Verbrenn all meine Briefe
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Alex Schulman

1. Verbrenn all meine Briefe

Verbrenn all meine Briefe

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Beschreibung

Sommer 1932: Die 24-jährige Karin verliebt sich in den jungen Schriftsteller Olof. Aber es gibt ein Problem: Karin ist mit Sven verheiratet, einem stürmischen, hochrangigen Schriftsteller mit einer grausamen Ader. Wird sie es wagen, ihren Mann verlassen und ein anderes Leben mit ihrer neu entdeckten Liebe beginnen? 68 Jahre später fragt sich Karins Enkel Alex, Autor und dreifacher Vater, warum er eine so tiefe Wut in sich trägt; eine Wut, die seinen Kindern Angst macht und eine Kluft zwischen ihm und seiner Frau schafft. Auf der Suche nach Antworten stößt er auf die Geschichte zweier unglücklich Liebender, die zeigt, wie Leidenschaft, Eifersucht und Wut über Jahrzehnte und Generationen hinweg Wogen schlagen können.

Details

Sprecher

Fabian Busch

Spieldauer

5 Stunden und 26 Minuten

Fassung

ungekürzt

Abo-Fähigkeit

Ja

Medium

MP3

Family Sharing

Ja

Beschreibung

Details

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Sprecher

Fabian Busch

Spieldauer

5 Stunden und 26 Minuten

Fassung

ungekürzt

Abo-Fähigkeit

Ja

Medium

MP3

Erscheinungsdatum

21.09.2022

Verlag

Der Audio Verlag

Hörtyp

Lesung

Übersetzer

Hanna Granz

Sprache

Deutsch

EAN

9783742425218

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Schatten der Vergangenheit

Bewertung aus Schiffdorf am 01.10.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wie Ereignisse der Vergangenheit der Ahnen das heutige Leben der Nachkommen prägen können zeigt das hier vorliegende Buch von Alex Schulman. Genauso aber auch, das Vergangenheit kein unüberwindbares Schicksal ist, dem wir uns fatalistisch ergeben müssen, sondern wir immer die Wahl haben, wie wir die Zukunft gestalten und damit verändern. Im Mittelpunkt dieses autobiographischen Romans steht eine Wut des Autors, unter der die Ehefrau und die Kinder stark leiden. Schulman versucht gegenzusteuern und beschäftigt sich immer mehr mit einem Familiengeheimnis, das seine Großeltern Sven Stolpe, Karin Maria von Euler-Chelpin und den Schriftsteller Olof Lagercrantz umfasste. Anhand von Romanen, Briefwechseln und dem Besuch von Originalorten gelingt es Schulman in die Vergangenheit einzutauchen, sie zu verstehen und sich bewusst zu entscheiden, aus dem Hamsterrad der Gewalt und Wut auszusteigen. "Verbrenn alle meine Briefe" berührt vom ersten Moment an, gibt aber auch Hoffnung, das nichts so bleiben muss, wie es jetzt ist.

Schatten der Vergangenheit

Bewertung aus Schiffdorf am 01.10.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wie Ereignisse der Vergangenheit der Ahnen das heutige Leben der Nachkommen prägen können zeigt das hier vorliegende Buch von Alex Schulman. Genauso aber auch, das Vergangenheit kein unüberwindbares Schicksal ist, dem wir uns fatalistisch ergeben müssen, sondern wir immer die Wahl haben, wie wir die Zukunft gestalten und damit verändern. Im Mittelpunkt dieses autobiographischen Romans steht eine Wut des Autors, unter der die Ehefrau und die Kinder stark leiden. Schulman versucht gegenzusteuern und beschäftigt sich immer mehr mit einem Familiengeheimnis, das seine Großeltern Sven Stolpe, Karin Maria von Euler-Chelpin und den Schriftsteller Olof Lagercrantz umfasste. Anhand von Romanen, Briefwechseln und dem Besuch von Originalorten gelingt es Schulman in die Vergangenheit einzutauchen, sie zu verstehen und sich bewusst zu entscheiden, aus dem Hamsterrad der Gewalt und Wut auszusteigen. "Verbrenn alle meine Briefe" berührt vom ersten Moment an, gibt aber auch Hoffnung, das nichts so bleiben muss, wie es jetzt ist.

Generationsübergreifendes Trauma

Bewertung aus Berlin am 01.10.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Bereits in „Die Überlebenden“ hat der Autor sich autobiographisch mit dem Thema Traumavererbung beschäftigt. Darin ging es um Geschwister, die sich dem prägenden Einfluss ihrer traumatisierten Eltern nicht entziehen können und unbewusst fortführen, was sie erlitten haben. Diesmal holt er noch weiter aus. Die tief sitzende Wut des Protagonisten Alex wird auf die tragische Haß-Liebe der Großeltern zurückgeführt. Der Autor hat aus Briefen, Artikeln und Tagebüchern einen Roman gezaubert, der von hoffnungsloser Liebe und von einer toxischen Ehe erzählt. Die Erinnerungen an Aufenthalte im Hause seiner Großeltern erscheinen ihm nach seinen umfangreichen Recherchen plötzlich in neuem Licht. Kann es sein, dass ein uraltes Kindheitstrauma im Leben des Großvaters Sven Stolpe schuld ist an so viel noch immer bestehendem Leid? Müssen Alex‘ Kinder im heutigen Leben an dieser vererbten Wut leiden? Steht deswegen sogar seine eigene Ehe in Gefahr? Sich all dies bewusst zu machen kann Heilung bringen. Oder nicht? Die Frage steht ganz am Ende, wird aber nicht beantwortet. Wieder ist Alex Schulman ein bewegender und dichter Roman gelungen. Ich kann nicht sagen, dass es eine Freude war, ihn zu lesen, denn dazu hat es mich zu betroffen und traurig gemacht. Aber die Wahrhaftigkeit und die Ehrlichkeit, der Wunsch nach Erlösung haben mich tief berührt. Das ist echte Literatur. Die autobiographische Geschichte wird zur Universellen. Die Sprache ist verdichtet. Ich bin dem Autor dankbar, dass er keine 600 Seiten daraus gemacht hat, sondern die Essenz auf 300 komprimierten Seiten eingedampft hat.

Generationsübergreifendes Trauma

Bewertung aus Berlin am 01.10.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Bereits in „Die Überlebenden“ hat der Autor sich autobiographisch mit dem Thema Traumavererbung beschäftigt. Darin ging es um Geschwister, die sich dem prägenden Einfluss ihrer traumatisierten Eltern nicht entziehen können und unbewusst fortführen, was sie erlitten haben. Diesmal holt er noch weiter aus. Die tief sitzende Wut des Protagonisten Alex wird auf die tragische Haß-Liebe der Großeltern zurückgeführt. Der Autor hat aus Briefen, Artikeln und Tagebüchern einen Roman gezaubert, der von hoffnungsloser Liebe und von einer toxischen Ehe erzählt. Die Erinnerungen an Aufenthalte im Hause seiner Großeltern erscheinen ihm nach seinen umfangreichen Recherchen plötzlich in neuem Licht. Kann es sein, dass ein uraltes Kindheitstrauma im Leben des Großvaters Sven Stolpe schuld ist an so viel noch immer bestehendem Leid? Müssen Alex‘ Kinder im heutigen Leben an dieser vererbten Wut leiden? Steht deswegen sogar seine eigene Ehe in Gefahr? Sich all dies bewusst zu machen kann Heilung bringen. Oder nicht? Die Frage steht ganz am Ende, wird aber nicht beantwortet. Wieder ist Alex Schulman ein bewegender und dichter Roman gelungen. Ich kann nicht sagen, dass es eine Freude war, ihn zu lesen, denn dazu hat es mich zu betroffen und traurig gemacht. Aber die Wahrhaftigkeit und die Ehrlichkeit, der Wunsch nach Erlösung haben mich tief berührt. Das ist echte Literatur. Die autobiographische Geschichte wird zur Universellen. Die Sprache ist verdichtet. Ich bin dem Autor dankbar, dass er keine 600 Seiten daraus gemacht hat, sondern die Essenz auf 300 komprimierten Seiten eingedampft hat.

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