• Produktbild: Harrison, M: Weißdornzeit
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Harrison, M: Weißdornzeit »Ein Liebesbrief an die Kraft der Natur« THE TIMES — Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.06.2023

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

18,8/12,3/1,8 cm

Gewicht

302 g

Farbe

Lichtgrau / Grau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

At Hawthorn Time

Übersetzt von

Werner Löcher-Lawrence

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-6680-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.06.2023

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

18,8/12,3/1,8 cm

Gewicht

302 g

Farbe

Lichtgrau / Grau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

At Hawthorn Time

Übersetzt von

Werner Löcher-Lawrence

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-6680-9

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag
Amsterdamer Str. 192
50735 Köln
DE
info@dumont-buchverlag.de

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  • Kristall86

    aus an der Nordseeküste

    5/5

    05.07.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Leseempfehlung!

    !ein Lesehighlight 2022! Klappentext: „Vor Tagesanbruch an einem Maimorgen: Das Schwarz des Himmels geht in Blau über, der Duft des Weißdorns liegt in der Luft und die ersten Vögel singen, als es auf einer Landstraße zwischen zwei Feldern zu einem schrecklichen Unfall kommt – und die Schicksale von vier Menschen kollidieren. Howard und Kitty sind nach dreißig gemeinsamen Jahren in London in das kleine Dorf Lodeshill gezogen. Während Kitty glücklich zu sein scheint, sehnt Howard sich nach dem pulsierenden Leben in der Metropole. Der Einzelgänger Jack war einst ein Rebell, der seit jeher nur eines will: in Freiheit leben. Nachdem er eine Haftstrafe wegen Hausfriedensbruchs abgesessen hat, macht er sich mit seinem Rucksack auf den Weg Richtung Norden. Jamie ist vor neunzehn Jahren in Lodeshill geboren. Seine Kindheit hat er damit verbracht, mit seinem Großvater angeln zu gehen und durch die Wälder zu streifen; heute träumt er davon, der dörflichen Enge zu entkommen. Einfühlsam und poetisch erzählt Melissa Harrison von vier Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten und doch das gleiche suchen: einen Platz im Leben“ Nach ihrem Buch „Vom Ende eines Sommers“ bin ich vom Schreibstil der Autorin Melissa Harrison richtig begeistert und so war die Erwartung an ihr neues Buch „Weißdornzeit“ ebenfalls groß. In diesem Buch geht es um vier Menschen und ihr (selbst)gewähltes Schicksal. Die Art und Weise wie Harrison wieder beschreibt und dabei fein akzentuiert ist großartig! Sie legt wieder feine Parts zwischen die Zeilen, gibt dem Leser genügend Raum für eigene Gedanken und zeichnet so für jeden Charakter im Buch ein gewisses Fenster auf. Jeder muss es selbst öffnen und wird das sehen was er will, aber das öffnen ist dabei schon der schwierigste Part. Harrison zeichnet wieder klare und ehrliche Charaktere, erzählt bildhaft und emotional aber nie mit Kitsch behaftet. Jeder hat hier seinen Rucksack zu tragen und jeder will etwas in seinem Leben ändern, die Frage ist eben nur wie. Der Platz im Leben wird hier von jedem auf seine Weise gesucht. Unheimlich berührend und oft so wahr, dass es manchmal erschreckend war, dieses Buch zu lesen. Harrison zeigt wieder mal auf, wie tief Gefühle und Sehnsüchte sitzen und wie wichtig es ist, diese rauszulassen um nicht komplett einzugehen. Die Perspektivwechsel bieten dem Leser unheimlich viel Abwechslung aber dennoch bleibt die Tiefe überall erhalten. Ich bin richtig begeistert wieder von diesem Werk und vergebe verdiente 5 von 5 Sterne sowie eine Leseempfehlung!

  • Bewertung

    aus Groß-Umstadt

    4/5

    04.08.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr durchkomponiert

    Also, nach dem großen Buch “Vom Ende eines Sommers“ spielt Melissa Harrisons neuerer Roman in der Gegenwart im ländlichen England. Alle Figuren der Geschichte sind durchweg echt, gut so vorstellbar und überaus eigen. Wie im echten Leben eben. Die Handlungsstränge gut verknüpft und durchweg auch eine gewisse Spannung aufbauend. Jack, der seine Freiheit liebt, draußen lebt, niemanden damit weh tun will, (aber damit polarisiert) und nur seine Ruhe haben will, ist die liebenswerteste Figur. Kitty und Howard, das Ehepaar, hat sich komplett auseinander gelebt, da die Kommunikation seit vielen Jahren versickerte. Sie hatten ihre Chancen. Jamie, der Jungspund, herzensgut, einzelgängerisch, einsam. Man wünscht ihm, dass er endlich selbständig wird und kompromisslos seinen Weg geht. Das Ende des Romas ist unbefriedigend und rätselhaft, weshalb ein Punkt Abzug erfolgt. Aber die Naturbeschreibungen, die Menschen mit all ihren überaus menschlichen Facetten, die mitschwingende Melancholie aufgrund der Darstellung von Veränderungen in der neueren Zeit: all das macht das dieses Buch zu einem kleinen Juwel und kostbar.

  • Sagota

    aus Saarbrücken

    4/5

    09.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Weißdornzeit im ländlichen England

    Weißdornzeit" von Melissa Harrison erschien (HC mit Lesebändchen; 286 S.) 2022 im Dumont-Verlag, Köln. Nach dem Début (Vom Ende eines Sommers), das mir sehr gut gefallen hat, konnte die Autorin mich auch dieses Mal durch Romanhandlung und Schreibstil "mitnehmen". Und so landete ich im fiktiven Dörfchen Lodeshill, irgendwo im ländlichen England.... Hier begegnete ich Jack, einem natur- und freiheitsliebenden jüngeren Mann, der gerne abseits ausgetretener Pfade, einen Bogen um jede Stadt machend, zu Fuß unterwegs ist. Immer auf der Suche nach einer Aushilfsbeschäftigung, um für sich selbst aufzukommen. Menschen geht er allerdings gerne aus dem Wege, ist jedoch lyrisch veranlagt (er erscheint singend in einem Garten in Lodeshill, was die Einwohner verunsichern sollte), schläft am liebsten unter freiem Himmel und kennt auch die Nahrungsmittel, die die Natur völlig unentgeltlich für ihn bereithält. In der Vergangenheit hatte er einige Gefängnisstrafen zu verbüßen wegen Landstreicherei und Betreten privatem Eigentums: Von daher allzu verständlich, dass Jack nie mehr in einem "Menschenkäfig" (Gefängnis) einsitzen will. Dann traf ich Howard und Kitty, einem Ehepaar, das aus London nach Lodeshill gezogen ist, um dort seinen Lebensabend zu verbringen: Während Howard eher pragmatisch ist, gerne alte Radios repariert, die er im Internet aufstöbert; jedoch unsicher ist, ob ein Leben auf dem Lande wirklich 'seines' ist; hat Kitty (für die Howard deren Traum erfüllte, im Alter auf dem Lande zu leben) guten Zugang zur Dorfbevölkerung, geht gerne in die Kirche und malt gerne die Schönheiten der Natur, die nunmehr vor ihrer Haustür liegen. Während ich Howard und besonders Jack sehr mochte, sehe ich in Kitty eher einen ambivalent angelegten, nicht aufrichtigen Charakter, von dem ich nicht sehr angetan war. Während des Romans, der bereits im Prolog das Unheil schildert, das sich anbahnt, lernte ich noch einen weiteren Protagonisten und dessen Familie kennen: Jamie. Als der beste Freund von der benachbarten Farm (Jamie wuchs in Lodeshill auf) Culverkey wegzieht, bricht für den Jungen (er ist 13) eine Welt zusammen: Wissend, dass seine Mutter 'anders' ist als andere Mütter, geht es nun bei ihm bergab. Er verdingt sich im Lager eines Logistikunternehmens, lernt Megan kennen und träumt davon, eines Tages mit ihr (und der Clique) ins Pub zu fahren: Mit seinem Corsa, den er aufwendig tunt, bis er sehen will, "was in dem Wagen steckt". Der Großvater von Jamie hat beginnende Demenz und läuft weg: Auch bei Howard und Kitty brechen Familienkonflikte durch, als sich die beiden erwachsenen Kinder für ein Wochenende ankündigen und Howard seine Tochter, die in China war, vom Flughafen abholen möchte...So nimmt das Schicksal seinen Lauf, als sich die Figuren unerbittlich einander nähern... Der Stil von Melissa Harrison ist sehr atmosphärisch, die Natur spielt wie auch im vorigen Roman eine bedeutende Rolle , er entbehrt auch nicht einer gewissen Poesie - für mich jedoch auch immer wieder Momente der Melancholie, da man als Leser weiß, worauf die Romanfiguren zusteuern. Die Autorin versteht es außerordentlich gut, zum einen bildhafte Landschaften des ländlichen Englands vor dem inneren Auge des Lesers zu erschaffen, als auch die Gefühle und Gedanken der ProtagonistInnen sehr einfühlsam und prononciert auszuleuchten. Am sympathischsten war mir Jack mit seiner bedingungslosen Liebe zur Freiheit und seinem Lebensstil, der daraus resultiert: Kompromisslos und sicher nicht der einfachste, aber ein sehr ehrlicher Weg! Howard hätte ich mehr Durchsetzungsvermögen und Offenheit, wenn es um eigene Gefühle ging, gewünscht - und Jamie mehr "Weitblick" und Reife. Ein schöner und lesenswerter Roman, den ich gerne weiterempfehle, auch wenn mich dieser etwas traurig und auch melancholisch zurückließ. Gerne vergebe ich gute 4 Sterne.

  • Bewertung

    3/5

    15.12.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sprachlich wunderbar geschrieben....

    Sprachlich wunderbar geschrieben. Die Rahmengeschichte und die Entwicklungen der Beziehungen auf der Suche nach einem neuen Anfang wurden sehr schön ineinander gewebt. Themen etwas harsch, aber gut herübergebracht.

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