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Band 3

Mehr als die Ehre

Aus der Reihe Gut Mohlenberg
5

13,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.10.2022

Verlag

Tinte & Feder

Seitenzahl

383

Maße (L/B/H)

18,6/12,6/2,7 cm

Gewicht

454 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-2-496-70394-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.10.2022

Verlag

Tinte & Feder

Seitenzahl

383

Maße (L/B/H)

18,6/12,6/2,7 cm

Gewicht

454 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-2-496-70394-8

Herstelleradresse


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  • Lerchie

    5/5

    08.11.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Wieder sehr spannend Seit der…

    Wieder sehr spannend Seit der Machtübernahme durch die Nazis ist die psychiatrische Klinik auf Gut Mohlenberg geschlossen. Sie wird von Friederike als Gestüt geführt. Aber sie beschäftigt weiter behinderte Menschen, da sie von der Euthanasie bedroht sind. Das ist gefährlich und ein Balanceakt für sie, denn auch die SS reitet gerne auf ihren Pferden. Da zieht im Nachbarhof, dem Brennerhof ein Witwer ein und Friederike denkt zum ersten Mal wieder an einen Mann, seit ihr Bernhard gestorben ist. Sie entwickelt Gefühle für den Nachbarn und würde sehr gerne ihr Leben und ihre Überzeugungen mit ihm teilen. Doch zu viel Vertrauen könnte für sie tödlich sein. Meine Meinung Auch dieses Buch der Gut Mohlenberg Reihe ließ sich wieder sehr gut lesen, denn keine Unklarheiten im Text störte mich in meinem Lesefluss. In der Geschichte war ich wieder schnell drinnen, konnte , ich in die Protagonisten gut hineinversetzen. Ich freute mich für Friederike, weil sie in dem Nachbarn anscheinend jemanden gefunden hatte, den sie vielleicht sogar lieben konnte. Doch ich war auch kritisch. War dieser Mann wirklich sauber? Sauber in dem Sinn, dass er kein Nazi war? Dazu kam er auch noch auf das Gut und sah auch den einen oder anderen Gutsarbeiter, und die waren ja zum Teil behindert oder auf andere Weise dem Führer nicht genehm. Wie das alles ausging, ob Friederike endlich wieder jemanden gefunden hat, dem sie vertrauen kann, das erfährt der geneigte Leser, wenn er dieses Buch liest. Es ist wirklich richtig spannend zu lesen, wie Friederike einen Konflikt löst. Eine Lösung, die zwar nicht so ganz sauber ist, aber ich glaube, ich hätte es in diesem Moment nicht anders gemacht. Auf jeden Fall hat mich dieses Buch gefesselt und ich konnte es kaum weglegen. Es hat mir wieder sehr gut gefallen und ich empfehle es gerne weiter. Von mir die volle Bewertungszahl.

  • Bewertung

    aus Oranienburg

    5/5

    21.10.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Es ist der Sommer 1941. Auf…

    Es ist der Sommer 1941. Auf Gut Mohlenberg werden keine mit psychischen oder körperlichen Einschränkungen behaftetem Menschen mehr behandelt, nach außen hin. Doch Friederike von Aalen hat einen anderen Weg gefunden diese von den Nazis als unwertes Leben betrachteten Menschen zu schützen. Ein gefährlicher Weg bei der Familie und Freunde der von Aalen sehr vorsichtig und geschickt vorgehen müssen…. Der neue Nachbar, Gustav Brehm, ist eine sehr interessante Figur. Friederike fühlt sich auf der einen Seite zu ihm hingezogen. Auf der anderen hat sie aber Zweifel ob sie ihm trauen kann. Schließlich sind viele Menschen auf ihrem Gut von ihr abhängig. Im Falle eines Verrats an die Nazis wäre nicht nur ihr geheimes Netzwerk gefährdet, sondern diese armen Seelen dem Tode geweiht, von ihrer Familie ganz abgesehen. Ich fand diesen Zwiespalt - ist Gustav ehrlich oder will er nur an Informationen gelangen und Vorteile daraus ziehen sehr spannend zu lesen. Es beeindruckt mich immer wieder und unterhält mich dabei wunderbar, wie die Autorin mit den Figuren „spielt“. Wie Friederike Ränke mit ihren Freunden entwickelt und unangenehme Zeitgenossen mit geschickt gewählten Worten für ihre Ziele nutzt und lenkt. Gleichzeitig merkt man beim Lesen aber auch, dass Melanie Metzenthien sich sehr intensiv mit der damaligen Zeit auseinandergesetzt hat und dies geschichtlich fundiert in die Handlung einfließen lässt. Für mich war das wieder Lesevergnügen pur, dem ich gerne 5 Lese-Sterne gebe.

  • Harakiri

    aus Ostalb

    5/5

    25.09.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Bereits der 4. Band um die…

    Bereits der 4. Band um die Psychotherapeutin Friederike von Aalen. Wir befinden uns mitten im 2. Weltkrieg und Friederike hält an ihrer Aufgabe, behinderten Menschen ein neues Zuhause zu geben und auf ihrem Gestüt vor der SS zu verstecken, fest. Doch das Idyll gerät jäh in Gefahr als ein neuer Nachbar auftaucht und ein toter Mann gefunden wird. Seit dem 1. Buch mag ich die Reihe sehr gerne. Friederike ist sehr sympathisch und die Handlung immer sehr mitreißend. Die Autorin versteht es sehr gut, das Flair und Zeitgeschehen der damaligen Ziet einzufangen und den Leser an die Zeilen zu fesseln. Durch die Entlarvung durch die SS wird die Handlung im neuen Band sehr spannend und man kann das Buch kaum aus der Hand legen. Fazit: Ich habe regelrecht mit den Charakteren mitgefiebert, dass ihr waghalsiger Plan aufgeht und freue mich schon auf den nächsten Band.

  • bolie

    aus Langscheid

    4/5

    02.11.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Das Jahr 1941 hält auch für…

    Das Jahr 1941 hält auch für Gut Mohlenberg wieder unliebsame Überraschungen bereit. Nach der Machtübernahme durch die Braunen konnte Friederike nicht mehr verantworten, dass ihr Zuhause als psychiatrische Klinik weitergeführt werden konnte. Sie gestaltete alles um und züchtet Pferde. Das Gut ist also jetzt ein Gestüt. Nicht ungefährlich, da sie noch immer beeinträchtigte Menschen beschäftigt und oft SS-Männer nach Mohlenberg anreisen. Sie kaufen dann eins der edlen Pferde. Auch in der Nachbarschaft tut sich etwas. Ein attraktiver Mann zieht ein. Da er als Witwer recht einsam ist, kümmert Friederike sich um ihn. Das ist also der dritte Band um Gut Mohlenberg. Frau Metzenthin kennt sich mit der Thematik Euthanasie und „Ballastexistenz“ bestens aus. Das spiegelt sich auch in dem Buch „Mehr als die Ehre“ wider. Wie sie die damalige Lage schildert und was Menschen wie Friederike und ihre Freunde erlebten, das schrieb sie sehr faktenreich. Selbst die Spannung fehlte auch dieses Mal nicht. Am Ende des Buches erläutert die Autorin, warum sie bestimmte Worte benutzt, die heute verpönt sind. Eigentlich selbstverständlich, dass in einem historischen Roman, diese Vokabeln vorkommen. Auch das Verhältnis der Männer in den „Schutzstaffeln“ fasst sie hier noch einmal zusammen. Es soll noch einen dritten Band geben, der dann aber die Situation nach dem Krieg schildert.

  • Bewertung

    aus Düsseldorf

    3/5

    30.03.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Spannend und bewegend

    Meine Meinung: Friederike von Aalen hat auf Gut Mohlenberg eine psychiatrische Klinik eingerichtet, in der sich die junge Medizinerin liebevoll um psychisch kranke Menschen kümmert. 1920 hat sie die Klinik eröffnet und seitdem musste sie mit vielen Situationen fertig werden. Im dritten Buch wird nun über das Jahr 1941 berichtet. Die Nazis sind an der Macht und haben die Klinik geschlossen. Offiziell führt Friederike dort jetzt ein Gestüt, auf dem sie allerdings einige Menschen mit geistiger Einschränkung beschäftigt. Als Leserin konnte ich mir gut vorstellen, dass dies ebenfalls Probleme geben könnte und so war ich dann auch nicht über einige Wendungen, die eintraten, überrascht. Die Autorin hat sehr anschaulich geschildert, was zur damaligen Zeit viele Menschen erleben mussten. Mit dem was in dieser Geschichte Friederike widerfahren ist, mussten viele andere ebenfalls fertig werden. Denn leider war dies kein Einzelfall. Ich hatte Friederike in mein Leserherz geschlossen und hoffte, dass für sie alles ein gutes Ende nehmen wird. Fazit: Spannend und bewegend wird aus einer Zeit berichtet, in der vielen großen Leid widerfahren ist. Ich selber kenne die vorherigen Bücher nicht, fand mich aber trotzdem sehr gut zurecht und fühlte mich auch sehr gut unterhalten.

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