Produktbild: Tobias Mayer
Band 5

Tobias Mayer oder die Vermessung der Erde, des Meeres und des Himmels | Ein Stück vergessene Wissenschaftsgeschichte und die Biografie eines herausragenden Astronomen

2

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.02.2023

Verlag

S. Hirzel Verlag

Seitenzahl

213

Maße (L/B/H)

19,2/13,1/2,4 cm

Gewicht

332 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7776-3084-7

Beschreibung

Rezension

"Thomas Knubben liefert [...] ein anschauliches Bild der damaligen Zeit. Insbesondere beschreibt er den jungen Wissenschaftler, der nicht müde wird, mit Winkelmesser, Mikrometer und Fernglas unsere Welt und selbst den Mond zu vermessen. Dabei spürt man die Begeisterung und die Faszination, die Tobias Mayer empfunden haben muss, insbesondere als er "an dem Monde gleichsam eine andere Welt" entdeckte. Ein interessantes Buch für Neugierige." Ingrid Der Kultur Blog 20230413

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.02.2023

Verlag

S. Hirzel Verlag

Seitenzahl

213

Maße (L/B/H)

19,2/13,1/2,4 cm

Gewicht

332 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7776-3084-7

Herstelleradresse

Hirzel S. Verlag
Maybachstraße 8
70469 Stuttgart
DE

Email: service@dav-medien.de

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Über die Wissenschaft im 18.…

Juti aus HD am 18.07.2023

Bewertungsnummer: 2811192

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Über die Wissenschaft im 18. Jahrhundert Viel Neues habe ich in dieser Biografie über Tobias Mayer erfahren. Der gebürtige Marbacher musste sich sein Wissen selbst beibringen, da er früh seine Eltern verlor. Aufgewachsen ist er in Esslingen am Neckar, wo das Wunderkind den ersten Stadtplan zeichnete. Wissenschaftskritisch stellte er selbst fest, dass im dabei Ungenauigkeiten unterliefen, die sich an den Rändern auf über 100 Metern (Einheit aus heutiger Zeit) summierten. Da über das Leben von Tobias Mayer wenig bekannt ist, beschäftigt sich das Buch auch mit den Fragen zu seinen wissenschaftlichen Themen. So ist der Mythos von der flachen Erde erst durch die Biografie von Washington Irving über Christoph Kolumbus 1828 und hat erst Anfang des 20. Jahrhunderts Einzug in die Schulbücher gefunden. Irving wollte damit vor allem die Kirche kritisieren. Witzig ist auch, dass der französische König Ludwig XIV. 1684 bemerkte, dass die „Kartierung ihn mehr Land gekostet habe als ein Krieg.“ (97) Doch zurück zu Tobias Mayer, der von Nürnberg an die junge Universität Göttingen berufen wurde. Dort forschte er eher im Stillen, hatte aber ständigen Briefkontakt mit Leonard Euler, der in Berlin wirkte und wurde Privatlehrer vom Arabienreisenden Carsten Niebuhr. Mayer erforschte die Mond­bahn so genau, dass sie sich zur Kartografie und zur Lösung des Längengradproblems eignete. Weil ich vieles nicht wusste: Bestnote 5 Sterne.

Über die Wissenschaft im 18.…

Juti aus HD am 18.07.2023
Bewertungsnummer: 2811192
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Über die Wissenschaft im 18. Jahrhundert Viel Neues habe ich in dieser Biografie über Tobias Mayer erfahren. Der gebürtige Marbacher musste sich sein Wissen selbst beibringen, da er früh seine Eltern verlor. Aufgewachsen ist er in Esslingen am Neckar, wo das Wunderkind den ersten Stadtplan zeichnete. Wissenschaftskritisch stellte er selbst fest, dass im dabei Ungenauigkeiten unterliefen, die sich an den Rändern auf über 100 Metern (Einheit aus heutiger Zeit) summierten. Da über das Leben von Tobias Mayer wenig bekannt ist, beschäftigt sich das Buch auch mit den Fragen zu seinen wissenschaftlichen Themen. So ist der Mythos von der flachen Erde erst durch die Biografie von Washington Irving über Christoph Kolumbus 1828 und hat erst Anfang des 20. Jahrhunderts Einzug in die Schulbücher gefunden. Irving wollte damit vor allem die Kirche kritisieren. Witzig ist auch, dass der französische König Ludwig XIV. 1684 bemerkte, dass die „Kartierung ihn mehr Land gekostet habe als ein Krieg.“ (97) Doch zurück zu Tobias Mayer, der von Nürnberg an die junge Universität Göttingen berufen wurde. Dort forschte er eher im Stillen, hatte aber ständigen Briefkontakt mit Leonard Euler, der in Berlin wirkte und wurde Privatlehrer vom Arabienreisenden Carsten Niebuhr. Mayer erforschte die Mond­bahn so genau, dass sie sich zur Kartografie und zur Lösung des Längengradproblems eignete. Weil ich vieles nicht wusste: Bestnote 5 Sterne.

Tobias Mayer (1723-1762) war…

MaWiOr aus Halle am 13.02.2023

Bewertungsnummer: 2793949

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Tobias Mayer (1723-1762) war ein deutscher Astronom und Pionier der Wissenschaften während der Aufklärung im 18. Jahrhundert. Mit 28 Jahren wurde er, der nie eine Universität besucht hatte, vom Kurfürsten von Hannover und König von England als Professor nach Göttingen berufen. Der Kulturwissenschaftler Thomas Knubben beleuchtet in seinem neuen Buch Leben und Leistung des Wunderkindes und Waisenknaben. Mit Fleiß und ungeheurem Wissensdrang gelang es Mayer aus eigener Kraft, die Stellung eines Spitzenforschers zu erlangen, dabei war der Autodidakt auf vielen Wissenschaftsfeldern tätig: Kartographie, Mathematik, Baukunst, Geographie und Astronomie. So verfertigte er bereits mit 16 Jahren einen ersten Stadtplan von Esslingen und mit 22 Jahren veröffentlichte er in Augsburg ein umfangreiches Lehrbuch der Mathematik, den „Mathematischen Atlas“. Weiterhin schuf er zahlreiche Land- und Mondkarten. Berühmt wurde er vor allem durch seine exakten Berechnungen der geographischen Länge, wofür er posthum einen Teil des Preises des British Board of Longitude erhielt. Seine mathematischen Tafeln waren dabei die Voraussetzung zur schwierigen Längenbestimmung auf See. Mayer starb knapp 40jährig im Februar 1762 am Fleckfieber oder am Typhus. Viele seiner Schriften blieben ungedruckt oder erschienen posthum. Erst in den letzten Jahrzehnten wurde sein Wirken näher untersucht und eine umfassende Ausgabe seiner gesammelten Werke in Angriff genommen. Die informative Neuerscheinung von Thomas Knubben, die durch zahlreiche historische Abbildungen ergänzt wird, leistet dabei einen wichtigen und willkommenen Beitrag.

Tobias Mayer (1723-1762) war…

MaWiOr aus Halle am 13.02.2023
Bewertungsnummer: 2793949
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Tobias Mayer (1723-1762) war ein deutscher Astronom und Pionier der Wissenschaften während der Aufklärung im 18. Jahrhundert. Mit 28 Jahren wurde er, der nie eine Universität besucht hatte, vom Kurfürsten von Hannover und König von England als Professor nach Göttingen berufen. Der Kulturwissenschaftler Thomas Knubben beleuchtet in seinem neuen Buch Leben und Leistung des Wunderkindes und Waisenknaben. Mit Fleiß und ungeheurem Wissensdrang gelang es Mayer aus eigener Kraft, die Stellung eines Spitzenforschers zu erlangen, dabei war der Autodidakt auf vielen Wissenschaftsfeldern tätig: Kartographie, Mathematik, Baukunst, Geographie und Astronomie. So verfertigte er bereits mit 16 Jahren einen ersten Stadtplan von Esslingen und mit 22 Jahren veröffentlichte er in Augsburg ein umfangreiches Lehrbuch der Mathematik, den „Mathematischen Atlas“. Weiterhin schuf er zahlreiche Land- und Mondkarten. Berühmt wurde er vor allem durch seine exakten Berechnungen der geographischen Länge, wofür er posthum einen Teil des Preises des British Board of Longitude erhielt. Seine mathematischen Tafeln waren dabei die Voraussetzung zur schwierigen Längenbestimmung auf See. Mayer starb knapp 40jährig im Februar 1762 am Fleckfieber oder am Typhus. Viele seiner Schriften blieben ungedruckt oder erschienen posthum. Erst in den letzten Jahrzehnten wurde sein Wirken näher untersucht und eine umfassende Ausgabe seiner gesammelten Werke in Angriff genommen. Die informative Neuerscheinung von Thomas Knubben, die durch zahlreiche historische Abbildungen ergänzt wird, leistet dabei einen wichtigen und willkommenen Beitrag.

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