• Produktbild: Nur eine weitere Geschichte
  • Produktbild: Nur eine weitere Geschichte

Nur eine weitere Geschichte Roman

4

25,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


  • Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
  • Versandkostenfrei für Bonuscard-Kund*innen

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.04.2023

Verlag

Ecco Verlag

Seitenzahl

496

Maße (L/B/H)

18,5/12,9/4,2 cm

Gewicht

552 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Truth About Her

Übersetzt von

Wibke Kuhn

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7530-0078-7

Beschreibung

Rezension

»Ehrlich erzählt, ohne zu beschönigen, aber nie belanglos. Jede Leserin wird sich darin wiederfinden. Versprochen.« OÖ Nachrichten 20230701

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.04.2023

Verlag

Ecco Verlag

Seitenzahl

496

Maße (L/B/H)

18,5/12,9/4,2 cm

Gewicht

552 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Truth About Her

Übersetzt von

Wibke Kuhn

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7530-0078-7

Herstelleradresse

Ecco Verlag
Valentinskamp 24
20354 Hamburg
Deutschland
Email: info@eccoverlag.de
Url: eccoverlag.de

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    5/5

    31.05.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein moderner australischer Roman

    Jacqueline Maley arbeitet als Journalistin und Autorin in Sydney. Dieser Roman war ihr Debüt und sie bringt viele Themen ein, die unsere Gesellschaft überall auf der Welt beschäftigen: welche Macht haben soziale Medien über unser Leben? Wie überlebt man als alleinerziehende Mutter in der Großstadt? Und wie gestaltet sich das alles zwischen Arbeit und Privatleben? Dieser Roman wird nicht langweilig da sich ständig Veränderungen ergeben und so begleitet man sehr gerne ein Stück des Lebens von Maddy und Suzy - und ihren Alltag in der australischen Metropole.

  • Lust_auf_literatur

    5/5

    16.05.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unterhaltsames Lesehighlight am Puls der Zeit

    „Elektrisierend, zutiefst beunruhigend und so zufriedenstellend.“ so der Blurb von Meg Mason auf dem Klappentext. Ich bin elektrisiert und zufrieden gestellt. Aufgeregt und sehr gut unterhalten würde ich noch hinzufügen. Dieser außergewöhnliche Debütroman der australischen Schriftstellerin Jaqueline Maley hat mich sehr begeistert! Die Kurzbeschreibung führte mich minimal in die Irre, den die darin beschrieben Handlung nimmt gar nicht so viel Raum innerhalb der Gesamthandlung ein. Es ist eben nur eine weitere Geschichte. Im Herzen dieses Romans steht für mich die alleinerziehende Mutter Suzy, die sich als toughe Journalistin durch ihr Leben struggelt. Auf Grund einer ihrer Enthüllungsstories hat sich eine Bloggerin umgebracht, deren Fake-Krebserkrankung sie geoutet hatte. Der Shitstorm lässt nicht auf sich warten und auch noch ein Jahr später verfolgen sie Drohbriefe und Anfeindungen. Auch ansonsten ist Suzy Leben, mit spießbürgerlichen Augen gesehen, chaotisch. Eine Affäre mit ihrem verheirateten Zeitungsboss und parallel ein Sex-Ding mit einem jüngeren Künstler sorgen für emotionale Ablenkung. Ihre vierjährige Tochter betreut sie liebevoll, der Vater des Kindes hat sich aus dem Staub gemacht. Beruflich, privat und finanziell geht es nach der Bloggerinnen Sache steil bergab und dann taucht irgendwann auch noch die trauernde und wütende Mutter der Bloggerin bei ihr auf und will ihr die wahre Geschichte ihrer Tochter erzählen… Abgesehen davon, dass es großartige und gesellschaftskritische Unterhaltung ist, mochte ich an Maleys Roman besonders diese unglaubliche Modernität und Aktualität ihrer Geschichte. Ihre Figur Suzy, und auch die Bloggerinnen Mutter Jan, wirken auf mich wahnsinnig authentisch in ihrer Komplexität und bieten eine große Identifikationsfläche für mich als Leser*in. Maley beschreibt die Widersprüchlichkeiten von Muttergefühlen, von Wut, von Verlangen und Scham, von Schuld und dem eigenen Versagen. Das holt mich emotional einfach direkt ab und gefällt mir beim Lesen richtig gut. Sexistische und misogyne Strukturen thematisiert Maley im Vorbeigehen, stellt aber den Pragmatismus ihrer Figur Suzy, damit umzugehen immer in den Vordergrund. Ja und auch das Ende gefällt mir richtig gut, denn letztendlich war auch der Roman nur eine weitere Geschichte aus einem Leben, das danach noch ohne uns weitergehen wird.

  • Sarah

    aus Chemnitz

    4/5

    21.07.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gelungene Auseinandersetzung mit Schuld und Mutterschaft

    Suzy ist Journalistin und kümmert sich allein um ihre Tochter Maddy, was manchmal viel Organistation erfordert. In ihrem Job ist sie zufrieden und gut, bis sie eines morgens vom Suizid einer Frau erfährt, die kürzlich Gegenstand ihrer Enthüllungsgeschichte war. Sie gibt sich selbst die Schuld, ist einer Hasstirade im Netz ausgesetzt und zieht sich, nachdem auch noch die Affäre mit ihrem Chef auffliegt, aus der Branche zurück. Zu etwa dieser Zeit bekommt sie erste Päkchen mit persönlichen Gegenständen der Verstorbenen Tracey. Kurz darauf wird sie von deren Mutter aufgesucht, die von ihr verlangt, dass sie noch eine Geschichte über Tracey schreibt… ihre wahre Geschichte. - „Nur eine weitere Geschichte“ hat mich in vielen Punkten berührt. Zum einen ist es eine wirklich gelungene Auseinandersetzung mit dem Thema Schuld, und zwar auf unterschiedlichen Ebenen: Offensichtlich wird die Thematik am Beispiel von Suzy, die sich für den Tod von Tracey verantwortlich fühlt, aber ist dem so? Sie hat nichts Verwerfliches getan, lediglich eine Lügnerin ihrer Lügen überführt und es ist auch fraglich, ob der Suizid überhaupt mit dem Artikel in Verbindung steht, da Tracey, wie wir im Verlauf des Buches erfahren, schon seit jeher eine labile Person ist, die zu selbstzerstörerischen Verhalten neigt. Auch die Schuldfrage hinsichtlich der Mutter wird betrachtet, da diese sehr früh gemerkt hat, dass Tracey’s Verhalten auffällig war, aber nichts dagegen unternommen hat, aus Überforderung mit ihrem eigenen Leben. Der Vater, ebenfalls ein notorischer Lügner, wird ins Spiel gebracht und in Hinblick auf die kindliche Entwicklung hinsichtlich Vorbildwirkung erörtert. Und nicht zuletzt wird auch Tracey’s Schuld aufgeworfen, die mit ihrer erfunden Krebserkrankung und der weit hergeholten Heilung sicher den ein oder anderen Menschen auf dem Gewissen hat. Somit ergibt sich ein unglaublich komplexes Bild und was bleibt ist die Erkenntnis, dass ein Ereignis sicher immer durch sehr viele Faktoren bestimmt ist, aber am Ende der erwachsene Mensch selbst die Entscheidung trifft. Weiterhin fand ich die Auseinandersetzung mit dem Thema Mutterschaft sehr gut. Suzy ist als Alleinerziehende jeder Menge Probleme ausgesetzt. Das beginnt bei der Kinderbetreuung, die permanent abgesichert sein muss, da Maddy noch sehr klein ist, geht über Zeitmanagement, Geldprobleme, die Flucht in bedeutungslose Affären, bis hin zu Situationen der Überforderung, Wut (auf sich selbst, das Kind, den Partner, der nicht mehr da ist), Ohnmacht. Ich finde Maley hat hiermit ein großartiges Statement abgegeben. Mutterschaft ist nicht immer schön… man darf als Mutter wütend sein, man darf verzweifelt sein, man darf keinen Ausweg wissen und trotzdem liebt man sein Kind. Jacqueline Maleys Buch ist nur eine weitere Geschichte, aber eine die ich sehr gern gelesen habe, die mich sehr berührt hat, die mich zum Nachdenken gebracht hat und die ich euch sehr ans Herz legen kann.

  • Steffi S.

    3/5

    28.05.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Für Menschen, die Geschichten mögen, bei denen die Charakterentwicklung im Zentrum der Handlung steht

    "Nur eine weitere Geschichte" von Jacqueline Maley beginnt direkt mit einem Paukenschlag: Tracey Doran, eine berühmte Influencerin, begeht Selbstmord. Und das, kurz nachdem die Journalistin Suzy Hamilton eine Enthüllungsgeschichte über sie veröffentlichte. Ein vielversprechender und spannend konstruierter Start also. Von da an ist in Suzies Leben nichts mehr wie zuvor. Eine ihrer beiden Affären fliegt auf, sie verliert ihren Job und wird schließlich von Traceys Mutter kontaktiert, die sie dazu auffordert, Traceys wahre Geschichte zu erzählen. Trotz der vielen Themen, denen der Roman sich widmet, entwickelt sich die Handlung in der ersten Hälfte nur sehr langsam. Ein starker Fokus wird auf Suzies Leben als alleinerziehende Mutter und ihrer Liebe zu ihrer Tochter Maddy gerichtet. Wir erfahren zudem mehr über ihre Affären mit zwei sehr unterschiedlichen Männern. Der Selbstmord spielt überraschenderweise erst einmal keine große Rolle. Ehrlich gesagt empfand ich diese erste Hälfte als so langatmig und überfrachtet mit für mich unnötigen Details, dass ich kurzzeitig mit dem Gedanken spielte, das Buch abzubrechen. Doch dann gab es einen für mich nicht genau zu benennenden Shift in der Erzählung, der mich ab dann mit neu erwachendem Interesse weiterlesen ließ. Die Charaktere machten eine sichtbare Entwicklung durch, die Handlung schritt endlich voran und ich begann die Charaktere und die Geschichte im Allgemeinen richtig zu mögen. Besonders die Beziehung zwischen Suzy und Jan, der Mutter von Tracey, fand ich äußerst interessant. Solch eine außergewöhnliche Konstellation ist mir in bislang keinem anderen Roman begegnet. Zum Ende hin wurde es sogar noch einmal richtig spannend, was ich in Anbetracht des langsamen Beginns nun wirklich nicht erwartet hätte. Die Auseinandersetzung mit der Frage, inwieweit Suzy an Traceys Tod Schuld trägt, bis zu welchem Punkt man überhaupt an den Entscheidungen anderer schuld sein kann, daraus ergaben sich Gedankengänge, die mich noch länger beschäftigten. Fazit: In "Nur eine weitere Geschichte" werden einige interessante Themen behandelt. Insgesamt benötigt der Roman für mich jedoch etwas zu viel Zeit, bevor er in Schwung kommt. Daher empfehle ich ihn besonders Menschen, die Geschichten mögen, die mit viel Liebe zum Detail erzählt werden, eher langsam voranschreiten und bei denen die Charakterentwicklung im Zentrum der Handlung steht. (3,5/5)

Kundinnen und Kunden meinen

5

2

4

1

3

1

2

0

1

0

Bewertungen (4)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Nur eine weitere Geschichte
  • Produktbild: Nur eine weitere Geschichte