Produktbild: Alles Verblendung?
Band 4

Alles Verblendung? Was wir (nicht) wahrnehmen können, sollen, wollen

88,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Paperback

Erscheinungsdatum

12.10.2022

Herausgeber

Sebastian Donat + weitere

Verlag

Aisthesis

Seitenzahl

520

Maße (L/B/H)

23/14,4/3,6 cm

Gewicht

714 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8498-1825-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Paperback

Erscheinungsdatum

12.10.2022

Herausgeber

Verlag

Aisthesis

Seitenzahl

520

Maße (L/B/H)

23/14,4/3,6 cm

Gewicht

714 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8498-1825-8

Herstelleradresse

Aisthesis
Oberntorwall 21|33602|Bielefeld|DE
info@aisthesis.de

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  • Sebastian Donat, Alena Heinritz, Magdalena Leichter und Martin Sexl
    »Einleitung«

    Claudia Blümle
    »Nach Tische wird die Aldobrandinische Hochzeit […] aufgezogen.«
    Inszenierte Seherlebnisse vor Goethes Bildvorhang

    1. Von Verblendungen und (Sinnes-)Täuschungen in der Literatur

    Elena Fabietti
    »A Dioptrical bee-hive«.
    Die Repräsentation von Innerlichkeit zwischen Sichtbarkeit und Verblendung in Laurence Sternes Tristam Shandy

    Waltraud Fritsch-Rößler
    Die Liebe, die Sonne, die Jagd.
    Zur Überblendung von ›Verblenden‹ und ›Blenden‹ in Gottfrieds von Straßburg Tristan

    Helmut Grugger
    Zum literarischen Diskurs des (Un-)Eigentlichen am Beispiel der Erschütterung des Erzählens in Franz Kafkas Romanfragment Das Schloß

    Joachim Harst
    Verblendung oder Erleuchtung?
    Lesen bei Cervantes und Coetzee

    Viktoria Müller
    »Ich war ein Wunderkind! Ein blindes Wunderkind! War das herrlich!«
    Die erblindete Musikerfigur in Petra Morsbachs Roman Der Cembalospieler

    Claudia Schmitt
    Verblendung(en) in Zeiten des Krieges in Romanen von William Boyd und Alex Capus

    Caroline Scholzen
    »Augenruhe« trotz »gestörter Meridiane«.
    Zu Ingeborg Bachmanns Erzählung Ihr glücklichen Augen

    Oliver Völker
    »What do you see?«
    Verblendung, Blindheit und Sichtbarkeit in Melvilles Moby-Dick; or, The Whale

    2. Von Philosophie, (Welt-)Literatur und (Literatur-)Wissenschaft

    Peter Brandes
    »Abdruck des universalen Verblendungszusammenhangs«.
    Zur rhetorischen und narrativen Funktion der Verblendungsthese in Adornos Homer-Lektüre

    Kyung-Ho Cha
    »Like a small volume of Shakespeare lying open in the dust of a boundless desert.«
    Zur Evolutionstheorie und naturhistorischen Epistemologie in Vladimir Nabokovs Dar

    Corinna Dziudzia
    Nationalliterarische Wissenstradierungen als Verblendungen?
    Über das Ausblenden heterogenen Wissens

    Peter von Möllendorff
    Trugreden oder Selbsterfindungen.
    Camouflierendes Erzählen in der Odyssee

    Stavros Patoussis
    »Es will Täuschung, es lebt von der Täuschung…«.
    Zur systematischen Stellung der Täuschung in Nietzsches Vorreden von 1886

    Philipp Sperner
    Das Erbe des Eurozentrismus oder: Literaturwissenschaft im Rausch der Weltliteratur

    3. Von Buchkünsten, Alltagswelten und Populärkulturen

    Martin Fritz
    Drag als literarische Kategorie?

    Alena Heinritz
    Literatur »von Wohnung zu Wohnung«.
    Der private Wohnraum in der Entropie der Corona-Pandemie

    Alexandra Müller
    Überschreibungen, Kaschierungen und Schwärzungen.
    Traumatische Schrift-Fassaden in Text-Bild-Installationen von Jenny Holzer und Alfredo Jaar

    Julia Nantke
    Zwischen Fassade und Verkleidung.
    Der Paratext in literarischen Texten um 1800

    Jonas Nesselhauf
    Die Unschärfe der Pornographie.
    Darstellungen des Sexuellen bei Benoîte Groult und Thomas Ruff

    Stephan Packard
    Nur ein Athen gewesen?
    Zu einem Motiv des aufklärerischen Misstrauens gegen das Publikum populärer Fiktionen nach Lessing

    Monika Schmitz-Emans
    Buchfassaden

    Rebecca Erika Seewald
    Whitening of History.
    Samba und Brasiliens Mythos der »Rassendemokratie«

    4. Von Theater, Film und digitalen Medien

    Kathrin Ackermann-Pojtinger
    Fälschung im Film.
    Fiktive Werkgenesen im Subgenre des Kunstfälscherfilms

    Ingeborg Jandl
    Realitätsverluste zwischen Liebesbegehren und religiösem Wahn.
    Literatur und Film aus Kroatien, Russland und dem Iran

    Magdalena Leichter
    Trugbild, Traum und Täuschung.
    Rotoskopie und Verblendung in Robert Linklaters A Scanner Darkly und Raphael Bob-Wakspergs und Kate Purdys Undone

    Dejan Lukovic
    »You must always make more than just the part you want them to see«.
    Täuschung als ästhetische Praxis in der Raumkonstruktion von Videospielen

    Koku G. Nonoa
    Zur Verblendung und der Anagnorisis als Geste im Theater

    Julia Prager
    Theater-Texte und die Intrige medialer Verblendung (Schwarzwasser)

    Annette Simonis
    Mimikry und Metamorphose.
    Mensch-Tier-Transformationen in Les Métamorphoses du Serpent Blanc im ost-westlichen Kulturtransfer

    5. Von Geheimnissen, Heimsuchungen und Geistern

    Ángela Calderón Villarino
    Ningunear – maskiertes Schreiben in Formen und Formeln.
    Poetiken des Mexikanischen bei Octavio Paz und Antonin Artaud

    Raul Calzoni
    Der verblendende Vampir »en masque«.
    Bram Stoker, E. T. A. Hoffmann und Théophile Gautier

    Katharina Fürholzer
    Im Namen des Maskenspiels.
    Pseudonyme zwischen Gesichtsverlust und Ehrerhalt

    Yuuki Kazaoka
    Zur Rolle des Pseudonyms Adam in Hans Leybolds literarischem Programm Gegen Zuständliches

    Isabel Kranz
    Von den entdeckten Geheimnissen der Pflanzenwelt.
    Aspekte einer »Theorie der Blumen«

    Beatrice Nickel
    Verblendung und ihre Folgen.
    Zum religiösen Fanatismus bei Voltaire und Kesten

    Mariam Popal
    Verblendung – Unverborgenheit, Geheimnis, Marranität.
    Verblendung als (intersektionaler) BeDeutungsprozess in Gertrud Kolmars Die jüdische Mutter und Toni Morrisons Beloved

    Alexandra Rassidakis
    Spielarten des Wunderbaren in der Neophantastik.
    Die »angereicherte« Realität zwischen Gewinn und Verblendung

    Christiane Solte-Gresser
    Verblendung, Verdrängung, Heimsuchung.
    Träume in Täterromanen von Edgar Hilsenrath und Marcel Beyer

    Kirsten Von Hagen
    Der Vampir als Figur der Verblendung.
    Reflexionen zu Gautiers La morte amoureuse

    Biobibliografische Notizen