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Hernan Diaz

1. Treue

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Valery Tscheplanowa + weitere

Spieldauer

11 Stunden und 56 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

12.08.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

179

Verlag

Argon Digital

Originaltitel

Trust

Übersetzt von

Hannes Meyer

Sprache

Deutsch

EAN

9783732405657

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Spieldauer

11 Stunden und 56 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

12.08.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

179

Verlag

Argon Digital

Originaltitel

Trust

Übersetzt von

Hannes Meyer

Sprache

Deutsch

EAN

9783732405657

Herstelleradresse

Argon Verlag AVE GmbH
Waldemarstraße 33A
10999 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@argon.de

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  • BücherBummler

    5/5

    25.08.2022

    Hörbuch-Download

    Hernan Diaz - Treue

    Wie, oh wie soll man beginnen, „Treue“ von Hernan Diaz zu besprechen? Fangen wir mit dem Grundriss an: Der erste Teil ist ein Roman des (fiktiven) Schriftstellers Harold Vanner, in dem die Geschichte von Benjamin Rask und seiner Frau Helen erzählt wird. Rask ist als Geschäftsmann an der Wall Street tätig, während seine Frau mit Empfängen und wohltätigen Projekten den Aufstieg in der Gesellschaft sicherstellt. Rask gelingt es, von dem Börsenzusammenbruch Ende der 1920er auf geradezu skandalöse und verdächtige Weise zu profitieren. Schnell entstehen Gerüchte um und Gerede über das Paar. Als Helen zusätzlich noch psychisch schwer erkrankt, wird sie, auf eigenen Wunsch, in eine Klinik eingewiesen, deren Heilmethoden ihrem Mann missfallen und ihn dazu bewegen, einzugreifen. In Teil zwei begegnen wir Andrew Bevel, der sich sicher ist, dass Vanners Benjamin Rask ihn, Andrew Bevel, porträtieren soll. Und zwar unzulänglich und rufschädigend. Er setzt alles daran, den Roman aus dem Verkehr zu ziehen, und beschließt, seine eigenen Memoiren zu schreiben, die wahre Geschichte seines Erfolges zu erzählen. Doch so richtig scheint Bevel mit seiner Geschichte nicht voranzukommen. Jedenfalls engagiert er die junge Ida Partenza, Erzählerin des dritten Teiles, die, nach seinem Diktat, seine Memoiren aufschreiben, und besonders den Stellen über Mildred, der echten Helen, eine weibliche Note geben soll. Es dauert nicht lange, bis Ida merkt, dass Bevel seine Vergangenheit so verschiebt und verformt, wie er sie haben möchte. Und bis Ida sich fragt, wie groß ihr Teil der Verantwortung ist, wenn sie diese Verfälschungen mitgestaltet. Jahre später wird das Haus der Bevels verkauft und bei einer Durchsicht der Unterlagen stößt Ida auf Mildreds Tagebuch. Den Aufzeichnungen einer sich in einer Klinik befindenden sterbenden Frau. Alles verstanden? Eine Geschichte, vier Versionen, so kann man es vielleicht am besten zusammenfassen, auch wenn sich die unterschiedlichen Blicke auf das Geschehen weniger ergänzen, als widerlegen. Diaz zeigt hier auf spannende Weise, wie der, der das Wort hat, auch der ist, der festlegt, was als wahr betrachtet wird. Dass die lauteste Stimme die ist, die überlebt. Man fühlt sich an den Spruch erinnert, der besagt, dass Historie von den Gewinnern geschrieben wird. Und dass das, was im Großen zählt, auch für die kleinen Details des Alltags zutreffend ist. Es ist ein tiefes Fass, das Diaz hier aufmacht, einem jede Grundlage für einen Anspruch auf Wahrhaftigkeit entzieht. Bei den Besprechungen zu „Treue“ bin ich des Öfteren auf den Vergleich mit Edith Wharton gestoßen. Ich habe mich eher an Wilkie Collins erinnert gefühlt, den Meister der Vielstimmigkeit, der in seinen Romanen nicht nur die Erzählperspektiven, sondern auch die Erzählmedien wechselt. Auch Diaz beherrscht diese Kunst ausgezeichnet und auf hohem Niveau. Zuerst war ich etwas misstrauisch, ob die Idee, jeden Teil von einem anderen Sprecher einlesen zu lassen, wirklich funktioniert. Sie ist naheliegend, aber gerade deswegen hatte ich die Befürchtung, dass es zu gewollt wirken könnte. Aber mit Stephan Schad, Johann von Bülow, Sabine Arnhold und Valerie Tscheplanowa hat der Argon Verlag eine stimmige und überzeugende Gruppe versammelt, die ihre jeweiligen Charaktere passend modulieren und zum Leben erwecken. Es fällt mir ungewöhnlich schwer, „Treue“ zu rezensieren, weil der größte Teil des Hörerlebnisses auf einer sehr individuellen Basis stattgefunden hat, die nicht leicht zu greifen und noch weniger mitzuteilen ist. Ich wünsche dem Roman jedenfalls viele Leser und freue mich über die Nominierung für den Booker Prize 2022.

  • Bewertung

    aus Linz

    3/5

    21.02.2026

    Hörbuch-Download

    Als Hörbuch eher enttäuschend

    Zugegeben die Erwartungen waren dank den lobenden Rezension hochgeschraubt. Der erste Abschnitt ist sehr gelungen, aber die darauffolgenden Erzählungen wirkten blass, die Figuren blieben flach, die Handlung langatmig, weil die Geschehnisse sich ja wiederholen. Vielleicht wenn ich das Buch gelesen und nicht angehört hätte, wäre es anders. Bei einem Teil reißt die Erzählung mehrmals hintereinander plötzlich ab, bzw. besteht teilweise aus den Aufzählungen von nicht zusammenhängenden Dingen, ohne dass es irgendwelche Anmerkungen gibt. Hab mir daraus keinen Reim machen können. Ich habe mir von der Vertonung viel versprochen - vier Stimmen, vier Erzähler. Dabei habe ich auf lebendige Dialoge gehofft, auf ein echtes Audio Spektakel, hier ist es nicht der Fall. In Summe nicht schlecht, werde aber wohl die Einzelheiten schnell wieder vergessen.

  • Edith Berger

    5/5

    09.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ungemein großes, elegantes Lesevergnügen

    Es sind die 20er Jahre in New York. Ein ausuferndes, unruhiges, flirrendes Zeitalter. Andrew Bevel weiß das wie kein anderer zu nutzen. Seine Börsengeschäfte sind auch dann lukrativ, wenn sie für andere den Ruin bedeuten. Besonders dann vermag er seinen Reichtum ins Unermessliche zu vermehren. Helen, Andrews Ehefrau beschäftigt sich ausschließlich mit Kunst. Sie lädt zu Hauskonzerten und Lesungen im kleinen Kreis und unterstützt KünstlerInnen und künstlerische Aktivitäten wo immer es ihr möglich ist. Die Zurückgezogenheit des Paares gibt Anlass zu vielen Spekulationen. Neben tiefer Bewunderung für das Finanzgenie und seine geheimnisvolle Frau entstehen auch bösartige, missgünstige Gerüchte.

  • literatur.phantast

    aus Nürnberg

    5/5

    29.05.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hernan Diaz' großer Wurf?!

    Nach seinem Roman "In der Ferne" kam nun sein neues Buch "Treue" und erhielt kürzlich den begehrten Pulitzer-Preis. Schon mit seinem ersten Buch konnte Diaz mich überzeugen, ohne mich total zu begeistern. Auch "Treue" schließt sich dem ganzen an, wenngleich wir hier eine gänzlich andere Geschichte zu lesen bekommen. Dabei ist "Treue" ein wunderbar intelligenter und interessanter Roman der die Lesenden auf seine ruhige, subtile Art und Weise in den Bann ziehen kann. Die Geschichte ist in vier Teile aufgeteilt und erst beim dritten Teil verstand ich den Zusammenhang. Dabei geht es hier um das große Geld, die Börse, um Geheimnisse und wer entscheidet eigentlich welche Geschichte erzählt wird bzw wahr ist?! Mir hat auch dieses Buch sehr gut gefallen ohne Begeisterungsstürme auszulösen. Ich werde auch sicher sein nächstes Buch lesen. 4.5 Sterne

  • Bewertung

    5/5

    06.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ... ein Blick auf große Börsengeschäfte

    Hernan Diaz verschafft uns hier einen interessanten Blick auf die großen Geldgeschäfte und hinter die Kulissen großer Börsenvorgänge Amerikas in den 1920er Jahren. Dabei wird aus verschiedenen Perspektiven auf den einen großen, einflussreichen Finanzier und dessen Frau geblickt - so unterschiedlich kommen dabei die beiden weg. Was für ein spannendes wie auch ergreifendes Spiel und eine unbedingte Leseempfehlung!

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