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Der Anfang vom Ende Roman | Ein Meisterwerk der Weltliteratur - zum ersten Mal auf Deutsch

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40,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

20105

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.06.2023

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

688

Maße (L/B/H)

21,7/15/4,4 cm

Gewicht

781 g

Farbe

Elfenbein / Anthrazit

Auflage

4. Auflage

Originaltitel

Начало конца

Übersetzt von

Andreas Weihe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-00335-7

Beschreibung

Rezension

"Der Anfang vom Ende" ist ein großes und unerwartetes Meisterwerk, in dem man sich über Tage festliest. Ich kenne keinen alten Roman, der so gegenwärtig ist. ("Die Zeit")
Der literarisch beglückende Roman, der wunderbar die Spaltung von Innen und Aussen und die Fragmentierung des Weltbildes stilistisch wiedergibt, erlaubt auch eine politische Lektüre - die Mechanismen der stalinistischen Diktatur kann man im repressiven Putin-Regime wiedererkennen. ("Basler Zeitung")
Es ist ein Buch, das fragen lässt, warum man es nicht vorher vermisst hat, so sehr bannt es seine Leser mit eindrücklichen Figuren, engagierten Diskussionen und überraschendem Witz. (...) Auch durch die heutigen unruhigen Zeiten sollte sich der scharfe Blick des Mark Aldanow auf Diktatoren mit Allmachtsanspruch und die Deformation der Seelen durch Angst als guter Begleiter erweisen. ("Berliner Zeitung")
Der Roman "Der Anfang vom Ende", der nun in der subtilen Übersetzung von Andreas Weihe auf Deutsch vorliegt, kann als Diagnose der Erkrankung Europas an totalitären Ideologien gelesen werden. (...) Kunstvoll verbindet Aldanow in diesem Roman die Schicksale seiner Figuren (..) ("Neue Zürcher Zeitung")
Ein Meisterwerk, das man jedem Literaturfreund nachdrücklich empfehlen möchte. ("Tages-Anzeiger")
Mehr als eine Entdeckung – eine Wucht. Einfach bewundernswert die Souveränität, mit der Aldanow die verschiedenen Handlungsstränge verwebt, wie er aus wechselnder Binnensicht seine Protagonisten versuchen lässt, sich verwirrt und verzweifelt, klaräugig und resigniert in einer Welt zu positionieren, die unaufhaltsam zerfällt. ("WDR Westart Lesestoff")
"Der Anfang vom Ende" gibt den politischen Umbrüchen, Ängsten und Katastrophen des 20. Jahrhunderts ein zeitloses menschliches Antlitz. Genau das macht ihn auch heute noch aktuell. ("Deutschlandfunk "Büchermarkt"")

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Verkaufsrang

20105

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.06.2023

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

688

Maße (L/B/H)

21,7/15/4,4 cm

Gewicht

781 g

Farbe

Elfenbein / Anthrazit

Auflage

4. Auflage

Originaltitel

Начало конца

Übersetzt von

Andreas Weihe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-00335-7

Herstelleradresse

Rowohlt Verlag GmbH
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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  • Bewertung

    5/5

    12.09.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Porträt einer bedrohten Epoche

    Es sind die 1930er Jahre, während denen Hitler und Stalin ihr Unwesen treiben und Europa in Angst und Schrecken versetzen. Und genau in diesen historischen Kontext des drohenden Untergangs jedweder bekannten Weltordnung hat Aldanow das Schicksal seiner Protagonisten eingebettet, an deren Scheitern er den Untergang exemplarisch spürbar macht. Mit seiner scharfsinnigen, erschreckend zeitlosen Beobachtungsgabe hat der Autor ein bis heute literarisch wie auch politisch hochaktuelles Meisterwerk hinterlassen. Wie großartig, dass der Rowohlt Verlag diesen Roman wieder veröffentlicht hat.

  • Circlestonesbooks.blog

    5/5

    17.07.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Interessant, entdeckenswert,…

    Interessant, entdeckenswert, lesenswert „Zu allen Zeiten haben die moralischen und politischen Bankrotteure verkündet, dass es nicht ihre Schuld war, wenn ihr Experiment schiefging, dass ihnen die Zukunft gehört, dass die Nachwelt ihnen recht geben, das die Geschichte ihr Urteil noch sprechen wird.“ (Zitat Seite 313) Inhalt Drei Herren im fortgeschrittenen Alter reisen gemeinsam in einem internationalen Botschaftswaggon mit der Bahn von Moskau nach Paris. Allerdings liegen unterschiedliche Aufgaben vor ihnen. Der Ökonom und Diplomat Kangarow-Moskowski blickt auf eine Parteikarriere in diversen politischen Konstellationen zurück. Nun wurde er endlich in den diplomatischen Dienst berufen und tritt in einer kleinen Monarchie den Posten als bevollmächtigter Gesandter an. Der ebenfalls mit einem Diplomatenpass mitreisende Agent, Spion, Revolutionär Wislicenus kann den Botschafter nicht ausstehen, doch in den kommenden Jahren treffen sie bei gesellschaftlichen Gelegenheiten immer wieder aufeinander. Was die beiden Herren mit dem dritten Mitreisenden gemeinsam haben, dem erfahrenen Militärexperten Konstantin Alexandrowitsch Tamarin, der dienstlich nach Paris reist, ist das Wissen, dass ein neuer Krieg knapp bevorsteht, dazu die innere Sorge, dass die stalinistischen Säuberungen in der Heimat auch sie treffen könnten und eine heimliche oder weniger heimliche Schwärmerei für die junge Botschaftssekretärin Nadeschda Iwanowna. Der bekannte, früher sehr erfolgreiche französische Schriftsteller Louis Etienne Vermandois steht ideologisch dem Kommunismus nahe, brilliert bei den Abendgesellschaften als literarisch gebildeter, sprachgewandter Redner und hält seine Zuhörer generell für dumm und ungebildet. Er schreibt gerade an einem geplanten Roman über das antike Griechenland, während sein Sekretär Alvera heimlich eine Waffe kauft und den perfekt nach Dostojewski inszenierten Mord plant. Sie alle drehen sich in diesen prägenden Jahren wie ein Karussell im Kreis. Sich ihren persönlichen Zweifeln an früheren Überzeugungen und ihrem Platz in der aktuellen politischen Lage stellend, klammern sie sich fest, hoffend, nicht zu stürzen. Thema und Genre Dieser Roman ist ein eindrückliches, vielschichtiges Zeitbild der späten 1930er Jahre, ein sozialkritischer, politischer Gesellschaftsroman mit überlegt und gekonnt gewählten Figuren, die nachvollziehbar für die jeweilige Meinung und das entsprechende Verhalten stehen und die Darstellung einer Vielfalt von essentiellen Themen ermöglichen. Es geht besonders um die Darstellung der unsicheren politischen Situation dieser Jahre, Russland unter Stalins Diktatur, Deutschland unter dem Führer Adolf Hitler und seinen Nationalsozialisten, Spanien im Bürgerkrieg. Auch die Literatur ist ein wichtiges Thema. Charaktere Es sind Figuren zwischen Hoffnung und Resignation, in ihren Ansichten und Bewertung des eigenen Verhaltens im großen weltpolitischen Zusammenhang rückblickend zerrissen und zweifelnd. „Wieder überkamen ihn die alten, inzwischen fast schon vertrauten schwermütigen Gedanken, dass alles umsonst gewesen war, dass das ganze Leben ein Irrtum war, dass von den früheren Überzeugungen fast nichts mehr übrig war, bei niemandem.“ (Zitat Seite 312) Erzählform und Sprache Ort der Handlung ist überwiegend die Stadt Paris in den späten 1930er Jahren. Die Handlung als Ganzes wird fortlaufend geschildert, wobei auch Zeiträume ereignislos übersprungen werden, dies aber für den gesamten Figurenkreis. Doch obwohl die Ereignisse im Leben der einzelnen Protagonisten chronologisch erzählt werden, besteht dieser Roman aus aneinander gereihten Episoden, Teilchen, die sich nicht unbedingt zusammenzufügen, sondern die Zerrissenheit dieser Jahre zeigen. Sie bleiben es Bruchstücke, die dennoch einem gemeinsamen Spannungsbogen folgen. Die Geschichte um Alvera, dem jungen Sekretär des Schriftstellers Vermandois, und den von ihm geplanten, perfekten, skrupellosen Mord nach literarischem Vorbild, wechselt zeitlich mit den andren Handlungssträngen ab, ist jedoch eine eigenständige, in sich abgeschlossene Erzählung. Fazit Es sind die langen inneren Monologe der einzelnen Figuren, ihre unterschiedlichen Bewertungen der politischen Situation, aber auch die intensive Hinterfragung des eigenen Lebens, sowie die literarischen und philosophischen Aussagen, die diesen Roman so interessant, spannend und lesenswert machen. Denn hier handelt es sich um ein Zeit- und Gesellschaftsbild direkt aus den 1930er Jahren, mit authentischen Beobachtungen und Aussagen, und nicht um den Bericht von heutigen Historikern oder Politwissenschaftlern. Was Mark Aldanow damals nicht ahnen konnte ist, wie sehr sich alles gerade jetzt, etwa neunzig Jahre später, wiederholt.

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