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Sprachbildung für alle! Eine Streitschrift

Aus der Reihe Debattenbücher
30

11,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.02.2023

Verlag

Duden ein Imprint von Cornelsen Verlag GmbH

Seitenzahl

80

Maße (L/B/H)

18,6/10,2/0,8 cm

Gewicht

99 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-411-75683-4

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.02.2023

Verlag

Duden ein Imprint von Cornelsen Verlag GmbH

Seitenzahl

80

Maße (L/B/H)

18,6/10,2/0,8 cm

Gewicht

99 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-411-75683-4

Herstelleradresse

Cornelsen Verlag GmbH
Mecklenburgische Str. 53
14197 Berlin
DE
kundenservice@duden.de

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Über die Relevanz der Sprachbildung

Bookflower173 am 15.03.2023

Bewertungsnummer: 1901171

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Juliana Goschler thematisiert in dieser Streitschrift, warum Sprachkompetenzen relevant für Erfolg in der Bildung und im Beruf ist und wie die Sprachbildung in Bildungsinstitutionen gefördert werden könnte. Dabei geht sie auch auf wesentliche Fachbegriffe wie "Sprachregister", "Bildungssprache" oder "konzeptionelle Mündlichkeit" und "konzeptionelle Schriftlichkeit" ein. In kurzen, aber eindrücklichen Kapiteln, werden zunächst die Relevanz und Problematik der Sprachbildung erläutert um anschließend möglichen Lösungen vorzuschlagen. Ich konnte der Autorin bei ihrer Argumentation sehr gut folgen und bin mir sicher, dass auch Menschen, die sich mit dem Thema noch nicht beschäftigt haben, keinerlei Probleme bei der Lektüre dieser Streitschrift haben werden, da wenig Fachbegriffe verwendet werden. Mir hat die Struktur des Buchs sehr gut gefallen, da die einzelnen Kapitel aufeinander aufbauen und vor den vorgestellten Lösungsaspekten das theoretische Wissen aufgebaut werden kann. Ebenfalls positiv finde ich, dass die zum Teil verpönte Mehrsprachigkeit der Kinder und Jugendlichen mit Migrationshintergrund oder die unter anderem von ihnen angewandte Jugendsprache nicht als Probleme ihrer geringeren Sprachkompetenzen gesehen werden und dies auch begründet wird. Vielmehr müsse auf die verschiedenen Sprachregister geachtet werden, die in unterschiedlichen Situationen zum Einsatz kommen. Besonders in der Schule müssten Lehrkräfte ein Bewusstsein darüber gewinnen, wie ausgereift die Sprachfähigkeiten der Lernenden sind und welche Formulierungen den Lernenden, und zwar auch den deutschen Muttersprachler*innen, eventuell Probleme bereiten könnten. Die von Lehrkräften, Erziehenden und Lehrenden an der Universität angewandte Sprache, die "Bildungssprache", sei nämlich, obwohl sie zwischen der Alltagssprache und der Fachsprache liege, dennoch mit Schwierigkeiten verbunden, da sie Elemente der Fachsprache enthalte. Zusammenfassend kann ich sagen, dass die Thematik zur Sprachbildung auf den Punkt gebracht wird und die Streitschrift auf wenigen Seiten wesentliche Informationen liefert, die auch Laien in dem Gebiet die Augen öffnen, weshalb Sprachbildung viel komplizierter ist, als man denkt und dass der Deutschunterricht allein für das Erreichen dieses Bildungsziels in der Schule nicht die Lösung ist.

Über die Relevanz der Sprachbildung

Bookflower173 am 15.03.2023
Bewertungsnummer: 1901171
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Juliana Goschler thematisiert in dieser Streitschrift, warum Sprachkompetenzen relevant für Erfolg in der Bildung und im Beruf ist und wie die Sprachbildung in Bildungsinstitutionen gefördert werden könnte. Dabei geht sie auch auf wesentliche Fachbegriffe wie "Sprachregister", "Bildungssprache" oder "konzeptionelle Mündlichkeit" und "konzeptionelle Schriftlichkeit" ein. In kurzen, aber eindrücklichen Kapiteln, werden zunächst die Relevanz und Problematik der Sprachbildung erläutert um anschließend möglichen Lösungen vorzuschlagen. Ich konnte der Autorin bei ihrer Argumentation sehr gut folgen und bin mir sicher, dass auch Menschen, die sich mit dem Thema noch nicht beschäftigt haben, keinerlei Probleme bei der Lektüre dieser Streitschrift haben werden, da wenig Fachbegriffe verwendet werden. Mir hat die Struktur des Buchs sehr gut gefallen, da die einzelnen Kapitel aufeinander aufbauen und vor den vorgestellten Lösungsaspekten das theoretische Wissen aufgebaut werden kann. Ebenfalls positiv finde ich, dass die zum Teil verpönte Mehrsprachigkeit der Kinder und Jugendlichen mit Migrationshintergrund oder die unter anderem von ihnen angewandte Jugendsprache nicht als Probleme ihrer geringeren Sprachkompetenzen gesehen werden und dies auch begründet wird. Vielmehr müsse auf die verschiedenen Sprachregister geachtet werden, die in unterschiedlichen Situationen zum Einsatz kommen. Besonders in der Schule müssten Lehrkräfte ein Bewusstsein darüber gewinnen, wie ausgereift die Sprachfähigkeiten der Lernenden sind und welche Formulierungen den Lernenden, und zwar auch den deutschen Muttersprachler*innen, eventuell Probleme bereiten könnten. Die von Lehrkräften, Erziehenden und Lehrenden an der Universität angewandte Sprache, die "Bildungssprache", sei nämlich, obwohl sie zwischen der Alltagssprache und der Fachsprache liege, dennoch mit Schwierigkeiten verbunden, da sie Elemente der Fachsprache enthalte. Zusammenfassend kann ich sagen, dass die Thematik zur Sprachbildung auf den Punkt gebracht wird und die Streitschrift auf wenigen Seiten wesentliche Informationen liefert, die auch Laien in dem Gebiet die Augen öffnen, weshalb Sprachbildung viel komplizierter ist, als man denkt und dass der Deutschunterricht allein für das Erreichen dieses Bildungsziels in der Schule nicht die Lösung ist.

Sprache ist Teilhabe!

Edelstella am 12.03.2023

Bewertungsnummer: 1898887

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Dieser Debattenband macht den Zusammenhang von sprachlichen Fähigkeiten und Bildungserfolg deutlich und plädiert für eine Sensibilität aller Beteiligten – Pädagoginnen, Erzieher, Sozialarbeiterinnen und Eltern.“ So ist es auf der Buchrückseite zu lesen und ich erkenne nach der Lektüre: Ein ganz schön komplexes Thema diese Sprachbildung, aber höchst spannend. Und man schaut wieder etwas mehr über den Tellerrand zum besseren Verständnis aller Seiten, aber auch für die Eindeutigkeit der eigenen Formulierungen, die verstanden werden wollen. So differenziert habe ich noch nie über Sprachbildung gelesen oder gehört. Julia Goschler benennt die Probleme der verschiedenen Personengruppen Sprache zu erlernen, Vorurteile den Lernenden gegenüber, die Schulung der Fachlehrer und verschiedene Spracharten. Sie möchte alle mitnehmen, schon von der Kita an und möchte keine Vorurteile in der Beurteilung des Sprachdefizits bzgl. der Kinder mit Migrationshintergrund zulassen. Denn durch alle Bevölkerungsschichten hindurch und egal welcher Abstammung das Kind ist, gibt es Schwächen und Defizite an der Lernfähigkeit. Es gibt aber auch Defizite bei den Lehrenden den Lernenden gegenüber, die Sprache für das jeweilige Fach richtig zu übermitteln. Es kann an bei Umsetzung von Fachsprache erst mal in verständlicher Sprache zu übermitteln, hapern oder auch an unterschiedlichen Zeiten, die in den zu vermittelnden Sätzen angewendet werden, um spezielle Fächer anschaulich zu lehren. Naturwissenschaften nicht in der Vergangenheit, Geschichte nicht im Präsens etc. Dadurch kann man Aufmerksamkeit erzeugen, wenn nicht gar Spannung! Diese Streitschrift rüttelt wach und vermittelt in dichter und gut verständlicher Zusammenfassung des Wesentlichen, wie ungeheuer wichtig Sprache ist und gerade in dieser Zeit der kurzen knappen What's app-Texte etc. Man darf die Lernenden nicht mit Fachsprache in Büchern und in der Anwendung alleinlassen, denn es kann für verschiedene Begriffe auch verschiedene Bedeutungen geben und das wäre fatal. Auch ist die Fachsprache nicht unsinnig, weil sie einiges komprimiert und somit nicht ausholend erklärt werden muß, z. B. In der Medizin. Die Autorin empört sich auch über das unterschiedliche Prestige, das verschiedene Sprachen bei zweisprachig aufwachsenden Kindern besitzten: Französich und Englisch ein hohes Ansehen und Türkisch, Polnisch, Russisch.....eher weniger. Ich habe viel gelernt und fühle mich sehr motiviert von dieser Autorin, im Alltag auf diese Punkte nochmal verstärkt zu achten. Danke, Juliana Goschler!

Sprache ist Teilhabe!

Edelstella am 12.03.2023
Bewertungsnummer: 1898887
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Dieser Debattenband macht den Zusammenhang von sprachlichen Fähigkeiten und Bildungserfolg deutlich und plädiert für eine Sensibilität aller Beteiligten – Pädagoginnen, Erzieher, Sozialarbeiterinnen und Eltern.“ So ist es auf der Buchrückseite zu lesen und ich erkenne nach der Lektüre: Ein ganz schön komplexes Thema diese Sprachbildung, aber höchst spannend. Und man schaut wieder etwas mehr über den Tellerrand zum besseren Verständnis aller Seiten, aber auch für die Eindeutigkeit der eigenen Formulierungen, die verstanden werden wollen. So differenziert habe ich noch nie über Sprachbildung gelesen oder gehört. Julia Goschler benennt die Probleme der verschiedenen Personengruppen Sprache zu erlernen, Vorurteile den Lernenden gegenüber, die Schulung der Fachlehrer und verschiedene Spracharten. Sie möchte alle mitnehmen, schon von der Kita an und möchte keine Vorurteile in der Beurteilung des Sprachdefizits bzgl. der Kinder mit Migrationshintergrund zulassen. Denn durch alle Bevölkerungsschichten hindurch und egal welcher Abstammung das Kind ist, gibt es Schwächen und Defizite an der Lernfähigkeit. Es gibt aber auch Defizite bei den Lehrenden den Lernenden gegenüber, die Sprache für das jeweilige Fach richtig zu übermitteln. Es kann an bei Umsetzung von Fachsprache erst mal in verständlicher Sprache zu übermitteln, hapern oder auch an unterschiedlichen Zeiten, die in den zu vermittelnden Sätzen angewendet werden, um spezielle Fächer anschaulich zu lehren. Naturwissenschaften nicht in der Vergangenheit, Geschichte nicht im Präsens etc. Dadurch kann man Aufmerksamkeit erzeugen, wenn nicht gar Spannung! Diese Streitschrift rüttelt wach und vermittelt in dichter und gut verständlicher Zusammenfassung des Wesentlichen, wie ungeheuer wichtig Sprache ist und gerade in dieser Zeit der kurzen knappen What's app-Texte etc. Man darf die Lernenden nicht mit Fachsprache in Büchern und in der Anwendung alleinlassen, denn es kann für verschiedene Begriffe auch verschiedene Bedeutungen geben und das wäre fatal. Auch ist die Fachsprache nicht unsinnig, weil sie einiges komprimiert und somit nicht ausholend erklärt werden muß, z. B. In der Medizin. Die Autorin empört sich auch über das unterschiedliche Prestige, das verschiedene Sprachen bei zweisprachig aufwachsenden Kindern besitzten: Französich und Englisch ein hohes Ansehen und Türkisch, Polnisch, Russisch.....eher weniger. Ich habe viel gelernt und fühle mich sehr motiviert von dieser Autorin, im Alltag auf diese Punkte nochmal verstärkt zu achten. Danke, Juliana Goschler!

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Sprachbildung für alle!

von Juliana Goschler

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