Produktbild: Liebe Kinder oder Zukunft als Quelle der Verantwortung
Band 2

Liebe Kinder oder Zukunft als Quelle der Verantwortung 'Einer der wichtigsten deutschen Philosophen der Gegenwart.' Süddeutsche Zeitung

1

13,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

21.08.2023

Verlag

Kjona Verlag

Seitenzahl

96 (Printausgabe)

Dateigröße

1338 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783910372092

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Nein

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

21.08.2023

Verlag

Kjona Verlag

Seitenzahl

96 (Printausgabe)

Dateigröße

1338 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783910372092

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  • ins_lebenlesen

    aus Schleswig-Holstein

    4/5

    17.09.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Blick eines weltweit…

    Der Blick eines weltweit anerkannten Philosophen auf die Frage des Kinderwahlrechts „Wie wir von unseren Kindern lernen, wie Zukunft geht“ Ich möchte Euch den zweiten Band aus der Reihe „Briefe an die kommenden Generationen“ aus dem Kjona Verlag vorstellen. In dieser Reihe entwerfen AutorInnen optimistische Zukunftsszenarien für wichtige gesellschaftliche Fragestellungen. Der weltweit anerkannte Philosoph Markus Gabriel nähert sich hier der Frage des Kinderwahlrechts und entwickelt gleichzeitig ein Plädoyer gegen einen strukturellen Adultismus und für die Integration einer Gesellschaftsschicht, der wir alle einmal angehört haben, in (politische) Entscheidungsprozesse. Dabei untersucht er zunächst aus philosophischer und wissenschaftlicher Sicht Unterschiede des kindlichen und des erwachsenen Bewusstseins. Er zieht große Philosophen heran, um seine Thesen zu untermauern, betrachtet juristische Aspekte, schaut in die Kunst als Ausdrucksform kindlicher Anteile im Menschen und lässt auch sehr entspannt und nahbar persönliche Erfahrungen und Blickwinkel einfließen. Gabriel legt schonungslos offen, wie Adultismus unsere Gesellschaft beschränkt. „Als ob Erwachsensein die Norm der Menschheit wäre!“ (S. 14) Und doch lehren wir unsere Kinder vor allem eins: endlich erwachsen zu werden. Schade, dass er der Briefform nicht treu geblieben ist. Es beginnt nämlich mit „Liebe Kinder, …" und ich dachte: "Wow, da richtet ein gestandener Philosoph wirklich einen Brief an Kinder über das Kinderwahlrecht und spricht die Betroffenen direkt an. Das wird interessant!" Es wurde auch interessant, aber es ist weder ein Brief und als Essay auch nicht unbedingt für Kinder geschrieben. Doch wir haben ja auch noch nicht über die Definition von „Kind“ gesprochen. UND der Essay gehört in die politische Diskussion und muss vor allem dort Gehör finden. Es bleibt - auch literarisch - ein sehr lesenswerter Text, über den man viel diskutieren kann und muss. „Denn die Zukunft der Kinder ist offen, offen für ein anderes Erwachsensein, das noch nicht auf eine Illusion festgelegt ist, dass die Zukunft bereits feststeht.“ (S. 61)

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