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Café der Unsichtbaren »Die schlimmsten Katastrophen bekommen beim Erzählen einen Sinn.« — Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.02.2023

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

18,8/12,2/2 cm

Gewicht

210 g

Farbe

Schwarz / Graugrün

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-6674-8

Beschreibung

Rezension

»Vielschichtig und tiefgründig, ein literarisch-poetisches Kaleidoskop, in dem man sich verlieren kann.«
Andrea Gerk, MDR KULTUR

»Kurzum: Judith Kuckart hat einen metaphysischen Roman geschrieben […] Die erfahrene Schriftstellerin, die auch als Choreografin und Regisseurin arbeitet, hat in ihrem ›Café der Unsichtbaren‹ das Erhabene feinsinnig mit dem Alltäglichen verknüpft.«
Hubert Winkels, DIE ZEIT

»Im Nachspann deutet sie an, dass sie das alles auch anders hätte erzählen können. Man kann sich nur freuen, dass sie es so gemacht hat, wie es vorliegt. Es macht nämlich großen Spaß.«
Rudolf von Bitter, SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

»Judith Kuckarts ›Café der Unsichtbaren‹ ist ein Roman über die Kraft des Erzählens und Zuhörens.«
WELT AM SONNTAG

»Hochaktuell!«
Petra Schulte, EMOTION

»Judith Kuckert knüpft mit großer Kunstfertigkeit ein Netz, das alle verbindet. Ein vielschichtiges und überaus kurzweiliges Werk, in dem jeder Satz sitzt.«
Torben Rosenbohm, NORDWEST-ZEITUNG

»[Judith Kuckarts] Sprache ist aufmerksam, gespannt, farbig.«
Manfred Papst, NZZ BÜCHER AM SONNTAG

»Schön ist, wie Judith Kuckart die Atmosphäre der Nächte in Sprache übersetzt. […] Nicht nur eine schöne Lektüre für schlaflose Nächte, sondern auch für sonnige Tage.«
Insa Wilke, WDR3 GUTENBERGS WELT

»Eine poetische Reise durch die Berliner Nacht«
Tilla Fuchs, SR2 KULTURRADIO

»Eine zart-melancholische Parabel über die Vergänglichkeit.«
Joachim Scholl, LESART DEUTSCHLANDFUNK KULTUR

»Wunderbar spannende Einblicke in ganz unterschiedliche Biografien«
Anne-Dore Krohn, RBB KULTUR

»Sie erinnern die, die lesen, daran, wie eng Erzählen und Leben zusammenhängen«
Carsten Tesch, MDR KULTUR

»Es sind […] wunderbar spannende Einblicke in ganz ganz viele unterschiedliche Biografien. In diesem Roman steckt sehr sehr viel drin.«
Anne-Dore Krohn, RBB KULTUR

»Judith Kuckart schreibt im ›Café der Unsichtbaren‹ über Menschen, die für andere da sein wollen.«
Cornelia Geissler, BERLINER ZEITUNG

»Judith Kuckart [zeigt sich] als Meisterin der literarischen Körpersprache.«
Hansruedi Kugler, LUTZERNER ZEITUNG

»Wieder findet die Autorin schöne Bilder und Formulierungen für umfassenden Lebensfatalismus und schreibt diese präzisen Sätze, die man sich anstreichen möchte.«
Ulrich Steinmetzger, FREIE PRESSE

»Judith Kuckart kann so schön von einfachen Wahrheiten schreiben.«
Ingrid Mylo, BADISCHE ZEITUNG

»[›Café der Unsichtbaren‹] behandelt auf einfühlsame Weise die kulturelle Geste des Zuhören(können)s.«
Hannes Krauss, WESTFÄLISCHE RUNDSCHAU

»Es geht in dem Buch um das Erzählen, in seinen ganz unterschiedliches Erscheinungsformen.«
Katrin Krämer, BREMEN ZWEI

»Ein Einblick in eine unbekannte Welt, spannend!«
Anna Burghardt, DIE PRESSE AM SONNTAG

»Es geht um den Glauben an sich, um die Lasten, die jeder Einzelne zu tragen hat – und um den Keim der Hoffnung.«
Britta Heidemann, WESTDEUTSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG

»Dieses Prinzip der Menschlichkeit, dieses Sich-Helfen, macht Freude und gibt Trost.«
Anne-Dore Krohn, RBB KULTUR

»Eine spannende Versuchsanordnung«
Felix Müller, BERLINER MORGENPOST

»Der Roman löst einen langen Nachhall aus.«
Johannes Schröer, DOMRADIO

»Viele offene, bewegende Fragen – unaufgeregt und beinahe lakonisch erzählt.«
Peter Mohr, LOKALKOMPASS.DE

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.02.2023

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

18,8/12,2/2 cm

Gewicht

210 g

Farbe

Schwarz / Graugrün

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-6674-8

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH
Amsterdamer Strasse 192
50735 Köln
DE

Email: herstellung@dumont.de

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1 Sterne

Geschichte um das Sorgentelefon

J. Kaiser am 20.02.2022

Bewertungsnummer: 1660582

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Klapptext: Die Biografien derer, die zuhören, berühren jene der Anrufer. Fazit: Die Geschichte handelt von einem Team, welches in Berlin beim Sorgentelefon e.V. arbeitet. Wanda und Matthias haben die Erfahrung gemacht, dass es dieses Sorgentelefon benötigt. Man hat jedoch nicht erwartet, dass es nach der Vereinigung so viele diesen Dienst beanspruchen. In der Dienststelle und dem Osterfrühstück treffen die verschiedenen Menschen aufeinander. Die alle viel zu klären und aufzuarbeiten haben. Das Lesen dieses Buches ist nicht einfach, doch es lohnt sich. Man lernt viel kennen was diese Menschen bewegt. Nach dem Ende des Buches muss man zuerst mal über einiges selber Nachdenken. Weshalb und Warum. Das Buch kann ich empfehlen.

Geschichte um das Sorgentelefon

J. Kaiser am 20.02.2022
Bewertungsnummer: 1660582
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Klapptext: Die Biografien derer, die zuhören, berühren jene der Anrufer. Fazit: Die Geschichte handelt von einem Team, welches in Berlin beim Sorgentelefon e.V. arbeitet. Wanda und Matthias haben die Erfahrung gemacht, dass es dieses Sorgentelefon benötigt. Man hat jedoch nicht erwartet, dass es nach der Vereinigung so viele diesen Dienst beanspruchen. In der Dienststelle und dem Osterfrühstück treffen die verschiedenen Menschen aufeinander. Die alle viel zu klären und aufzuarbeiten haben. Das Lesen dieses Buches ist nicht einfach, doch es lohnt sich. Man lernt viel kennen was diese Menschen bewegt. Nach dem Ende des Buches muss man zuerst mal über einiges selber Nachdenken. Weshalb und Warum. Das Buch kann ich empfehlen.

Judith Kuckart - Café der Unsichtbaren

Miss.mesmerized am 17.02.2022

Bewertungsnummer: 1659125

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Freiwilligenarbeit beim Sorgentelefon hat sie zusammengeführt. Ganz unterschiedliche Menschen, die sich die Sorgen und Nöte anderer anhören. Die Theologiestudentin Rieke, die sich in den Muslim Arian verliebt. Matthias, der auf Baustellen arbeitet und sich schon am ersten Tag der Fortbildung in Emilia verliebt. Buchhalterin Marianne, DDR-Museumssammlerin Wanda, Lorentz und die Erzählerin von Schrey gehören ebenfalls zu dem Team, das abwechselnd die Anrufe entgegennimmt. In den Anrufen spiegeln sie sich jedoch auch selbst, denn auch sie sind nicht ohne die kleinen und großen Sorgen des Alltags und des Lebens. „nehmen Sie Platz an diesem traurigen Café der Unsichtbaren, und lassen Sie am Ende des Besuchs nicht eine gesicherte Erzählung, sondern die Unsicherheit mit uns sehen“ Judith Kuckart öffnet die Türen für den Blick auf ihre Figuren von Gründonnerstag bis Ostermontag. Die Frühschicht geht über in den Nachmittag, in den Abend und dann in die kritischen Nachtstunden. Während sie ihren Anrufern zuhören, horchen sie jedoch auch in ihr Inneres und lassen die Gedanken streifen. Es sind keine Figuren, die im Alltag auffallen würden, es sind die unscheinbaren Gesichter, die einem auf der Straße begegnen und deren Geschichte man nicht kennt, die die Autorin in „Café der Unsichtbaren“ erzählt. Wie in einem Café kommen sie zufällig zusammen, bleiben einander fremd und sind doch zumindest temporär eine Gemeinschaft. „Jede Situation hat eine Geschichte, die man kennen muss, um das Woher und Wieso zu verstehen, hat sie einmal zusammengefasst, jeder Augenblick hat seine Biografie und jede Biografie ihre Rätsel.“ Fünf Tage, die symbolisch Leiden, Sterben und Auferstehung gedenken und damit kondensiert Ende und Anfang darstellen. Es ist ein Sammelsurium von Figuren, die sich eigentlich nicht begegnen können und doch schon seit Jahren immer wieder aufeinander treffen und eine Gemeinschaft geworden sind. So wie das Telefonat einen Blick in die Welt der Anrufer erlaubt, breitet der Roman in das Leben dieser Unsichtbaren vor dem Leser aus. In der Erzählung spiegelt die Autorin die Arbeit bei dem Hilfetelefon. Mal längere, mal kürzere Einblicke, so wie sich manche Anrufer immer wieder melden und eine Verbindung zu den Mitarbeitenden aufbauen, tauchen die Figuren wieder auf und fügen weitere Facetten zu ihrem Charakter hinzu. Verpasste Chancen, falsche Entscheidungen, Enttäuschungen – es sind womöglich ihre eigenen Erfahrungen, die sie an diesen Ort geführt haben, wo das Leid durch das Teilen ein bisschen kleiner wird. Es ist schwer auf den Punkt zu bringen, was den Roman ausmacht, so wie auch die Figuren bleibt er etwas flüchtig, schärft jedoch den Blick für das, was sonst vielleicht unbemerkt vorüberhuscht und schon wieder vorbei ist, bevor man es wahrgenommen hat. Die Symbolik des Osterfests hat sich mir für den Roman nicht wirklich erschlossen, außer Rieke hat keine Figuren einen deutlich christlichen Bezug. Auch als Zeit des Lichtfests, in der der Klammergriff des Winters sich langsam löst und die Tage wieder wärmer und länger werden, passt die Metapher für mich nicht wirklich. Ein Roman zum Innehalten, der unbestritten Fragen hinterlässt.

Judith Kuckart - Café der Unsichtbaren

Miss.mesmerized am 17.02.2022
Bewertungsnummer: 1659125
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Freiwilligenarbeit beim Sorgentelefon hat sie zusammengeführt. Ganz unterschiedliche Menschen, die sich die Sorgen und Nöte anderer anhören. Die Theologiestudentin Rieke, die sich in den Muslim Arian verliebt. Matthias, der auf Baustellen arbeitet und sich schon am ersten Tag der Fortbildung in Emilia verliebt. Buchhalterin Marianne, DDR-Museumssammlerin Wanda, Lorentz und die Erzählerin von Schrey gehören ebenfalls zu dem Team, das abwechselnd die Anrufe entgegennimmt. In den Anrufen spiegeln sie sich jedoch auch selbst, denn auch sie sind nicht ohne die kleinen und großen Sorgen des Alltags und des Lebens. „nehmen Sie Platz an diesem traurigen Café der Unsichtbaren, und lassen Sie am Ende des Besuchs nicht eine gesicherte Erzählung, sondern die Unsicherheit mit uns sehen“ Judith Kuckart öffnet die Türen für den Blick auf ihre Figuren von Gründonnerstag bis Ostermontag. Die Frühschicht geht über in den Nachmittag, in den Abend und dann in die kritischen Nachtstunden. Während sie ihren Anrufern zuhören, horchen sie jedoch auch in ihr Inneres und lassen die Gedanken streifen. Es sind keine Figuren, die im Alltag auffallen würden, es sind die unscheinbaren Gesichter, die einem auf der Straße begegnen und deren Geschichte man nicht kennt, die die Autorin in „Café der Unsichtbaren“ erzählt. Wie in einem Café kommen sie zufällig zusammen, bleiben einander fremd und sind doch zumindest temporär eine Gemeinschaft. „Jede Situation hat eine Geschichte, die man kennen muss, um das Woher und Wieso zu verstehen, hat sie einmal zusammengefasst, jeder Augenblick hat seine Biografie und jede Biografie ihre Rätsel.“ Fünf Tage, die symbolisch Leiden, Sterben und Auferstehung gedenken und damit kondensiert Ende und Anfang darstellen. Es ist ein Sammelsurium von Figuren, die sich eigentlich nicht begegnen können und doch schon seit Jahren immer wieder aufeinander treffen und eine Gemeinschaft geworden sind. So wie das Telefonat einen Blick in die Welt der Anrufer erlaubt, breitet der Roman in das Leben dieser Unsichtbaren vor dem Leser aus. In der Erzählung spiegelt die Autorin die Arbeit bei dem Hilfetelefon. Mal längere, mal kürzere Einblicke, so wie sich manche Anrufer immer wieder melden und eine Verbindung zu den Mitarbeitenden aufbauen, tauchen die Figuren wieder auf und fügen weitere Facetten zu ihrem Charakter hinzu. Verpasste Chancen, falsche Entscheidungen, Enttäuschungen – es sind womöglich ihre eigenen Erfahrungen, die sie an diesen Ort geführt haben, wo das Leid durch das Teilen ein bisschen kleiner wird. Es ist schwer auf den Punkt zu bringen, was den Roman ausmacht, so wie auch die Figuren bleibt er etwas flüchtig, schärft jedoch den Blick für das, was sonst vielleicht unbemerkt vorüberhuscht und schon wieder vorbei ist, bevor man es wahrgenommen hat. Die Symbolik des Osterfests hat sich mir für den Roman nicht wirklich erschlossen, außer Rieke hat keine Figuren einen deutlich christlichen Bezug. Auch als Zeit des Lichtfests, in der der Klammergriff des Winters sich langsam löst und die Tage wieder wärmer und länger werden, passt die Metapher für mich nicht wirklich. Ein Roman zum Innehalten, der unbestritten Fragen hinterlässt.

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