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Produktbild: Die Melodie der Villa Winter

Die Melodie der Villa Winter Roman | Historischer Liebesroman im Berlin der 20er Jahre und in der Gegenwart

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

52475

Erscheinungsdatum

27.10.2022

Verlag

Between pages by Piper

Seitenzahl

460 (Printausgabe)

Dateigröße

7193 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783492989312

Beschreibung

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ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

52475

Erscheinungsdatum

27.10.2022

Verlag

Between pages by Piper

Seitenzahl

460 (Printausgabe)

Dateigröße

7193 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783492989312

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Zwei Welten voller Musik

Sastri aus Berlin am 31.10.2023

Bewertungsnummer: 2058203

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Die Melodie der Villa Winter ist ein feinsinnig erzählter Familiengeheimnisroman, der in Berlin auf zwei Zeitebenen spielt, deren regelmäßiger Wechsel die Spannung steigert. In 1924 kommt die Protagonistin Emilia, die eine harte Kindheit als Waise hinter sich hat, in die Villa Winter, den unkonventionellen Haushalt der Fairmans, um die Tochter des Hauses in Musik zu unterrichten. Sie ist fasziniert von ihrem Arbeitgeber Paul, den sie zuerst verabscheut und dann zu schätzen lernt, bis sie sich schließlich sogar in ihn verliebt. In jener Epoche, in der sich die Moral ganz plötzlich gelockert hat, mutet es umso romantischer an, wie langsam und behutsam sich Emilia und Paul einander annähern. Die Autorin zeichnet hier zwei tiefgründige Charaktere. Emilia ist liebenswürdig und geradlinig, dabei schlagfertig und lässt sich nicht einschüchtern; Paul wirkt erst arrogant und unnahbar, bevor man nach und nach merkt, dass er tief verletzt wurde und sich mit einem Schutzpanzer umgibt. Viele modische und atmosphärische Details haben mich in die Glitzerwelt der zwanziger Jahre eintauchen lassen, und durch die Erzählweise war ich immer ganz dicht dran an der Protagonistin. An Emilias Seite war ich fasziniert von wilden Partys und mit ihr habe ich Bauklötze über die erste Rolltreppe gestaunt. In 2004 lernen wir die junge Elodie kennen, die Musik an der Akademie der Villa Winter studiert und einer großartigen Karriere als Musikerin entgegensieht, jedoch gegängelt von ihrem allzu strengen Vater. Sie verliebt sich in einen in dessen Augen völlig unpassenden jungen Mann und muss sich immer wieder gegen die väterliche Autorität durchsetzen. Beim plötzlichen Tod ihrer Großmutter hält diese eine Hälfte eines mysteriösen Briefes in der Hand, der möglicherweise ihren Herzinfarkt verursacht hat. Nur fehlt die entscheidende andere Hälfte - sie wurde abgerissen - und Elodie möchte dieses Geheimnis unbedingt aufklären. Es war spannend zu lesen, wie Elodie nach und nach die Puzzleteile zusammensetzen kann, die das Geheimnis entschlüsseln sollen, und dabei den einen oder anderen Überraschungseffekt zu erleben. Mehrmals geraten Elodie und ihr Freund in recht gefährliche Situationen, da einigen Leuten ihr Herumschnüffeln so gar nicht passt. Dies steigert sich bis zu einem spannenden Finale, bei dem sich die Protagonistinnen beider Zeitebenen in äußerst brenzligen Situationen befinden, bis sich ihre Schicksale schließlich miteinander verknüpfen. Der muntere, lockere Plauderton hat mich sofort in die Geschichte hineingezogen. Gleichzeitig ist die Sprache elegant, geradezu melodiös und passt gut zur Epoche der Goldenen Zwanziger und zum stets präsenten Musikthema. Oft gepaart mit einem feinen Humor, der mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht hat. Man könnte meinen, dass die Autorin selbst Musikerin ist oder dass zumindest ihre große Liebe der Musik gehört, so liebevoll beschrieben lässt sie sie bis ins kleinste Detail allgegenwärtig werden. Eine sehr empfehlenswerte Lektüre, die den Leser verzaubert und in eine Welt voller Musik entführt.

Zwei Welten voller Musik

Sastri aus Berlin am 31.10.2023
Bewertungsnummer: 2058203
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Die Melodie der Villa Winter ist ein feinsinnig erzählter Familiengeheimnisroman, der in Berlin auf zwei Zeitebenen spielt, deren regelmäßiger Wechsel die Spannung steigert. In 1924 kommt die Protagonistin Emilia, die eine harte Kindheit als Waise hinter sich hat, in die Villa Winter, den unkonventionellen Haushalt der Fairmans, um die Tochter des Hauses in Musik zu unterrichten. Sie ist fasziniert von ihrem Arbeitgeber Paul, den sie zuerst verabscheut und dann zu schätzen lernt, bis sie sich schließlich sogar in ihn verliebt. In jener Epoche, in der sich die Moral ganz plötzlich gelockert hat, mutet es umso romantischer an, wie langsam und behutsam sich Emilia und Paul einander annähern. Die Autorin zeichnet hier zwei tiefgründige Charaktere. Emilia ist liebenswürdig und geradlinig, dabei schlagfertig und lässt sich nicht einschüchtern; Paul wirkt erst arrogant und unnahbar, bevor man nach und nach merkt, dass er tief verletzt wurde und sich mit einem Schutzpanzer umgibt. Viele modische und atmosphärische Details haben mich in die Glitzerwelt der zwanziger Jahre eintauchen lassen, und durch die Erzählweise war ich immer ganz dicht dran an der Protagonistin. An Emilias Seite war ich fasziniert von wilden Partys und mit ihr habe ich Bauklötze über die erste Rolltreppe gestaunt. In 2004 lernen wir die junge Elodie kennen, die Musik an der Akademie der Villa Winter studiert und einer großartigen Karriere als Musikerin entgegensieht, jedoch gegängelt von ihrem allzu strengen Vater. Sie verliebt sich in einen in dessen Augen völlig unpassenden jungen Mann und muss sich immer wieder gegen die väterliche Autorität durchsetzen. Beim plötzlichen Tod ihrer Großmutter hält diese eine Hälfte eines mysteriösen Briefes in der Hand, der möglicherweise ihren Herzinfarkt verursacht hat. Nur fehlt die entscheidende andere Hälfte - sie wurde abgerissen - und Elodie möchte dieses Geheimnis unbedingt aufklären. Es war spannend zu lesen, wie Elodie nach und nach die Puzzleteile zusammensetzen kann, die das Geheimnis entschlüsseln sollen, und dabei den einen oder anderen Überraschungseffekt zu erleben. Mehrmals geraten Elodie und ihr Freund in recht gefährliche Situationen, da einigen Leuten ihr Herumschnüffeln so gar nicht passt. Dies steigert sich bis zu einem spannenden Finale, bei dem sich die Protagonistinnen beider Zeitebenen in äußerst brenzligen Situationen befinden, bis sich ihre Schicksale schließlich miteinander verknüpfen. Der muntere, lockere Plauderton hat mich sofort in die Geschichte hineingezogen. Gleichzeitig ist die Sprache elegant, geradezu melodiös und passt gut zur Epoche der Goldenen Zwanziger und zum stets präsenten Musikthema. Oft gepaart mit einem feinen Humor, der mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht hat. Man könnte meinen, dass die Autorin selbst Musikerin ist oder dass zumindest ihre große Liebe der Musik gehört, so liebevoll beschrieben lässt sie sie bis ins kleinste Detail allgegenwärtig werden. Eine sehr empfehlenswerte Lektüre, die den Leser verzaubert und in eine Welt voller Musik entführt.

Tolles Buch mit musikalischen Grundzügen und einem verborgenen Familiengeheimnis

ice_flower aus Aschersleben am 03.11.2022

Bewertungsnummer: 1818452

Bewertet: eBook (ePUB 3)

In der Villa Winter ist eine renommierte Musikakademie entstanden. Die Gründerinnen Marina und Maresa sind die Großmütter (eigentlich ist eine Großmutter, die andere Großtante, aber Elodie bezeichnet sie selbst so) von Elodie Wagner, die ebenfalls an der Akademie lernt und sehr viel Talent besitzt. Als beim Sommerfest der Akademie plötzlich ihre Großmutter Maresa an einem Herzinfarkt verstirbt, findet Elodie ein Stück Papier in der Hand ihrer Oma – ein Brief, doch wo ist die andere Hälfte dazu? Elodie beschließt herauszufinden, um was es hier geht und wird schnell in einen reißenden Strudel rund um ihre eigene Herkunft und einiger alter Familiengeheimnisse mit hineingezogen. „Die Melodie der Villa Winter“ stammt von der Autorin Anett Diell und es ist ihr Debütroman. Das Cover hat mich direkt angesprochen, da man einen historischen Roman vermutet. Die Geschichte spielt dabei richtigerweise auch auf zwei Zeitebenen, einmal rund um Elodie Wagner im Jahr 2004 und einmal zurück zu den Anfängen des Geheimnisses und zum Beginn der Villa Winter in den 20er Jahren, nämlich 1924. Die Kapitel wechseln dabei regelmäßig und sind mehr oder weniger lang. Anfangs nimmt die historische Geschichte mehr Raum ein, zum Ende hin etwas mehr die Geschichte der Gegenwart. Das allseits gegenwärtige Musikthema im Buch fand ich als Hobbymusiker sehr gut gelungen und konnte mich sehr damit identifizieren, dass alle Personen eine Art Melodie umgibt. Das Buch ist in moderner Sprache verfasst und die Autorin hat einen gut zu folgenden und sehr flüssigen Schreibstil. Durch die Wechsel der Kapitel bleibt die Geschichte durchgehend spannend und man möchte wissen, wie es weitergeht. Die Charaktere sind gut skizziert und gut vorstellbar, allerdings haben mich hier die Personen der Historie mehr überzeugt. Besonders gewisse Intrigen und alte Familienfehden begeistern dabei. Elodie als Protagonistin der Gegenwart ist für ihre 20 Jahre doch noch recht naiv, gutgläubig und nicht genügend gefestigt im Leben. Da gab es einige Szenen, da dachte ich, sie ist erst 14 Jahre alt. Ein weiterer Kritikpunkt ist das schnell, beinahe unverhofft kommende Ende, da hätte ich mir doch mehr Aufklärung zur jahrelangen Familienfehde gewünscht oder einen Epilog, wie sich das alles zum Schluss entwickelt hat. Hier wird dem Leser wieder Raum für eigene Spekulationen gegeben, aber es wirkt in sich dann immer nicht so harmonisch abgeschlossen. Mein Fazit: Trotz kleinerer Schwächen ist es ein sehr gelungenes und mitreißendes Buch, welches ich sehr gerne gelesen habe, ich vergebe daher 4 von 5 Sternen. Wer Familiengeheimnisse im historischen Kontext mag, sollte gern rein lesen.

Tolles Buch mit musikalischen Grundzügen und einem verborgenen Familiengeheimnis

ice_flower aus Aschersleben am 03.11.2022
Bewertungsnummer: 1818452
Bewertet: eBook (ePUB 3)

In der Villa Winter ist eine renommierte Musikakademie entstanden. Die Gründerinnen Marina und Maresa sind die Großmütter (eigentlich ist eine Großmutter, die andere Großtante, aber Elodie bezeichnet sie selbst so) von Elodie Wagner, die ebenfalls an der Akademie lernt und sehr viel Talent besitzt. Als beim Sommerfest der Akademie plötzlich ihre Großmutter Maresa an einem Herzinfarkt verstirbt, findet Elodie ein Stück Papier in der Hand ihrer Oma – ein Brief, doch wo ist die andere Hälfte dazu? Elodie beschließt herauszufinden, um was es hier geht und wird schnell in einen reißenden Strudel rund um ihre eigene Herkunft und einiger alter Familiengeheimnisse mit hineingezogen. „Die Melodie der Villa Winter“ stammt von der Autorin Anett Diell und es ist ihr Debütroman. Das Cover hat mich direkt angesprochen, da man einen historischen Roman vermutet. Die Geschichte spielt dabei richtigerweise auch auf zwei Zeitebenen, einmal rund um Elodie Wagner im Jahr 2004 und einmal zurück zu den Anfängen des Geheimnisses und zum Beginn der Villa Winter in den 20er Jahren, nämlich 1924. Die Kapitel wechseln dabei regelmäßig und sind mehr oder weniger lang. Anfangs nimmt die historische Geschichte mehr Raum ein, zum Ende hin etwas mehr die Geschichte der Gegenwart. Das allseits gegenwärtige Musikthema im Buch fand ich als Hobbymusiker sehr gut gelungen und konnte mich sehr damit identifizieren, dass alle Personen eine Art Melodie umgibt. Das Buch ist in moderner Sprache verfasst und die Autorin hat einen gut zu folgenden und sehr flüssigen Schreibstil. Durch die Wechsel der Kapitel bleibt die Geschichte durchgehend spannend und man möchte wissen, wie es weitergeht. Die Charaktere sind gut skizziert und gut vorstellbar, allerdings haben mich hier die Personen der Historie mehr überzeugt. Besonders gewisse Intrigen und alte Familienfehden begeistern dabei. Elodie als Protagonistin der Gegenwart ist für ihre 20 Jahre doch noch recht naiv, gutgläubig und nicht genügend gefestigt im Leben. Da gab es einige Szenen, da dachte ich, sie ist erst 14 Jahre alt. Ein weiterer Kritikpunkt ist das schnell, beinahe unverhofft kommende Ende, da hätte ich mir doch mehr Aufklärung zur jahrelangen Familienfehde gewünscht oder einen Epilog, wie sich das alles zum Schluss entwickelt hat. Hier wird dem Leser wieder Raum für eigene Spekulationen gegeben, aber es wirkt in sich dann immer nicht so harmonisch abgeschlossen. Mein Fazit: Trotz kleinerer Schwächen ist es ein sehr gelungenes und mitreißendes Buch, welches ich sehr gerne gelesen habe, ich vergebe daher 4 von 5 Sternen. Wer Familiengeheimnisse im historischen Kontext mag, sollte gern rein lesen.

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Die Melodie der Villa Winter

von Anett Diell

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