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Das Wasser des Sees ist niemals süß

Aus der Reihe Quartbuch
6

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

13.08.2022

Verlag

Verlag Klaus Wagenbach

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Übersetzt von

Barbara Kleiner

Sprache

Deutsch

EAN

9783803143525

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Barrierefreiheit

  • nicht oder eingeschränkt barrierefrei

Erscheinungsdatum

13.08.2022

Verlag

Verlag Klaus Wagenbach

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Übersetzt von

Barbara Kleiner

Sprache

Deutsch

EAN

9783803143525

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  • Harald

    aus Wien

    5/5

    22.02.2024

    eBook (ePUB)

    Berührend und fesselnd

    Ein großartiges Buch das mich tief berührt hat. Coming of age unter schwierigen Verhältnissen und mit vielen Narben. Man wünscht der jugendlichen Protagonistin von Herzen Glück, und das alles leichter wird...

  • Bewertung

    aus Zürich

    5/5

    26.06.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Giulia Caminito Das Wasser des Sees ist niemals süß

    Ich habe das Buch bereits zweimal bestellt.Gut geschrieben, obwohl ich lieber die italienische Ausgabe bevorzugt hätte. Es beschreibt das Leben einer jungen Frau in einem Umfeld das ich gut kenne. Sehr authentisch und persönlich.

  • Bewertung

    aus Leiblfing

    5/5

    08.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gaia

    Das Wasser des Sees ist niemals süß – Giulia Caminito Nach „Ein Tag wird kommen“ ist dies mein zweiter Roman der italienischen Ausnahmeautorin Giulia Caminito. Mit ihrem unvergleichlichen Schreibstil erzählt sie von den kleinen und großen Dramen des Lebens. Im Mittelpunkt dieses (Anti-) Bildungsromans steht das Mädchen Gaia, das mit der dominanten Mutter, dem an den Rollstuhl gefesselten Vater und drei Geschwistern in eine Sozialwohnung am Lago di Bracciano zieht. Dieser See zieht sich tatsächlich wie ein roter Faden durch die Geschichte. Ebenso wie die ärmliche Herkunft, die Gaia niemals vergisst und deren Hürden sie nie überwinden wird. Mutter Antonia ist herrisch und ehrgeizig: Die Kinder sollen es einmal besser haben, sollen in der Gesellschaft aufsteigen, koste es, was es wolle. Es ist ein immenser Druck, dem sie insbesondere ihre Tochter aussetzt. Diese stellt nämlich schnell fest, dass Lerneifer allein nicht ausreicht, um bei den Altersgenossen akzeptiert zu werden – und sie findet neue Mittel und Wege, um sich durchzusetzen. Gaia trägt einen Zorn in sich, der immer wieder nach außen drängt. Gaia ist somit nicht unbedingt eine sympathische Protagonistin. Sie macht Fehler, sie ist gewalttätig, teilweise kriminell. Dennoch spürt man diese tiefe Verletzlichkeit, die unter diesen Wutausbrüchen liegt. Man möchte sie in den Arm nehmen, bekommt ein tieferes Verständnis für sie und ihren Charakter. Eine Figur, die sehr tiefsinnig und vielschichtig ist – ebenso wie der ganze Roman. Eine tolle Leistung. Es sind die großen Fragen des Lebens, denen Frau Caminito sich hier widmet, wie die schiere Unmöglichkeit eines sozialen Aufstiegs beispielsweise. Manch andere Themen erscheinen dagegen beinahe banal, etwa Mädchenfreundschaften, erste Lieben etc. Es ist eine Kindheit und Jugend, ein Erwachsenwerden unter schwierigen Umständen. Unbedingt besonders wird diese Geschichte vor allem durch Caminitos wunderbaren Schreibstil. Zart und dennoch geradezu wütend erzählt sie von Gaia und ihrem Umfeld. Bildreich, oft beinahe poetisch, aber immer direkt ins Herz treffen ihre Sätze. Wie oft blieb ich bei einer Aussage hängen, nachsinnend und bewundernd. Woran auch immer es liegt, dass diese Autorin bei uns immer noch recht unbekannt ist – das muss und wird sich ändern. Denn für mich ist dies wieder ein absolutes Highlight – 5 Sterne!

  • Dajobama

    5/5

    08.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Wasser des Sees ist…

    Das Wasser des Sees ist niemals süß – Giulia Caminito Nach „Ein Tag wird kommen“ ist dies mein zweiter Roman der italienischen Ausnahmeautorin Giulia Caminito. Mit ihrem unvergleichlichen Schreibstil erzählt sie von den kleinen und großen Dramen des Lebens. Im Mittelpunkt dieses (Anti-) Bildungsromans steht das Mädchen Gaia, das mit der dominanten Mutter, dem an den Rollstuhl gefesselten Vater und drei Geschwistern in eine Sozialwohnung am Lago di Bracciano zieht. Dieser See zieht sich tatsächlich wie ein roter Faden durch die Geschichte. Ebenso wie die ärmliche Herkunft, die Gaia niemals vergisst und deren Hürden sie nie überwinden wird. Mutter Antonia ist herrisch und ehrgeizig: Die Kinder sollen es einmal besser haben, sollen in der Gesellschaft aufsteigen, koste es, was es wolle. Es ist ein immenser Druck, dem sie insbesondere ihre Tochter aussetzt. Diese stellt nämlich schnell fest, dass Lerneifer allein nicht ausreicht, um bei den Altersgenossen akzeptiert zu werden – und sie findet neue Mittel und Wege, um sich durchzusetzen. Gaia trägt einen Zorn in sich, der immer wieder nach außen drängt. Gaia ist somit nicht unbedingt eine sympathische Protagonistin. Sie macht Fehler, sie ist gewalttätig, teilweise kriminell. Dennoch spürt man diese tiefe Verletzlichkeit, die unter diesen Wutausbrüchen liegt. Man möchte sie in den Arm nehmen, bekommt ein tieferes Verständnis für sie und ihren Charakter. Eine Figur, die sehr tiefsinnig und vielschichtig ist – ebenso wie der ganze Roman. Eine tolle Leistung. Es sind die großen Fragen des Lebens, denen Frau Caminito sich hier widmet, wie die schiere Unmöglichkeit eines sozialen Aufstiegs beispielsweise. Manch andere Themen erscheinen dagegen beinahe banal, etwa Mädchenfreundschaften, erste Lieben etc. Es ist eine Kindheit und Jugend, ein Erwachsenwerden unter schwierigen Umständen. Unbedingt besonders wird diese Geschichte vor allem durch Caminitos wunderbaren Schreibstil. Zart und dennoch geradezu wütend erzählt sie von Gaia und ihrem Umfeld. Bildreich, oft beinahe poetisch, aber immer direkt ins Herz treffen ihre Sätze. Wie oft blieb ich bei einer Aussage hängen, nachsinnend und bewundernd. Woran auch immer es liegt, dass diese Autorin bei uns immer noch recht unbekannt ist – das muss und wird sich ändern. Denn für mich ist dies wieder ein absolutes Highlight – 5 Sterne!

  • Bewertung

    aus Villach

    5/5

    29.10.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine kraftvolle Erzählung

    Romane erzählen Geschichten, die uns emotional bewegen. Fachbücher analysieren Probleme im Kleinen und Großen. Und dann gibt es Werke, die in epochaler Weise beides in sich vereinen und die Menschheit bewegen und enormes „globales“ Veränderungs- und Gestaltungspotential haben. Da fällt mir die Bibel ein, aber auch das Werk von Karl Marx, gleichviel ob bzw wie religiös oder politisch der Einzelne denkt oder ist. Die voluminösen Piketty-Bände über „Das Kapital im 21. Jahrhundert“ und „Kapital und Ideologie“ habe ich zwar zur Hand genommen, aber bald wieder zur Seite gelegt, weil ich sie als für mich als zu technisch-wissenschaftlich wahrgenommen habe. „Eine kurze Geschichte der Gleichheit“, zwar über 250 Seiten lang, konnte ich nicht anders als verschlingen. Da wird eine große Erzählung geliefert, die ergreift und im positivsten Sinn romanhaften Charakter hat, weil sie menschliche Schicksale und Nöte, Chancen und Ungerechtigkeiten in anschaulicher Weise greifbar macht. Das wirtschaftswissenschaftliche „Beiwerk“ ist verständlich und seriös mitverpackt, wodurch diese große Erzählung nichts an Spannung verliert. Ganz im Gegenteil. Was in China schlecht, aber auch gut läuft, welche wirtschaftlichen Aufschwung Europa nach und trotz, ja teilweise wegen den beiden Weltkriegen 1920 bis 1980 genommen hat und wie es geht, dass seither wieder die Reichen reicher und die Armen ärmer werden --- als das liest sich wie eine fundierte, immer wieder gut belegte Geschichte der Menschen dieser Welt und der partizipativen, egalitären, ökologischen und kulturellen Möglichkeiten, die uns allen global offenstehen, wenn wir mehr Gleichheit in unserer Welt zulassen. Ein Lesegenuss auch für klassische Romanleser*innen, dem man sich als aufgeklärter Mensch nicht entgehen lassen sollte. Übersetzung aus dem Französischen: Stefan Lorenzer

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