Der neue aufwühlende Roman von Bestsellerautor John Boyne – emotional, empathisch und ehrlich
Als Einzelgänger hat Sam Mühe, Freunde zu finden, und seine vielbeschäftigten Eltern geben ihm oft das Gefühl, unsichtbar zu sein. Zum Glück war sein älterer Bruder Jason immer für ihn da. Der ist nett, beliebt, supergut im Fußball, und die Mädchen stehen Schlange für ein Date. Doch eines Tages teilt Jason seiner Familie mit, dass er schon seit langem mit einem Geheimnis kämpft. Ein Geheimnis, das bald alle auseinanderzureißen droht. Seine Eltern wollen nichts davon wissen, und Sam versteht es einfach nicht. Denn was machst du, wenn dein Bruder dir sagt, er ist überhaupt nicht dein Bruder? Dass er denkt, er ist eigentlich … deine Schwester?
Bruder, Eltern, Tante, Fußballtrainer, Freundin und Mitschüler – John Boyne beschreibt in diesem Roman die unterschiedlichsten Reaktionen auf eine eigentlich ganz natürliche Sache. Und am Ende siegen Liebe und Akzeptanz.
»Eine Geschichte mit so viel Herz, dass die Seiten praktisch pulsieren. Ein Muss für alle Altersgruppen.«
Irish Independent
Kundinnen und Kunden meinen
4.1/5.0
Alwina
aus Edelsfeld
5/5
14.08.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ich, als selbst Betroffene,…
Ich, als selbst Betroffene, finde dieses Buch sehr unterhaltsam einerseits und sensibel informativ das Thema Transgender betreffend. Aus vielen mir bekannten Familiensituationen weiß ich, wie unterschiedlich Reaktionen der Eltern sein können, die oftmals überfordert sind, solange sie sich nicht mit dem Thema auseinandergesetzt haben. Egal ob überzogen oder nicht: Ich habe beim Lesen viel gelacht und auch viele Tränen vergossen, weil ich weiß, wie Transpersonen leiden, wenn sie auf massive Ablehnung stoßen.
Bewertung
5/5
05.09.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Satrkes Buch
Habe das Buch sehr gut gefunden und kann es nur für Leser*innen die Interesse an queren Themen haben weiter emphehlen. Die Geschichte qar sehr bewegent und es qar spannend geschrieben, man fühlte sich in der Stroy gefesselt. 8 von 10!
Buecherliebling88
aus Neuss
5/5
03.08.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
Inhalt In „Mein Bruder heißt…
Inhalt In „Mein Bruder heißt Jessica“ von John Boyne geht es um die Brüder Jason und Sam Weaver. Sam vergöttert und bewundert seinen großen Bruder schon seit er klein ist. Jason ist immer für ihn da, spielt richtig gut Fußball und ist ein echter Mädchenschwarm. Doch eines Tages konfrontiert Jason seine Eltern und seinen Bruder mit einem Geheimnis, das er schon länger mit sich herumträgt. Ein Geheimnis, das schon bald dazu führt, dass die bis vor kurzem noch recht intakte Familie zu zerbrechen droht… Meine Meinung Ich habe das Buch innerhalb eines Tages komplett durchgelesen, was mir selbst bei eher dünneren Büchern wie diesem wirklich selten passiert. Daran kann man schon erkennen, wie gut es mir gefallen hat… John Boyne hat einen wirklich tollen Schreibstil, der einen von der ersten Seite an an die Geschichte fesselt und einen bis zur letzten Seite nicht mehr loslässt. Wir erleben die Geschichte rund um Jason Weaver durch die Augen seines kleinen Bruders Sam, was mir gut gefallen hat. Gerade im Hinblick auf das die Geschichte dominierende Thema finde ich es auch einmal interessant, die Sichtweise eines „Außenstehenden“ bzw. der Familie mitzubekommen. Es wird sehr gut dargestellt, wie hin- und hergerissen die Eltern und auch Sam gegenüber Jasons Geheimnis sind und welche Probleme sie damit haben, was ich sehr authentisch fand. Auch dass man im weiteren Verlauf der Geschichte eine gewisse Entwicklung gesehen hat, hat mir gut gefallen. Die Charaktere sind allesamt trotz der Kürze des Buches ziemlich vielschichtig aufgebaut und beschrieben und bei jedem noch so kleinen Nebencharakter hatte ich das Gefühl, dass er/sie eine gewisse Funktion in der Geschichte hat, was für mich das Leseerlebnis nochmal eine Spur interessanter und die Welt von Jason Weaver noch detailreicher gemacht hat. Neben dem Hauptthema der Geschichte gibt es auch noch ein paar andere Aspekte, die eine interessante Dynamik reinbringen und das Buch für ein Jugendbuch wirklich tiefgründig werden lassen. Es kommen einfach viele Dinge vor, die im Leben von Jugendlichen von großer Bedeutung für sie selbst und ihr Umfeld sind. Meine Meinung Ein absolut toll geschriebenes, emotionales und kluges Jugendbuch, das trotz der wichtigen und ernsten Themen einen großen Unterhaltungswert hat. Absolute Leseempfehlung!
Nicole
aus Nürnberg
5/5
27.02.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ich empfand das Buch stark
Meine Meinung zum Jugendbuch:
Mein Bruder Jessica
Inhalt in meinen Worten:
Sams großer Bruder Jason macht eine Entwicklung der besonderen Art mit, und nicht jeder will diese Entscheidung mittragen, denn das würde heißen, das alles auf dem Kopf gestellt wird, als dann auch noch der Zopf darunter leiden muss und Jason abhaut, ist klar, so kann es nicht weiter gehen, währenddessen machen sich die Eltern einerseits Gedanken wie können sie ihrem Sohn diesen Blödsinn ausreden und doch was ist, wenn das alles gar kein Blödsinn ist?
Die große Sinnfrage beginnt und der größte Verrat, den sich Sam niemals vorstellen hätte können. Wird die Familie darunter zerbrechen, oder wie wird das enden?
Lesen - Staunen - anfangen umzudenken.
Wie ich das Gelesene empfinde:
Ich schätze diese Werke vom Autor, sie treffen bei mir immer auf einen ganz besonderen Nerv. Denn so tagesaktuell wie er schreibt und was er zu sagen hat, findet sich nicht überall so unverblümt. Er möchte aufrütteln und wach schütteln, er will das die Menschen die seine Geschichten lesen, hinsehen, hinterfragen, einen ganz anderen Blickwinkel einnehmen und dabei erkennen das nicht auf alles eine perfekte Antwort kommen kann, sondern das manchmal die leisen Stimmen, die die man nicht ernst nimmt etwas zu sagen haben. Deswegen ja diese Geschichte schafft es auch wieder. Wäre ich noch wie vor fünf Jahren, dann hätte ich dieses Buch in die Ecke gepfeffert und mit Gott gekontert, doch das kann ich heute nicht mehr. Denn viel zu vieles ist einfach anders als es das Schablonenleben gerne manchmal aufzeichnen möchte. Es gibt mehr zwischen Himmel und Hölle, als ich kleiner Mensch verstehen kann, ja es sogar verstehen will. Ich möchte den Menschen der mir begegnet nehmen wie er ist, natürlich gibt es immer noch einige Tabuthemen für mich, doch nicht jedes Tabuthema darf nur als Tabu behandelt werden, sondern auch ich muss umdenken lernen, meinen Horizont erweitern und mich dabei immer wieder eines fragen, wie will ich das man mit mir umgehen würde, wenn ich anders wäre.
Und das schafft der Autor hier sehr liebevoll und doch voller Ernst mit manchen kurzen Schmunzelmomenten.
Die Geschichte und ihre Charakter:
Ich weiß nicht wie ich als Mutter handeln würde, wenn mein Kind das ein Sohn ist, sagen würde, du ich bin kein Sohn ich bin eine Tochter. Würde ich so wie im Buch vorgehen oder locker flockig? Ich weiß es nicht. Doch ich weiß das der Werdegang der Familie sehr wohl realistisch und authentisch ist und ich es gut nachvollziehen kann, wie jeder einzelne in dieser Geschichte seine Geschichte lebt.
Die Tante die dann im Buch eine sehr wichtige Rollenfigur einnimmt hat mir sehr imponiert. Sie nimmt den Menschen wie er ist, selbst wenn alles ganz anders zu sein scheint wie es eben ist.
Die Mutter im Buch tat mir auf der einen Seite leid, andererseits frage ich mich, darf die Karriere solch einen großen Raum einnehmen das Kinder vergessen und Leben gemieden wird?
Wen ich allerdings gar nicht leiden mag und die mir doch irgendwie ziemlich ähnlich ist, ist das Mädchen das in der Geschichte einen kleinen Rahmen bekommt, denn aus Unwissenheit kann so schnell schlimmes passieren.
Somit ist jeder Charakter sehr authentisch und lebendig dargestellt.
Spannung:
Ich fragte mich immer wieder wo mich der Autor hinführen möchte und muss gestehen, das ein oder andere sah ich voraus und doch gab es so viele Momente wo mir der Mund offen stand, wo ich staunte, wie es verläuft und das macht das Buch auch unglaublich spannend und intensiv.
Empfehlung:
Ein Buch das gut in den Deutschunterricht passen könnte und dabei eine ultra wichtige Botschaft vermittelt. Am Ende ist das Statement vom Autor für mich sehr tiefgehend, nämlich das er schwul sei, das erwartete ich absolut nicht seinerseits und umso mehr war es für mich eine fette Überraschung. Zum anderen bringt er ein Tabuthema so lebendig und authentisch herüber, das ich es ihm abnehme was er mir zu sagen hat und dabei hinterfrage ich mich selbst, was ich akzeptieren kann und möchte. Einfach gut umgesetzt und ich bin schon sehr auf sein nächstes Werk gespannt. Denn er ist ein Autor der an meine Nervenfasern geht und dabei Blitze in mich aussendet so das es mir nicht gleichgültig ist, was er hier schreibt. Danke für diese Art und Weise.
Bewertung:
Fünf Sterne für eine Geschichte die nicht näher am Puls der Zeit sein kann, wie es hier der Fall ist. Gut geschrieben, toll dargestellt.
Betty
aus Wiener Neustadt
5/5
19.11.2020
Buch (Gebundene Ausgabe)
Einfühlsamer und bewegender Roman über ein Coming-Out als Trans*Person
Wie reagierst du, wenn sich dein Bruder als Trans*Person outet? Genau in dieser Situation befindet sich Sam, als sich sein Bruder Jason vor der Familie als Trans*Person offenbart. Er erklärt Sam: "Ich glaube, ich bin überhaupt nicht dein Bruder. Ich bin mir sogar so gut wie sicher, dass ich deine Schwester bin."
Ein einzigartiges Buch über das Coming-Out einer Trans*Person. Das Besondere daran ist, dass die Geschichte aus der Sicht von Sam geschrieben ist. John Boyne erzählt diesen bewegenden Roman sehr einfühlsam und behandelt wichtige Themen wie Mobbing und Intoleranz. Das einzige Manko für mich war das relativ rasch erzählte Ende. Eine klare Leseempfehlung für alle, die gern über den eigenen Tellerrand hinaussehen!
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