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Das Mädchen mit dem roten Zopf Roman nach der wahren Geschichte einer Auschwitz-Überlebenden | Holocaust-Memoir

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19,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

45284

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.03.2023

Verlag

Piper

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

13,5/20,4/3,8 cm

Gewicht

495 g

Farbe

Anthrazit / Graugrün

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

The Redhead of Auschwitz

Übersetzt von

Ulrike Seeberger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-06384-5

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Berührend arbeitet Nechama Birnbaum die Geschichte ihrer Großmutter auf. Sie beschönt nichts, lässt aber dafür die Hoffnung und die Freude vergangener Tage umso heller erscheinen. Das ist es, was die Geschichte so gelungen und authentisch macht.« belletristik-couch.de 20230612

Produktdetails

Verkaufsrang

45284

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.03.2023

Verlag

Piper

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

13,5/20,4/3,8 cm

Gewicht

495 g

Farbe

Anthrazit / Graugrün

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

The Redhead of Auschwitz

Übersetzt von

Ulrike Seeberger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-06384-5

Herstelleradresse

Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
DE

Email: GPSR Kontakt

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Ein großartiges Buch

Ann-Kathrin Speckmann am 13.06.2023

Bewertungsnummer: 1960574

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Inhalt: Die 18-jährige Rosi wird 1945 aus ihrem Heimatort an der Ungarisch-Rumänischen-Grenze zunächst in ein Arbeitslager und dann nach Ausschwitz gebracht. Ein Jahr lang wird sie gezwungen unter grausamen Bedingungen für die Nazis zu arbeiten. Sie verliert viele Familienmitglieder und muss unfassbares durchstehen, doch sie schafft es zu überleben. Sie erzählte ihre Geschichte, damit die Vergangenheit nicht vergessen wird. Schreibstil: Der Roman ist aus der Perspektive von Rosi Grünstein in der ersten Person geschrieben. Verfasserin des Romans ist jedoch Rosis Enkeltochter, die zusammen mit ihrer Großmutter einen Instagram-Kanal betrieben hat, um die Geschichte zu erzählen. Mithilfe zahlreicher von ihrem Schwager geführten und auf Video aufgenommenen Interviews hat sie die Erinnerungen ihrer Großmutter aufgearbeitet. Und das hat sie unfassbar gut gemacht. Im Roman wechseln sich Szenen aus Rosis Kindheit mit Szenen in Ausschwitz ab. Dabei passt immer alles sehr gut zusammen und man merkt, wie intensiv sich die Autorin mit dem Aufbau des Romans und mit der Geschichte ihrer Großmutter beschäftigt hat. Auch der Schreibstil ist wirklich gut. Trotz des furchtbaren Inhalts ist das Buch vom Stil her leicht zu lesen und sehr, sehr bildhaft. Inhalt: Ich dachte, dass mich das Buch nicht mehr allzu sehr schocken kann. Als ich zur Schule gegangen bin, hatte ich jedes Schuljahr mit dem Thema zu tun. Sogar meine Seminararbeit habe ich über einen Überlebenden geschrieben, der mit mir Briefe ausgetauscht und mir vieles berichtet hat. Trotzdem habe ich für dieses Buch mehrere Wochen gebraucht, da ich beim Lesen immer wieder am Weinen war und einfach eine Pause brauchte. Das lag sowohl an den Erlebnissen von Rosi Grünstein als auch an der Art wie das Buch geschrieben ist. Die Autorin geht gar nicht so sehr ins Detail, was die Grausamkeiten angeht, aber was sie schreibt ist so bildhaft, so gefühlvoll, dass man als Leser alles miterlebt. Kritik: Das Buch ist großartig geschrieben und übersetzt. Das einzige, was ich zu bemängeln habe, ist das Cover. Es zeigt potentiellen Lesern zwar auf den ersten Blick, wovon das Buch handelt. Aber jetzt, wo ich das Buch gelesen habe, kommt es mir fast schon wie Schönmalerei vor. Im Buch wird beschrieben, wie Rosi Grünstein direkt nach ihrer Ankunft gezwungen wird, ihre Kleidung auszuziehen. Sie ist kahl rasiert worden und hat als einziges Kleidungsstück ein stinkendes, sehr einfach zusammengenähtes Kleid bekommen. Das passt so gar nicht zu dem Titel: Was ich dagegen mag, ist der Titel. Mir gefällt, dass der Fokus auf ihren roten Haaren liegt, da diese für Rosi Grünstein von Kindheit an eine besondere Bedeutung hatten. So wird ihre Geschichte nicht nur auf die Zeit in Ausschwitz reduziert, sondern etwas als Titel gewählt, dass für ihr ganzes Leben steht - jedenfalls für den Teil, der im Buch aufgearbeitet wird. Insgesamt: Das Buch ist sehr gut und es leistet einen wichtigen Beitrag dafür, dass die Geschichte nicht vergessen wird. Es hebt sich einerseits dadurch ab, dass Rosis Grünsteins Leben als Kind in ihrem kleinen Dorf beschrieben wird und andererseits durch den wirklich großartigen Aufbau und Schreibstil. Es lebt von den ausführlichen Erinnerungen von Rosi Grünstein und der Tatsache, dass das Buch durch ihre schriftstellerisch sehr begabt Enkeltochter aufgearbeitet worden ist.

Ein großartiges Buch

Ann-Kathrin Speckmann am 13.06.2023
Bewertungsnummer: 1960574
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Inhalt: Die 18-jährige Rosi wird 1945 aus ihrem Heimatort an der Ungarisch-Rumänischen-Grenze zunächst in ein Arbeitslager und dann nach Ausschwitz gebracht. Ein Jahr lang wird sie gezwungen unter grausamen Bedingungen für die Nazis zu arbeiten. Sie verliert viele Familienmitglieder und muss unfassbares durchstehen, doch sie schafft es zu überleben. Sie erzählte ihre Geschichte, damit die Vergangenheit nicht vergessen wird. Schreibstil: Der Roman ist aus der Perspektive von Rosi Grünstein in der ersten Person geschrieben. Verfasserin des Romans ist jedoch Rosis Enkeltochter, die zusammen mit ihrer Großmutter einen Instagram-Kanal betrieben hat, um die Geschichte zu erzählen. Mithilfe zahlreicher von ihrem Schwager geführten und auf Video aufgenommenen Interviews hat sie die Erinnerungen ihrer Großmutter aufgearbeitet. Und das hat sie unfassbar gut gemacht. Im Roman wechseln sich Szenen aus Rosis Kindheit mit Szenen in Ausschwitz ab. Dabei passt immer alles sehr gut zusammen und man merkt, wie intensiv sich die Autorin mit dem Aufbau des Romans und mit der Geschichte ihrer Großmutter beschäftigt hat. Auch der Schreibstil ist wirklich gut. Trotz des furchtbaren Inhalts ist das Buch vom Stil her leicht zu lesen und sehr, sehr bildhaft. Inhalt: Ich dachte, dass mich das Buch nicht mehr allzu sehr schocken kann. Als ich zur Schule gegangen bin, hatte ich jedes Schuljahr mit dem Thema zu tun. Sogar meine Seminararbeit habe ich über einen Überlebenden geschrieben, der mit mir Briefe ausgetauscht und mir vieles berichtet hat. Trotzdem habe ich für dieses Buch mehrere Wochen gebraucht, da ich beim Lesen immer wieder am Weinen war und einfach eine Pause brauchte. Das lag sowohl an den Erlebnissen von Rosi Grünstein als auch an der Art wie das Buch geschrieben ist. Die Autorin geht gar nicht so sehr ins Detail, was die Grausamkeiten angeht, aber was sie schreibt ist so bildhaft, so gefühlvoll, dass man als Leser alles miterlebt. Kritik: Das Buch ist großartig geschrieben und übersetzt. Das einzige, was ich zu bemängeln habe, ist das Cover. Es zeigt potentiellen Lesern zwar auf den ersten Blick, wovon das Buch handelt. Aber jetzt, wo ich das Buch gelesen habe, kommt es mir fast schon wie Schönmalerei vor. Im Buch wird beschrieben, wie Rosi Grünstein direkt nach ihrer Ankunft gezwungen wird, ihre Kleidung auszuziehen. Sie ist kahl rasiert worden und hat als einziges Kleidungsstück ein stinkendes, sehr einfach zusammengenähtes Kleid bekommen. Das passt so gar nicht zu dem Titel: Was ich dagegen mag, ist der Titel. Mir gefällt, dass der Fokus auf ihren roten Haaren liegt, da diese für Rosi Grünstein von Kindheit an eine besondere Bedeutung hatten. So wird ihre Geschichte nicht nur auf die Zeit in Ausschwitz reduziert, sondern etwas als Titel gewählt, dass für ihr ganzes Leben steht - jedenfalls für den Teil, der im Buch aufgearbeitet wird. Insgesamt: Das Buch ist sehr gut und es leistet einen wichtigen Beitrag dafür, dass die Geschichte nicht vergessen wird. Es hebt sich einerseits dadurch ab, dass Rosis Grünsteins Leben als Kind in ihrem kleinen Dorf beschrieben wird und andererseits durch den wirklich großartigen Aufbau und Schreibstil. Es lebt von den ausführlichen Erinnerungen von Rosi Grünstein und der Tatsache, dass das Buch durch ihre schriftstellerisch sehr begabt Enkeltochter aufgearbeitet worden ist.

Gegen das Vergessen!

Annemarie (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 07.05.2023

Bewertungsnummer: 1937352

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Mädchen mit dem roten Zopf von Nechama Birnbaum ist die Geschichte von ihrer Großmutter, Rosie Greenstein, die mehrere Konzentrationslager überlebt hat. Dieses Buch ist das Zeugnis einer unglaublich tapferen und starken Frau. Ihr starker Wille und ihr unbändiger Überlebensmut waren so beeindruckend und berührend. Dieses Buch kann man einfach nur empfehlen. Die geschilderten Grausamkeiten sind schwer zu ertragen, auch nach dem Beenden des Buches ließen mich einzelen Szenen nicht mehr los. Ich habe schon mehrere Bücher über diese Zeit gelesen, doch es erschüttert mich immer wieder aufs Neue. Ich kann dies alles gar nicht verstehen und ich weiß nicht, wie man so etwas jemand anderem antun kann. Die Geschichte von Rosie Greenstein ist ein weiteres wichtiges Zeugnis gegen das Vergessen. Wir dürfen niemals vergessen!

Gegen das Vergessen!

Annemarie (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 07.05.2023
Bewertungsnummer: 1937352
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Mädchen mit dem roten Zopf von Nechama Birnbaum ist die Geschichte von ihrer Großmutter, Rosie Greenstein, die mehrere Konzentrationslager überlebt hat. Dieses Buch ist das Zeugnis einer unglaublich tapferen und starken Frau. Ihr starker Wille und ihr unbändiger Überlebensmut waren so beeindruckend und berührend. Dieses Buch kann man einfach nur empfehlen. Die geschilderten Grausamkeiten sind schwer zu ertragen, auch nach dem Beenden des Buches ließen mich einzelen Szenen nicht mehr los. Ich habe schon mehrere Bücher über diese Zeit gelesen, doch es erschüttert mich immer wieder aufs Neue. Ich kann dies alles gar nicht verstehen und ich weiß nicht, wie man so etwas jemand anderem antun kann. Die Geschichte von Rosie Greenstein ist ein weiteres wichtiges Zeugnis gegen das Vergessen. Wir dürfen niemals vergessen!

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Das Mädchen mit dem roten Zopf

von Nechama Birnbaum

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