Gutscheinbedingungen

**Gültig bis 24.06.2026 auf tolino vision color (4016621130183, 4016621131456) online auf thalia.at, in der Thalia App und in allen Thalia Buchhandlungen in Österreich. In den Buchhandlungen nur gültig auf lagernde Ware. Pro Einkauf einmal einlösbar. Nur gültig gegen Vorlage oder im Onlineshop hinterlegter Bonuscard. Infos zur Einlösung in der Buchhandlung sind auf der Bonuscard-Vorteilspreisseite zu finden. Click & Collect nur bei Onlinevorabzahlung möglich. Keine Einlösung bei Scan & Go-Bezahlung. Keine Barauszahlung. Nicht kombinierbar mit anderen Aktionen und Gutscheinen. Nicht gültig für Geschenkkarten, Versandkosten und Services. Nur solange der Vorrat reicht.

Produktbild: Kognitive Apokalypse

Kognitive Apokalypse Eine Pathologie der digitalen Gesellschaft

3

17,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Nein, App installieren Ja, App öffnen

Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

15.09.2022

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

2162 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Michael Bischoff

Sprache

Deutsch

EAN

9783406791307

Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

eBooks im PDF-Format haben eine festgelegte Seitengröße und eignen sich daher nur bedingt zum Lesen auf einem tolino eReader oder Smartphone. Für den vollen Lesegenuss empfehlen wir Ihnen bei PDF-eBooks die Verwendung eines Tablets oder Computers.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Nein

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

15.09.2022

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

2162 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Michael Bischoff

Sprache

Deutsch

EAN

9783406791307

Kundinnen und Kunden meinen

3 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Sehr frankophil und sehr…

ws aus Markdorf am 22.02.2023

Bewertungsnummer: 2794743

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Sehr frankophil und sehr lesenswert Gérald Bronner, Professor für Soziologie an der Universität Paris VII, zitiert verständlicherweise die Ergebnisse vieler Studien, die am Ende von an weiteren französischen Instituten durchgeführten Forschungen und Tests festzustellen waren. Was nicht weiter stört, denn diese Ergebnisse sind durchaus nicht nur auf Deutschland, sondern auf nahezu alle Länder der Welt übertragbar. Beim Lesen des Buches sollte ein Fremdwörterbuch griffbereit liegen: einfach und flüssig zu lesen ist es nicht. Aber schon eine der ersten Feststellungen des Autors weckt das Interesse: "Ein Schatz von unschätzbarem Wert - Auf lange Sicht weist in der menschlichen Geschichte alles auf eine ständige Zunahme der verfügbaren Gehirnzeit hin." (S. 46) Und was geschieht in zunehmendem Maß mit dieser verfügbaren Gehirnzeit, also der Zeit, während der man eigenständig nachdenken oder auch die Natur geniessen könnte? Sie wird mit im Grunde genommen sinnlosem Starren auf den Bildschirm des PC oder in noch weitaus grösserem Maß Starren auf das Display des Smartphones vergeudet. Mit immer raffinierteren Tricks gelingt es den Beherrschern des Medien- und EDV-Marktes den Anwendern diese Zeit zu stehlen. Wer kennt sie nicht: die Fahrgäste in Bussen, UU-, S- und Straßenbahnen, Kinderwagen schiebende Mütter, Fußgänger, nahezu alle starren auf das Display, viele wischen wie die Wilden auf dem Mäuseklavier, 'Tastatur' genannt, ihres Smartphones rum. Als ob es nichts Wichtigeres, Schöneres, gäbe als zu erfahren, wie viele 'Likes' während der vergangenen paar Minuten hinzu gekommen sind. Von wildfremden Menschen... "In den letzten Jahren sind fast 300 Menschen durch «Selficide» ums Leben gekommen. So nennt man es, wenn Menschen den Versuch, ein Selfie zu machen, mit dem Leben bezahlen, weil sie dabei zu nah an einem Abgrund oder einem vorbeifahrenden Zuf stehen oder sich zum Spaß eine Pistole an die Schläfe halten. [...] Manche natürlichen Landschaften werden von Millionen Instagram-Nutzern verunstaltet, die unbedingt 'das' außergewöhnliche Foto aufnehmen und verbreiten wollen." (Seite 122f.) "In öffentlichen Verkehrsmitteln, im Wartezimmer, ja selbst in unseren Betten beim Aufwachen oder Einschlafen vergeht kein Augenblick der Ruhe, in dem wir nicht versucht wären, uns die Leere durch einen Blick auf diese Geräte zu vertreiben. [...] ... Studie hat gezeigt, dass sich Versuchspersonen lieber Elektroschocks zufügen ließen als gezwungen zu sein, einen Augenblick der Stille (von 6 bis 15 Minuten Dauer) zu ertragen, die sie doch einfach mit Nachdenken hätten verbringen können." (Seite 246f.) Der Autor analysiert auch, wie es beispielsweise Donald Trump durch massive Nutzung seines seinerzeitigen Lieblingsmediums Twitter gelungen ist, trotz seiner abertausenden Lügen Präsident der USA zu werden und die Nation zu spalten. Es wird immer gefordert, den Kindern und Jugendlichen einen sinnvollen Umgang mit den neuen Medien zu vermitteln. Eine gerechtfertigte Forderung angesichts der alles durchdringenden Macht dieser Medien. Es ist jedoch keine schlechte Idee, sich nach der Lektüre dieses Buches selbst zu hinterfragen, ob man nicht selbst schon auf dem Weg in die 'kognitive Apokalypse' ist.

Sehr frankophil und sehr…

ws aus Markdorf am 22.02.2023
Bewertungsnummer: 2794743
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Sehr frankophil und sehr lesenswert Gérald Bronner, Professor für Soziologie an der Universität Paris VII, zitiert verständlicherweise die Ergebnisse vieler Studien, die am Ende von an weiteren französischen Instituten durchgeführten Forschungen und Tests festzustellen waren. Was nicht weiter stört, denn diese Ergebnisse sind durchaus nicht nur auf Deutschland, sondern auf nahezu alle Länder der Welt übertragbar. Beim Lesen des Buches sollte ein Fremdwörterbuch griffbereit liegen: einfach und flüssig zu lesen ist es nicht. Aber schon eine der ersten Feststellungen des Autors weckt das Interesse: "Ein Schatz von unschätzbarem Wert - Auf lange Sicht weist in der menschlichen Geschichte alles auf eine ständige Zunahme der verfügbaren Gehirnzeit hin." (S. 46) Und was geschieht in zunehmendem Maß mit dieser verfügbaren Gehirnzeit, also der Zeit, während der man eigenständig nachdenken oder auch die Natur geniessen könnte? Sie wird mit im Grunde genommen sinnlosem Starren auf den Bildschirm des PC oder in noch weitaus grösserem Maß Starren auf das Display des Smartphones vergeudet. Mit immer raffinierteren Tricks gelingt es den Beherrschern des Medien- und EDV-Marktes den Anwendern diese Zeit zu stehlen. Wer kennt sie nicht: die Fahrgäste in Bussen, UU-, S- und Straßenbahnen, Kinderwagen schiebende Mütter, Fußgänger, nahezu alle starren auf das Display, viele wischen wie die Wilden auf dem Mäuseklavier, 'Tastatur' genannt, ihres Smartphones rum. Als ob es nichts Wichtigeres, Schöneres, gäbe als zu erfahren, wie viele 'Likes' während der vergangenen paar Minuten hinzu gekommen sind. Von wildfremden Menschen... "In den letzten Jahren sind fast 300 Menschen durch «Selficide» ums Leben gekommen. So nennt man es, wenn Menschen den Versuch, ein Selfie zu machen, mit dem Leben bezahlen, weil sie dabei zu nah an einem Abgrund oder einem vorbeifahrenden Zuf stehen oder sich zum Spaß eine Pistole an die Schläfe halten. [...] Manche natürlichen Landschaften werden von Millionen Instagram-Nutzern verunstaltet, die unbedingt 'das' außergewöhnliche Foto aufnehmen und verbreiten wollen." (Seite 122f.) "In öffentlichen Verkehrsmitteln, im Wartezimmer, ja selbst in unseren Betten beim Aufwachen oder Einschlafen vergeht kein Augenblick der Ruhe, in dem wir nicht versucht wären, uns die Leere durch einen Blick auf diese Geräte zu vertreiben. [...] ... Studie hat gezeigt, dass sich Versuchspersonen lieber Elektroschocks zufügen ließen als gezwungen zu sein, einen Augenblick der Stille (von 6 bis 15 Minuten Dauer) zu ertragen, die sie doch einfach mit Nachdenken hätten verbringen können." (Seite 246f.) Der Autor analysiert auch, wie es beispielsweise Donald Trump durch massive Nutzung seines seinerzeitigen Lieblingsmediums Twitter gelungen ist, trotz seiner abertausenden Lügen Präsident der USA zu werden und die Nation zu spalten. Es wird immer gefordert, den Kindern und Jugendlichen einen sinnvollen Umgang mit den neuen Medien zu vermitteln. Eine gerechtfertigte Forderung angesichts der alles durchdringenden Macht dieser Medien. Es ist jedoch keine schlechte Idee, sich nach der Lektüre dieses Buches selbst zu hinterfragen, ob man nicht selbst schon auf dem Weg in die 'kognitive Apokalypse' ist.

4 Sterne!

Kristall86 aus an der Nordseeküste am 15.01.2023

Bewertungsnummer: 1860454

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Klappentext: „WIR DIGITALISIEREN UNS ZU TODE – EINE PATHOLOGIE DER GEGENWART Wir sind reicher denn je. Zumindest gemessen an jener freien Zeit, in der wir ein Heilmittel gegen Krebs entwickeln, bedeutende Kunstwerke erschaffen und die Welt zu einem besseren Ort machen können. Doch wir laufen Gefahr, diesen kostbaren Schatz zu verspielen, lassen zu, dass die Verlockungen der digitalen Welt den Wettbewerb um unsere Aufmerksamkeit gewinnen. Wie werden wir also künftig diese begrenzte Ressource einsetzen, wenn davon nichts Geringeres als die Zukunft der Menschheit abhängt? 3,7 Stunden unserer wertvollen freien Zeit verbringen wir täglich vor Bildschirmen. Wir lesen Mails, schauen Videos, springen von einer Website zur nächsten, prüfen, wie viele Likes unser neues Profilbild hat, scrollen durch soziale Netzwerke, und selbst die Suche nach einem neuen Partner verlagert sich zunehmend in die digitale Welt. Wir swipen, klicken, liken, kommentieren und merken kaum, was es bedeutet, dass wir das Gros unserer freien Zeit in einer Welt zubringen, in der Hass, krude Theorien und Fake News oft mühelos Wahrheit, Wissenschaft und gute Argumente beiseiteschieben. In seiner Pathologie der digitalen Gesellschaft erklärt der renommierte Soziologieprofessor Gérald Bronner, gestützt auf soziologische, psychologische und neurowissenschaftliche Erkenntnisse, was unser Verhalten in der digitalen Welt über uns und unsere tiefsten Sehnsüchte offenbart. Wie nutzen wir das Kapital unserer Aufmerksamkeit? Die digitale Welt absorbiert unsere Aufmerksamkeit, es bleiben wenig Ressourcen für höhere kognitive Funktionen Die Zukunft der Menschheit hängt davon ab, wie wir mit dem wertvollsten Schatz, der freien Gehirnzeit, umgehen Ein wichtiges Buch für unseren Umgang mit der digitalen Welt“ Eigentlich bringt der Klappentext den Inhalt des Buches mehr als gekonnt auf den Punkt. Zudem ist dieser verständlich. Warum ich das sage? Autor Gérald Bronner berichtet in seinem aktuellen Buch mehr als ausgiebig und wenn ich ehrlich bin, spinnt er wohl bei jedem Satz ein neues rotes Spinnennetz welches man dann weiter verfolgen könnte - schlussendlich muss man aufpassen das man aber in keinem Spinnennetz Bronners hängen bleibt wenn man das Buch bis zum Schluss hin erlesen möchte. Kurzum: ja, es fällt hier sehr oft schwer am Ball zu bleiben und den Ausführungen des Autors zu folgen. Die Ausführungen an sich (also die einzelnen Spinnennetze wenn Sie so wollen) sind aber grandios erzählt, da gibt es keine Zweifel! Bronner verliert sich extrem darin und wenn man dann mal auf den Inhalt achtet, ist es erschreckend wie wir Menschen uns an die Technik regelrecht kleben und von ihr abhängig machen. Mittlerweile erleben die Mitte 30jährigen eine neue Generation heranwachsen, nämlich die, die mit dem Internet und allem drum dran in der Technik so aufwachsen. Bei den Ü30-jährigen gab es noch Zeiten wo dies keine Rolle spielte und bei den Altersgruppe davor sowieso nicht. Einerseits erliest man hier genau diese Thematik nur das Bronner eben weiter denkt, träumt, weiterspinnt mit seinen Netzen und ja, er hat recht aber es wäre ganz nett gewesen wenn er auch mal Themen etwas besser auf den Punkt gebracht hätte bzw. einen Abschluss jeweils gefunden hätte. Fazit: Bronner ist unheimlich gründlich und gräbt gerne tiefer und tiefer in den Themen. Lesenswert ist das Buch auf jeden Fall und irgendwie ist es auch Mahnung zugleich. Wollen wir wirklich uns von Medien, Technik und Maschinen abhängig machen lassen oder sind wir es nicht bereits schon? Einerseits philosophisch wie John Strelecky aber anderseits eben knallhart theoretisch und ehrlich Bronner eben. 4 Sterne hierfür!

4 Sterne!

Kristall86 aus an der Nordseeküste am 15.01.2023
Bewertungsnummer: 1860454
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Klappentext: „WIR DIGITALISIEREN UNS ZU TODE – EINE PATHOLOGIE DER GEGENWART Wir sind reicher denn je. Zumindest gemessen an jener freien Zeit, in der wir ein Heilmittel gegen Krebs entwickeln, bedeutende Kunstwerke erschaffen und die Welt zu einem besseren Ort machen können. Doch wir laufen Gefahr, diesen kostbaren Schatz zu verspielen, lassen zu, dass die Verlockungen der digitalen Welt den Wettbewerb um unsere Aufmerksamkeit gewinnen. Wie werden wir also künftig diese begrenzte Ressource einsetzen, wenn davon nichts Geringeres als die Zukunft der Menschheit abhängt? 3,7 Stunden unserer wertvollen freien Zeit verbringen wir täglich vor Bildschirmen. Wir lesen Mails, schauen Videos, springen von einer Website zur nächsten, prüfen, wie viele Likes unser neues Profilbild hat, scrollen durch soziale Netzwerke, und selbst die Suche nach einem neuen Partner verlagert sich zunehmend in die digitale Welt. Wir swipen, klicken, liken, kommentieren und merken kaum, was es bedeutet, dass wir das Gros unserer freien Zeit in einer Welt zubringen, in der Hass, krude Theorien und Fake News oft mühelos Wahrheit, Wissenschaft und gute Argumente beiseiteschieben. In seiner Pathologie der digitalen Gesellschaft erklärt der renommierte Soziologieprofessor Gérald Bronner, gestützt auf soziologische, psychologische und neurowissenschaftliche Erkenntnisse, was unser Verhalten in der digitalen Welt über uns und unsere tiefsten Sehnsüchte offenbart. Wie nutzen wir das Kapital unserer Aufmerksamkeit? Die digitale Welt absorbiert unsere Aufmerksamkeit, es bleiben wenig Ressourcen für höhere kognitive Funktionen Die Zukunft der Menschheit hängt davon ab, wie wir mit dem wertvollsten Schatz, der freien Gehirnzeit, umgehen Ein wichtiges Buch für unseren Umgang mit der digitalen Welt“ Eigentlich bringt der Klappentext den Inhalt des Buches mehr als gekonnt auf den Punkt. Zudem ist dieser verständlich. Warum ich das sage? Autor Gérald Bronner berichtet in seinem aktuellen Buch mehr als ausgiebig und wenn ich ehrlich bin, spinnt er wohl bei jedem Satz ein neues rotes Spinnennetz welches man dann weiter verfolgen könnte - schlussendlich muss man aufpassen das man aber in keinem Spinnennetz Bronners hängen bleibt wenn man das Buch bis zum Schluss hin erlesen möchte. Kurzum: ja, es fällt hier sehr oft schwer am Ball zu bleiben und den Ausführungen des Autors zu folgen. Die Ausführungen an sich (also die einzelnen Spinnennetze wenn Sie so wollen) sind aber grandios erzählt, da gibt es keine Zweifel! Bronner verliert sich extrem darin und wenn man dann mal auf den Inhalt achtet, ist es erschreckend wie wir Menschen uns an die Technik regelrecht kleben und von ihr abhängig machen. Mittlerweile erleben die Mitte 30jährigen eine neue Generation heranwachsen, nämlich die, die mit dem Internet und allem drum dran in der Technik so aufwachsen. Bei den Ü30-jährigen gab es noch Zeiten wo dies keine Rolle spielte und bei den Altersgruppe davor sowieso nicht. Einerseits erliest man hier genau diese Thematik nur das Bronner eben weiter denkt, träumt, weiterspinnt mit seinen Netzen und ja, er hat recht aber es wäre ganz nett gewesen wenn er auch mal Themen etwas besser auf den Punkt gebracht hätte bzw. einen Abschluss jeweils gefunden hätte. Fazit: Bronner ist unheimlich gründlich und gräbt gerne tiefer und tiefer in den Themen. Lesenswert ist das Buch auf jeden Fall und irgendwie ist es auch Mahnung zugleich. Wollen wir wirklich uns von Medien, Technik und Maschinen abhängig machen lassen oder sind wir es nicht bereits schon? Einerseits philosophisch wie John Strelecky aber anderseits eben knallhart theoretisch und ehrlich Bronner eben. 4 Sterne hierfür!

Kundinnen und Kunden meinen

Kognitive Apokalypse

von Gérald Bronner

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Kognitive Apokalypse