Tod einer mutigen Journalistin Emma Klar, Privatdetektivin in Wismar, erfährt, dass Jana Kühn, eine Journalistin, mit der sie einmal zusammengearbeitet hat, spurlos verschwunden ist. Janas Schwerpunkt lag auf besonderen Kriminalfällen im Umfeld der organisierten Kriminalität. Sie hatte schon häufiger untertauchen müssen, doch Emma ist besorgt. Als Jana wenig später tot aufgefunden wird, deutet für die Polizei alles auf Suizid hin. Nur Emma zweifelt und beginnt zu ermitteln. Privatdetektivin Emma Klar und ihr brisantester Fall – von der Autorin des Bestsellers "Ufermord"-
Kundinnen und Kunden meinen
4.4/5.0
Gavroche
3/5
17.07.2022
Hörbuch-Download
Rätselhafter Tod einer Journalistin
Emma Klar ist Privatermittlerin, arbeitet aber auch für das BKA. Ihr Freund Christoph hat eine eigene Sicherheitsfirma und so arbeiten sie gemeinsam an diesem Fall. Vor einiger Zeit hat Emma die Journalistin Jana kennen und schätzen gelernt. Jetzt soll sie Selbstmord begangen haben, doch das passt nicht zu der investigativen Journalistin und so beginnt Emma zu ermitteln. Sie stößt auf eine Liste von Männern, die alle vor Kurzem gestorben sind. Doch welcher Zusammenhang besteht hier?
Der Fall blättert sich erst nach und nach auf und es tauchen immer wieder "Seitenermittlungen" auf. Auch ohne Vorkenntnisse der Reihe konnte ich den Geschehnissen gut folgen. Allerdings war mir Emma Klar manchmal etwas zu sehr "Superwoman", die überall ihre Kontakte hat und zu schnell Schlussfolgerung gezogen und Verbindungen gefunden hat. Insgesamt jedoch ein interessanter Krimi, bei dem allerdings auch das angekündigte Ostsee-Flair leider etwas zu kurz kam. Auch der Bezug zum Cover fehlte mir hier.
Gut gefallen hat mir die Sprecherin Katja Liebing mit ihrer angenehmen Stimme.
crazy girl
aus Schleswig-Holstein
5/5
01.08.2022
Buch (Taschenbuch)
Fehlende Beweise
Die Journalistin Jana Kühn ist verschwunden. Ein anonymer Anruf alarmiert die Privatermittlerin Emma Klar. Jana und sie verbindet ein ähnliches belastendes Erlebnis. Als Jana tot aufgefunden wird, mag sie nicht an einen Suizid glauben. Nach und nach stößt Emma auf seltsame Todesfälle, die als Unfälle zu den Akten gelegt wurden.
Das Cover zeigt eine aufgewühlte See und passt zu den sehr emotionalen Ermittlungen von Emma Klar. Die Protagonisten werden sehr detailliert beschrieben. Die Handlung nimmt mich sofort in Beschlag und ich kann das Buch nicht aus der Hand legen. Am Ende bleiben noch einige Fragen offen, die sicherlich im nächsten Band aufgegriffen werden.
gaby2707
aus München
5/5
22.07.2022
Buch (Taschenbuch)
Emma Klar´s 7. Fall
Die Rostocker Journalistin ist verschwunden. Sie, die sich intensiv mit Verbrechen der organisierten Kriminalität beschäftigt hat, wird tot in einem kleinen Ferienbungalow in Rerik an der Ostsee gefunden. Neben sich eine leere Schachten Tabletten. Suizid? Das kann und will Privatdetektivin und BKA-Ermittlerin Emma Klar, die die Journalistin kannte und auch schon mit ihr zusammen gearbeitet hat, nicht glauben. Bei ihren Nachforschungen stößt sie immer wieder auf Ungereimtheiten. Vor allem auf drei Männer, die ebenfalls auf unnatürliche Art ums Leben gekommen sind und einen weiteren Mann, der für sie sehr verdächtig scheint. Dass sie sich mit ihren Ermittlungen selbst in höchste Gefahr bringt, ahnt sie lange nicht.
Emma Klar ist eine wie ich finde taffe und bemerkenswerte Ermittlerin, die in ihrem Leben schon einiges mitgemacht hat. Das erkennt man an vielen Kleinigkeiten, die hier und da eingeflochten werden. Sie verfolgt ihre Ziele mit einer Vehemenz, die bewundernswert ist. Aufgeben ist für sie absolut keine Option. Daher gelingt es ihr auch in diesem Fall, bei dem Vieles nicht so ist wie es scheint, Schritt für Schritt Licht in einen dunklen Abgrund zu bringen. Ich bin entsetzt, wie perfide hier ein Mensch vorgeht, um sein Ego zu befriedigen.
Katharina Peters hat es auch mit diesem Fall, der so fantastisch konstruiert ist, geschafft, mich von Anfang bis zum Schluss zu fesseln und beim Lesen zu halten. Vor allem kommt sie ohne die detaillierte Schilderung von blutrünstigen, brutalen Szenen aus. Was für mich auch ganz wichtig ist, alle Knoten werden gelöst und die losen Fäden verbinden sich zu einem nachvollziehbaren Ganzen.
Es hat mir großen Spaß gemacht, die Charaktere der Menschen, die ich hier kennenlerne, zu studieren; egal ob gut oder böse. Ich freue mich auch immer, wenn ich alte Bekannte wie Emmas Lebensgefährten Christoph oder Jörg Padorn, der Emma hier mit seinen IT-Kenntnissen unterstützt, wieder treffe und sie noch näher kennenlernen kann. Ihren Chef Moritz Tambach bewundere ich hier, wie gleichmütig er Emmas riskante Alleingänge mit trägt und sogar gegen höhere Instanzen verteidigt.
Auch wenn es für Emma und ihr Team schon der 7. Fall ist, kann man auch dieses Buch ohne Vorkenntnisse lesen, da es wie alle anderen in sich geschlossen ist. Mir macht es nur großen Spaß, die Entwicklung der Figuren von Anfang an zu begleiten. Dadurch werden sie für mich schon fast zu Freunden, die ich immer wieder gerne besuche.
Der Fall an sich beschäftigt sich auch mit Vorkommnissen in der Vergangenheit, ist sehr vielschichtig und teilweise etwas kompliziert, was mir sehr gut gefallen hat.
Das Ostseefeeling kommt auch in dieser Geschichte sehr gut rüber. Und ich konnte wieder mit ermitteln, mit rätseln und wurde vor allem sehr gut unterhalten.
Ein sehr spannend konstruierter Fall mit interessanten Menschen und Gänsehautfeeling.
Bewertung
aus München
5/5
22.07.2022
Buch (Taschenbuch)
Emma Klar´s 7. Fall Die…
Emma Klar´s 7. Fall Die Rostocker Journalistin ist verschwunden. Sie, die sich intensiv mit Verbrechen der organisierten Kriminalität beschäftigt hat, wird tot in einem kleinen Ferienbungalow in Rerik an der Ostsee gefunden. Neben sich eine leere Schachten Tabletten. Suizid? Das kann und will Privatdetektivin und BKA-Ermittlerin Emma Klar, die die Journalistin kannte und auch schon mit ihr zusammen gearbeitet hat, nicht glauben. Bei ihren Nachforschungen stößt sie immer wieder auf Ungereimtheiten. Vor allem auf drei Männer, die ebenfalls auf unnatürliche Art ums Leben gekommen sind und einen weiteren Mann, der für sie sehr verdächtig scheint. Dass sie sich mit ihren Ermittlungen selbst in höchste Gefahr bringt, ahnt sie lange nicht. Emma Klar ist eine wie ich finde taffe und bemerkenswerte Ermittlerin, die in ihrem Leben schon einiges mitgemacht hat. Das erkennt man an vielen Kleinigkeiten, die hier und da eingeflochten werden. Sie verfolgt ihre Ziele mit einer Vehemenz, die bewundernswert ist. Aufgeben ist für sie absolut keine Option. Daher gelingt es ihr auch in diesem Fall, bei dem Vieles nicht so ist wie es scheint, Schritt für Schritt Licht in einen dunklen Abgrund zu bringen. Ich bin entsetzt, wie perfide hier ein Mensch vorgeht, um sein Ego zu befriedigen. Katharina Peters hat es auch mit diesem Fall, der so fantastisch konstruiert ist, geschafft, mich von Anfang bis zum Schluss zu fesseln und beim Lesen zu halten. Vor allem kommt sie ohne die detaillierte Schilderung von blutrünstigen, brutalen Szenen aus. Was für mich auch ganz wichtig ist, alle Knoten werden gelöst und die losen Fäden verbinden sich zu einem nachvollziehbaren Ganzen. Es hat mir großen Spaß gemacht, die Charaktere der Menschen, die ich hier kennenlerne, zu studieren; egal ob gut oder böse. Ich freue mich auch immer, wenn ich alte Bekannte wie Emmas Lebensgefährten Christoph oder Jörg Padorn, der Emma hier mit seinen IT-Kenntnissen unterstützt, wieder treffe und sie noch näher kennenlernen kann. Ihren Chef Moritz Tambach bewundere ich hier, wie gleichmütig er Emmas riskante Alleingänge mit trägt und sogar gegen höhere Instanzen verteidigt. Auch wenn es für Emma und ihr Team schon der 7. Fall ist, kann man auch dieses Buch ohne Vorkenntnisse lesen, da es wie alle anderen in sich geschlossen ist. Mir macht es nur großen Spaß, die Entwicklung der Figuren von Anfang an zu begleiten. Dadurch werden sie für mich schon fast zu Freunden, die ich immer wieder gerne besuche. Der Fall an sich beschäftigt sich auch mit Vorkommnissen in der Vergangenheit, ist sehr vielschichtig und teilweise etwas kompliziert, was mir sehr gut gefallen hat. Das Ostseefeeling kommt auch in dieser Geschichte sehr gut rüber. Und ich konnte wieder mit ermitteln, mit rätseln und wurde vor allem sehr gut unterhalten. Ein sehr spannend konstruierter Fall mit interessanten Menschen und Gänsehautfeeling.
sleepwalker
5/5
07.07.2022
Buch (Taschenbuch)
Mit „Todesbrandung“ hat…
Mit „Todesbrandung“ hat Katharina Peters einen neuen Teil ihrer Serie um die Privatermittlerin Emma Klar vorgelegt. Und, obwohl das Buch bereits der siebte Band der „Ostsee-Krimi“-Reihe ist, besticht er durch seine Spannung, eine gekonnt konstruierte Geschichte und sauber ausgearbeitete Charaktere – sowohl bei den „Guten“ als auch bei den „Bösen“. Peters präsentiert ihrem Publikum einen verworrenen Fall mit einem teuflischen Puppenspieler und bringt ihre Protagonistin in höchste Gefahr und die Leserschaft um die Nachtruhe. Schön ist auch das Wiedersehen mit „alten Bekannten“: Emmas Lebensgefährte Christoph (Inhaber einer Securityfirma) und der ehemalige Journalist Jörg Padorn sind ebenfalls wieder mit von der Partie. Letzterer greift Emma auch in diesem Band mit seinen Recherchen unter die Arme. Aber von vorn. „Suchen Sie Jana!“ lautet die Anweisung eines anonymen Anrufers an die Wismarer Privatdetektivin Emma Klar. Dabei handelt es sich um die junge Journalistin Jana Kühn, mit der Emma schon einmal zusammengearbeitet hat. Zuerst macht sich außer ihr niemand Sorgen über deren spurloses Verschwinden, denn als Investigativjournalistin recherchierte häufig im Umfeld der organisierten Kriminalität und tauchte nach Aussagen von Kollegen oft für einige Zeit unter. Als Jana kurz darauf tot aufgefunden wird, steht für die Polizei schnell fest, dass die junge Frau mit einer Überdosis Schlaftabletten Suizid begangen hat. Die Akte wird geschlossen, „das Ergebnis lag längst auf der Hand“. Doch Emma „hatte Angst, Janas Freitod zu akzeptieren“, außerdem gibt es für sie einige Ungereimtheiten. Und dann findet sie nach akribischer Suche in der Wohnung der Toten eine sorgfältig versteckte Mini-SD-Karte. Inhalt: eine Liste mit Namen. Drei Menschen, deren Namen auf der Liste stehen, sind vor kurzem durch Unfälle ums Leben gekommen. Nach dieser Entdeckung nimmt Emmas Ermittlung Fahrt auf und sie muss erkennen, dass der Fall wesentlich weitere Kreise zieht, als sie zunächst dachte. Und er entwickelt sich schnell zu ihrem bislang brisantesten Fall. „Todesbrandung“ ist ein Krimi wie ein guter Wein, er braucht eine Weile, um sich zu entwickeln. Nach dem Prolog, in dem die Leserschaft eine kleine Idee bekommt, wo die Geschichte hinführen könnte, kommt einiges erstmal anders als man denkt. Nach ein paar Dutzend Seiten nimmt die Geschichte aber Fahrt und Spannung auf und man mag das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Katharina Peters‘ Sprache ist angenehm, der Krimi ist flüssig zu lesen und weitgehend angenehm unblutig, von Gewalttaten wird hauptsächlich aus zweiter Hand berichtet. Wie von der Autorin gewohnt, sind die Charaktere gut ausgearbeitet und das Buch mit Personen nicht überladen. Katharina Peters konzentriert sich auf einen sehr begrenzten Kreis von Charakteren und gibt jedem ganz spezielle Eigenheiten mit. Die Spannung wird langsam aufgebaut und dann auf hohem Niveau weitgehend gehalten. Die Geschichte dreht sich fast ausschließlich um die Ermittlungen, ein bisschen aus Emmas Privatleben wird eingeflochten, aber da ihr Lebensgefährte an den Ermittlungen beteiligt ist, sind diese unterschwellig immer präsent. Der Schluss ist stimmig und beinhaltet einen Cliffhanger, der direkt Lust auf den nächsten Teil macht. Obwohl es schon der siebte Teil der Reihe ist, kann man das Buch problemlos auch ohne Vorkenntnisse lesen, alles Wissenswerte wird erklärt. Allerdings empfehle ich allen Krimifreunden natürlich auch die Lektüre der anderen Teile und lege ihnen die anderen Serien der Autorin ebenfalls ans Herz. Emma Klar ist nämlich nicht die einzige starke Ermittlerin aus der Feder von Katharina Peters. Die einzige Frage, die sich mir stellt, ist, wie der Titel „Todesbrandung“ zustande kam. Vermutlich nur qua Gesetz der Serie (alle Titel beginnen mit „Todes“ und enden mit einem maritimen Begriff), denn mit dem Buch selbst hat er nichts zu tun. Das tut der Qualität des Buchs keinen Abbruch, daher gibt es von mir natürlich fünf Sterne.
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