Produktbild: Der Rabe ist 8

Der Rabe ist 8

8

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

14 - 18 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

30.01.2023

Verlag

Fuchs, Monika

Seitenzahl

200

Maße (L/B/H)

19,7/13,7/1,9 cm

Gewicht

278 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-947066-49-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

14 - 18 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

30.01.2023

Verlag

Fuchs, Monika

Seitenzahl

200

Maße (L/B/H)

19,7/13,7/1,9 cm

Gewicht

278 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-947066-49-0

Herstelleradresse

Fuchs, Monika Verlag
Langer Hagen 25
31134 Hildesheim
DE

Email: mail@verlag-monikafuchs.de

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  • Bewertung

    aus Enger

    5/5

    25.03.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Wenn Eltern nicht mehr zuhören!

    Maja und Klebe sind Schüler in der derselben Klasse. Beide in der Pubertät oder kurz dahinter. Beide kommen gut in der Schule mit. Maja als angepasste und brave Musterschülerin, die immer zu allen nett ist. Klebe ist Einzelgänger, ebenfalls intelligent und sehr von sich überzeugt. Außerdem interessiert er sich neuerdings sehr für Zahlen und ihre Symbolik. Obwohl sie auf den ersten Blick wenig Berührungspunkte haben, kommen sie sich näher und verbringen Zeit miteinander. Durch ein für Klebe einschneidendes Ereignis entsteht bei ihm eine Wut, die in Aggression umschlägt. Die nach außen hin ruhige Maja ist fasziniert von Klebes Entrüstung und beide schmieden einen tödlichen Plan. Wie gehen Kinder und Heranwachsende mit dem Druck von außen um? Dem Druck der Eltern, der Schule und der Gesellschaft im Allgemeinen. Wem können sie sich mit ihren Problemen und Ängsten anvertrauen? Im hier vorliegenden Buch kommt es durch die mangelnde Kommunikation mit den eigenen Eltern und Freunden zu einer verhängnisvollen Verkettung der Umstände. Am Beispiel der Zahlensymbolik wird einem richtig bewusst wie schnell es gehen kann in Verschwörungstheorien abzurutschen. Die Charaktere sind sehr authentisch getroffen und die Gedankengänge durchaus nachvollziehbar. Die Autorin hat wirklich sehr gut eingefangen, wie heranwachsende Jugendliche fühlen und denken. Das kann beim Leser/in schon mal Unbehagen auslösen. „Der Rabe ist 8“ von Corinna Antelmann ist bereits 2014 veröffentlicht worden und hat damals schon verdient einige Preise gewonnen. Dieses Jahr kam es in leicht überarbeiteter Fassung wieder auf den Markt. Von seiner Aktualität hat das Buch kein bisschen verloren. Eher im Gegenteil. Das Buch würde auch als Film eine mehr als gute Figur abgeben. Fazit: Die Autorin hat mit „Der Rabe ist 8“ ein essentielles Buch um ein wichtiges und immer noch sehr aktuelles Thema geschrieben. Spannend und aufrüttelnd bis zum Ende. Pflichtlektüre für die Schulen, aber auch für alle anderen gilt: Lesen!

  • Bewertung

    5/5

    17.03.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Das Chaos der Adoleszenz

    Nicht umsonst gilt die Pubertät als diffzile Zeit, weil es im Gehirn der Heranwachsenden zu massiven Umstrukturierungen kommt. Wenn dann bei den betreffenden Personen erschwerende Umstände hinzukommen, egal ob nun objektiv oder subjektiv, dann kann das unter Umständen verhängnisvolle Ereignisse zeitigen. Maja, sechzehn, ist kein unbeschwerter Teenager. Sie ist intelligent, hübsch und angepasst. Und wird von einer starken Ambivalenz schier zerrissen. Denn innerlich kocht sie vor Wut und Hass. Sie findet aber kein passendes Ventil, um diese "gesund" abzulassen. Klebe ist ein Mitschüler, in den sie sich verliebt und dieser ist ein eher intellektueller Typus. Zumindest sieht er sich selbst so. Er wird akustisch Zeuge, wie Angehörige des Lehrkörpers über ihn nicht gerade schmeichelhaft reden. So schäumt ihn ihm selbst etwas auf, das bis über den Siedepunkt getrieben wird. Dergestalt verstärken sich die destruktiven Impulse der beiden Verliebten wechselseitig. Sie fassen einen letalen Plan, inklusive Waffe ... Die Zerrissenheit und die Gedankenwelten der Protagonisten werden exzellent geschildert. Abwechselnd erfahren wir von ihren innersten Überlegungen und was sie derart antreibt und auch quält. Kann und wird das Buch ein gutes Ende haben? Selbst lesen. Das Buch wird zum Schluss hin ein wenig zu atemlos und ein wenig überstürzt, aber das mindert dennoch nicht die Impression, die ich vom Gesamtwerk hier habe. Die Tiefe überzeugt jedenfalls sehr und jede und jeder Erwachsene, Lehrer ohnehin, sollten mehr auf Kinder und Jugendliche achten, ohne dass das natürlich aufdringlich wird. Und gegenseitiger, angemessener Respekt sollte selbstverständlich sein. Denn Negatives speist nur das Zerstörerische, wie man im Extremfall der Amokläufe sehen kann. Wehret den Anfängen. Keiner hat es verdient, psychisch vernichtet zu werden, sonst kann der Backlash verheerend sein. Ich will natürlich nicht Gewalt entschuldigen, aber man kann zumindest, je nach Einzelfall, die Motivation nachvollziehen. Danke, Corinna Antelmann!

  • Bewertung

    5/5

    11.03.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Zwei Jugendliche, ein Ziel: Beide wollen etwas verändern, aber wie?

    Maja, eine kluge, hübsche und immerzu brave Schülerin, die in ihrem Inneren jedoch vor Wut schäumt, da sie die Ideale der Gesellschaft verabscheut, sich trotzdem selber anpasst und verformen lässt. Und Klebe, der überall und immer nach Zahlen sucht, die ihm das Leben erklären. Beide möchten an der Gesellschaft etwas verändern und schließen sich zu einem blutigen Plan zusammen. Man spürt ihre Gedanken und Gefühle und wie sie sich im Laufe der Buches verändern. Mir hat das Buch sehr gefallen, es zeigt, wie schnell sich Menschen in ihrer Wut verlieren können. Der Rabe ist acht ist ein wirklich wichtiges, bemerkenswertes und beeindruckendes Buch, das zum Nachdenken anregt. Sehr empfehlenswert!

  • Daniela Heinen

    aus Sankt Augustin

    4/5

    24.03.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Hat gute und nicht so gute Aspekte

    Bei diesem Jugendbuch fällt mir die Rezension nicht leicht, denn ich muss eigentlich zwei Dinge getrennt voneinander bewerten. Zum einen ist da die Story an sich, die ich zum Teil schwer nachzuvollziehen fand. Zum einen die ganze Sache mit der Numerologie, die ich sehr verwirrend und teilweise nicht gut nachzuvollziehen fand, zum anderen die Entwicklung der Geschichte, die mir ungefähr ab der Hälfte des Buches viel zu schnell ging und mir darum ein wenig unglaubwürdig vorkam. Das Ende hat mir auch überhaupt nicht gefallen, und ich fand den Schreibstil phasenweise auch schwierig. In anderen Phasen wiederum gefiel er mir aber unheimlich gut. Der zweite große Aspekt sind die beiden Protagonisten Maja und Klebe. Zwi Jugendliche, völlig unterschiedlich und doch in ihren Sehnsüchten sehr ähnlich. Maja ist eine hübsche, brave Musterschülerin, die immer genau das abliefert, was man von ihr erwartet und dadurch das Gefühl hat, gar nicht zu wissen, wer sie eigentlich ist. Und Markus, genannt Klebe, sehr intelligent, der seine Lehrer und Mitschüler durch sein Weiterdenken und seine Fragerei teilweise ordentlich provoziert, der aber völlig aus der bahn geworfen wird, als er mitbekommt, wie über ihn gelästert wird. Die beiden kommen in Kontakt, und zwischen ihnen entwickelt sich so etwas wie Freundschaft (oder mehr?), bringt sie aber auch einem Abgrund immer näher. Von den Charakteren war ich sehr begeistert. Ihre Entwicklung ist toll geschrieben, logisch und sehr gut nachvollziehbar. Auch ihre Gedanken und Gefühle finde ich für Jugendliche sehr authentisch. Die Charaktere sind definitiv das Beste an diesem Buch, weshalb ich auch 4 von 5 Sternen vergebe. Ohne Maja und Klebe wären es höchstens drei Sterne geworden.

  • Bewertung

    4/5

    22.03.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Chaos im Kopf

    Nach außen ist Maja die brave Musterschülerin auf die man sich immer verlassen kann und die nie aus der Reihe tanzt. Doch innerlich ist Maja voller Wut, die dort eigentlich nichts zu suchen hat. Auf den ersten Blick haben sie und Klebe nichts gemein. Er hält sich selbst für einen großen Denker und wirkt auf andere eher arrogant. Als er überhört, wie die Lehrer über ihn herziehen, schlägt diese Arroganz in Wut um. In dieser Wut finden Maja und Klebe zusammen und fangen an die Welt aus der Logik der Zahlen zu betrachten. Plötzlich entsteht aus ihren Überlegungen ein gewaltsamer Plan. Die Idee der Geschichte fand ich direkt spannend und daher wollte ich das Buch unbedingt lesen, um herauszufinden wie die Autorin es umgesetzt hat. Durch die Erzählweise aus beiden Perspektiven, ist man direkt noch tiefer in die Geschichte eingetaucht. Der Schreibstil der Autorin ist irgendwie anders, aber gerade deswegen macht er so viel Spaß zu Lesen. Besonders gefallen hat mir die Tiefgründigkeit, mit der die Gefühle und Gedanken der beiden Jugendlichen beschrieben wurden. Vor allem das Chaos im Kopf, dass die meisten in dem Alter haben ist gut herausgekommen. Allerdings ging mir der Übergang von losen Ideen und Spinnereien bis hin zu dem tödlichen, konkreten Plan viel zu schnell. In der einen Minute war alles noch Fiktion und in der nächsten wurde es aufs reale Leben übertragen. Generell ging es mir ab diesem Punkt etwas zu überstürzt voran und ich hätte mir doch noch mehr Details gewünscht. Trotzdem gibt es von mir eine klare Leseempfehlung, denn das Buch regt auf jeden Fall zum Nachdenken an und einen animiert sich mehr mit Jugendlichen auseinanderzusetzen.

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