Gutscheinbedingungen

**Gültig bis 07.06.2026 auf Hörbuch-Downloads (außer Abo) online auf thalia.at und in der Thalia App (außer Hörbuch-Download). Einzelne Artikel können ausgeschlossen sein. Ausgenommen sind preisgebundene Artikel, Abos & Flatrates, Shelfies. Pro Einkauf einmal einlösbar. Click & Collect nur bei Onlinevorabzahlung möglich. Keine Barauszahlung. Nicht kombinierbar mit anderen Aktionen und Gutscheinen. Gutschein wird auf max. 500€ Bestellwert angerechnet. Nicht gültig für Geschenkkarten, Versandkosten und Services.

Produktbild: Ein Held unserer Zeit
Artikelbild von Ein Held unserer Zeit
Michail Lermontow

1. Ein Held unserer Zeit

Ein Held unserer Zeit

Gesprochen von
3
0,00 € * inkl. gesetzl. MwSt.
* im Probemonat gratis danach 7,95 €/Monat

Im Hörbuch-Abo laden

  • Monatlich einen Titel wählen & behalten
  • Jederzeit pausieren oder kündigen
  • Weitere Hörbücher im Abo für max. 7,95 €

Unser Thalia Hörbuch-Abo

Wie finde ich ein Hörbuch?

Sie können den gewünschten Titel einfach direkt über die Suchmaske finden oder Sie lassen sich über den Reiter „Hörbücher“ inspirieren.

Wie kann ich einen Titel hören?

Genießen Sie Ihre Hörbücher in der kostenlosen Thalia Lesen & Hören App auf Ihrem Smartphone und Tablet oder mit dem tolino Webreader direkt in Ihrem Browser.

Unsere Abo-Vorteile für Sie:

Den ersten Monat gratis testen. Danach zahlen Sie monatlich den Festpreis von 7,95 €.

Mit unserem Thalia Hörbuch-Abo haben Sie die Auswahl aus einer Vielzahl an Titeln verschiedener Genres.

Bleiben Sie flexibel. Pausieren Sie Ihr Abo, wenn Ihnen die Zeit fehlt. Eine Kündigung ist monatlich möglich.

Nutzen Sie den exklusiven Rabatt gegenüber dem Einzelkauf und zahlen Sie immer max. 7,95 €.

In der Thalia Lesen & Hören App können Sie Ihre Hörbücher mit bis zu fünf Familienmitgliedern teilen und hören.

So einfach funktioniert unser Abo!

Thalia Hörbuch-Abo abschließen

Testen Sie das Hörbuch-Abo 30 Tage kostenlos, danach zahlen Sie monatlich nur 7,95 €.

Abo-Guthaben einlösen

Wählen Sie pro Monat einen Titel aus einer großen Auswahl an Hörbüchern und lösen Sie Ihr monatliches Abo-Guthaben ein.

Herunterladen & sofort hören

Installieren Sie die Thalia Lesen & Hören App zum schnellen Starten und Verwalten Ihrer Hörbücher.

Bei jedem weiteren Hörbuch sparen

Jedes weitere Hörbuch erhalten Sie zum vergünstigten Thalia Hörbuch-Abo Preis von max. 7,95 €.

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Wolfgang Hinze

Spieldauer

5 Stunden und 45 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

14.09.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

15

Verlag

SWR Mediaservices GmbH

Sprache

Deutsch

EAN

9783956159022

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Wolfgang Hinze

Spieldauer

5 Stunden und 45 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

14.09.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

15

Verlag

SWR Mediaservices GmbH

Sprache

Deutsch

EAN

9783956159022

Kundinnen und Kunden meinen

3 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Bestes Buch aller Zeiten!

Bewertung am 06.12.2024

Bewertungsnummer: 2358358

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Psychologisch sehr tiefgründig! Eine sehr nachdenkliche Darstellung der Hauptfigur. Interessanter Aufbau des Romans. Die Hauptfigur ist sehr detailliert gezeichnet und eine sehr vieldeutige Persönlichkeit. Toller Stil

Bestes Buch aller Zeiten!

Bewertung am 06.12.2024
Bewertungsnummer: 2358358
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Psychologisch sehr tiefgründig! Eine sehr nachdenkliche Darstellung der Hauptfigur. Interessanter Aufbau des Romans. Die Hauptfigur ist sehr detailliert gezeichnet und eine sehr vieldeutige Persönlichkeit. Toller Stil

Eine multiple Persönlichkeit…

Bories vom Berg aus München am 31.01.2020

Bewertungsnummer: 2724735

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eine multiple Persönlichkeit Der einzige vollendete und zu Lebzeiten veröffentlichte Roman des russischen Schriftstellers Michail Lermontow trägt den ironischen Titel «Ein Held unserer Zeit», sein Erscheinen 1840 markiert deutlich das Ende der russischen Romantik, er ist zudem der erste psychologische Roman in dieser Sprache. Mit Puschkin, dem unangefochtenen Nationaldichter jener Zeit, der großen Einfluss auf ihn ausgeübt hat, teilt der nur 27 Jahre alt gewordene Literat neben der Vorliebe für den Kaukasus als Handlungsort auch die Todesart, beide starben mit wenigen Jahren Abstand in einem Duell. Im Vorwort begegnet Lermontow der aufkommenden Kritik, sein Roman beruhe im Kern auf der Schmähung einer Persönlichkeit: «Der Held unserer Zeit, meine Herrschaften, ist in der Tat ein Porträt, aber nicht das eines einzelnen Menschen: es ist ein Porträt, zusammengesetzt aus den Lastern unserer ganzen Generation, in ihrer vollen Entfaltung». Das war starker Tobak für die damalige Leserschaft, aber seine schreibenden Kollegen wussten es besser. «Niemand in Russland hat je solch eine Prosa geschrieben, so genau, so schön, so köstlich» hat Nikolai Gogol geschwärmt. Dieser relativ kurze Roman ist im Prinzip aus fünf Novellen zusammengesetzt, er spielt an unterschiedlichen Orten und zu unterschiedlichen Zeiten. Stabshauptmann Maxim erzählt von gemeinsamen Abenteuern mit dem Offizier Petschorin, den er als rätselhaften Sonderling beschreibt. Während der Kur in Pjatigorsk beginnt dieser Draufgänger eine Liaison mit Prinzessin Mary, von der er sich aber nach einiger Zeit wieder trennt, er habe nur mit ihr gespielt, erklärt er ihr. Auch sein kurzes Verhältnis mit der verheirateten Vera geht nicht gut aus, sie schickt dem Hallodri einen Abschiedsbrief. Gruschnitzkij, sein eifersüchtiger Nebenbuhler, der allerlei Gerüchte verbreitet, wird im Duell von Petschorin erschossen. Der wird später zum Dienst auf ein Fort versetzt, verliebt sich dort in die tscherkessische Fürstentochter Bela, die auch der Bandit Kasbitsch begehrt, aber Petschorin entführt sie kurzerhand. Bald jedoch verliert er wieder jedes Interesse an dem Mädchen und sagt es auch ihr ganz unverblümt. Der Ich-Erzähler erhält von Petschorin dessen Tagebuch, in dem eine Episode geschildert ist, bei der in nächtlicher Kartenrunde die Frage der Vorherbestimmung debattiert wird. Petschorin wettet, es gäbe sie nicht, Leutnant Vulic hält dagegen und will das auch gleich an Ort und Stelle klären. Er nimmt im Zimmer des Majors aufs Geratewohl eine von dessen Pistolen vom Nagel und hält sie sich an die Stirn, die Frage, ob sie geladen ist, kann der Major in seiner Verwirrung nicht sicher beantworten. Trotzdem drückt Vulic ab, - es löst sich kein Schuss! «Sie war nicht geladen», rufen alle erleichtert. «Das werden wir sehen» sagt Vulic, spannt den Hahn erneut und schießt auf seine am Haken hängende Schirmmütze, - es knallt, die Mütze ist durchlöchert, die Kugel steckt tief in der Wand. Der hier nur kurz skizzierte Plot wird von verschiedenen Erzählern aus ganz unterschiedlichen Perspektiven und in diversen zeitlichen Voraus- und Rückblenden erzählt. Sein hedonistischer Held ist ein desillusionierter Fatalist mit charismatischer Ausstrahlung, als intelligenter, bösartiger Unglücksbringer ein Archetyp, der alle Laster der Zeit gleichzeitig zu verkörpern scheint. Diese ebenso spannende wie bereichernde Geschichte taucht tief hinein in die Abgründe der menschlichen Seele, ihr Held verkörpert zudem erstmals eine multiple Persönlichkeit. Zu seiner Entstehungszeit war der Roman eine ausgemachte Provokation, eine beißende Kritik nämlich an den rückständigen sozialen Verhältnissen unter Zar Nikolaus I. Mit schnörkelloser Diktion, in einer allerdings ziemlich verwirrenden fragmentarischen Erzählweise, liest sich dieser damals avantgardistische Roman mit seinem zynischen Helden heute vor allem als eine interessante psychologische Studie, - ohne irgendwelche moralischen Intentionen.

Eine multiple Persönlichkeit…

Bories vom Berg aus München am 31.01.2020
Bewertungsnummer: 2724735
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eine multiple Persönlichkeit Der einzige vollendete und zu Lebzeiten veröffentlichte Roman des russischen Schriftstellers Michail Lermontow trägt den ironischen Titel «Ein Held unserer Zeit», sein Erscheinen 1840 markiert deutlich das Ende der russischen Romantik, er ist zudem der erste psychologische Roman in dieser Sprache. Mit Puschkin, dem unangefochtenen Nationaldichter jener Zeit, der großen Einfluss auf ihn ausgeübt hat, teilt der nur 27 Jahre alt gewordene Literat neben der Vorliebe für den Kaukasus als Handlungsort auch die Todesart, beide starben mit wenigen Jahren Abstand in einem Duell. Im Vorwort begegnet Lermontow der aufkommenden Kritik, sein Roman beruhe im Kern auf der Schmähung einer Persönlichkeit: «Der Held unserer Zeit, meine Herrschaften, ist in der Tat ein Porträt, aber nicht das eines einzelnen Menschen: es ist ein Porträt, zusammengesetzt aus den Lastern unserer ganzen Generation, in ihrer vollen Entfaltung». Das war starker Tobak für die damalige Leserschaft, aber seine schreibenden Kollegen wussten es besser. «Niemand in Russland hat je solch eine Prosa geschrieben, so genau, so schön, so köstlich» hat Nikolai Gogol geschwärmt. Dieser relativ kurze Roman ist im Prinzip aus fünf Novellen zusammengesetzt, er spielt an unterschiedlichen Orten und zu unterschiedlichen Zeiten. Stabshauptmann Maxim erzählt von gemeinsamen Abenteuern mit dem Offizier Petschorin, den er als rätselhaften Sonderling beschreibt. Während der Kur in Pjatigorsk beginnt dieser Draufgänger eine Liaison mit Prinzessin Mary, von der er sich aber nach einiger Zeit wieder trennt, er habe nur mit ihr gespielt, erklärt er ihr. Auch sein kurzes Verhältnis mit der verheirateten Vera geht nicht gut aus, sie schickt dem Hallodri einen Abschiedsbrief. Gruschnitzkij, sein eifersüchtiger Nebenbuhler, der allerlei Gerüchte verbreitet, wird im Duell von Petschorin erschossen. Der wird später zum Dienst auf ein Fort versetzt, verliebt sich dort in die tscherkessische Fürstentochter Bela, die auch der Bandit Kasbitsch begehrt, aber Petschorin entführt sie kurzerhand. Bald jedoch verliert er wieder jedes Interesse an dem Mädchen und sagt es auch ihr ganz unverblümt. Der Ich-Erzähler erhält von Petschorin dessen Tagebuch, in dem eine Episode geschildert ist, bei der in nächtlicher Kartenrunde die Frage der Vorherbestimmung debattiert wird. Petschorin wettet, es gäbe sie nicht, Leutnant Vulic hält dagegen und will das auch gleich an Ort und Stelle klären. Er nimmt im Zimmer des Majors aufs Geratewohl eine von dessen Pistolen vom Nagel und hält sie sich an die Stirn, die Frage, ob sie geladen ist, kann der Major in seiner Verwirrung nicht sicher beantworten. Trotzdem drückt Vulic ab, - es löst sich kein Schuss! «Sie war nicht geladen», rufen alle erleichtert. «Das werden wir sehen» sagt Vulic, spannt den Hahn erneut und schießt auf seine am Haken hängende Schirmmütze, - es knallt, die Mütze ist durchlöchert, die Kugel steckt tief in der Wand. Der hier nur kurz skizzierte Plot wird von verschiedenen Erzählern aus ganz unterschiedlichen Perspektiven und in diversen zeitlichen Voraus- und Rückblenden erzählt. Sein hedonistischer Held ist ein desillusionierter Fatalist mit charismatischer Ausstrahlung, als intelligenter, bösartiger Unglücksbringer ein Archetyp, der alle Laster der Zeit gleichzeitig zu verkörpern scheint. Diese ebenso spannende wie bereichernde Geschichte taucht tief hinein in die Abgründe der menschlichen Seele, ihr Held verkörpert zudem erstmals eine multiple Persönlichkeit. Zu seiner Entstehungszeit war der Roman eine ausgemachte Provokation, eine beißende Kritik nämlich an den rückständigen sozialen Verhältnissen unter Zar Nikolaus I. Mit schnörkelloser Diktion, in einer allerdings ziemlich verwirrenden fragmentarischen Erzählweise, liest sich dieser damals avantgardistische Roman mit seinem zynischen Helden heute vor allem als eine interessante psychologische Studie, - ohne irgendwelche moralischen Intentionen.

Kundinnen und Kunden meinen

Ein Held unserer Zeit

von Michail Lermontow

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

  • Produktbild: Ein Held unserer Zeit