Schwedisches historisches Recht Vier Einblicke ins Mittelalter und in die Frühe Neuzeit
75,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
11.07.2022
Verlag
Böhlau KölnSeitenzahl
325 (Printausgabe)
Dateigröße
4698 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783412525460
Die Rechtslage der Frauen wird anhand römischen und kanonischen Rechts dargestellt. Nach kirchlicher Ansicht waren Frauen (weil biblisch später als der Mann geschaffen) nur mit minderen Rechten ausgestattet, so dass sie nicht am Thing beteiligt waren und nur als beschränkt geschäftsfähig galten.
Nach der dänischen Eroberung Gotlands von 1346 galt zwar zunächst sein altes Recht weiter, doch engten im 15. und 16. Jahrhundert zwei dänische Gesetze seine bisherige Handlungsfreiheit ein, weil die dänischen Könige von Volkskönigen zu absolutistischen Herrschern geworden waren. Erst der Frieden von Brömsebro vom 13./23. August 1645 beendete den Krieg zwischen Schweden und Dänemark und verlieh Gotland wieder schwedisches Recht.
Im 17. Jahrhundert verwandelten Gustav Adolf und Axel Oxenstierna Schweden zum modernen Staat, banden den Adel in die staatliche Verwaltung ein und erhoben den Reichsrat zur Übergangsregierung bei fehlender königlicher Erbfolge, um den Staat zu stabilisieren.
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