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Moral Die Erfindung von Gut und Böse | Eine philosophische Geschichte zu moralischen Wertvorstellungen

4

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.03.2023

Verlag

Piper

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

21,9/14,3/3,7 cm

Gewicht

510 g

Farbe

Anthrazit / Bernstein

Auflage

7. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-07140-6

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Ich kann es jedem nur ans Herz legen: Es ist eine höchst anregende, philosophische Lektüre!« ("SWR Kultur - lesenswert Quartett mit Denis Scheck")
»Die Werte, die uns verbinden, liegen tiefer als wir denken. Das macht Hanno Sauers fulminanter Trip durch die Geschichte der Moral deutlich.« ("3sat - Kulturzeit")
»Mit einem Rückgriff auf jüngere Publikationen bringt Sauer frischen Wind in ein verstaubtes Themengebiet.« ("(A) Der Standard")
»Hanno Sauer hat ein bärenstarkes Buch geschrieben, klug, sprachwuchtig und abwägend. Ich habe wirklich viel gelernt.« ("Robert Habeck")
»Das Buch gibt wichtige Denkanstöße zum Thema Moral.« ("ARD - TTT - Titel Thesen Temperamente")
»Ein ausgeruhtes, kluges Buch.« ("rbb Kultur „Der Tag“")
»Die Lektüre macht nicht nur schlauer – sondern auch gelassener in Bezug auf überhitzte Diskussionen um Gendern oder Energiewende.« ("Münchner Merkur")
»Wer ›Moral. Die Erfindung von Gut und Böse‹ zur Hand nimmt, darf nichts weniger als einen provokanten Versöhnungsversuch erwarten, der sich der Frage, wie es denn nun heute wirklich um uns steht, geschickt entzieht und vielleicht gerade darin einen Modus findet, den gesellschaftspolitisch unruhige Zeiten tatsächlich erfordern.« ("Die ZEIT - Online")
»Der Philosoph Hanno Sauer hat der Moral und ihrer langen Geschichte ein fulminantes Buch gewidmet.« ("NDR Kultur "Das Gespräch"")
»Der an der Universität Utrecht lehrende Philosoph Hanno Sauer zeigt in diesem Buch, dass der Mensch seit je ein moralisches Wesen ist – nicht weil er einen richtenden Gott hat, sondern weil er mit anderen Menschen zusammenleben will.« ("NZZ Geschichte")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.03.2023

Verlag

Piper

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

21,9/14,3/3,7 cm

Gewicht

510 g

Farbe

Anthrazit / Bernstein

Auflage

7. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-07140-6

Herstelleradresse

Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
DE

Email: info@piper.de

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warum wir so denken

rolfjoanna aus Arbon am 24.09.2024

Bewertungsnummer: 2299952

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich habe mir die 400 Seiten „genehmigt“ und bin nicht enttäuscht worden. Sehr fundierte Analysen vergangener und zukünftiger Moralvorstellungen. Gründe, warum wir so denken und wie wir heute ticken. Sehr empfehlenswert, gut zu lesen.

warum wir so denken

rolfjoanna aus Arbon am 24.09.2024
Bewertungsnummer: 2299952
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich habe mir die 400 Seiten „genehmigt“ und bin nicht enttäuscht worden. Sehr fundierte Analysen vergangener und zukünftiger Moralvorstellungen. Gründe, warum wir so denken und wie wir heute ticken. Sehr empfehlenswert, gut zu lesen.

Moral - was sie ist undwas sie kann

Sandra von Siebenthal aus Romanshorn am 03.07.2023

Bewertungsnummer: 1972901

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Inhalt «Denn wer in einer Gesellschaft lebt, grenzt andere aus; wer Regeln versteht, will diese überwachen: wer Vertrauen schenkt, macht sich abhängig; wer Wohlstand erzeugt, schafft Ungleichheit und Ausbeutung; wer Frieden will, muss manchmal kämpfen.» Unsere Gesellschaft hat sich über die Jahrhunderte hinweg verändert, neue Institutionen, Technologien, Wissensgebiete und -bestände sind entstanden und mit ihnen haben sich auch unsere Werte und Normen verändert. All diese Veränderungen haben das Verhalten der Menschen als Einzelne und als Gesellschaft verändert. Wir stehen vor der Aufgabe, mit diesen Veränderungen umzugehen und immer wieder Wege zu finden, die ein Miteinander möglich machen. Hanno Sauer macht sich auf die Reise durch die Jahrtausende, er zeichnet die Geschichte der Gesellschaft und ihrer kulturellen und moralischen Entwicklung nach, um die aktuelle Krise zu erklären und aus dieser Erklärung heraus Hoffnung für die Zukunft abzuleiten. Gedanken zum Buch Moral ist immer eine konventionelle Entscheidung darüber, was zu einer Zeit an einem Ort von der entscheidenden Mehrheit als gut oder böse, als richtig oder falsch gesehen wird. Daraus ergeben sich dann die entsprechenden moralischen Normen, die für das Zusammenleben verbindlich sind. Diese Normen entstehen also nicht im luftleeren Raum, sondern sie fussen auf dem menschlichen Naturell und dessen Handlungmotivationen, auf Werten und Interessen. «Als kooperativ wird ein Verhalten genau dann bezeichnet, wenn es das unmittelbare Selbstinteresse zugunsten eines grösseren gemeinsamen Vorteils zurückstellt.» Menschen sind soziale Wesen, die allein und ohne Zugehörigkeit zu einer Gruppe kaum überleben können, zumal sie von Natur ziemlich verletzlich und damit auf Schutz angewiesen sind. Das Zusammenleben in einer und das Überleben einer Gruppe ist auf Kooperation angewiesen. Der Einzelne muss seine eigenen Interessen zugunsten des grossen Ganzen zurückstellen. «Strafen halfen dabei, uns zu domestizieren, weil wir durch sie wichtige Fähigkeiten wie Selbstkontrolle, Fügsamkeit, Weitsicht und Friedfertigkeit erlernten, die ein Leben in wachsenden Gruppen möglich machten.» Bei aller Einsicht in die Vorteile von gemeinsamen Normen und kooperativem Verhalten sind nicht immer alle bereit, sich auch daran zu halten, weil sie sich aus von diesen abweichenden Handlungen Profit versprechen. Um den Rest der Gruppe und damit auch das Zusammenleben zu schützen, hat man Sanktionen erfunden, welche das gemeinschaftsgefährdende Verhalten sanktionieren. «Imperativ der Integration: Moderne Gesellschaften haben sich gefälligst zu bemühen, ererbte Formen sozialer Segregation und Benachteiligung durch aktive Inklusionsmassnahmen endlich zu überwinden.» Man hört oft von der Krise der Gesellschaft und davon, dass diese gespalten sei. Rassismus, Sexismus und andere -ismen gefährden ein gerechtes Miteinander von verschiedenen und doch gleichwertigen Menschen. Unsere Anstrengung muss dahin gehen, diese Diskriminierungen und Ausgrenzungen zu überwinden. Die Hoffnung, dass das gelingen kann, besteht. Fazit Ein fundiertes, tiefgründiges, kompetentes und dabei doch gut lesbares Buch darüber, wie die Moral in die Gesellschaft kam, wozu sie gut ist, und wohin wir mit ihr gelangen wollen als Gesellschaft. Eine absolute Leseempfehlung für dieses grossartige Buch!

Moral - was sie ist undwas sie kann

Sandra von Siebenthal aus Romanshorn am 03.07.2023
Bewertungsnummer: 1972901
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Inhalt «Denn wer in einer Gesellschaft lebt, grenzt andere aus; wer Regeln versteht, will diese überwachen: wer Vertrauen schenkt, macht sich abhängig; wer Wohlstand erzeugt, schafft Ungleichheit und Ausbeutung; wer Frieden will, muss manchmal kämpfen.» Unsere Gesellschaft hat sich über die Jahrhunderte hinweg verändert, neue Institutionen, Technologien, Wissensgebiete und -bestände sind entstanden und mit ihnen haben sich auch unsere Werte und Normen verändert. All diese Veränderungen haben das Verhalten der Menschen als Einzelne und als Gesellschaft verändert. Wir stehen vor der Aufgabe, mit diesen Veränderungen umzugehen und immer wieder Wege zu finden, die ein Miteinander möglich machen. Hanno Sauer macht sich auf die Reise durch die Jahrtausende, er zeichnet die Geschichte der Gesellschaft und ihrer kulturellen und moralischen Entwicklung nach, um die aktuelle Krise zu erklären und aus dieser Erklärung heraus Hoffnung für die Zukunft abzuleiten. Gedanken zum Buch Moral ist immer eine konventionelle Entscheidung darüber, was zu einer Zeit an einem Ort von der entscheidenden Mehrheit als gut oder böse, als richtig oder falsch gesehen wird. Daraus ergeben sich dann die entsprechenden moralischen Normen, die für das Zusammenleben verbindlich sind. Diese Normen entstehen also nicht im luftleeren Raum, sondern sie fussen auf dem menschlichen Naturell und dessen Handlungmotivationen, auf Werten und Interessen. «Als kooperativ wird ein Verhalten genau dann bezeichnet, wenn es das unmittelbare Selbstinteresse zugunsten eines grösseren gemeinsamen Vorteils zurückstellt.» Menschen sind soziale Wesen, die allein und ohne Zugehörigkeit zu einer Gruppe kaum überleben können, zumal sie von Natur ziemlich verletzlich und damit auf Schutz angewiesen sind. Das Zusammenleben in einer und das Überleben einer Gruppe ist auf Kooperation angewiesen. Der Einzelne muss seine eigenen Interessen zugunsten des grossen Ganzen zurückstellen. «Strafen halfen dabei, uns zu domestizieren, weil wir durch sie wichtige Fähigkeiten wie Selbstkontrolle, Fügsamkeit, Weitsicht und Friedfertigkeit erlernten, die ein Leben in wachsenden Gruppen möglich machten.» Bei aller Einsicht in die Vorteile von gemeinsamen Normen und kooperativem Verhalten sind nicht immer alle bereit, sich auch daran zu halten, weil sie sich aus von diesen abweichenden Handlungen Profit versprechen. Um den Rest der Gruppe und damit auch das Zusammenleben zu schützen, hat man Sanktionen erfunden, welche das gemeinschaftsgefährdende Verhalten sanktionieren. «Imperativ der Integration: Moderne Gesellschaften haben sich gefälligst zu bemühen, ererbte Formen sozialer Segregation und Benachteiligung durch aktive Inklusionsmassnahmen endlich zu überwinden.» Man hört oft von der Krise der Gesellschaft und davon, dass diese gespalten sei. Rassismus, Sexismus und andere -ismen gefährden ein gerechtes Miteinander von verschiedenen und doch gleichwertigen Menschen. Unsere Anstrengung muss dahin gehen, diese Diskriminierungen und Ausgrenzungen zu überwinden. Die Hoffnung, dass das gelingen kann, besteht. Fazit Ein fundiertes, tiefgründiges, kompetentes und dabei doch gut lesbares Buch darüber, wie die Moral in die Gesellschaft kam, wozu sie gut ist, und wohin wir mit ihr gelangen wollen als Gesellschaft. Eine absolute Leseempfehlung für dieses grossartige Buch!

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Moral

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