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Every (deutsche Ausgabe) Roman | Die Fortsetzung von "Der Circle"

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16,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

04.05.2023

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

592

Maße (L/B/H)

19/12,6/3 cm

Gewicht

384 g

Farbe

Hellbraun

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Every

Übersetzt von

Klaus Timmermann + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00442-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

04.05.2023

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

592

Maße (L/B/H)

19/12,6/3 cm

Gewicht

384 g

Farbe

Hellbraun

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Every

Übersetzt von

  • Klaus Timmermann
  • Ulrike Wasel

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00442-7

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

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  • Bewertung

    5/5

    24.10.2023

    eBook (ePUB 3)

    Regt zum Nachdenken an

    Ein sehr aufklärendes Buch und eine klare Leseempfehlung für jeden. Das Buch ist sehr tiefgründig und regt zum Nachdenken an. Anders als beim ersten Teil beginnt die eigentliche Geschichte etwas früher, wer aber Action auf jeder Seite erwartet, der wird enttäuscht sein. Das Buch spricht das sehr aktuelle Thema der Privatsphäre an und zeigt an einem Extrembeispiel, wie wir ohne nachzudenken alles öffentlich teilen. Hier wird auch jeder parallelen zur Realität finden.

  • Bewertung

    aus Breitenfurt

    5/5

    07.05.2023

    eBook (ePUB 3)

    beklemmende Dystopie - aber sehr gut

    Dave Eggers hat mit The Every sein Konzept einfach weiter gedacht, und das Ergebnis ist gruselig. Die Prämisse ist, dass das welt-größte Social Network (das im Kern von 'The Circle' steht) den welt-größte Versandkonzern ("the jungle") schluckt und bald auch das Suchmaschinen- und Werbebusiness dominiert und alles andere verdrängen kann: kaum noch lokale Geschäfte, kaum Zeitungen, produzierende Firmen sind davon abhängig, ob sie im "Every" beworben und angeboten werden. Und dann wird die Gesellschaft kräftig umgebaut. Dafür braucht es keine Gesetze oder Regeln, es reicht, wenn in den Social Networks ausreichend Scham aufgebaut wird - die lokalen Geschäfte werden über Umweltschutz-Schuldgefühle attackiert (was für Verschwendung, wenn Dinge produziert und zum Händler versandt werden, von denen noch niemand was, ob sie in jemand in diesem Laden kaufen wird - viel effektiver ist, wenn sie erst nach der Bestellung produziert werden und direkt zum Kunden versendet). Auch das Ende der Haustierhaltung durch Beschämung der Tierhalter ergibt sich zwingend und logisch aus Umwelt- und Tierschutzgründen. Auch 'Reisen' ist natürlich schädlich, es gibt ja 'virtual reality'. Das andere Desaster ist die komplette Objektivierung ('Verwissenschaftlichung'?) der Menschen durch komplette Datenerfassung in den Apps. War dieses Kompliment wirklich ehrlich? Ist diese Antwort evt gelogen? - all das wird durch eine Analyse der Micro-Expressions (anscheinend objektiv) berechnet und offenbart. Das beendet viele Freundschaften und Beziehungen - aber wie kann denn 100% Wahrheit schlecht sein ?! Andere zerbrechen an der App, die zuerst nur die 'Schönheit' von Kunstwerken, aber dann auch menschlichen Körpern 'objektiv' bewertet. Viele Männer scheitern am allgegenwärtigen Eye-Tracking (der Analyse, welche Körperstellen der andere die lange betrachtet) - das beendet Karrieren und Beziehungen.

  • Bewertung

    aus Würenlos

    5/5

    01.08.2022

    eBook (ePUB 3)

    Gut wie Circle

    Wieder sehr gut geschrieben! Pointiert, auf eine düstere Zukunft blickend, niemand ist mehr unsichtbar im Netz, Informationen über alle und alles immer und überall... Düstere Aussichten aber vermutlich bald Realität.

  • mesu

    5/5

    20.07.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Erschreckend beklemmende Zukunftsvision

    Dieses Buch hat einiges zu bieten. Es zeigt eine erschreckende und gleichzeitig faszinierende Zukunft, in der alle, jederzeit und überall überwacht werden. Die Menschen sind wie ferngesteuert und identifizieren sich nur noch über eine Technologie, die der Konzern Every vorgibt. Sie leben nicht mehr, sie existieren nur noch im System von Every. Doch es gibt sie noch - die wenigen Zweifler. Delaney und Wes gehören dazu. Sie heuern bei dem Konzern an und versuchen von innen heraus zu infiltrieren und Every zu zerstören. Ein äußerst gefährliches und fast aussichtsloses Unternehmen, aber die Freiheit aller Menschen hängt davon ab. Virtuos spielt der Autor mit unseren Ängsten und inszeniert ein facettenreiches Szenario, das beklemmend und zerstörend wirkt. Aber ist diese unglaubliche Zukunft wirklich so fern? Lesen empfehlenswert.

  • Elke

    aus Vaihingen an der Enz

    5/5

    15.02.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Erschreckend nahe an unserer Realität

    Google, Twitter, Instagram, Facebook, Meta. Dass Suchmaschinen und soziale Netzwerke nicht nur der Informationsbeschaffung und Unterhaltung dienen, dürfte uns allen, die wir sie täglich nutzen, mittlerweile klar sein. Sie beobachten, analysieren, manipulieren. Ganz gleich, ob uns das bewusst ist oder nicht, Algorithmen und Social Bots nehmen durch gezielt platzierte Informationen Einfluss auf unsere Entscheidungen. Beeinflussen unser Kaufverhalten, aber auch unsere Sicht auf die Welt, auf die Gesellschaft und/oder politische Ereignisse. Man denke nur an das Brexit-Referendum und die gefälschten Twitter-Accounts, an Trumps Wahlsieg, an die Meldungen während der Pandemie. Die Aufzählung ließe sich beliebig fortsetzen. Wer Dave Eggers‘ Romane kennt, weiß, dass diese zwar fiktional sind, er aber in ihnen nicht nur persönliche Erfahrungen sondern auch gesellschaftliche Entwicklungen thematisiert. In „Der Circle“ (2013/2014) betrachtet er am Beispiel der naiven Mae kritisch die fragwürdigen Machenschaften eines Tech-Monopolisten, dessen oberstes Ziel die absolute Transparenz des Persönlichen ist. Nachdem seine visionären Prognosen in der Zwischenzeit längst von der Realität überholt worden sind, legt er nun mit „Every“ nach, einem Megakonzern, entstanden nach Circles Übernahme eines „E-Commerce-Giganten, der nach einem südamerikanischen Dschungel benannt war“. Honi soit qui mal y pense. Apps für alles und jedes suggerieren Alltagserleichterungen, überwachen aber rund um die Uhr. Algorithmen, helfen bei der Entscheidungsfindung, schränken aber die persönlichen Freiheiten ein, all dies wird von fast allen Nutzern ohne Widerspruch hingenommen, ja sogar begrüßt. Aber es gibt auch Menschen, die diese ständige Überwachung satt haben, sich ihr entziehen wollen. Zu ihnen gehört Delaney, die dieser Entwicklung mit Misstrauen begegnet und beschließt, Every zu infiltrieren. Sie baut darauf, den Giganten mit seinen eigenen Waffen zu schlagen, indem sie die Möglichkeiten des Systems bis zum Äußersten mit Vorschlägen ausreizt, die nicht nur die Nutzer sondern auch die angestellten Everyones des Konzerns auf die Barrikaden treiben sollen. Aber wie erwartet hat sie nicht mit der Lethargie der Menschen gerechnet. Je mehr Überwachung, je mehr Einschränkung, desto höher die Akzeptanz, wenn dafür Sicherheit und Bequemlichkeit winken. Ein wichtiges Buch, das trotz allem Pessimismus unterhaltsam ist. Ein notwendiges Buch, das die richtigen Fragen stellt und zum Nachdenken anregt. Allerdings ist zu vermuten, dass der Zug bereits längst abgefahren ist und mit hoher Geschwindigkeit einer Zukunft entgegenrast, die sich unserer Kontrolle entzieht.

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