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Lilly Bernstein

1. Findelmädchen

Findelmädchen

Gesprochen von
198
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Elisabeth Günther

Spieldauer

14 Stunden und 43 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

28.07.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

209

Verlag

Hörbuch Hamburg

Sprache

Deutsch

EAN

9783844928990

Beschreibung

Rezension

Die meisten schauen weg, eine jedoch begehrt auf. Sie heißt Helga und wie sie sich zur Wehr setzt, erzählt Elisabeth Günther in einem weichen und berührenden Ton. Das passt und beeindruckt. Fazit: schockierend, herzergreifend, toll!

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Elisabeth Günther

Spieldauer

14 Stunden und 43 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

28.07.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

209

Verlag

Hörbuch Hamburg

Sprache

Deutsch

EAN

9783844928990

Herstelleradresse

Hörbuch Hamburg HHV GmbH
Völckersstr. 18
22765 Hamburg
Deutschland
Email: info@hoerbuch-hamburg.de
Url: www.hoerbuch-hamburg.de
Telephone: +49 40 89720780
Fax: +49 40 897207810

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  • Lexa

    aus Ulm

    5/5

    27.10.2022

    Hörbuch-Download

    Köln 1955

    Im Jahr 1955 kehren Helga und Jürgen aus Frankreich nach Köln zu ihrem verschollen geglaubten Vater zurück. Dieser schlägt sich mit seinem „Büdchen“ durch, Jürgen findet eine Arbeit und Helga beginnt ein Praktikum in einem Waisenhaus. Diese Zeit und Begegnungen mit schicksalshaften Menschen stellen ihr 15jähriges Leben komplett auf den Kopf. Immer in ihren Gedanken: was wurde aus ihrer Mutter? In dieser turbulenten Zeit muss Helga einiges über Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit, Glück und Unglück sowie Liebe und Schmerz erfahren. Denn zur damaligen Zeit ist es alles andere als einfach, sich als junge Frau zu behaupten. Wie schon bei „Trümmermädchen“ hat mich die Sprach- und Erzählgewalt völlig in den Bann gezogen. Das historische Köln von 1955 wird so bildhaft und farbenfroh/farbenlos gezeichnet, dass ich mir vorkam als hätte ich direkt eine Zeitreise zurückgelegt. Die 50er Jahre bringen ihren ganz eigenen Charme mit, als auch ihre Schattenzeiten. Die Dinge die Helga erlebt, haben mich staunen und wütend werden lassen. Die Ungerechtigkeit für eine junge Frau stand damals fast schon auf der Tagesordnung. Man hatte so zu funktionieren wie es die Gesellschaft/Familie von einem verlangt. Helga ist eine starke Protagonistin die sich gegen diese Regeln und Grenzen wehrt und versucht ihren ganz eigenen Weg zu finden. Das ist nicht immer ganz einfach für sie, dennoch bleibt sie mit eisernem Willen am Ball. Auch die Nebencharaktere sind sehr stark und authentisch gezeichnet und runden die Geschichte vollends ab. Der Handlungsstrang bringt einiges an Spannung und Wendungen mit, die den Leser durchaus überraschen. Eine Prise Drama darf natürlich auch nicht fehlen und eine Romanze sowieso nicht. Dennoch hält sich alles sehr gut die Waage und der historische Kontext und die wichtigen Aussagen, die das Buch trifft kommen nicht zu kurz. Diese Mischung macht das Buch unglaublich fesselnd und mitreißend. Es ist wie oben schon gesagt, fast so als würde man knappe 70 (!) Jahre in die Vergangenheit reisen. Das Ende lässt einen versöhnlich zurück, haben einem die Spannungsmomente fast den Atem geraubt. Alles in allem eine runde Sache. Wieder ein sehr schönes Buch von Lilly Bernstein. Mir haben sowohl die Kulisse, die Handlung als auch vor allem die starken Charaktere sehr gut gefallen. Deswegen gibt es nichts anderes als 5 von 5 Sternen von mir.

  • Moreena

    aus Ilsfeld

    5/5

    12.03.2025

    eBook (ePUB 3)

    Das Cover ist gut gewählt,…

    Das Cover ist gut gewählt, auch wenn ich den Zusammenhang erst nicht verstanden hab, warum ein schwarzes Mädchen auf dem Cover abgebildet ist. Es handelt sich um eine Geschichte aus der Nachkriegszeit, in der eine Familie getrennt wird und nach 10 Jahren nach dem Krieg wieder zueinander geführt wird. Die hauptfigur ist Helga, ein knapp 16 jähriges Mädchen, die nach 10 Jahren ihren Vater wiedertrifft. Helga hat Träume, wie jedes Mädchen egal welcher jahrgang, aber man fühlt sich in die Zeit von damals versetzt, wo man mit einfachen Mitteln glücklich war, die 50er jahre waren Nachkriegszeit in der vieles knapp war. Helga und ihr Bruder Jürgen sind glücklich wieder in der Heimat zu sein, während Jürgen gleich einen Job findet, mus Helga als Mädchen sich erst behaupten , um Karriere machen zu können. Man spürt , das es nicht einfach warfür die jungen und auch älteren Leute damals ....Auch Helga Vater muss seinen Platz in der Welt nach dem Krieg finden, nach seiner Gefangenschaft. Man erfährt viel über die damalige Zeit und die Probleme

  • Dirk Heinemann

    aus Hohe Börde

    5/5

    22.10.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Schwere Zeiten im Köln der 50er Jahre

    Wir schreiben das Jahr 1955. Die 15-jährige Helga und ihr Bruder Jürgen leben bei den Franzosen Claire und Albert. Nach Kriegsende hatten sie ihre Mutter verloren und der Vater war noch in Gefangenschaft. Danach lebten sie auf der Straße und wurden 1947 nach Frankreich gebracht. Das Leben als Deutsche war in Frankreich nicht immer einfach. Wirkliche Freunde haben die beiden nie gefunden. Da kam eines Tages die überraschende Nachricht aus Deutschland. Ihr Vater ist zurück und dank der Liste des Roten Kreuzes wusste er, wo Helga und Jürgen geblieben sind. Nun erwartet er sie in Köln. Mit dem Zug und gemischten Gefühlen machen sich die beiden Kinder auf den Weg in ihre alte Heimat. Was wird sie dort erwarten? Am Bahnhof werden sie von ihrem Vater empfangen. Dann geht es in ihr altes Haus. Dort wohnt auch ihre Tante Meta. Von ihrer Mutter fehlt weiter jede Spur. Keiner weiß, wo sie geblieben ist. Während Jürgen schnell Arbeit bei Ford findet, hilft Helga ihrem Vater im Büdchen. Dort verkauft er Süßigkeiten und Zeitschriften sowie Kaffee. Dieses kocht jeden Morgen Fanny, die auch sonst im Haushalt hilft. Als Helga ihren Vater bittet, sie am Gymnasium anzumelden, lehnt dieser dies entschlossen ab. Stattdessen meldet er sie an der Haushaltungsschule an. Dort soll sie sich auf das Leben als Ehefrau vorbereiten. Als ein Praktikum anstand, schickte man Helga ins Waisenheim. Als Helga am ersten Tag ins Waisenheim kam, hatte sie ein mulmiges Gefühl, denn die Erinnerungen an die Zeit auf der Stra0e ohne Eltern wurden wieder wach. Helga wurde der Nonne Jovana unterstellt. Schnell musste sie lernen, dass im Waisenhaus strenge Regeln galten. Die Kinder waren sehr scheu und trauten sich kaum mit Helga zu reden. Unter den Kindern war auch Bärbel, das Kind einer Deutschen und eines farbigen Besatzungssoldaten. Bärbel wurde nicht nur von den Nonnen drangsaliert, sondern auch von den anderen Kindern. Helga versuchte daher es Bärbel etwas leichter zu machen. Doch das war gar nicht so einfach. Sie versuchte es sogar beim Direktor des Waisenhauses, doch das machte es nur noch schlimmer.... In "Findelmädchen - Aufbruch ins Glück" nimmt uns Lilly Bernstein mit ins Köln der Nachkriegszeit. Dabei beschreibt sie sehr bildhaft die damaligen Zustände. Ein großes Augenmerk gilt dabei dem Leben der Heimkinder. Nicht alle sind Waisen. Auch ledigen Müttern werden ihre Kinder weggenommen und ins Heim gesteckt. Die erzählte Geschichte ist traurig, aber es gibt auch Lichtblicke und Helga beginnt ohne das Wissen ihrer Familie eine Stelle beim WDR und kommt so ihrem Traum einmal Schriftstellerin zu werden zumindest ein wenig näher. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Autorin schafft es sehr gut den Leser in das damalige Köln zu entführen. Trotz der insgesamt 582 Seiten wird es beim Lesen nicht langweilig. Es gibt auch einige Überraschungen. So trägt der Vater lange ein Geheimnis mit sich herum, genauso wie Fanny. Von mir bekommt das Buch volle 5 Sterne.

  • Katja

    5/5

    07.06.2024

    eBook (ePUB 3)

    Man kann das Buch gar nicht mehr weglegen!

    Ich habe das Buch in einem Schwung durchgelesen und konnte es gar nicht mehr weglegen! Absolute Kaufempfehlung! Ich war hinterher traurig, dass ich es so schnell gelesen habe! Die Autorin schreibt in einem sehr flüssigen Stil und die Kapitel sind auch nicht zu lang.

  • Mila

    aus Chemnitz

    5/5

    25.02.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Klasse!

    Nach Trümmermädchen von Lilly Bernstein musste ich mir gleich diesen Roman kaufen und er hat mich wieder sehr berührt. Ein unglaubliches Schicksal welches der kleinen Helga widerfährt. Absolut empfehlenswert!

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