Schmalz und Rebellion

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Der deutsche Pop und seine Sprache

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Beschreibung

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Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

17.06.2022

Verlag

Duden

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ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Erscheinungsdatum

17.06.2022

Verlag

Duden

Seitenzahl

208 (Printausgabe)

Dateigröße

2581 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783411913930

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Interessant für Mainstream-Liebhaber*innen der letzten 70 Jahre

Annika aus Berlin am 23.02.2023

Bewertungsnummer: 1886616

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In dem Buch wird die deutsche Popmusikszene der letzten 70 Jahre besprochen. Dabei geht der Autor auf verschiedene Künstler*innen und ihre Songtexte ein. Das Buch ist dabei übersichtlich in Kapitel und Unterkapitel strukturiert. Die Analyse der musikalischen Werke und der Textzeilen hätte für mich allerdings noch tiefer gehen können, denn so wird vieles eher oberflächlich angerissen. Ich hätte mir lieber eine kleinere Anzahl von besprochenen Künstler*innen gewünscht mit einer ausführlicheren Analyse. So lässt das Buch jedenfalls viele Anknüpfungspunkte für eigene Recherchen. Ich konnte einiges aus dem Buch mitnehmen. Songs wie "Du hast den Farbfilm vergessen" von Nina Hagen über "Aloha heja he" von Achim Reichel bis zu "Deutschland" von Rammstein werden unter die Lupe genommen. Dabei wird einem bewusst, wie problematisch einige Textzeilen sind von Liedern, die rauf- und runtergespielt werden. Toll fand ich es zu lesen, dass es schon vor vierzig Jahren feministische Bands gab! Mir waren in den ersten Kapitel zu den 1950er-80er Jahren aufgrund meines jungen Alters viele Künstler*innen unbekannt, trotzdem war es interessant zu lesen, wie sich der Umgang mit der englischen Sprache und Fremdwörtern entwickelt hat. In den darauffolgenden Jahrzehnten kannte ich mich dann schon besser aus. Hier hat mich teilweise gewundert, welchen Künstler*innen wie viel Wichtigkeit zugemessen wird. So wurden große, populäre Bands wie Die Toten Hosen und Die Ärzte nicht erwähnt, was nicht nur am Genre liegen kann, da bspw. Rammstein vorkommt. Insgesamt durchaus empfehlenswert, wenn man sich explizit für die im Mainstream erfolgreichsten Musiker*innen der letzten Jahrzehnte in Deutschland interessiert und ein Herz für Songtexte hat.
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Interessant für Mainstream-Liebhaber*innen der letzten 70 Jahre

Annika aus Berlin am 23.02.2023
Bewertungsnummer: 1886616
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In dem Buch wird die deutsche Popmusikszene der letzten 70 Jahre besprochen. Dabei geht der Autor auf verschiedene Künstler*innen und ihre Songtexte ein. Das Buch ist dabei übersichtlich in Kapitel und Unterkapitel strukturiert. Die Analyse der musikalischen Werke und der Textzeilen hätte für mich allerdings noch tiefer gehen können, denn so wird vieles eher oberflächlich angerissen. Ich hätte mir lieber eine kleinere Anzahl von besprochenen Künstler*innen gewünscht mit einer ausführlicheren Analyse. So lässt das Buch jedenfalls viele Anknüpfungspunkte für eigene Recherchen. Ich konnte einiges aus dem Buch mitnehmen. Songs wie "Du hast den Farbfilm vergessen" von Nina Hagen über "Aloha heja he" von Achim Reichel bis zu "Deutschland" von Rammstein werden unter die Lupe genommen. Dabei wird einem bewusst, wie problematisch einige Textzeilen sind von Liedern, die rauf- und runtergespielt werden. Toll fand ich es zu lesen, dass es schon vor vierzig Jahren feministische Bands gab! Mir waren in den ersten Kapitel zu den 1950er-80er Jahren aufgrund meines jungen Alters viele Künstler*innen unbekannt, trotzdem war es interessant zu lesen, wie sich der Umgang mit der englischen Sprache und Fremdwörtern entwickelt hat. In den darauffolgenden Jahrzehnten kannte ich mich dann schon besser aus. Hier hat mich teilweise gewundert, welchen Künstler*innen wie viel Wichtigkeit zugemessen wird. So wurden große, populäre Bands wie Die Toten Hosen und Die Ärzte nicht erwähnt, was nicht nur am Genre liegen kann, da bspw. Rammstein vorkommt. Insgesamt durchaus empfehlenswert, wenn man sich explizit für die im Mainstream erfolgreichsten Musiker*innen der letzten Jahrzehnte in Deutschland interessiert und ein Herz für Songtexte hat.

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Unterhaltsame Sprachgeschichte des deutschen Pop

Aischa aus Kissing am 08.07.2022

Bewertungsnummer: 1743569

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Jens Balzer ist Autor und Kolumnist, unter anderem für die ZEIT, Rolling Stone und den Deutschlandfunk, Sprache ist sein Werkzeug und seit langem ist Pop sein Thema. Nun hat der Duden-Verlag seine äußerst unterhaltsame Betrachtung zur Sprachgeschichte der deutschen Pop-Musik veröffentlicht. Balzer rauscht auf gut 200 Seiten durch gut 70 Jahre, vom kitschig-exotischen Fernweh-Schlager der Nachkriegszeit über den Krautrock der 1970er bis hin zu aktuellem Rap, Elektropop oder dem Revival des Shanties. Gekonnt zeigt er auf, welche Entwicklungen in der Musik sich durch gesellschaftliche und kulturelle Besonderheiten erklären lassen. Nicht jeder seiner Thesen stimme ich dabei zu, aber interessant sind sie allemal. Ich habe viel Unbekanntes entdeckt; als Kind der 1960er in Bayern sind sowohl die Musik der DDR als auch norddeutsche Shantys bislang fast spurlos an mir vorübergegangen. Krautrock war mir zwar ein Begriff, nicht aber dessen große internationale Wahrnehmung. Natürlich muss bei einem so schmalen Buch, das mehrere Jahrzehnte Musikgeschichte behandelt eine strikte Auswahl getroffen werden, unweigerlich werden wichtige Künstler fehlen. Doch ist Balzers Zusammenstellung in manchen Kaptiteln sehr subjektiv und für mich nicht immer nachvollziehbar. Ausgerechnet die gecastete Hip-Hop-Girl-Group Tic Tac Toe hat es zum Beispiel ins Buch geschafft, während Sabrina Setlur oder Nina (MC) unerwähnt bleiben. Ein großes Plus bietet dafür die Spotify-Playlist, die der Autor aus einigen im Buch erwähnten Songs zusammengestellt hat. So kann man parallel zur Lektüre auch noch akustisch in die jeweilige Zeit eintauchen. Meine Empfehlung für alle, die Pop nicht nur gerne hören, sondern sich darüber hinaus auch mit den Texten und Entwicklungen auseinander setzen wollen.
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Unterhaltsame Sprachgeschichte des deutschen Pop

Aischa aus Kissing am 08.07.2022
Bewertungsnummer: 1743569
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Jens Balzer ist Autor und Kolumnist, unter anderem für die ZEIT, Rolling Stone und den Deutschlandfunk, Sprache ist sein Werkzeug und seit langem ist Pop sein Thema. Nun hat der Duden-Verlag seine äußerst unterhaltsame Betrachtung zur Sprachgeschichte der deutschen Pop-Musik veröffentlicht. Balzer rauscht auf gut 200 Seiten durch gut 70 Jahre, vom kitschig-exotischen Fernweh-Schlager der Nachkriegszeit über den Krautrock der 1970er bis hin zu aktuellem Rap, Elektropop oder dem Revival des Shanties. Gekonnt zeigt er auf, welche Entwicklungen in der Musik sich durch gesellschaftliche und kulturelle Besonderheiten erklären lassen. Nicht jeder seiner Thesen stimme ich dabei zu, aber interessant sind sie allemal. Ich habe viel Unbekanntes entdeckt; als Kind der 1960er in Bayern sind sowohl die Musik der DDR als auch norddeutsche Shantys bislang fast spurlos an mir vorübergegangen. Krautrock war mir zwar ein Begriff, nicht aber dessen große internationale Wahrnehmung. Natürlich muss bei einem so schmalen Buch, das mehrere Jahrzehnte Musikgeschichte behandelt eine strikte Auswahl getroffen werden, unweigerlich werden wichtige Künstler fehlen. Doch ist Balzers Zusammenstellung in manchen Kaptiteln sehr subjektiv und für mich nicht immer nachvollziehbar. Ausgerechnet die gecastete Hip-Hop-Girl-Group Tic Tac Toe hat es zum Beispiel ins Buch geschafft, während Sabrina Setlur oder Nina (MC) unerwähnt bleiben. Ein großes Plus bietet dafür die Spotify-Playlist, die der Autor aus einigen im Buch erwähnten Songs zusammengestellt hat. So kann man parallel zur Lektüre auch noch akustisch in die jeweilige Zeit eintauchen. Meine Empfehlung für alle, die Pop nicht nur gerne hören, sondern sich darüber hinaus auch mit den Texten und Entwicklungen auseinander setzen wollen.

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von Jens Balzer

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