Bullshitsätze wie »Viele Frauen wollen doch gar keine Karriere machen.« oder »Vermisst du dein Kind nicht, wenn du alleine wegfährst?« bekommen wir wohlwollend von unseren Freundinnen zu hören oder werden uns von engsten Familienmitgliedern heimtückisch ins Ohr geflüstert, bis wir ihnen glauben und das Patriarchat sich freudestrahlend die Hände reibt. Dieses Buch ist die ultimative Anleitung zum Parieren solcher Sätze. Messerscharf analysiert Alexandra Zykunov die Ungerechtigkeiten, Unwahrheiten und Ungleichheiten zwischen Frauen und Männern und liefert Argumente und Punchlines für die nächste Familienfeier, Spielplatzrunde oder Beziehungsdiskussion.
» Wütend, lustig und prägnant. Alexandra Zykunov erklärt patriarchale Muster so, dass sie alle verstehen und danach sofort abschaffen wollen.« Teresa Bücker
Kundinnen und Kunden meinen
4.5/5.0
Miriam
aus Hessen
5/5
03.12.2023
Hörbuch-Download (MP3)
Triggerwarnung für die Hater
Auch wenn ihr glaubt , bei eurer beispielsweise 1 Sterne Bewertung nur so mit feministischen Fachbegriffen um euch schmeißen zu müssen und einen elllenlangen abwertenden Text zu verfassen - wir kennen die Wahrheit dieser Suggestion.Diese Menschen haben das Buch nicht gelesen.Und falls gelesen , dann nicht verstanden.Jeder der eine Abneigung gegen Frauen , Karrierefrauen , andere Frauen , alle Menschen , sich Selbst etc hat wird natürlich durch dieses Buch kein Fan werden.Salz in die Wunde streuen und so.Ich feiere Alexandras Buch sehr und es hat mir schon oft geholfen wenn wieder mal ein blöder Satz in meinem Umfeld losgelassen wurde.
Bewertung
5/5
21.09.2022
Hörbuch-Download (MP3)
Absolut hörens-/lesenswert
Super aufgebautes und recherchiertes Buch mit der richtigen Mischung aus Fakten, Erfahrungen und persönlicher Wut über den aktuellen Stand der Gleichberechtigung.
Kann ich sehr empfehlen - für alle!
Melanie Schöllnhammer
aus Steiermark
5/5
21.10.2025
eBook (ePUB)
Ja, hahaha. Hahahahahaha. Nein.
Ich habe das Buch empfohlen bekommen und wie so oft, wenn ich feminstische Literatur lese, werde ich unfassbar wütend. Wütend, auf die Umstände, wütend auf die Männer, die das alles zu verantworten haben, wütend auf uns Frauen, dass wir uns das gefallen lassen und überhaupt.
Aber diese Wut bringt ja niemanden weiter. Das Buch allerdings schon.
Es ist eines der Bücher, die wir Frauen verschenken sollten und zwar an alle, egal, ob Frau oder Mann. Wobei ich sagen möchte, gerade an Männer. Denn dort wird aufgeräumt mit den gängigen Vorurteilen. Und auch damit, dass wir ja bereits 50:50 haben. Und damit komme ich zu dem Titel dieser Rezension. Haben wir nicht.
Die Autorin zeigt, nicht nur aus ihrer Lebenserfahrung heraus, auch mit einschlägigen (Zeitungs) Artikeln und Statistiken auf, wie weit wir wirklich noch von 50:50 entfernt sind. Ja sogar von 70:30.
Also eine ganz klare Leseempfehlung um das nächste "Wir haben bereits Gleichberechtigung" Bullshit Bingo bei der nächsten Familienfeier gegen Horst-Günther zu gewinnen.
Lia48
5/5
09.06.2025
Buch (Taschenbuch)
Äußerst informativ & lesenswert; nimmt v. a. die Situation v. Müttern ins Visier
„(…) wenn Väter das Minimum an Care-Arbeit machen, bekommen sie Applaus. (…)
Wenn Mütter das Minimum an Care-Arbeit machen, sind sie schlechte Mütter.“
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Dass wir in unserer Gesellschaft noch längst nicht überall gleichberechtigt sind, zeigt uns Alexandra Zykunov anhand von 25 Bullshit-Sätzen, die vermutlich jede Frau schon einmal gehört hat: Mal wird uns unterstellt, wir würden keine Karriere machen wollen, dann heißt es, dass wir uns glücklich schätzen sollten, wenn der Mann zuhause „mithilft“. Das eigene Kind müsse man als Mutter doch schrecklich vermissen, wenn man mal ein Wochenende allein weg sei. Und Verantwortung würden Frauen zu Hause angeblich auch nicht abgeben wollen.
Die Autorin nimmt solche Aussagen auseinander und argumentiert dagegen. Sie verbindet dies mit lebensnahen Beispielen, erklärt Zusammenhänge, untermauert ihre Aussagen mit zahlreichen Quellen, Fakten, Studien, Zahlen und Zitaten.
Man spürt ihre Wut in den Zeilen, die sich bei all der Ungerechtigkeit auch schnell auf Lesende überträgt.
Die Umgangssprache und der Sarkasmus bringen Lebendigkeit in all die Informationen, die ich so viel besser aufnehmen konnte.
Das Buch beleuchtet vor allem die Situation von Müttern (auch Alleinerziehenden), die meistens zusätzlich jede Menge Care-Arbeit leisten, es bei der Erwerbsarbeit häufig schwerer haben (wenn sie überhaupt die Möglichkeit haben, arbeiten zu gehen) und sich oft weiteren weniger sichtbaren Herausforderungen stellen müssen (z. B. Mental Load).
Es wird deutlich, wie viel mehr Belastungsfaktoren und Anforderungen auf ihnen lasten und wie viele Ungleichheiten und Ungerechtigkeiten es dabei zwischen Frauen und Männern noch immer gibt.
Da Alexandra Zykunov sich auf die patriarchalen Strukturen bezieht, kommen Männer in der hiesigen Lektüre nicht besonders gut weg. Natürlich weist sie aber darauf hin, dass es Ausnahmen und unterschiedliche Lebensmodelle gibt.
Beim Lesen habe ich mich dennoch manchmal gefragt, wie lange sich wohl Männer (freiwillig) mit dieser Lektüre beschäftigen würden. Ob es dafür vielleicht weniger an Emotionalität und Sarkasmus und stattdessen noch mehr Ernsthaftigkeit benötigen würde.
Denn die Fakten, Sachinformationen und Zusammenhänge dahinter, können für uns alle sehr lehrreich sein!
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FAZIT: Ich fand das Buch äußerst informativ und lesenswert, einige Zahlen und Fakten erschreckend. Danach hat man noch mehr Respekt vor (v. a. alleinerziehenden) Müttern.
Persönlich mochte ich die lockere, emotionale und sarkastische Bearbeitung der Themen, wodurch ich einen leichteren Zugang zum Inhalt gefunden habe.
Allerdings bin ich mir unsicher, ob dies auch Männer (die hier nicht besonders gut wegkommen) lange im Buch halten wird. Rein inhaltlich würde ich es am liebsten sofort Herrn Merz und seinen Kollegen in die Hände drücken wollen!
4,5/5⭐️ für Buch und Hörbuch und ich bin gespannt auf die Fortsetzung!
Bewertung
5/5
13.04.2025
Buch (Taschenbuch)
Muss unbedingt jeder lesen
Ich wusste das wir nicht alle gleichberechtigt sind, aber dass es heutzutage noch SO ungerecht verläuft war erschreckend und hat mich sehr wütend gemacht. Musste nach 20 Seiten immer wieder eine Pause einlegen, weil es mir zuviel wurde aber so ein gutes und wichtiges Buch! Empfehle ich jeden zu lesen
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