Produktbild: 50 Ways to Leave Your Ehemann

50 Ways to Leave Your Ehemann

Aus der Reihe Nautilus Flugschrift
5

15,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

27391

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

12.09.2022

Verlag

Edition Nautilus

Seitenzahl

232 (Printausgabe)

Dateigröße

1030 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783960543046

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

27391

Erscheinungsdatum

12.09.2022

Verlag

Edition Nautilus

Seitenzahl

232 (Printausgabe)

Dateigröße

1030 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783960543046

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  • Bewertung

    aus Friedrichshafen

    5/5

    17.01.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Must Read

    50 ways to leave your Ehemann ist genau wie der Titel vermutet lässt: ernste Thematik, humorvolle Schreibe, voller Anglizismen. Ich hab’s geliebt mit Jacinta Nandi durch die Seiten und ihr Leben zu fliegen, das ganz oft ganz schlimm und aber auch ganz oft wundervoll und lustig und voller Liebe ist. Es war mir wirklich ein Fest, dass @carinablumenroth und ich dir @jacintanandi bei deiner Lesung im @rauchundkoenig lauschen durften! Fuck the Patriarchat, go Alleinerziehende, Taylors Version, I stand with Amber Heard. Bei all dem Mist auf der Welt war es wirklich wohltuend, sich ganz wichtigen, ernsten Themen auf so unverblümt ehrliche Weise aber trotzdem hoffnungsvoll und nicht den Mut verlierend widmen zu können. Ich hoffe, Jacinta findet trotz all dem Alltagsstress noch genug Zeit, um noch ganz viele Bücher zu schreiben @edition_nautilus - „Die schlechteste Hausfrau der Welt“ muss mir auf jeden Fall auch noch holen und lesen

  • Bewertung

    4/5

    09.03.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Über die strukturelle Benachteiligung von Müttern, häusliche Gewalt und mangelnde Solidarität

    50 Ways to leave your Ehemann - klingt das nicht ultra lustig und leicht? Der Titel, eine Anspielung auf einen Songtitel, ist nur vermeintlich leicht. Er hat auch bei mir sehr viel Irritation ausgelöst, aber er verdeutlicht bereits die Art und Weise, wie sich Jacinta Nandi den Themen häusliche Gewalt, alleinerziehende Elternschaft und Herauslösung aus gewaltvoller Beziehung nähert. Das tut sie nämlich trotz der Heftigkeit der Themen mit einer Sprachfertigkeit und einem Humor, die mir mehrfach die Sprache verschlagen haben und gleichzeitig Achtung dafür hervorriefen, wie viel Kraft sie an den Tag legt. Wobei wir genau da schon bei der Wunde sind, in die Nandi genüsslich ihren Finger legt: Wie wir Betroffene häuslicher Gewalt und alleinerziehende Mütter wahrnehmen (wollen) - und "wir" meint hier eindeutig auch feministische Kreise, in denen klassistische Powermuttis mit reichen Exmännern wenig Raum lassen für die Thematisierung rassistischer Marginalisierung, finanzieller Benachteiligung und das Hinterfragen von Vorstellungen darüber, wie sich alleinerziehende Frauen und von häuslicher Gewalt betroffene Frauen zu verhalten haben. Oder welche institutionellen Hürden es gibt, die ihnen das Leben erschweren. Denn, das macht Nandi deutlich: Das Problem ist nicht das alleinige Erziehen, das könne verdammt viel besser sein als eine unsolidarische Partnerschaft. Das Problem sind die Bedingungen, unter denen sich meistens Frauen dieses Alleinerziehen erkaufen: Ein ziemlich hohes Armuts- und Gewaltrisiko, gesellschaftliches Mitleid, Ächtung, aber keine strukturellen Verbesserungen. Und sie macht klar, wie häufig Frauen die Mittel fehlen, ihren gewalttätigen Partner zu verlassen. Apropos Gewalt. Wen das alles noch nicht überzeugt, dem*der seien Nandis Auslassungen zum Prozess Johnny Depp vs. Amber Heard wärmstens empfohlen. Der Genuss, mit dem selbst und gerade feministische Kreise Amber Heard öffentlich fertiggemacht haben, war auch für mich im letzten Jahr erschreckend. Nandi dechiffriert schonungslos die Misogynie dahinter, Depp zu feiern und Heard zu dämonisieren: "Um zu glauben, dass Depp nur Opfer ist, darf man nicht sehen können, dass Amber Heard ein Mensch ist." (S. 219). Der Satz richtet sich vor allem an jene, die während des Prozesses bissige Memes über Amber Heard geteilt und sehr klar Position bezogen haben. Denn es ist egal, ob man den Prozess verfolgt hat oder sie für eine Täterin hält: Die ungefilterte Misogynie im Umgang mit ihr und das Abfeiern von Depp sind und waren unerträglich. That being said: An einigen Stellen hat man beim Buch gemerkt, dass es eine relativ lockere Essaysammlung war. Deshalb hat mir hier und da etwas der rote Faden gefehlt oder es gab vermeidbare Redundanzen. Das ändert nichts am wichtigen, ich habs gern gelesen und kann es nur weiterempfehlen. Im wie immer bereichernden Buddyread mit Jule @bionoema_blog wurde uns beiden aber klar, dass sich die Texte besser häppchenweise lesen lassen und eher eine Textsammlung darstellen, nicht von vornherein für die Buchform geschrieben sind. Wer also längere Auseinandersetzungen sucht, könnte bei Nandi irritiert sein. Wer knappe, pointierte, (selbst-)kritische und kluge Gedanken lesen will, sollte dagegen zu diesem Buch greifen.

  • MrsCatastropy

    aus Köln

    4/5

    09.03.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Über die strukturelle…

    Über die strukturelle Benachteiligung von Müttern, häusliche Gewalt und mangelnde Solidarität 50 Ways to leave your Ehemann - klingt das nicht ultra lustig und leicht? Der Titel, eine Anspielung auf einen Songtitel, ist nur vermeintlich leicht. Er hat auch bei mir sehr viel Irritation ausgelöst, aber er verdeutlicht bereits die Art und Weise, wie sich Jacinta Nandi den Themen häusliche Gewalt, alleinerziehende Elternschaft und Herauslösung aus gewaltvoller Beziehung nähert. Das tut sie nämlich trotz der Heftigkeit der Themen mit einer Sprachfertigkeit und einem Humor, die mir mehrfach die Sprache verschlagen haben und gleichzeitig Achtung dafür hervorriefen, wie viel Kraft sie an den Tag legt. Wobei wir genau da schon bei der Wunde sind, in die Nandi genüsslich ihren Finger legt: Wie wir Betroffene häuslicher Gewalt und alleinerziehende Mütter wahrnehmen (wollen) - und "wir" meint hier eindeutig auch feministische Kreise, in denen klassistische Powermuttis mit reichen Exmännern wenig Raum lassen für die Thematisierung rassistischer Marginalisierung, finanzieller Benachteiligung und das Hinterfragen von Vorstellungen darüber, wie sich alleinerziehende Frauen und von häuslicher Gewalt betroffene Frauen zu verhalten haben. Oder welche institutionellen Hürden es gibt, die ihnen das Leben erschweren. Denn, das macht Nandi deutlich: Das Problem ist nicht das alleinige Erziehen, das könne verdammt viel besser sein als eine unsolidarische Partnerschaft. Das Problem sind die Bedingungen, unter denen sich meistens Frauen dieses Alleinerziehen erkaufen: Ein ziemlich hohes Armuts- und Gewaltrisiko, gesellschaftliches Mitleid, Ächtung, aber keine strukturellen Verbesserungen. Und sie macht klar, wie häufig Frauen die Mittel fehlen, ihren gewalttätigen Partner zu verlassen. Apropos Gewalt. Wen das alles noch nicht überzeugt, dem*der seien Nandis Auslassungen zum Prozess Johnny Depp vs. Amber Heard wärmstens empfohlen. Der Genuss, mit dem selbst und gerade feministische Kreise Amber Heard öffentlich fertiggemacht haben, war auch für mich im letzten Jahr erschreckend. Nandi dechiffriert schonungslos die Misogynie dahinter, Depp zu feiern und Heard zu dämonisieren: "Um zu glauben, dass Depp nur Opfer ist, darf man nicht sehen können, dass Amber Heard ein Mensch ist." (S. 219). Der Satz richtet sich vor allem an jene, die während des Prozesses bissige Memes über Amber Heard geteilt und sehr klar Position bezogen haben. Denn es ist egal, ob man den Prozess verfolgt hat oder sie für eine Täterin hält: Die ungefilterte Misogynie im Umgang mit ihr und das Abfeiern von Depp sind und waren unerträglich. That being said: An einigen Stellen hat man beim Buch gemerkt, dass es eine relativ lockere Essaysammlung war. Deshalb hat mir hier und da etwas der rote Faden gefehlt oder es gab vermeidbare Redundanzen. Das ändert nichts am wichtigen, ich habs gern gelesen und kann es nur weiterempfehlen. Im wie immer bereichernden Buddyread mit Jule @bionoema_blog wurde uns beiden aber klar, dass sich die Texte besser häppchenweise lesen lassen und eher eine Textsammlung darstellen, nicht von vornherein für die Buchform geschrieben sind. Wer also längere Auseinandersetzungen sucht, könnte bei Nandi irritiert sein. Wer knappe, pointierte, (selbst-)kritische und kluge Gedanken lesen will, sollte dagegen zu diesem Buch greifen.

  • Bewertung

    4/5

    28.12.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Lustige, ernste und aufräumende Streitschrift

    Ein Essay, eine Flugschrift, ein Gedankenaustausch, »50 Ways to leave your Ehemann« ist, als würde eine Freundin erzählen und erzählen, von ihrem Leben, davon, wie sie die Welt sieht, was sie mag, wie sie durchkommt, was verletzt, was ärgert und wie das Leben ist. Ich mochte es sehr, ich mochte die Jacinta Nandi-Figur dieses Buches, dachte soistes, soistes, versteh, sehichauchso, ja nervt, ja doof und auch manchmal hmmm, naja und dann wieder soistes, oder kann ich verstehen, dass du es so siehst. Ich liebe die Direktheit, auch das Unausgegorene, das Sture, das Aneckende, gerade das. Nandi schreibt über Nandi und über die Situation von Frauen, die ihre Männer verließen, die Sorgen haben, Geldprobleme, mit heteroehenormativen Mutter- und Frauenbildern konfrontiert sind, mit den Exen und mit diesem und jenem. Und nein, es braucht kein Mitleid, das eher der Selbstversicherung der Anderen dient, auch nicht "du bist eine starke Frau" oder die coole Variante des Feminismus, die Stärke und Wahlmöglichkeiten betont, die strukturelle Ungleichheiten nur abstrakt kritisiert, in ihrer konkreten Form jedoch nur wieder betont, dass jede Person alles kann und selbst schuld ist, jammert etc., wenn sie in anderen Realitäten lebt... Und so sehr ja, weiße heterosexuelle selbsternannte Feministen, was dazu denken... Ich feiere Tropical Island, ich feiere die Faschingskostüme, die Liebe, die Gedanken, die Wut, den Humor und die Selbstreflexionen, hell no, bitte kein Perfektionismus. Immerzu denk ich, noch besser eine Lesebühne, da gehört Jacinta Nandi drauf. Ich freue mich, sollte sich mir dir Gelegenheit bieten.

  • Kata_____Lović

    aus Bremen

    4/5

    28.12.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Essay, eine Flugschrift,…

    Ein Essay, eine Flugschrift, ein Gedankenaustausch, »50 Ways to leave your Ehemann« ist, als würde eine Freundin erzählen und erzählen, von ihrem Leben, davon, wie sie die Welt sieht, was sie mag, wie sie durchkommt, was verletzt, was ärgert und wie das Leben ist. Ich mochte es sehr, ich mochte die Jacinta Nandi-Figur dieses Buches, dachte soistes, soistes, versteh, sehichauchso, ja nervt, ja doof und auch manchmal hmmm, naja und dann wieder soistes, oder kann ich verstehen, dass du es so siehst. Ich liebe die Direktheit, auch das Unausgegorene, das Sture, das Aneckende, gerade das. Nandi schreibt über Nandi und über die Situation von Frauen, die ihre Männer verließen, die Sorgen haben, Geldprobleme, mit heteroehenormativen Mutter- und Frauenbildern konfrontiert sind, mit den Exen und mit diesem und jenem. Und nein, es braucht kein Mitleid, das eher der Selbstversicherung der Anderen dient, auch nicht "du bist eine starke Frau" oder die coole Variante des Feminismus, die Stärke und Wahlmöglichkeiten betont, die strukturelle Ungleichheiten nur abstrakt kritisiert, in ihrer konkreten Form jedoch nur wieder betont, dass jede Person alles kann und selbst schuld ist, jammert etc., wenn sie in anderen Realitäten lebt... Und so sehr ja, weiße heterosexuelle selbsternannte Feministen, was dazu denken... Ich feiere Tropical Island, ich feiere die Faschingskostüme, die Liebe, die Gedanken, die Wut, den Humor und die Selbstreflexionen, hell no, bitte kein Perfektionismus. Immerzu denk ich, noch besser eine Lesebühne, da gehört Jacinta Nandi drauf. Ich freue mich, sollte sich mir dir Gelegenheit bieten.

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