Produktbild: KRAFTWERK. Die Mensch-Maschine
Band 2

KRAFTWERK. Die Mensch-Maschine Wechselwirkungen zwischen Technologie und Komposition

Aus der Reihe neue musik wissenschaft

61,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.04.2023

Abbildungen

farbige Abbildungen

Verlag

Edition text + kritik

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

22,6/14,7/3,3 cm

Gewicht

638 g

Farbe

Schwarz / Mandarine

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96707-717-9

Beschreibung

Rezension

"Reihenweise entlarvt Brocker viele Mythen, die sich um KRAFTWERK ranken. So räumt er radikal auf mit zahlreichen Unwahrheiten. Ebenso entwirrt er fachkundig, welche musikalische Leistungen auf KRAFTWERK-Alben eher epigonal und welche tatsächlich revolutionär waren.
Brocker diagnostiziert produktionstechnische Übereinstimmungen zwischen KRAFTWERK und anderen Krautrock-Bands, die viele Statements über das Alleinstellungsmerkmal KRAFTWERKs als PR entlarven. Besonders interessant wird es da, wo Brocker stillschweigende Übernahmen von Melodien aus Schlager oder Klassik für Kraftwerk-Stücke aufdeckt.
Brockers Studie untersucht zwei zentrale Fragen, die relevant sind für alle, die sich für elektronische Musik interessieren: Inwieweit kann man KRAFTWERK tatsächlich als Begründer der elektronischen Popmusik verstehen? Wären afroamerikanische Stile wie Electro, House und Techno ohne Kraftwerks Vorarbeiten möglich gewesen? Bisher waren zu diesen Streitfragen nur einseitige Geschmacksurteile, Fanmeinungen oder Schutzbehauptungen zu lesen. Brockers Studie liefert nun eine differenzierte, wissenschaftlich untermauerte Antwort."

Uwe Schütte, taz, 12.2.2024

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.04.2023

Abbildungen

farbige Abbildungen

Verlag

Edition text + kritik

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

22,6/14,7/3,3 cm

Gewicht

638 g

Farbe

Schwarz / Mandarine

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96707-717-9

Herstelleradresse

Edition Text + Kritik
Levelingstr. 6A
81673 München
DE

Email: info@etk-muenchen.de

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  • Produktbild: KRAFTWERK. Die Mensch-Maschine
  • 1 Einleitung
    1.1 Aufgabenstellung
    1.2 Quellensituation
    1.3 Zur Problematik der musikalischen Analyse in der Popularmusik
    1.4 Terminologische Unschärfe innerhalb der Popularmusik

    2 Voraussetzungen
    2.1 Krautrock – zur Situation der Rockmusik Ende der 1960er Jahre in der Bundesrepublik Deutschland
    2.2 Exkurs: Der Einfluss der Studiotechnik auf den Wandel des Stellenwerts des Parameters Sound
    2.2.1 Die Entwicklung der Studiotechnik
    2.2.2 Der spannungsgesteuerte Synthesizer und Switched-On Bach
    2.3 Die Pioniere des Krautrocks
    2.3.1 AMON DÜÜL
    2.3.2 Die Kosmische Musik und das Ohr-Label von Rolf-Ulrich Kaiser
    2.3.2.1 POPOL VUH
    2.3.2.2 TANGERINE DREAM
    2.4 Die Avantgarde vom Rhein – CAN und ORGANISATION
    2.4.1 CAN – Krautrock Stockhausen'scher Prägung?
    2.4.2 ORGANISATION – die musikalische Findungsphase von Ralf Hütter und Florian Schneider
    2.4.3 Tone Float – Entstehung, Textur und Positionierung innerhalb der Musikgeschichte
    2.4.4 Tone Float – musikalische Analyse

    3 Experimentelle Phase – von Kraftwerk bis Ralf und Florian
    3.1 Vorbemerkung
    3.2 Voraussetzungen: Studiotechnik – Produzent
    3.2.1 Studiotechnik als Klangfetisch – die Wertigkeit des Produzenten
    3.2.2 Phil Spector – Erfinder des Wall of Sound
    3.2.3 George Martin – Musiker und Produzent
    3.2.4 Brian Wilson – Prototyp einer neuen Generation von Musikschaffenden
    3.2.5 Joe Meek – Pionier des Homerecordings
    3.2.6 Die deutsche Studiolandschaft in den 1960er Jahren – ein Kampf der Kulturen
    3.2.7 Dieter Dierks – klangliches Aushängeschild deutscher Rockmusik
    3.2.8 Conny Plank – Produzent und Mentor
    3.3 Kraftwerk
    3.3.1 Entstehungsprozess und musikalische Analyse
    3.3.2 Blaupause des Industrials? – Einordnung im Kontext des Krautrocks und Vergleich mit THROBBING GRISTLE, FAUST und KLUSTER
    3.4 Personelle Umbesetzung – KRAFTWERK und NEU!
    3.5 Kraftwerk 2
    3.5.1 Musikalische Analyse
    3.5.2 Bedeutung und Wirkung
    3.6 Exkurs: Stagnation und Bombast – der Beginn der 1970er Jahre in der populären Musik
    3.6.1 Stilistische Entwicklungen in der Rock- und Popmusik in der ersten Hälfte der 1970er Jahre
    3.6.2 Der Synthesizer im popmusikalischen Mainstream – Nischendasein als klangliches Additiv
    3.6.2.1 Paul Beaver und Bernhard Krause – die Studioszene ab Ende der 1960er Jahre an der Westküste der USA
    3.6.2.2 Keith Emerson – Instrumentalist und Klanggestalter in Personalunion
    3.6.3 Der Synthesizer in der experimentellen Popularmusik – musikalisches Diktat durch neue Technologien?
    3.6.3.1 WHITE NOISE – Vorgriff auf Sampling
    3.6.3.2 TANGERINE DREAM und MOTHER MALLARD – Sequencing als kompositionsstiftendes Element
    3.6.4 "Popcorn" – der Synthesizer erobert die Charts
    3.7 Ralf und Florian
    3.7.1 Übergang zu Synthesizer-Musik und Maschinengesang
    3.7.2 Musikalische Analyse – neues Instrumentarium, neue Klänge

    4 Elektronische Popmusik – von Autobahn bis Techno Pop/Electric Café
    4.1 Autobahn
    4.1.1 Einleitung
    4.1.2 Text und Gesang
    4.1.3 Musikalische Analyse – Produktion und Sound
    4.1.4 Exkurs: Isao Tomita – Überfigur der subtraktiven Synthese
    4.2 Radio-Aktivität
    4.2.1 Einleitung und konzeptioneller Überbau
    4.2.2 Musikalische Analyse – Komposition, Sound und synthetische Sprache
    4.3 Trans Europa Express
    4.3.1 Einleitung und konzeptioneller Überbau
    4.3.2 Musikalische Analyse – der Sequenzer als Steuerungs- und Kompositionswerkzeug
    4.4 Exkurs: Der Sequenzer erobert die Tanzfläche – Giorgio Moroder und der Disco-Sound
    4.5 Die Mensch-Maschine
    4.5.1 Konzept, produktionstechnische Voraussetzungen und neue Klänge
    4.5.2 Musikalische Analyse im Vergleich: Moroder und KRAFTWERK – Technik als kompositorischer Nukleus?
    4.6 Exkurs: Punk, New Wave und Synth-Pop – die Metamorphose des Sounds in der Popularmusik gegen Ende der 1970er Jahre
    4.7 Computerwelt
    4.7.1 Umbau des Kling Klang Studios – klangliche Evolution
    4.7.2 Musikalische Analyse
    4.7.3 Computerwelt-Tour
    4.7.4 Computerwelt als Blaupause des Electros
    4.7.5 KRAFTWERK – Urväter des Technos?
    4.8 "Tour de France" und Techno Pop/Electric Café – der Übergang zur Digitalisierung der Studiotechnik
    4.8.1 Exkurs: Sampling und FM-Synthese – die digitale Revolution der 1980er Jahre
    4.8.2 Erste Demo-Versionen und die Single "Tour de France"
    4.8.3 Exkurs: Der Popsound in der ersten Hälfte der 1980er Jahre
    4.8.4 Techno Pop/Electric Café – weiterer Produktionsprozess und musikalische Analyse

    5 Die 1990er Jahre – Stagnation und Rückzug
    5.1 Exkurs: House und Techno – elektronischer Underground wird zum Massenphänomen
    5.2 The Mix
    5.2.1 Einleitung und konzeptioneller Überbau
    5.2.2 Musikalische Analyse
    5.3 Die Zeit nach The Mix – Rückzug aus der Öffentlichkeit
    5.4 Die Computerisierung der Studiotechnik in den 1990er Jahren
    5.5 "Expo 2000"

    6 Vom Jahr 2000 bis zur Gegenwart – Mythos KRAFTWERK
    6.1 Tour de France Soundtracks
    6.1.1 Konzept
    6.1.2 Musikalische Analyse
    6.2 Minimum Maximum und Florian Schneiders Ausstieg
    6.3 Die Kanonisierung des Œuvres: Der Katalog
    6.4 3-D Der Katalog und Remixes

    7 Ausblick

    Anhang
    1 Bibliografie
    2 Internetquellen
    3 Diskografie

    Danksagung