Bestsellerautor Adam Silvera ("Am Ende sterben wir sowieso") mit einem fantastischen Superhelden-Abenteuer.
WER WIRD EWIG LEBEN, UND WER BEI DEM VERSUCH STERBEN?
Aufgewachsen in New York, haben die Zwillingsbrüder Emil und Brighton die Spellwalker immer vergöttert – eine Gruppe cooler Actionhelden, die sich geschworen hat, die Welt von den Specter zu befreien. Während die Celestials und andere Himmlische mit magischen Kräften geboren werden, stehlen die Specter gewaltsam die Essenz seltener magischer Kreaturen wie Phönixe. Brighton wünscht sich, er hätte die Macht, sich dem Kampf seiner Helden anschließen zu können. Emil hingegen will nur, dass die Kämpfe endlich aufhören. Nach einem Protest kommt es zu einer Schlägerei, und Emil erkennt seine eigene magische Kraft – eine, die ihn in den Mittelpunkt des Konflikts stellt und zu jenem heldenhaften Himmlischen macht, der Brighton immer sein wollte …
Kundinnen und Kunden meinen
3.2/5.0
Bewertung
5/5
17.04.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Kannst du damit leben, (nicht) besonders zu sein?
Wir befinden uns in einer Version von New York, in der es Menschen mit angeborenen Fähigkeiten (Celestials) und solche ohne gibt. Jedoch ist es normalen Menschen möglich mit dem Blut einer mythischen Kreatur - wie Phönix, Hydra etc. - selbst Kräfte zu erhalten (Specter).
Sehr spannende Fantasy für Jugendliche ab 13 Jahren.
So viele unvorhersehbare Plot-Twists habe ich nicht erwartet. Das Buch hat mich komplett in seinen Bann gezogen. Es braucht eine gewisse Zeit bis man die Welt versteht, aber ich bin schon sehr gespannt auf den nächsten Band!
Bewertung
aus Berlin
5/5
04.03.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Fantasyhighlight
Mit diesem Buch hat sich Adam Silvera definitiv in mein Herz geschrieben. Nach seinen YA Contemporaries, die ich liebe, hat er nun sein erstes Fantasyabenteuer geschrieben und mir hat es mehr als gefallen.
Obwohl »Infinity Son« in unserer Welt spielt, erschafft Silvera hier gleichzeitig eine sehr umfangreiche und ausgeklügelte Fantasy-Welt. Ich habe zu Beginn doch etwas Zeit gebraucht, um wirklich zu verstehen wer Specter und was Celestials sind. Aber es hat geklappt und dranbleiben lohnt sich definitiv! Belohnt wird man mit mythischen Kreaturen, Superheld:innen, Action pur und spannenden Charakteren.
Emil und Brighton sind großartige Protagonisten. Gerade weil die Brüder so unterschiedlich sind, macht es Spaß zu verfolgen, in welche Richtung sie sich jeweils entwickeln. Die Dynamik zwischen den beiden ist klasse. Das Buch wechselt in den Perspektiven zunächst vor allem zwischen der von Emil und Brighton, nach und nach werden Kapitel auch aus Sicht anderer Charaktere erzählt, die nochmal einen anderen Blick auf das Geschehen und manche Hintergrundinfos liefern. Dadurch wurde die Welt für mich noch lebendiger und aufregender.
Die verschiedenen Charaktere konnten für mich wunderbar aufzeigen, dass das Leben als Superheld:in vielleicht nicht ganz so golden glänzt, wie man denkt. In einer Welt die Superheld:innen nicht nur feiert sind es manchmal andere Dinge, die viel mehr zählen als Superkräfte.
Besonders die Action-Szenen fand ich sehr gelungen. Hier wird nicht jedes klitzekleine Detail beschrieben und erzeugt dadurch ein richtig gutes Tempo, dass einen mit Spannung alles verfolgen lässt.
Das Buch endet mit einem wahnsinnigen Cliffhanger, der mich gerade etwas verzweifeln lässt, weil ich unbedingt Band zwei brauche. Großartiges Ende, nicht komplett überraschend, aber dennoch unglaublich spannend geschrieben. Ich brauche Band zwei, jetzt! Für mich ist »Infinity Son« mal wieder ein Highlight von Adam Silvera.
Lisa
4/5
30.10.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Zwei Brüder gegen den Rest der Welt... oder nicht?
Brighton hat einen Youtube Kanal und liebt den Nervenkitzel und wünscht sich nichts sehnlicher als ein Spellwalker zu bekommen und mit den Fähigkeiten dann als Held dazustehen. Er steht seinem Bruder sehr nah, doch Emil ist genau das Gegenteil von ihm. Dieser mag sein Leben so wie es ist, arbeitet im Museum und ist ein kleiner Nerd, wenn es um Phönixe geht. Auserdem will er den Kämpfen in denen sich sein Bruder immer mit seiner Kamera stürzt, lieber umgehen. Aber wie sollte es anders kommen, dass ausgerechnet er bemerkt, dass er Kräfte hat, statt sein Zwillingsbruder Brighton. Und nicht nur das, er soll sogar ein Specter sein! Dabei würde es ihm nie in den Sinn kommen Blutalchemie zu nutzen geschweige denn einem Phönix eine Feder zu krümmen! Allerdings rollt eine ungeahnte Bedrohung auf sie zu und bald sieht Emil sich gezwungen sich mit seinen neuen Fähigkeiten auseinanderzusetzen. Doch werden sich es schaffen die Welt zu retten?
Auch in diesem Buch hat Adam Silvera mich mit seinem Schreibstil nicht enttäuscht. Wie immer flüssig und packend. Allerdings war ich etwas von dem Worldbuilding enttäuscht. Am Anfang wird man sofort hineingeworfen und muss sich zurecht finden, was ich per se nicht schlecht finde, aber es ist größtenteils dabei geblieben. Trotzdem finde ich die Idee mit den Fähigkeiten, die Menschen in "unserer" Welt haben total cool. Die Charaktere fand ich interessant, aber wenn ich beispielsweise Emil etwas zu naiv und Brighton etwas zu sehr von sich selbst eingenommen fand. Trotzdem hat es mir Spaß gemacht sie und auch die anderen Chataktere zu verfolgen. Die Handlungen waren schon etwas durchschaubar und man öfter man vorhersehen, was passieren wird, aber der Cliffhanger am Ende hat dazu geführt, dass ich eigentlich sofort den nächsten Band lesen wollte.
Auch wenn es nicht das beste Fantasybuch ist, dass ich gelesen habe, kann ich es trotzdem definitiv weiterempfehlen. Es hat zwar seine Schwächen, aber ich wurde immer wieder hineingerissen und ich bin echt gepannt, wie es weiter geht.
Bewertung
4/5
11.08.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Spellwalker vs. Bloodcaster
An einen Fantasyroman von Silvera musste ich mich erst gewöhnen. Ein Großteil des Buches war ruhig und hat die zahlreichen Figuren, Organisationen und magischen Wesen vorgestellt. Obwohl sich dieser Teil meiner Meinung nach etwas zu sehr in die Länge zieht, bleibt die Action nicht aus und insbesondere zum Ende hin wurde ich mit spannenden Wendungen der Handlung überrascht.
Leider konnten mich einige Figuren nicht wirklich überzeugen und ihre Entscheidungen wirkten etwas an den Haaren herbeigezogen. Andere waren mir dagegen vom ersten Moment an sympathisch. Wie man es von Silvera gewöhnt ist, geht auch hier nichts ohne (queere) Romantik, die jedoch diesmal nicht im Vordergrund steht.
Mein Fazit: Ein Buch, das erst ein wenig zu sich selbst finden muss. Man merkt, dass der Autor, mit dem Medium Fantasy erst lernt umzugehen. Dennoch macht es nicht weniger Spaß, es zu lesen. Ich freue mich bereits sehr auf den nächsten Teil.
letsreadbooks973
4/5
01.07.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Perfekte Superheldenstory für Erstlesende, die sich ins Fantasygenre wagen wollen
Erster Eindruck:
Der Klappentext von Infinity Son verspricht eine coole Gruppe von Superhelden, die in New York ihr Unwesen treiben.
Mittendrin stecken Emil und Brighton, zwei Brüder, die unterschiedlicher nicht sein könnten.
Ich war sehr neugierig auf den Superheldenaspekt der Geschichte, weil Titel wie von V.E.Schwab (Vicious & Vengeful) mir sehr
gut gefallen haben. Adam Silvera ist bekannt für seine genialen, gefühlvollen Jugendbücher, weshalb ich sehr neugierig war,
wie er sich so im Fantasygenre schlägt.
Schreibstil:
Der Schreibstil von Adam Silvera in diesem Buch ist perfekt für Jugendliche, ist aber nicht so salopp, dass man als Heranwachsender
oder Erwachsener die Augen verdreht. Im Gegenteil, ich fand den Stil sehr einnehmend, obwohl er jugendlich und frisch daher kommt. Hanna Christine Fliedner hat dort in der Übersetzung also wirklich super Arbeit geleistet, die ich hier an dieser Stelle gern herausheben möchte.
Ich habe von Adam Silvera schon einige Jugendbücher gelesen, die mir alle sehr gut gefallen haben, weshalb ich seinen Schreibstil kenne und mag. Die Geschichte wird abwechselnd aus mehreren Sichten erzählt (u. a. Emil, Brighton, aber auch die Bloodcaster und Spellwalker bekommen eine Ezählstimme), aus der Ich-Perspektive erzählt. das hat natürlich den enormen Vorteil, dass man immer direkt mittendrin im Geschehen ist und die Gedanken und Gefühle der Figuren hautnah erleben kann.
Inhalt:
Infinity Son vermischt zwei altbekannte Dinge miteinander - Superhelden, die besondere Kräfte haben (sog. Celestials) und Bloodcaster, die sich die Kraft magischer Tiere (z. B. Phönixe) zunutze machen, um sich diese Kräfte durch Alchemie anzueignen. Beide Gruppen stehen in einem Krieg zueinander, der auf dem Rücken der Menschen in New York geführt wird. Während Emil eher ein ruhiger und schüchterner Typ ist, liebt Brighton Action und filmt auf seinem Youtube-Kanal Auseinandersetzungen zwischen Celestials und Bloodcasters. Die Regierung versucht diese Kämpfe durch sog. Anti-Gleam-Einheiten einzudämmen, doch eher erfolglos. Beide Jungs träumen insgeheim davon selbst Celestials zu sein und besondere Kräfte zu entwickeln. Doch als es dann tatsächlich dazu kommt, dass Emil magische Kräfte entwickelt, stellt das die beiden Brüder vor ungeahnte Probleme - denn Brighton ist eifersüchtig auf seinen Bruder und Emil will gar kein Held sein.
Um New York und die dort lebenden Menschen jedoch vor dem wachsenden Unheil zu retten, muss er sich dieser Rolle fügen... und das ist für ihn alles andere als leicht.
Soweit so gut erst einmal ein recht klassischer Plott. Die Geschichte besteht aus kurzen, wechselnden Kapiteln, was Bewegung in die Geschichte bringt. Für Lesende, die Geschichte wie Vicious und Vengeful kennen, mit düsteren und tiefgründigen (Anti-)Helden und genau das auch hier erwarten, ist Infinity Son vermutlich aber nicht das Richtige. Diese Geschichte verknüpft viele bekannte Handlungs- und Geschehensmuster in der Superheldenfantasy miteinander und verpasst ihnen durch das Verorten in New York einen modernen Anstrich. Das Rad wird hier jedoch nicht neu erfunden. Ich fand die Geschichte kurzweilig, leicht lesbar und unterhaltsam, glaube aber, dass sie gerade für Erstleser in dem Genre ein wahrer Glücksgriff ist. Jugendliche dürften Emil und Brightons Abenteuer total spannend und aufregend finden, weshalb ich es für die Zielgruppe absolut passend finde. Heranwachsende und junge Erwachsene düfen daher einfach nicht so große Erwartungen haben.
Fazit:
Für mich war Infinity Son ein vielversprechender Auftaktband, der schnelllebig und actionsreich erzählt wie es als Jugendlicher ist, wenn man plötzlich ein Superheld ist. Ich habe irgendwie oft an Peter Parker aus Spider Man denken müssen, allgemein ist die Story nah an klassische Marvel-Superheldenfilme angelehnt und wer die mag, wird mit diesem Buch alles richtig machen.
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