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Strafsachen Ist unser Recht wirklich gerecht?

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.03.2023

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

21,3/14,4/3,2 cm

Gewicht

460 g

Farbe

Tabak

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-8198-7

Beschreibung

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.03.2023

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

21,3/14,4/3,2 cm

Gewicht

460 g

Farbe

Tabak

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-8198-7

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH
Amsterdamer Strasse 192
50735 Köln
DE

Email: herstellung@dumont.de

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Recht und Gerechtigkeit

mimitatis_buecherkiste aus Krefeld am 21.06.2023

Bewertungsnummer: 1965607

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In dem vorliegenden Buch beschäftigen sich die Autoren anhand interessanter und spannender Fallbeispiele mit dem deutschen Strafrecht. Mittels achtzehn Fällen, von denen ich die meisten tatsächlich aus verschiedenen Medien kannte, stellen und beantworten sie Fragen, wie zum Beispiel: Darf man ungeborenes Leben straflos schädigen? Darf man jemanden mit seiner Einwilligung töten (und essen)? Warum ist Folter verboten? Sind Raser Mörder? Mir hat gefallen, dass das Autorenduo mit Kritik an dem ein oder anderen Paragrafen und auch Urteil nicht gespart, dies zudem ausführlich und nachvollziehbar begründet hat. Mir war gar nicht so richtig klar, wie schwer es ist, eine sinnvolle und notwendige Änderung oder sogar Streichung eines veralteten oder überholten Paragrafen zu erreichen, denn nicht immer läuft dies so zügig wie im bekannten Fall Böhmermann und § 103 des Strafgesetzbuches, der die Beleidigung von Organen und Vertretern ausländischer Staaten unter Strafe stellt, in der Öffentlichkeit bekannt geworden als Majestätsbeleidigung. Ich empfand die Zusammenstellung der Fälle sehr klug gewählt, die Erklärungen sollten auch einem Laien gegenüber verständlich genug sein, um ohne Vorkenntnisse folgen zu können. Es gab und gibt immer wieder Entscheidungen der Gerichte, die in der Vergangenheit ein Kopfschütteln meinerseits zur Folge hatten, in Zukunft werde ich da wohl tiefer graben und mir weitere Informationen besorgen, bevor ich mir anmaße, selbst ein Urteil bilden zu können. Und auch dann werde ich weiterhin vorsichtig mit meinen Äußerungen sein, denn die Beleuchtung von allen Seiten ist mir als unbeteiligte Person verständlicherweise gar nicht möglich. Das Buch war informativ und lehrreich, trotz des Umstandes, dass ich schon immer eine große Schwäche für juristische Sachverhalte hatte und zu diesem Thema Zeitschriften und Bücher quasi verschlinge, konnte ich einiges dazulernen und dadurch besser verstehen. Dafür gibt es von mir volle Punktzahl und eine Leseempfehlung.

Recht und Gerechtigkeit

mimitatis_buecherkiste aus Krefeld am 21.06.2023
Bewertungsnummer: 1965607
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In dem vorliegenden Buch beschäftigen sich die Autoren anhand interessanter und spannender Fallbeispiele mit dem deutschen Strafrecht. Mittels achtzehn Fällen, von denen ich die meisten tatsächlich aus verschiedenen Medien kannte, stellen und beantworten sie Fragen, wie zum Beispiel: Darf man ungeborenes Leben straflos schädigen? Darf man jemanden mit seiner Einwilligung töten (und essen)? Warum ist Folter verboten? Sind Raser Mörder? Mir hat gefallen, dass das Autorenduo mit Kritik an dem ein oder anderen Paragrafen und auch Urteil nicht gespart, dies zudem ausführlich und nachvollziehbar begründet hat. Mir war gar nicht so richtig klar, wie schwer es ist, eine sinnvolle und notwendige Änderung oder sogar Streichung eines veralteten oder überholten Paragrafen zu erreichen, denn nicht immer läuft dies so zügig wie im bekannten Fall Böhmermann und § 103 des Strafgesetzbuches, der die Beleidigung von Organen und Vertretern ausländischer Staaten unter Strafe stellt, in der Öffentlichkeit bekannt geworden als Majestätsbeleidigung. Ich empfand die Zusammenstellung der Fälle sehr klug gewählt, die Erklärungen sollten auch einem Laien gegenüber verständlich genug sein, um ohne Vorkenntnisse folgen zu können. Es gab und gibt immer wieder Entscheidungen der Gerichte, die in der Vergangenheit ein Kopfschütteln meinerseits zur Folge hatten, in Zukunft werde ich da wohl tiefer graben und mir weitere Informationen besorgen, bevor ich mir anmaße, selbst ein Urteil bilden zu können. Und auch dann werde ich weiterhin vorsichtig mit meinen Äußerungen sein, denn die Beleuchtung von allen Seiten ist mir als unbeteiligte Person verständlicherweise gar nicht möglich. Das Buch war informativ und lehrreich, trotz des Umstandes, dass ich schon immer eine große Schwäche für juristische Sachverhalte hatte und zu diesem Thema Zeitschriften und Bücher quasi verschlinge, konnte ich einiges dazulernen und dadurch besser verstehen. Dafür gibt es von mir volle Punktzahl und eine Leseempfehlung.

Recht oder Gerechtigkeit?…

ReadingFoxy aus Leipzig am 21.05.2023

Bewertungsnummer: 2802905

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Recht oder Gerechtigkeit? Dieser Frage widmen sich die beiden Autor*innen Elisa Hoven und Thomas Weigend. Elisa Hoven ist Professorin für deutsches und ausländisches Strafrecht an der Universität Leipzig. Aktuell führt sie Drittmittelprojekte zu „Hate Speech im Internet“ sowie zur Reform des Strafzumessungsrechts durch. Seit Juni 2020 ist Elisa Hoven Richterin am Verfassungsgerichtshof des Freistaates Sachsen. (Quelle - Personenprofil der Universität Leipzig) Thomas Weigend war bis 2016 Professor für Strafrecht und Strafprozessrecht an der Universität zu Köln und leitete das Institut für ausländisches und internationales Strafrecht. Beide kennen sich also sehr gut aus und haben entsprechende Erfahrungen, die sie nun mit uns teilen möchten. “In unser aller Namen wird Recht gesprochen. Aber oft können wir die Urteile der Gerichte nicht nachvollziehen.” Doch wenn etwas in dem Buch nicht nachvollziehbar ist, dann nicht die Beschreibungen und Erläuterungen der Autor*innen, sondern die Urteile und Rechtsprechungen. Oft bekommt man ja durch die Nachrichten Urteile mit, bei denen man den Kopf schüttelt, doch hier sind viele, für den Laien, sehr unglaubliche Fälle zusammengefasst. Oft dachte ich mir “Das muss doch der normale Menschenverstand klären. Was sind denn das für Gesetze?" Diese sind zudem oft veraltet und werden kaum oder zu spät an unsere heutige Gesellschaft angepasst. Da bin ich sicher nicht die Einzige, die das so sieht. Es kann nicht sein, dass Täter*innen mit Dingen davon kommen, nur weil unsere Gesetze ein oder zwei Worte nicht anpassen. Ich muss gestehen, dass ich die Fälle, in denen es um Kinder ging, übersprungen habe, da ich diese persönlich nicht bewältigen kann. Doch sind sicher auch diese, wie die anderen gut strukturierten und beschriebenen Fälle aufgebaut. Es dreht sich um die viel zu inflationär genutzte “Meinungsfreiheit” über Tötungsabsichten, die dann doch keine mehr waren zu unmoralischem Verhalten. Wer sich also für die Entstehungen und die vermeintlich wirren Urteile interessiert, dem lege ich das Buch sehr ans Herz. Auch wenn man damit rechnen muss, einiges nicht zu verstehen bzw. nachvollziehen zu können.

Recht oder Gerechtigkeit?…

ReadingFoxy aus Leipzig am 21.05.2023
Bewertungsnummer: 2802905
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Recht oder Gerechtigkeit? Dieser Frage widmen sich die beiden Autor*innen Elisa Hoven und Thomas Weigend. Elisa Hoven ist Professorin für deutsches und ausländisches Strafrecht an der Universität Leipzig. Aktuell führt sie Drittmittelprojekte zu „Hate Speech im Internet“ sowie zur Reform des Strafzumessungsrechts durch. Seit Juni 2020 ist Elisa Hoven Richterin am Verfassungsgerichtshof des Freistaates Sachsen. (Quelle - Personenprofil der Universität Leipzig) Thomas Weigend war bis 2016 Professor für Strafrecht und Strafprozessrecht an der Universität zu Köln und leitete das Institut für ausländisches und internationales Strafrecht. Beide kennen sich also sehr gut aus und haben entsprechende Erfahrungen, die sie nun mit uns teilen möchten. “In unser aller Namen wird Recht gesprochen. Aber oft können wir die Urteile der Gerichte nicht nachvollziehen.” Doch wenn etwas in dem Buch nicht nachvollziehbar ist, dann nicht die Beschreibungen und Erläuterungen der Autor*innen, sondern die Urteile und Rechtsprechungen. Oft bekommt man ja durch die Nachrichten Urteile mit, bei denen man den Kopf schüttelt, doch hier sind viele, für den Laien, sehr unglaubliche Fälle zusammengefasst. Oft dachte ich mir “Das muss doch der normale Menschenverstand klären. Was sind denn das für Gesetze?" Diese sind zudem oft veraltet und werden kaum oder zu spät an unsere heutige Gesellschaft angepasst. Da bin ich sicher nicht die Einzige, die das so sieht. Es kann nicht sein, dass Täter*innen mit Dingen davon kommen, nur weil unsere Gesetze ein oder zwei Worte nicht anpassen. Ich muss gestehen, dass ich die Fälle, in denen es um Kinder ging, übersprungen habe, da ich diese persönlich nicht bewältigen kann. Doch sind sicher auch diese, wie die anderen gut strukturierten und beschriebenen Fälle aufgebaut. Es dreht sich um die viel zu inflationär genutzte “Meinungsfreiheit” über Tötungsabsichten, die dann doch keine mehr waren zu unmoralischem Verhalten. Wer sich also für die Entstehungen und die vermeintlich wirren Urteile interessiert, dem lege ich das Buch sehr ans Herz. Auch wenn man damit rechnen muss, einiges nicht zu verstehen bzw. nachvollziehen zu können.

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von Elisa Hoven, Thomas Weigend

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