Kukum

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Roman

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Beschreibung

Details

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

28.08.2022

Verlag

Unionsverlag

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ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Erscheinungsdatum

28.08.2022

Verlag

Unionsverlag

Seitenzahl

192 (Printausgabe)

Dateigröße

1757 KB

Übersetzt von

Michael von Killisch-Horn

Sprache

Deutsch

EAN

9783293311527

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Berührende Familiengeschichte

Gertie G. aus Wien am 01.11.2021

Bewertungsnummer: 1597992

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Michel Jean, Nachfahre eines ehemals nomadischen Stammes der Innu, wie die indigenen Völker Kanadas genannt werden, erzählt die Geschichte seiner Urgroßmutter Almanda Siméon. Almanda, eine Waise wird von Tante und Onkel aufgezogen und verliebt sich mit fünfzehn Jahren in den nur wenig älteren Innu Thomas Siménon. Sie heiraten und Almanda lebt fortan mit Thomas‘ Stamm. Es ist nicht leicht für Almanda, sich den Sitten und Bräuchen unterzuordnen. Sie bekommen insegsamt neun Kinder und müssen erleben, wie die nomadische Lebensweise immer stärker eingeschränkt wird. Letzten Endes wird der Stamm zur Sesshaftigkeit gezwungen. Schonungslos beschreibt Michel Jean wie das nunmehrige Leben von Hoffnungslosigkeit, Gewalt, Drogen und ohne jede Zukunftsperspektive abläuft. Als mehrere Kinder durch Autos, die durch die Siedlung ohne Bürgersteige rasen, getötet werden, fasst sich Almanda ein Herz und reist nach Quebec, um dem Premierminister ins Gewissen zu reden. Immerhin, die Siedlung erhält Bürgersteige. Fazit: Mit diesem biografischen Roman hält Autor Michel Jean die Erinnerung an die kanadischen Ureinwohner in Ehren. Bei seinen Recherchen hat er das Geheimnis um die Herkunft seiner Urgroßmutter gelüftet: Sie ist 1895 mit einem Auswandererschiff aus Irland nach Kanada, ins vermeintlich gelobte Land gekommen. Gerne gebe ich für diese berührende Geschichte 5 Sterne.
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Berührende Familiengeschichte

Gertie G. aus Wien am 01.11.2021
Bewertungsnummer: 1597992
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Michel Jean, Nachfahre eines ehemals nomadischen Stammes der Innu, wie die indigenen Völker Kanadas genannt werden, erzählt die Geschichte seiner Urgroßmutter Almanda Siméon. Almanda, eine Waise wird von Tante und Onkel aufgezogen und verliebt sich mit fünfzehn Jahren in den nur wenig älteren Innu Thomas Siménon. Sie heiraten und Almanda lebt fortan mit Thomas‘ Stamm. Es ist nicht leicht für Almanda, sich den Sitten und Bräuchen unterzuordnen. Sie bekommen insegsamt neun Kinder und müssen erleben, wie die nomadische Lebensweise immer stärker eingeschränkt wird. Letzten Endes wird der Stamm zur Sesshaftigkeit gezwungen. Schonungslos beschreibt Michel Jean wie das nunmehrige Leben von Hoffnungslosigkeit, Gewalt, Drogen und ohne jede Zukunftsperspektive abläuft. Als mehrere Kinder durch Autos, die durch die Siedlung ohne Bürgersteige rasen, getötet werden, fasst sich Almanda ein Herz und reist nach Quebec, um dem Premierminister ins Gewissen zu reden. Immerhin, die Siedlung erhält Bürgersteige. Fazit: Mit diesem biografischen Roman hält Autor Michel Jean die Erinnerung an die kanadischen Ureinwohner in Ehren. Bei seinen Recherchen hat er das Geheimnis um die Herkunft seiner Urgroßmutter gelüftet: Sie ist 1895 mit einem Auswandererschiff aus Irland nach Kanada, ins vermeintlich gelobte Land gekommen. Gerne gebe ich für diese berührende Geschichte 5 Sterne.

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Kukum

von Michel Jean

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Birgit Matthews

Thalia St. Pölten

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Überleben

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Almanda verliebt sich mit nur 15 Jahren in den Nomadenjungen Thomas, der zum Stamm der Innu gehört. Sie heiraten und Almanda muss lernen wie eine Innu zu überleben. Sie lernt schnell die fremdartige Sprache, zu Jagen, Fallen zu stellen und wird bald als gleichgestelltes Stammesmitglied integriert. Sie vermisst nichts an ihrem neuen entbehrungsreichen Leben und fühlt sich wohl in den Wäldern und auf den Flüssen Kanadas. Sie bekommt 9 Kinder, von denen nur eines stirbt. Doch der Fortschritt macht auch in den abgelegensten Gebieten nicht Halt. Die Holzindustrie fordert ihre Opfer. Wälder werden kahl geschlagen und die Indianer in Reservate gezwungen, wo sie sesshaft werden. Die Kinder werden ihnen genommen und in Internate gesteckt, wo man sie zwingt wie Weiße zu werden. Sie dürfen ihre Sprache nicht mehr sprechen und so verlernen sie die wichtigen Rituale und Brauchtümer ihres Stammes. Sehr berührende Familienbiographie.
5/5

Überleben

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Almanda verliebt sich mit nur 15 Jahren in den Nomadenjungen Thomas, der zum Stamm der Innu gehört. Sie heiraten und Almanda muss lernen wie eine Innu zu überleben. Sie lernt schnell die fremdartige Sprache, zu Jagen, Fallen zu stellen und wird bald als gleichgestelltes Stammesmitglied integriert. Sie vermisst nichts an ihrem neuen entbehrungsreichen Leben und fühlt sich wohl in den Wäldern und auf den Flüssen Kanadas. Sie bekommt 9 Kinder, von denen nur eines stirbt. Doch der Fortschritt macht auch in den abgelegensten Gebieten nicht Halt. Die Holzindustrie fordert ihre Opfer. Wälder werden kahl geschlagen und die Indianer in Reservate gezwungen, wo sie sesshaft werden. Die Kinder werden ihnen genommen und in Internate gesteckt, wo man sie zwingt wie Weiße zu werden. Sie dürfen ihre Sprache nicht mehr sprechen und so verlernen sie die wichtigen Rituale und Brauchtümer ihres Stammes. Sehr berührende Familienbiographie.

Birgit Matthews
  • Birgit Matthews
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