Produktbild: Aufbruch im Licht der Sterne

Aufbruch im Licht der Sterne Wie Tupaia, Maheine und Mai Captain Cook den Weg durch die Südsee erschlossen

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.03.2023

Abbildungen

2 farbige Bildteile á 8 Seiten, Vor- und Nachsatz bedruckt

Verlag

Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

22,1/14,7/3,2 cm

Gewicht

524 g

Farbe

Beige

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86971-278-9

Beschreibung

Rezension

Großartig! - Frank Vorpahl bietet die Blickumkehr der Expeditionsgeschichte. ("Buchpremiere, Staatsbibliothek zu Berlin")
Spätestens mit Frank Vorpahls Buch sollte der eurozentrische Blick auf die Epoche [der „Entdeckungsgeschichte“] auserzählt sein. Es ist erfrischend, wie der Autor die tradierte Perspektive wechselt und die Begebenheiten größtenteils aus der Sicht des „Priester-Navigators“ Tupaia schildert. Ohne ihn als Begleiter hätte Cook viele Ziele der Region kaum erreichen können. ("Geographische Rundschau")
Ein wunderbares Buch. [...] Es weckt einerseits ein großes Fernweh und auf der anderen Seite schreibt es die europäische Kolonialgeschichte an einigen wichtigen Stellen neu. ("SWR2 Lesenswert")
In einer klugen Mischung aus Abenteuer- und Reisebuch stellt der Autor nicht Captain Cook, sondern die drei Polynesier Tupaia, Maheine und Mai ins Zentrum der lesenswerten Betrachtung. (...) Vorpahl stellt fest, dass die Polynesier letztendlich mehr über die Europäer wussten als umgekehrt. ("ORF Ö1 Kontext")
Das Buch hat etwas Revolutionäres. Eine längst überfällige Korrektur kolonialer Geschichtsschreibung. (...) Vorpahl schreibt sehr klug, anschaulich, gut lesbar und wissenschaftlich fundiert. ("Deutschlandfunk Kultur Lesart")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.03.2023

Abbildungen

2 farbige Bildteile á 8 Seiten, Vor- und Nachsatz bedruckt

Verlag

Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

22,1/14,7/3,2 cm

Gewicht

524 g

Farbe

Beige

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86971-278-9

Herstelleradresse

Verlag Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co. KG
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE
produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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  • Bewertung

    aus Ennepetal

    5/5

    06.03.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Informative Lektüre

    Meinung: Eine informative Lektüre mit reichlich quellenbasierten Fakten. Tupaia, Maheine und Mai waren mir bis zu diesem Buch völlig unbekannt. Cooks Journal habe ich natürlich nicht gelesen. Sprachlich fand ich dieses Buch ausgewogen, teils wissenschaftlich, teils aber auch flott und wie einen Abenteuerroman. Die Geschichte Cooks und seiner polynesischen Mitreisenden ist genauso spannend wie die Geschichte seiner Weltumsegelung selbst. Mit Informationen wird man reichlich versorgt, akribische Recherche macht das Buch zu einem wirklich informativen Werk. Fazit: Es ist es genau das richtige Buch für Leute, die sich für James Cook bzw. seine Entdeckungsreisen interessieren. Ob es Cook ohne das großartige nautische Wissen der polynesischer Seefahrer ebenfalls geschafft hätte, den Pazifik zu erkunden, sei dahingestellt. Nachprüfbar ist es ja nur bedingt. Aber es ist ein tolles Buch, das mein Wissen erweitert hat und das ich gern empfehle.

  • Gertie G.

    aus Wien

    5/5

    08.06.2023

    eBook (ePUB 3)

    penibel recherchiert und gekonnt erzählt

    Historiker und Autor Frank Vorpahl erzählt in diesem, seinem neusten, Buch die Geschichte von James Cook und seinen Reisen in der Südsee. Doch nicht Cook steht im Mittelpunkt, sondern die drei Polynesier Tupaia, Maheine und Mai, ohne die James Cook auf seinen Pazifikreisen wohl kläglich gescheitert wäre. Frank Vorpahl, der sich schon seit rund 30 Jahren auf die Spuren von James Cook geheftet hat, hat nicht nur die Reisetagebücher und Logbücher von Cook und seinen Mitreisenden durchforstet, sondern auch polynesische Aufzeichnungen in seine Recherchen einbezogen. Das ergibt ein ganz anderes Bild von der Entdeckung der Inseln in der Südsee. In zehn Kapiteln schildert Frank Vorpahl die Entdeckungsreisen von James Cook. allerdings nicht ausschließlich aus europäischer Sicht. Wer sind sie nun, jene Männer, die Cook durch die Korallenriffe navigierten und ihn und seine Mannschaften davor retteten, in Neuseeland von den Maoris wegen ihres Eindringens getötet zu werden? Tupaia ist ein Meister der Navigation und erstellte eine sehr genaue Seekarte von den zahlreichen Inseln der Südsee. Gleichzeitig ist er Hohepriester und Berater seiner Herrscher. Diese Seekarte beweist, dass die Polynesier bereits Hunderte Jahre vor den Europäern die Meere in ihren Übersee-Kanus befuhren. Tupaia erliegt dem Skorbut, obwohl sich James Cook rühmt „keinen seiner Männer an den Scharbock, verloren zu haben“. Der Wahrheitsgehalt von Cooks Aussage darf getrost angezweifelt werden. Aber, Tupaia ist ja kein „eigenes“ Besatzungsmitglied. Man kann sich alles schönreden. Maheine hilft Cook auf dessen zweiten Reise, die drei Jahre dauert, Zugang zu Kultgegenständen zu bekommen, die später in den verschiedensten europäischen Museen zu bewundern sein werden. Sie sind heute Gegenstand von Diskussionen, um die Rückgabe von geraubten Kunstwerken. Mai ist der Einzige, der das Wagnis auf sich nimmt, nach Europa zu reisen. Er kommt bis nach London und wird dort als „wilder Südseeprinz“ bestaunt und missbraucht. Meine Meinung: Dieses Buch, das so kenntnisreich wie kurzweilig geschrieben ist, ist eine längst fällige Korrektur der kolonialen Geschichtsschreibung. Da sich nicht alles durch authentische Quellen belegen lässt (und wie authentisch sind Reiseberichte der Europäer?), erzählt Historiker Vorpahl diese fesselnde Geschichte in einer klugen Mischung aus vielen Fakten und ein wenig Fiktion. Damit stellt er den Europäern ein denkbar schlechtes Zeugnis aus und würdigt den großen Anteil, den die Polynesier an der James Cooks Reisen in der Südsee hatten. Fazit: Gerne gebe ich diesem penibel recherchierten und kurzweilig geschriebenen Buch, das neben den europäischen Reiseberichten auch auf polynesischen Quellen zurückgreift, 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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