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Kaste Die Ursprünge unseres Unbehagens. »Eine wirkungsmächtige neue Betrachtungsweise, um Identität und Ungerechtigkeit auf der Welt zu verstehen.« Time

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.03.2023

Verlag

Kjona Verlag

Seitenzahl

576

Maße (L/B/H)

19,5/12,9/4 cm

Gewicht

696 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Caste. The Origins of Our Discontents

Übersetzt von

Jan Wilm

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-910372-04-7

Beschreibung

Rezension

»Eine wirkungsmächtige neue Betrachtungsweise, um Identität und Ungerechtigkeit auf der Welt zu verstehen.« Time
»Das bisher wichtigste amerikanische Sachbuch des 21. Jahrhunderts.« The New York Times
»Ein bahnbrechendes Werk über die Entstehung von Ungleichheit (...). ›Kaste‹ entwirft eine zukunftsweisende Vision. Dieses Buch strotzt nur so vor Einsicht und Liebe und ist vielleicht in der Lage, uns zu retten.« O: The Oprah Magazine
»Eine überraschende und fesselnde Neubetrachtung mit Weitsicht (...). Wilkersons Epilog wirkt wie ein Gebet für ein Land im Schmerz, das in seiner prophetischen Sprache ganz neue Wege aufzeigt.« The Washington Post
»Die wahre Kraft von ›Kaste‹ liegt in den Geschichten, die Isabel Wilkerson wie Perlen hintereinander auffädelt: ›Kaste‹ blickt weit und tief; Leben und Tod werden anschaulich eingefangen und sind umglänzt von scharfer Kulturkritik. ›Kaste‹ ist eine leuchtende Lektüre, die ihre eigene Fackel des gerechten Zorns in einer diamantharten Prosa trägt und die von zukünftigen Generationen von Journalistinnen und Journalisten bewundert und studiert werden wird.« Minneapolis Star Tribune
»Eine eindringliche, erhellende und zu Herzen gehende Schilderung der Art und Weise, wie Hierarchie sich selbst reproduziert, und ein Aufruf zum Handeln für die schwierige Arbeit, Ungerechtigkeiten aufzulösen.« The Washington Post
»Pflichtlektüre für kommende Generationen (...). Ein bedeutendes Werk aus Soziologie, Journalismus und Geschichtsschreibung. ›Kaste‹ beseitigt die dürftige Sprache des Rassismus und ersetzt sie durch ein solideres Lexikon, das auf Machtverhältnissen basiert.« The Boston Globe

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.03.2023

Verlag

Kjona Verlag

Seitenzahl

576

Maße (L/B/H)

19,5/12,9/4 cm

Gewicht

696 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Caste. The Origins of Our Discontents

Übersetzt von

Jan Wilm

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-910372-04-7

Herstelleradresse

Kjona Verlag
Zweibrückenstraße 3
80331 München
DE

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  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    25.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Kaste ist mehr als ein bloßer Rang“: Wichtiges Sachbuch

    “Kaste: Die Ursprünge unseres Unbehagens” von Isabel Wilkerson ist ein wirklich kluges und wichtiges Sachbuch, dessen Thema mich sehr interessiert: Rassismus, Sexismus, Klassismus.  Ihnen zugrunde liegt gemäß Ansicht der Autorin das System der Kaste. In ihrem über 500 Seiten umfassenden Buch betrachtet sie neben den USA auch die Kastensysteme in Indien und im Dritten Reich. Auch zahlreiche Anekdoten und Beispiele aus ihrem Leben sind enthalten, die mich oft sprachlos zurückgelassen haben. Das Buch ist gesellschaftsanalytisch und kulturkritisch, enthält viele sehr kluge Gedanken und historische Hintergründe.  Hier ein paar Aussagen, die ich besonders prägnant finde:   “Kaste ist mehr als ein bloßer Rang, sie ist ein Geisteszustand, der jeden gefangen hält, die Herrschenden, die in der Illusion ihres eigenen Anspruchs feststecken, und die Untergebenen, die im Fegefeuer der Definition anderer gefangen sind, die entscheidend, wer die Untergebenen sind.”   "Mit der Entstehung der Neuen Welt wurden die Europäer weiß, die Afrikanerinnen Schwarz und alle anderen gelb, rot oder braun. Mit der Entstehung der Neuen Welt wurden die Menschen auf der Grundlage ihres Aussehens voneinander getrennt, ausschließlich im Gegensatz zueinander identifiziert und in eine Rangfolge gestellt, um ein Kastensystem aufzubauen, das auf einem damals neuen Konzept namens Race basierte. Mit diesem Prozess der Einordnung wurden wir alle in uns zugewiesene Rollen gesteckt, um unseren Teil zur Inszenierung des endlosen Theaterstücks beizutragen.  Keiner von uns ist er selbst."   “Jeder und jede von uns ist in eine bestimmte Form gepresst worden, die man für uns geschaffen hat. Diese Form signalisiert der Welt, wen man dahinter vermutet und was man mit diesem Menschen anfangen soll.”   “In unserer Gesellschaft wird uns immer wieder gesagt, dass wir ein Buch nicht nach seinem Cover beurteilen sollen, dass wir uns keine Mutmaßungen über seinen Inhalt erlauben sollen, bevor wir es gelesen haben. Aber dennoch urteilen Menschen täglich über andere Menschen und stellen Vermutungen über sie auf der Grundlage ihres Aussehens an. Wir urteilen über komplexe, atmende Wesen auf eine Art und Weise, von der uns gesagt wird, dass wir so nicht einmal unbelebte Gegenstände beurteilen sollten.” "Die Herausforderung unserer Zeit liegt nicht allein in der Überwindung der Kategorien von “Schwarz” und “Weiß”, sondern darin, die vielen Schichten eines Kastensystems zu durchschauen, das mehr Macht hat, als wir Menschen im zugestehen sollten. Selbst die privilegiertesten Menschen in der westlichen Welt werden irgendwann einer tragisch benachteiligten Kaste angehören, wenn sie nur lange genug am Leben sind. Sie werden der letzte Kaste des menschlichen Zyklus angehören, der Kaste der Alten, der Menschen, die zu den am meisten erniedrigten Bürgerinnen und Bürgern der westlichen Welt gehören, wo die Jugend verehrt wird, um den Gedanken an den Tod aufzuschieben. Ein Kastensystem verschont niemanden." “Jedes Mal, wenn sich eine Person über eine Kastengrenze hinwegsetzt und eine Verbindung herstellt, trägt sie dazu bei, der Kaste als Ganzes das Genick zu brechen.”   Dennoch hatte das Buch leider auch etliche Längen, weshalb ich es immer mal wieder beiseite legte und Pause davon brauchte. Für meinen persönlichen Geschmack sind viele Passagen etwas zu ausschweifend geschrieben und das Buch las sich daher teilweise etwas zäh. Das hätte man vielleicht auch etwas kürzer fassen können.   Mein Fazit: Insgesamt ein wirklich gutes, kluges und aufrüttelndes Sachbuch, für welches man jedoch einen langen Atem braucht.

  • CK

    aus Raum Stuttgart

    4/5

    25.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Kaste: Die Ursprünge unseres…

    "Kaste: Die Ursprünge unseres Unbehagens" von Isabel Wilkerson ist ein wirklich kluges und wichtiges Sachbuch, dessen Thema mich sehr interessiert: Rassismus, Sexismus, Klassismus. Ihnen zugrunde liegt gemäß Ansicht der Autorin das System der Kaste. In ihrem über 500 Seiten umfassenden Buch betrachtet sie neben den USA auch die Kastensysteme in Indien und im Dritten Reich. Auch zahlreiche Anekdoten und Beispiele aus ihrem Leben sind enthalten, die mich oft sprachlos zurückgelassen haben. Das Buch ist gesellschaftsanalytisch und kulturkritisch, enthält viele sehr kluge Gedanken und historische Hintergründe. Hier ein paar Aussagen, die ich besonders prägnant finde: "Kaste ist mehr als ein bloßer Rang, sie ist ein Geisteszustand, der jeden gefangen hält, die Herrschenden, die in der Illusion ihres eigenen Anspruchs feststecken, und die Untergebenen, die im Fegefeuer der Definition anderer gefangen sind, die entscheidend, wer die Untergebenen sind." "Mit der Entstehung der Neuen Welt wurden die Europäer weiß, die Afrikanerinnen Schwarz und alle anderen gelb, rot oder braun. Mit der Entstehung der Neuen Welt wurden die Menschen auf der Grundlage ihres Aussehens voneinander getrennt, ausschließlich im Gegensatz zueinander identifiziert und in eine Rangfolge gestellt, um ein Kastensystem aufzubauen, das auf einem damals neuen Konzept namens Race basierte. Mit diesem Prozess der Einordnung wurden wir alle in uns zugewiesene Rollen gesteckt, um unseren Teil zur Inszenierung des endlosen Theaterstücks beizutragen. Keiner von uns ist er selbst." "Jeder und jede von uns ist in eine bestimmte Form gepresst worden, die man für uns geschaffen hat. Diese Form signalisiert der Welt, wen man dahinter vermutet und was man mit diesem Menschen anfangen soll." "In unserer Gesellschaft wird uns immer wieder gesagt, dass wir ein Buch nicht nach seinem Cover beurteilen sollen, dass wir uns keine Mutmaßungen über seinen Inhalt erlauben sollen, bevor wir es gelesen haben. Aber dennoch urteilen Menschen täglich über andere Menschen und stellen Vermutungen über sie auf der Grundlage ihres Aussehens an. Wir urteilen über komplexe, atmende Wesen auf eine Art und Weise, von der uns gesagt wird, dass wir so nicht einmal unbelebte Gegenstände beurteilen sollten." "Die Herausforderung unserer Zeit liegt nicht allein in der Überwindung der Kategorien von "Schwarz" und "Weiß", sondern darin, die vielen Schichten eines Kastensystems zu durchschauen, das mehr Macht hat, als wir Menschen im zugestehen sollten. Selbst die privilegiertesten Menschen in der westlichen Welt werden irgendwann einer tragisch benachteiligten Kaste angehören, wenn sie nur lange genug am Leben sind. Sie werden der letzte Kaste des menschlichen Zyklus angehören, der Kaste der Alten, der Menschen, die zu den am meisten erniedrigten Bürgerinnen und Bürgern der westlichen Welt gehören, wo die Jugend verehrt wird, um den Gedanken an den Tod aufzuschieben. Ein Kastensystem verschont niemanden." "Jedes Mal, wenn sich eine Person über eine Kastengrenze hinwegsetzt und eine Verbindung herstellt, trägt sie dazu bei, der Kaste als Ganzes das Genick zu brechen." Dennoch hatte das Buch leider auch etliche Längen, weshalb ich es immer mal wieder beiseite legte und Pause davon brauchte. Für meinen persönlichen Geschmack sind viele Passagen etwas zu ausschweifend geschrieben und das Buch las sich daher teilweise etwas zäh. Das hätte man vielleicht auch etwas kürzer fassen können. Mein Fazit: Insgesamt ein wirklich gutes, kluges und aufrüttelndes Sachbuch, für welches man jedoch einen langen Atem braucht.

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