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Produktbild: Echo der Gewalt

Echo der Gewalt Thriller | Eine Elite-Attentäterin auf Rachefeldzug

1

15,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

27807

Erscheinungsdatum

21.06.2023

Herausgeber

Thomas Wörtche

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

424 (Printausgabe)

Dateigröße

2009 KB

Originaltitel

Her Name is Knight

Sprache

Deutsch

EAN

9783518775769

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

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Nein

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • alle Texte können angepasst werden

Verkaufsrang

27807

Erscheinungsdatum

21.06.2023

Herausgeber

Thomas Wörtche

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

424 (Printausgabe)

Dateigröße

2009 KB

Originaltitel

Her Name is Knight

Sprache

Deutsch

EAN

9783518775769

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"Ich kann euch sagen, was Freiheit für mich bedeutet: ohne Angst leben." | Nina Simone

Dirk Knappe aus Hagen am 06.02.2024

Bewertungsnummer: 2125032

Bewertet: eBook (ePUB)

Yasmin Angoe hat für ihr packendes Debüt viel Lob und Preise renommierter Institutionen erhalten. So ist sie ua "Debütautorin des Jahres" beim Buchklub der African Americans On The Move geworden. "Echo der Gewalt" erzählt in klarer, brillant-bildhafter Sprache, die den Lesenden einiges abverlangt, über die düstere Realität des Menschenhandels, die Folgen von kolonialistischer, rassistischer und sexualisierter Gewalt. Dabei bedient sich Y. Angoe in knallharter Manier dem Krimi- und Thrillergenre. Die detaillierten Beschreibungen äußerst gewalttätiger Situationen sind für den Lesenden barbarisch anmutend und fordernd. Indem Angoe uns über Nena Knight, alias Echo, berichtet, greift sie die unmenschliche Realität des Menschenhandels und die Unterdrückung afrikanischer Frauen auf. Folgerichtig ist die Hauptprotagonistin eine körperlich und psychisch versehrte Frau, eine Überlebende. Gewalt führ zu [Gegen-]Gewalt und läutet zumeist ein Regime des Schreckens ein. Dieser bemerkenswerte Thriller ist überaus brutal. Terror und Aggression dienen hier jedoch nicht der Befriedigung sensationslüsterner Gier, sondern der Beschreibung realer Verhältnisse. Die Autorin hat darum eine sehr direkte, nicht beschönigende Sprache gewählt. Es klingt auch aufrichtig, wenn sie eine Triggerwarnung formuliert und hinzufügt, sie habe sich den verstörenden Inhalten ihres Debütromans mit "größter Sensibilität und mit Respekt" gewidmet. Die Triggerwarnung hätte jedoch an den Anfang des Meisterwerks gehört... . Die verschiedenen Zeitebenen des Romans ["davor und danach"] erfordern Aufmerksamkeit und ein sich Einlassen, um die persönliche Entwicklung von Nena Knight und der Geschehnisse verstehen zu können. „Echo der Gewalt“ ist nachhalllend und sicherlich kein Buch zum nebenbei konsumieren. Zudem auch ein überaus passender Titel für Angoe's radikales Debüt. "Echo" ist zum einen der Codename von Nena Knight, unter dem sie für die Geheimorganisation "The Tribe", einem im arendtdchen Sinne totalitärem System mit weltverbessernden Zielen, als Profikillererin agiert. An dessen Spitze steht ihr Adoptivvater, dessen Ehefrau das Mädchen aus Ghana einst auf den Straßen von Paris aufgelesen hat. Diese neue Familie gibt Nena Halt, Dazugehörigkeit, Orientierung und eine Aufgabe. Andererseits passt "Echo", weil der Debütroman wie ein Klangverstärker von den Gewaltresonanzen erzählt. Nenas eigentliche Familie wird brutal ausgelöscht, sie wird an einen französischen Sadisten verkauft, der sie unmenschlich attackiert, foltert – und nun übt sie selbst Gewalt aus. Um sich zu rächen und sich ihr "Ich" wieder anzueignen, sich wieder handlungsmächtig zu fühlen. Mit ihrem Auftrag in dem vorliegenden Erzählwerk nimmt ihr Weg eine neue Wendung und sie beginnt auch, "The Tribe" kritisch zu reflektieren. Wie das weitergeht, wird in einem der nachfolgenden Bände sicherlich zu lesen sein. In den USA ist der zweite Teil bereits erschienen, der dritte Teil soll folgen. Klare Leseempfehlung von mir, sofern Sie mit Gewaltszenarien umgehen können und vor allem wollen.

"Ich kann euch sagen, was Freiheit für mich bedeutet: ohne Angst leben." | Nina Simone

Dirk Knappe aus Hagen am 06.02.2024
Bewertungsnummer: 2125032
Bewertet: eBook (ePUB)

Yasmin Angoe hat für ihr packendes Debüt viel Lob und Preise renommierter Institutionen erhalten. So ist sie ua "Debütautorin des Jahres" beim Buchklub der African Americans On The Move geworden. "Echo der Gewalt" erzählt in klarer, brillant-bildhafter Sprache, die den Lesenden einiges abverlangt, über die düstere Realität des Menschenhandels, die Folgen von kolonialistischer, rassistischer und sexualisierter Gewalt. Dabei bedient sich Y. Angoe in knallharter Manier dem Krimi- und Thrillergenre. Die detaillierten Beschreibungen äußerst gewalttätiger Situationen sind für den Lesenden barbarisch anmutend und fordernd. Indem Angoe uns über Nena Knight, alias Echo, berichtet, greift sie die unmenschliche Realität des Menschenhandels und die Unterdrückung afrikanischer Frauen auf. Folgerichtig ist die Hauptprotagonistin eine körperlich und psychisch versehrte Frau, eine Überlebende. Gewalt führ zu [Gegen-]Gewalt und läutet zumeist ein Regime des Schreckens ein. Dieser bemerkenswerte Thriller ist überaus brutal. Terror und Aggression dienen hier jedoch nicht der Befriedigung sensationslüsterner Gier, sondern der Beschreibung realer Verhältnisse. Die Autorin hat darum eine sehr direkte, nicht beschönigende Sprache gewählt. Es klingt auch aufrichtig, wenn sie eine Triggerwarnung formuliert und hinzufügt, sie habe sich den verstörenden Inhalten ihres Debütromans mit "größter Sensibilität und mit Respekt" gewidmet. Die Triggerwarnung hätte jedoch an den Anfang des Meisterwerks gehört... . Die verschiedenen Zeitebenen des Romans ["davor und danach"] erfordern Aufmerksamkeit und ein sich Einlassen, um die persönliche Entwicklung von Nena Knight und der Geschehnisse verstehen zu können. „Echo der Gewalt“ ist nachhalllend und sicherlich kein Buch zum nebenbei konsumieren. Zudem auch ein überaus passender Titel für Angoe's radikales Debüt. "Echo" ist zum einen der Codename von Nena Knight, unter dem sie für die Geheimorganisation "The Tribe", einem im arendtdchen Sinne totalitärem System mit weltverbessernden Zielen, als Profikillererin agiert. An dessen Spitze steht ihr Adoptivvater, dessen Ehefrau das Mädchen aus Ghana einst auf den Straßen von Paris aufgelesen hat. Diese neue Familie gibt Nena Halt, Dazugehörigkeit, Orientierung und eine Aufgabe. Andererseits passt "Echo", weil der Debütroman wie ein Klangverstärker von den Gewaltresonanzen erzählt. Nenas eigentliche Familie wird brutal ausgelöscht, sie wird an einen französischen Sadisten verkauft, der sie unmenschlich attackiert, foltert – und nun übt sie selbst Gewalt aus. Um sich zu rächen und sich ihr "Ich" wieder anzueignen, sich wieder handlungsmächtig zu fühlen. Mit ihrem Auftrag in dem vorliegenden Erzählwerk nimmt ihr Weg eine neue Wendung und sie beginnt auch, "The Tribe" kritisch zu reflektieren. Wie das weitergeht, wird in einem der nachfolgenden Bände sicherlich zu lesen sein. In den USA ist der zweite Teil bereits erschienen, der dritte Teil soll folgen. Klare Leseempfehlung von mir, sofern Sie mit Gewaltszenarien umgehen können und vor allem wollen.

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Echo der Gewalt

von Yasmin Angoe

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