenaustellung als Bildunterschrift. Sofort kommen Erinnerungen an die Film-Trilogie von Regisseur und Autor Edgar Reitz HEIMAT.

Von einem Unrechtsstaat in den nächsten.

Manfred Fürst aus Kirchbichl am 28.05.2020
Bewertungsnummer: 1333720
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Im Prolog wird Die Villa beschrieben, wie es sich eignete als Untertitel für ein Video einer Immobilienagentur: Eine Gründerzeitvilla. Sie könnte die Geschichte der Familie Kramer von 1931 bis 1950 erzählen. Im Epilog ihr Ende 2007. Beispielhaft für vieles was den Unrechtsstaat DDR überlebt hat und danach plattgemacht wurde. Das Familienoberhaupt Hans Kramer muss wegen eines Herzklappenfehlers nicht zur Wehrmacht des NS-Unrechtsstaates. Er stirbt jung 1940, die folgenden 10 Jahre ist Elisabeth Kramer das Familienoberhaupt mit vier Kindern. Der autobiografische Hintergrund scheint offensichtlich, der Roman ist von einer Nüchternheit und besonderen Intimität, die ob der Ereignisse erschaudern lässt. Jedes einzelne Kapitel eignet sich für eine Zeitzeugenaustellung als Bildunterschrift. Sofort kommen Erinnerungen an die Film-Trilogie von Regisseur und Autor Edgar Reitz HEIMAT.

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Die Villa

von Hans Joachim Schädlich

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