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Produktbild: Ein Kind namens Hoffnung
Artikelbild von Ein Kind namens Hoffnung
Marie Sand

1. Ein Kind namens Hoffnung

Ein Kind namens Hoffnung Die Geschichte einer heimlichen Heldin

Gesprochen von
164
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Heike Warmuth

Spieldauer

7 Stunden und 53 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

04.10.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

109

Verlag

Argon Digital

Sprache

Deutsch

EAN

9783732405190

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Heike Warmuth

Spieldauer

7 Stunden und 53 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

04.10.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

109

Verlag

Argon Digital

Sprache

Deutsch

EAN

9783732405190

Herstelleradresse

Argon Verlag AVE GmbH
Waldemarstraße 33A
10999 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@argon.de

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  • Bewertung

    5/5

    09.03.2023

    Hörbuch-Download (MP3)

    Spannend, berührend, ermutigend und wunderbar erzählt!

    EIN KIND NAMENS HOFFNUNG von Marie Sand Mit ihrem Roman EIN KIND NAMENS HOFFNUNG lässt Marie Sand unsere Herzen zittern. Manchmal vor Angst. Manchmal vor Freude. Elly ist eine Freiheit und Gerechtigkeit-liebende junge Frau und Pastorentochter, die nichts sehnlicher wünscht, als Köchin zu werden. Mit dieser Figur berührt uns die Autorin des Romans und lässt uns wieder an das Menschliche in uns glauben. An das Menschliche, dass in einer Zeit des Terrors, des Kriegs und der Grausamkeit stärker ist als die Angst um das eigene Leben. EIlly, eine junge Frau, Köchin einer jüdischen Anwaltsfamilie, riskiert ihr eigenes Leben währen der ganzen Kriegszeit hinweg, um das Versprechen einzuhalten, das Kind ihrer Arbeitgeberin zu retten. Dabei stößt sie an ihre gesundheitlichen und seelischen Grenzen. Bis zur Selbstaufgabe. Als ihre Kräfte nicht mehr reichen, beginnt sie, die eigene Tochter zu benachteiligen.Sie benötigt all ihre Kräfte im täglichen Überlebenskampf.Ihre Liebeskraft, Liebesfähigkeit wird aufgefressen von den erschöpfenden, andauernden Herausforderungen während des Krieges, der auch ihre eigene Familie bedroht. Es bleibt nicht mehr genug übrig für die eigene Tochter. Elly lebt nicht nur unter ständiger konkreter Gefahr. Sie lebt in einem nicht endenden inneren Konflikt, der sie seelisch und physisch erschöpft. Ihre Tochter ist das Ergebnis einer Liebesnacht mit ihrer Jugendliebe Horst, einem Mitläufer, der sie auf allen Ebenen enttäuscht und verraten hat und zum glühender Nazianhänger wurde. Mit Feingefühl und schriftstellerischem Können erzählt uns Marie Sand diese Geschichte von Liebe, Treue, Verrat und Heldentum und lässt uns darin die Komplexität der menschlichen Seele erkennen, die Widersprüchlichkeit und die Tragik, aber auch die Großartigkeit der Figuren erkennen. Elly gehört zu den „Silent heroes“, die vom Leben nie entschädigt worden. Die in den seltensten Fällen, erst viel später von der Geschichte erkannt und geehrt wurden. EIN KIND NAMENS HOFFNUNG ist spannend, berührend, ermutigend und wunderbar erzählt. Ich kann diesen Roman mit Nachdruck empfehlen.

  • Bewertung

    aus Leipzig

    4/5

    01.01.2023

    Hörbuch-Download (MP3)

    Elly - eine starke Frau

    Elly Berger arbeitet eigentlich "nur" als Köchin für eine jüdische Familie, aber bei Hitlers Machtübernahme nimmt sie sich deren Sohn Leo an und flieht mit ihm, als seine Eltern als Juden verhaftet werden. Fortan gibt sie Leon als ihren eigenen Sohn aus. Nach einer gefährlichen Flucht kommt sie zu einem verwitweten Bauer, der sie zum Schutz und als Gegenleistung für die Mitarbeit auf dem Hof heiratet. Leon zieht sie derweil als ihren unehelichen Sohn auf und keiner kommt hinter ihr Geheimnis. Aber nach Kriegsende zieht es Elly zurück in ihre alte Heimatstadt Berlin und sie kämpft weiter für die Anerkennung von Leos Erbe, das alte Herrenhaus. Schließlich schafft es Elly einen Deal auszuhandeln, der zum einen Leon offiziell als ihren Sohn anerkennt und zum anderen er sein Elternhaus zurückbekommt. Auch wenn Elly kein einfaches Leben hatte und für ihr Glück immer kämpfen musste, so gibt sie doch nie Leon auf und kämpft um ein besseres Leben für ihn. Marie Sand gelingt mit "Ein Kind namens Hoffnung" ein beeindruckender Roman über eine starke Frau, die trotz aller Widerstände und Schwierigkeiten für ein (fremdes) Kind kämpft, welches sie wie ihr eigenes liebt. Der Schreibstil entführt einen direkt in die Nazi- und Nachkriegszeit und lässt einen nur im Ansatz erahnen, wie schwer die Zeiten damals waren. Gerade für Frauen, die ihr Leben selber in die Hand nehmen wollten. Trotz aller widrigen Umständen lohnt es sich für eine Sache zu kämpfen, die man sich vom ganzen Herzen wünscht.

  • easymarkt3

    4/5

    25.10.2022

    Hörbuch-Download (MP3)

    Sehr zu empfehlen.

    Eingekeilt zwischen Häuserfronten, mittig positioniert, so präsentiert das überzeugende Cover die zwei Hauptpersonen. Die Erwachsene umarmt beschützend einen Jungen – genau darum dreht sich auch der Buchinhalt. Selbst wenn man schon viel über den zweiten Weltkrieg, die NSDAP und Juden gelesen hat, überzeugt auch diese historische Geschichte. Selbst die vielen Nebenfiguren kommen authentisch eingebunden an diversen Schauplätzen vor. Man hangelt sich lesend begierig bis nach dem erlösenden Kriegsende weiter, auf nicht zu viele Narben und offene, seelische Wunden hoffend. Die realistischen Schilderungen von Geschehnissen und Ortsbeschreibungen finden in einem angenehmen Schreibstil mit passender Wortwahl statt. Sehr für Liebhaber von deutschen Historien-Romanen zu empfehlen.

  • Bewertung

    aus Brandis

    3/5

    05.11.2022

    Hörbuch-Download (MP3)

    Stille Helden

    Berlin 1938. Das gut situierte jüdische Ehepaar Hans und Sara Sternberg leben zusammen mit ihrem Sohn Leon und der Köchin Elly in einer Villa im noblem Dahlem. Während Sara die akute Gefahr erkennt und ihre Flucht plant, will Hans alles aussitzen, vertraut darauf daß der braune Spuk bald vorbei ist. Als eines Abends die Nazis Sara und Hans festnehmen gibt Elly geistesgegenwärtig Leon als ihr Kind aus. Durch die Kriegs- und Nachkriegsjahre gibt sie ihr eigenes Leben regelrecht auf um alles zu geben um Leon zu schützen und ihr Versprechen Sara gegenüber einzulösen: Leon zu ihr zurückzubringen. Aus einer spontanen Reaktion entsprungen manifestiert sich Ellys Beschützerdrang zu ihrer Lebensaufgabe, worüber sie sich selbst vergisst. Selbst ihre eigene Tochter stellt sie dabei hinter Leon. Als Leser ist man begeistert, wenn Romanfiguren über sich hinauswachsen um andere zu retten. Und doch frug ich mich die ganze Zeit, ob ich den Mut dazu gehabt hätte. Oder ist es vielleicht der Zeit geschuldet, das fast instinktiv gehandelt wurde um selbst zu überleben oder selbiges anderen zu ermöglichen? Innerhalb von Sekundenbruchteilen wird eine Entscheidung getroffen, die nicht nur das Leben des Schützlings sondern auch das eigene nachhaltig verändert. Rückblickend mit dem heutigen geschichtlichen Kenntnisstand mag es allerdings auch einfacher sein, sich zu positionieren Obwohl sehr mutig und fleißig, kann ich wiederrum andere Entscheidungen Ellys nicht nachvollziehen. Gerade die Judenverfolgung müsste doch ihren Glauben an das Gute im Menschen erschüttert haben und (über) vorsichtig werden lassen. Was mich auch sehr verwunderte war die nationalsozialistische Haltung von Ellys Vater. Kirche mit ihren Pfarrern waren für mich bisher immer der Gegenpol zu der politischen Ebene, ob es im Nationalsozialismus oder Sozialismus der Fall gewesen sei. Fazit: Eine spannende und berührende Geschichte, in der Elly trotz aller guten Taten für mich allerdings nicht unbedingt zum Sympathieträger wurde.

  • Bewertung

    aus Belm

    3/5

    17.10.2022

    Hörbuch-Download (MP3)

    Leider blieb mir Elly sehr fremd

    Elly Berger stammt aus einer Pfarrerfamilie, der es gelingt in Berlin eine Stellung bei der jüdischen Familie Sternberg zu finden, die ihr fortan ein Zuhause bietet. Eines Tages wird die Familie bei den Nazis denunziert und die Eltern verhaftet. Elly muss unbedingt den kleinen Leon, Sohn der Familie retten. Sie gibt ihn als ihr eigenes Kind aus und flieht mit ihm aufs Land... Ich lese immer wieder sehr gerne historische Romane die rund um den zweiten Weltkrieg handeln und hatte mich hier deshalb auf eine tolle, spannende und vorallem berührende Geschichte rund um das Thema Rettung eines jüdischen Kindes gefreut! Der Einstieg ins Buch fiel mir nicht ganz leicht, man wird direkt mitten ins Geschehen rund um die Denunzierung hineingeworfen und hat als Leser nicht viel Zeit die Personen richtig kennen zu lernen. Als Elly dann mit Leon auf der Flucht ist gelingt einem dies aber nach und nach besser. Der Schreibstil bleibt jedoch immer etwas distanziert, sodass ich es schwer fande eine Verbindung zu den Protagonisten aufzubauen oder ihre Handlungen zu verstehen und nachzuvollziehen. Leider blieb mir Elly bis zum Schluss fern und fremd. Ausserdem war sie mir durch ihre egoistische Art wenig sympathisch und natürlich ist es gut und richtig Leon zu retten, aber sie lässt dafür sehr viele andere im Stich was mir nicht gefallen hat. Schön fand ich, dass einmal auf das ländliche und bäuerliche Leben im zweiten Weltkrieg eingegangen wird. Einige Stellen wenn es um das Schlachten von Tieren geht, hätte ich jedoch nicht so detailliert gebraucht. Die Handlung an sich war gut, aber nicht so mitreißend wie ich das nach dem Klappentext vermutet hatte, für mich lag das einerseits am Schreibstil und zum anderen an der unsympathischen Protagonistin mit der ich einfach nicht richtig warm wurde. Die Sprecherin dagegen hat ihre Aufgabe sehr gut gemacht und die Geschichte schön vorgelesen. Die Stimme war angenehm und deshalb kann ich auch Interessierten auf jeden Fall das Hörbuch weiterempfehlen! Fazit: Man bekommt sehr schön einmal das bäuerliche Leben im zweiten Weltkrieg mit, aber die Geschichte und die Protagonisten konnten mich leider nicht berühren.

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