Das junge Studentenpaar Miriam und Claude will mit seinem Citroën 2CV zum Geburtstag von Miriams Großmutter von Aix-en-Provence nach Cogolin fahren. Es ist November. Ein Unwetter zieht auf. In einem Waldstück kommen sie von der Straße ab. Landen inmitten von Bäumen. Zwei Tage später werden sie in einem provenzalischen Dorf aufgegriffen. Sie haben ihr Gedächtnis verloren. Denken, sie wären Leila und Laurent, die seit zehn Jahren vermisst werden. Commissaire Lucie Girard wird in einen Fall hineingezogen, der ihre eigene Identität infrage stellt.
Kundinnen und Kunden meinen
4.5/5.0
Gabriela
aus Leopoldshöhe
5/5
27.11.2022
Buch (Taschenbuch)
In Vergangenheit und Gegenwart miteinander verschmelzen
Das Studenten-und Liebespaar Miriam und Claude sind mit ihrer 2CV Ente unterwegs, um Miriams Großmutter zu deren Geburtstag zu besuchen. Es ist November und das Wetter ist der Jahreszeit entsprechend schlecht. Als ein Unwetter aufkommt und die beiden auf einer Waldstraße fahren, kommt es zu einem Unfall als sie mit dem Wagen in einer Böschung hinabstürzen. Nach zwei Tagen werden die beiden in einem Dorf aufgegriffen und Habenseite andere Identität. Sie glauben dass sie Laila und Laurent sind. Doch die beiden sind schon seit 10 Jahren als vermisst gemeldet. Was ist im Wald passiert und gibt es einen Zusammenhang zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart?
Dieses Buch läßt einen nicht mehr los, wenn man mit dem lesen begonnen hat. Jedesmal wenn man glaubt, jetzt weiß ich alles, gibt es das nächste Rätsel. Es ist eine Geschichte, die mitunter sehr mysteriös und mit Gänsehaut behaftet ist. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und fünf Sterne
Jeanette Lube
aus Magdeburg
5/5
15.11.2022
Buch (Taschenbuch)
Lucie Girard bekommt Verstärkung
Dieses Buch erschien 2022 im Verlag Books on Demand und beinhaltet 261 Seiten.
Miriam und Claude sind ein junges Studentenpaar, das mit seinem Citroën 2CV zum Geburtstag von Miriams Großmutter von Aix-en-Provence nach Cogolin fahren will. Und das im November. Es zieht ein Unwetter auf und sie kommen in einem Waldstück von der Straße ab und landen inmitten von Bäumen. Sie werden zwei Tage später in einem provenzalischen Dorf aufgegriffen und die Menschen dort erkennen, dass sie ihr Gedächtnis verloren haben. Sie denken, sie wären Leila und Laurent, die seit zehn Jahren vermisst werden. Lucie Girard, Commissaire, wird in einen Fall hineingezogen, der ihre eigene Identität in Frage stellt.
Das Cover hat mich schon einmal magisch angezogen. Es ist sehr düster gestaltet, dass ich schon beim Ansehen totale Gänsehautmomente erlebte. Ich bin ein großer Fan des Autors Luc Winger, der sich als Thema seiner Geschichten die 60er und 70er Jahre genommen hat. Ich bin immer wieder überrascht, was er sich für Themen dieser Zeit herauspickt und daraus eine Geschichte formt, die mich so packt, dass ich das Buch kaum aus den Händen legen kann. Dieses Mal befinden wir uns im Jahr 1977. Wieder einmal ist Lucie Girards Scharfsinn gefragt, denn es geht wieder um ein brisantes Thema. Um welches, das möchte ich natürlich keinesfalls verraten. Lucie Girard bekommt dieses Mal eine tolle, junge Kollegin an ihre Seite, die mich echt begeistert hat. Und auch Lucie konnte deren Charme kaum widerstehen. Nicht nur, dass das junge Studentenpaar einen Unfall hat, ihr Gedächtnis verloren hat und in eine komplett neue Identität zehn Jahre zuvor geschlüpft ist, nein, es gibt auch viele Ungereimtheiten, die in diesem eigenartigen Dorf nach ausgiebigen Ermittlungen bekannt werden. Findet es heraus, was hier los ist! Ich liebe auch wieder diese Geschichte, die ich sehr gern weiterempfehle. Der Autor Luc Winger hat einen supertollen Schreibstil, der es immer wieder schafft, dass ich alles wie einen Film vor meinen Augen sehe. Hach, ich war wieder mitten im Geschehen der Handlung und habe das Buch regelrecht verschlungen. Und der Fall wurde wieder toll gelöst. Ich hatte spannende, aufregende, fesselnde und packende Lesestunden mit einer meiner Lieblingscommissaire Lucie Girard, die es in dieser Zeit als erste weibliche Kommissarin nicht leicht hat. Umso besser, dass sie jetzt Verstärkung hat!!! Das Ende hat mich fasziniert und ich bin jetzt schon gespannt, wie es wohl im nächsten Band weitergeht! Mich hat der Autor Luc Winger wieder komplett überzeugt, überrascht und mir tolle Lesemomente verschafft. Einfach wieder genial! Die Lesehighlights des Jahres 2022 hören nicht auf! Merci, merci, merci!
Bewertung
aus Berlin
5/5
14.11.2022
Buch (Taschenbuch)
Mitreißende Spannung
Dieser Roman reißt den Leser mit und stellt ihm immer wieder die Frage: Was ist die Realität? Diese Frage begleitet den Leser bis zum offenen Ende der Geschichte. Dann stellt sich der Leser die Frage: Und nun?
Mir stellte sich beim Lesen der Geschichte die Frage, wo denn die Grenze zwischen der uns gewohnten Realität beginnt oder endet. Der Autor schreibt so spannend, dass ich das Buch nicht weglegen konnte und… nun auf die Fortsetzung warte!
Ilses Lesetipps
aus Wien
5/5
04.11.2022
Buch (Taschenbuch)
Dinge, die nicht zu erklären sind
„Mord im Jenseits“ von Luc Winger ist bereits der 17. Band der St. Tropez-Reihe mit der Kommissarin Lucie Girard im Mittelpunkt.
Worum geht es?
Ein junges Studentenpaar gerät auf der Fahrt zur Großmutter in ein Unwetter, hat einen Unfall und gilt danach als vermisst. Als sie nach Tagen auftauchen, leiden sie unter Gedächtnisverlust bzw. halten sich für ein junges Paar, das vor 10 Jahren spurlos verschwand. Lucie Girard stößt bei ihren Ermittlungen auf Okkultismus, Séancen und so manches, was Illusion mit Realität verschwimmen lässt.
Der Schreibstil ist flüssig, die kurzen Kapitel sind mit Orts- und Zeitangaben versehen. Das französische Flair wird durch landessprachliche Begriffe und Redewendungen unterstrichen. Die Handlung spielt im Jahr 1977. Ich kenne die Serie fast seit Beginn und finde es stets interessant, die technische Entwicklung zu verfolgen, die auch bei der Polizeiarbeit Einzug nimmt – in diesem Band wird z.B. die Gründung einer Abteilung für Forensik erwähnt. Im Übrigen ist das Buch problemlos auch für Neueinsteiger verständlich und der Personenkreis ist überschaubar.
Obwohl dies bereits der 17. Band der Reihe ist, gelingt es dem Autor immer wieder zu überraschen. Mit diesem Krimi sogar mehrfach. Erstmals wird ein Cold Case aufgerollt, zudem ist die Thematik des Übernatürlichen, all die Mystik, die Auseinandersetzung mit Dingen, die real nicht zu erklären sind, für einen Krimi einmal etwas anderes und letztlich wird erst durch den Cliffhanger am Ende klar, dass die Story sich im nächsten Band fortsetzen wird.
Die im Krimi vorherrschende etwas unheimliche Stimmung, dieses nicht genaue Wissen, was nun Wirklichkeit ist und was Illusion, das Böse, das in der Vergangenheit geschah, das nun zutage kommt, die Fähigkeiten und Kräfte mancher Menschen, andere zu manipulieren, das alles macht die Spannung aus, die einen als Leser einfach packt. Noch dazu las ich das Buch ausgerechnet zu Halloween. Wie passend.
Was Lucies Charakter anbelangt, so macht sie eine interessante Entwicklung durch bzw. zeigen sich neue Facetten: die sonst klar blickende Kommissarin offenbart eine gewisse Empfindsamkeit Übernatürlichem gegenüber und sie, die für ihre Alleingänge bekannt ist, schätzt neuerdings die Unterstützung ihrer neuen Kollegin. Wie die Zusammenarbeit der beiden weiter wohl gedeihen wird?
Wieder einmal hat mich eine Story mit Lucie Girard begeistert. Auch ohne den fiesen Cliffhanger am Ende, hätte ich mich auf eine Fortsetzung gefreut, aber so kann ich diese kaum noch erwarten.
haberlei
aus Wien
5/5
04.11.2022
Buch (Taschenbuch)
Dinge, die nicht zu erklären…
Dinge, die nicht zu erklären sind „Mord im Jenseits“ von Luc Winger ist bereits der 17. Band der St. Tropez-Reihe mit der Kommissarin Lucie Girard im Mittelpunkt. Worum geht es? Ein junges Studentenpaar gerät auf der Fahrt zur Großmutter in ein Unwetter, hat einen Unfall und gilt danach als vermisst. Als sie nach Tagen auftauchen, leiden sie unter Gedächtnisverlust bzw. halten sich für ein junges Paar, das vor 10 Jahren spurlos verschwand. Lucie Girard stößt bei ihren Ermittlungen auf Okkultismus, Séancen und so manches, was Illusion mit Realität verschwimmen lässt. Der Schreibstil ist flüssig, die kurzen Kapitel sind mit Orts- und Zeitangaben versehen. Das französische Flair wird durch landessprachliche Begriffe und Redewendungen unterstrichen. Die Handlung spielt im Jahr 1977. Ich kenne die Serie fast seit Beginn und finde es stets interessant, die technische Entwicklung zu verfolgen, die auch bei der Polizeiarbeit Einzug nimmt – in diesem Band wird z.B. die Gründung einer Abteilung für Forensik erwähnt. Im Übrigen ist das Buch problemlos auch für Neueinsteiger verständlich und der Personenkreis ist überschaubar. Obwohl dies bereits der 17. Band der Reihe ist, gelingt es dem Autor immer wieder zu überraschen. Mit diesem Krimi sogar mehrfach. Erstmals wird ein Cold Case aufgerollt, zudem ist die Thematik des Übernatürlichen, all die Mystik, die Auseinandersetzung mit Dingen, die real nicht zu erklären sind, für einen Krimi einmal etwas anderes und letztlich wird erst durch den Cliffhanger am Ende klar, dass die Story sich im nächsten Band fortsetzen wird. Die im Krimi vorherrschende etwas unheimliche Stimmung, dieses nicht genaue Wissen, was nun Wirklichkeit ist und was Illusion, das Böse, das in der Vergangenheit geschah, das nun zutage kommt, die Fähigkeiten und Kräfte mancher Menschen, andere zu manipulieren, das alles macht die Spannung aus, die einen als Leser einfach packt. Noch dazu las ich das Buch ausgerechnet zu Halloween. Wie passend. Was Lucies Charakter anbelangt, so macht sie eine interessante Entwicklung durch bzw. zeigen sich neue Facetten: die sonst klar blickende Kommissarin offenbart eine gewisse Empfindsamkeit Übernatürlichem gegenüber und sie, die für ihre Alleingänge bekannt ist, schätzt neuerdings die Unterstützung ihrer neuen Kollegin. Wie die Zusammenarbeit der beiden weiter wohl gedeihen wird? Wieder einmal hat mich eine Story mit Lucie Girard begeistert. Auch ohne den fiesen Cliffhanger am Ende, hätte ich mich auf eine Fortsetzung gefreut, aber so kann ich diese kaum noch erwarten.
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