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Es gibt keine Wale im Wilmersee Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.02.2023

Verlag

HarperCollins Taschenbuch

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

17,4/10,3/2 cm

Gewicht

242 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-365-00285-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.02.2023

Verlag

HarperCollins Taschenbuch

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

17,4/10,3/2 cm

Gewicht

242 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-365-00285-8

Herstelleradresse

HarperCollins Taschenbuch
Valentinskamp 24
20354 Hamburg
DE

Email: vertrieb@harpercollins.de

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  • Gedankenlabor

    4/5

    12.04.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Ein tolles Buch!

    "Es gibt keine Wale im Wilmersee" von Laura Dürrschmidt hat mich gleich zu Beginn schon sehr positiv überrascht und abgeholt! Sprachlich zog es mich direkt mehr und mehr hinein in diese nahezu poetisch erzählte Geschichte, die ein tiefgründiger Blick ins Innere, in die Gedanken und letztlich in eine Geschichte geprägt von Trauer und Verlust ist. Es hat ein bisschen gebraucht bis ich das Buch beendet hatte, da man doch selbst auch an vielerlei Stelle zum nachdenken kommt... doch letztlich kann ich sagen ist es ein leises und doch tiefgreifendes Buch, das ich definitiv zu einem der besonderen Bücher zählen würde! Ein kleiner Kritikpunkt für mich persönlich war lediglich, dass ich manches Mal das Gefühl hatte den roten Fanden etwas zu verlieren- letztlich war es aber eine sehr lesenswerte kleine literarische Reise!

  • Bewertung

    5/5

    22.02.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Und der kleine Weiher hätte ein Meer werden können"

    Im Winter ihres achten Lebensjahres nahm ihr der See ihre Schwester Alice. Und ihren Namen. Dieses Buch handelt vom gefunden werden und verloren gehen, vom Verstehen, obwohl alle aneinander vorbeireden. Von der Suche nach einem neuen Namen. Die Antworten findet nur derjenige, der in der oberflächlichen Beschreibung zwischen den Zeilen liest. Der poetische und mitreißende Schreibstil hat mich an das Buch gefesselt, obwohl es mir manchmal so vorkam, als würde ich in langsamen Wellen vorwärts getragen, nahm mich die Familiengeschichte ganz für sich ein. Hier wird aber nicht nur durch das geschriebene Wort überzeugt, sondern auch durch das tolle Cover und die ausgezeichnete Haptik.

  • Lia48

    4/5

    22.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Verlust einer Zwillingsschwester: Tiefgründig, melancholisch & schöne Sprache

    „Die Erinnerungen kamen zurück wie Treibholz, wurden angespült an den Strand meines Bewusstseins, wo ich sie dann auflesen und ordnen konnte. Aber mein Name blieb verschollen. Und nicht nur er.“ „Ich werde erzählen, wie ich im Wilmersee meinen Namen verloren habe.“ ---- INHALT: Es geschah damals im Winter, als die Zwillinge acht Jahre alt waren. Die dünne Eisschicht auf dem Wilmersee brach unter ihnen zusammen und sie landeten im eiskalten Wasser. Eine der Schwestern ertrank, während die andere gerettet werden konnte. Letztere wird deshalb bis heute noch von Schuldgefühlen und Vorwürfen verfolgt: „Vielleicht hätten wir uns aufteilen sollen, uns trennen, bevor das Eiswasser es tat. Bevor der See uns etwas wegnehmen konnte. So aber behielt der See meinen Namen und Alice' Leben.“ Die Mutter hat sie seitdem nie wieder mit ihrem Namen angesprochen und ist gegangen. Auch der Vater hat sie verlassen. Sie sind nur noch zu dritt. Ihr Bruder August hört keine Musik mehr und kapselt sich ab. Die ältere Schwester Ingrid verkriecht sich manchmal tagelang in ihrem Zimmer. Alle verschwinden nach und nach. Die namenlose Ich-Erzählerin sieht keinen Sinn mehr darin, die Schule zu besuchen. Lediglich in der plötzlich auftauchenden Jora findet sie eine Verbindung. Da ahnt sie noch nicht, welches Geheimnis die junge Frau mit sich trägt … ---- MEINUNG: Man mag sich kaum vorstellen, wie es für eine Familie sein muss, deren 8-jähriges Kind ertrinkt. Wie es der Zwillingsschwester ergehen muss, die überlebt, aber miterlebt, wie die Familie kaum noch miteinander spricht und auseinanderbricht. Sie fühlt sich unsichtbar, hat immer noch Gedächtnislücken. Dass sie mit Verlustängsten zu kämpfen hat, konnte ich beim Lesen gut nachvollziehen. Das Buch beginnt direkt bedrückend und bleibt auch im Verlauf düster und melancholisch. Nur ab und zu erschien es mir gefühlsmäßig etwas zu monoton, was aber gut zum Inhalt gepasst hat. Der eher poetische, ausdrucksstarke und zum Teil naturverbundene Schreibstil konnte mich ganz besonders überzeugen. Man findet zahlreiche wunderschöne Sätze darin, die zum mehrmaligen Lesen einladen. Dennoch empfehle ich, vorher mal reinzulesen, um einen ungefähren Eindruck von der Sprache zu bekommen. FAZIT: Für mich ist es insgesamt stille, tiefgründige, gelungene Geschichte über Verlust und Sprachlosigkeit sowie über das Erinnern und Vergessen. Vor allem das letzte Drittel hat mich sehr gepackt und das Ende fand ich stimmig und habe ich lange so nicht kommen sehen. In mir klang die Geschichte noch lange nach. Wer stark melancholische und nachdenkliche Bücher mit schöner Sprache mag, könnte mit dieser Lektüre genau richtig liegen. 4/5⭐️! ---- (C. N.: U. a. Tod, Trauer, Verlust, evtl. Depression, evtl. Selbstverlet*ung – mehr kann ich nicht verraten, ohne zu sehr zu spoilern)

  • begine

    aus Lemwerder

    4/5

    21.09.2021

    eBook (ePUB)

    Angst vor dem Verlieren

    „Es gibt keine Wale im Wilnersee“ ist eine berührende Geschichte von der Schriftstellerin Laura Dürrschmidt. Das Mädchen, das ihren Namen verlor ist ein trauriges zerrissenes Kind. Mit 8 Jahren brechen sie und ihre Zwillingsschwester im Eis ein. Sie wird gerettet, die andere stirbt. Seit dem ist die ganze Familie, nicht mehr was sie war. Aber dann gehen noch mehr Familienmitglieder weg. Wie soll man das verkraften. Die Autorin lässt ihre Icherzählerin alle ihre Emotionen eindrucksvoll erzählen. Witzig waren die vielen Sprüche mit den Motten, die hatte ich schon lange nicht mehr gehört. Sonst war der Roman tragisch und geheimnisvoll. Dieser Roman ist der Autorin gut gelungen, da hoffe ich auf weitere Geschichten.

  • Mrs.Moriarty

    Thalia Book Circle Community

    3/5

    25.09.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Seltsam banal...

    Ein Roman dessen Titel mich sehr neugierig gemacht hat, der Inhalt sowieso und diesmal muss ich unbedingt auch das Cover hervorheben. Denn das passt meiner Meinung nach auch gut zur Handlung. Allerdings konnte mich Laura Dürrschmidt dann leider nicht so recht überzeugen.    Vieles bleibt zu sehr in Andeutungen verhaftet und dadurch sehr wage. Man muss sich als Leser*in viel zu vieles selbst zusammenreimen. Oftmals wird Seitenweise erzählt, ohne wirklich etwas konkretes erzählt zu haben…    Das Schweigen das die Familie auseinander gerissen hat: Die eigentlichen Hintergründe liegen relativ schnell offen da, anderes ist aber so versteckt, das es schwer fällt dies im Text auszugraben. Das Problem dabei ist, das dieses nicht mit einander sprechen auch dazu führt, das die Hauptfigur auch nicht wirklich mit mir als Leserin kommuniziert hat. Es wird irgendwie ständig davon ausgegangen, man wisse ja, was gemeint ist oder kann schon alles irgendwie erraten. Aber eigentlich behalten die Figuren das meiste für sich.  ​Nach einer Weile ging mir diese Sprachlosigkeit dann ehrlich gesagt ziemlich auf die Nerven. Die Figur Jora, ändert leider nicht einmal etwas daran, weil sie kaum an Profil gewinnt. Obwohl sie Potential gehabt hätte, die Anderen aus der Stille heraus zu holen. Selbst eine überraschende Wendung ändert nicht mehr viel daran, das einfach kaum etwas passiert und um ehrlich zu sein, die Handlung bei genauerer Betrachtung irgendwie banal wirkt.  ​So schön die Sprache des Romans ist, für mich verdeckt diese nur mit Mühe die eher substanzlose Handlung. Und das weniger das man sich zusammen reimen kann, ist mir zu sehr in Richtung Holzhammermethode: Seehet, deshalb sprechen sie nicht miteinander…  Kein Flop, kein Highlight. Irgendwo zwischen den Dingen befindet sich “Es gibt keine Wale im Wilmersee” und das spiegelt sich dann wohl auch in meiner Bewertung.

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