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Kernschatten

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.02.2023

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

18,6/11,6/2 cm

Gewicht

200 g

Farbe

Schwarz / Eisblau

Auflage

3. Druckaufl. 2025

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-98690-7

Beschreibung

Rezension

»›Kernschatten‹ präsentiert sich als stringenter, gut zu lesender und phasenweise extrem packender Thriller vor einem ungewöhnlichen Hintergrund mit gut gezeichneten, dreidimensionalen Protagonisten.« Thomas Harbach, Robots & Dragons, März 2023 ("Robots&Dragons")
»Ein dunkles, eiskaltes, mitreißendes Crescendo, bis zum großen Finale.« Jörg Liesegang, Horatio-Bücher, 24. Februar 2023 ("Horatio-Bücher")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.02.2023

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

18,6/11,6/2 cm

Gewicht

200 g

Farbe

Schwarz / Eisblau

Auflage

3. Druckaufl. 2025

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-98690-7

Herstelleradresse

Klett-Cotta Verlag
Rotebühlstr. 77
70178 Stuttgart
DE

Email: produktsicherheit@klett-cotta.de

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  • Bewertung

    5/5

    16.03.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Der lachende Tote

    In einem russischen Park wird eine Leiche gefunden. Eine Leiche mit einem breiten Lächeln im Gesicht. Kolja Blok wurde an eben diesem Tag befördert. Von Streifenpolizist zum Leiter der Mordkommission. Und genau dann wurde diese Leiche entdeckt Ein Fotograf, Mika Mikkelsen entwickelt einen Film, Schwarz Weiß nicht digital. Alle Fotos sind von einer wunderschönen Frau, bis auf das Letzte. Dort ist ein Mann abgebildet, der auf Rohre zeigt Fernwärme Rohre. Die Frau auf den Bildern ist Irina Rosenbusch, eine Frau die ihren Mann vor einem halben Jahr als vermisst gemeldet hatte. Mika zeigt ihr Das Bild mit dem Mann. Er hatte es stibitzt. Sie kannte ihn und sie wusste von wem dieses Bild gemacht wurde. Ihrem Mann. Einige Forscher, welche im LHC, Large Hadron Collider oder einfach CERN in Genf gearbeitet haben, haben etwas entdeckt, etwas was sich ausbreitet. Allerdings führen sie diese Untersuchungen geheim und nicht mehr im CERN durch. In Russland, der Stadt von Kolja Blok. Etwas haben sie Entdeckt, etwas was gefährlicher nicht sein könnte. Kolja, Irina Und Mikel wissen nicht was sie entdeckt haben und auch nicht was dadurch passieren könnte. Ein unheimlich spannender SciFi Krimi der einen von Anfang an in den Bann zieht. Allerdings muss man sich im Klaren sein, dass das, was in diesem Buch geschieht reine Fiktion ist. Gelesen habe ich es innert 2 Tage. Hätte ich nicht geschlafen, wäre es wohl in einem Tag durchgelesen. Unbedingt Lesen.

  • Bewertung

    5/5

    18.02.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Trotz Kernschatten ein echtes Glanzstück! :)

    Eine neu eingetroffene Zufallsentdeckung zum Wochenende, gleich geschnappt, ohne Unterbrechung durchgelesen und komplett begeistert! Vor allem stilistisch auf hervorragende Art frisch und eigenständig, mischt Nils Westerboer doch einen klassischen Wissenschafts-Thriller mit dem Handlungsverlauf und der Atmosphäre eines rauchigen, immer in schummrigem Licht spielenden Noir-Krimis - was mich sowohl extrem positiv überrascht, als auch sofort gepackt und nicht mehr losgelassen hat! Dazu schafft er auf sehr feinsinnige Art Figuren voller Eigenheiten, die sich allesamt besonders anfühlen, mit einer Schreibweise, die mich auf wunderbare Art an den grandiosen Dmitry Glukhovsky erinnert. Meine Gedankenlaboruntersuchungen dieses Buches führen somit ganz klar zu einer empirisch belegbaren Leseempfehlung! :)

  • Bewertung

    4/5

    02.09.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Krimi meets Quantenphysik

    Während Kolja Block unter seltsamen Umständen zum Leiter einer Mordkommission befördert wird, soll Fotograf Mika Mikkelsen einen Schwarzweiß-Film in seinem Fotostudio entwickeln. Angesprochen von den Bildern, will er die darauf abgebildete Irina Rosenbusch kennenlernen und klaut dafür als Alibi eines der Bilder. Als er bei ihr auftaucht, erfährt er, dass ihr Mann als vermisst gemeldet wurde. Mika und Irina machen sich gemeinsam auf den Weg, den verschwundenen Wissenschaftler zu finden - gleichzeitig entdeckt Kolja eine Spur, die ihn rasch an die Fersen der beiden heftet. Bald geraten alle drei durch Zufall und Fügung in einen Strudel überraschender und unerwarteter Geschehnisse... Ein spannender Kurzthriller für zwischendurch - garniert mit einer Portion Science-Fiction und einem Schuss Quantenphysik.

  • Vanessa

    aus Heilbronn

    4/5

    29.03.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Roman der zum nachdenken anregt

    Der Grundgedanke mit dem der Roman spielt, ist für mich sehr interessant. Vor allem die Frage, wie man etwas aufhalten kann, dass nicht aufgehalten werden kann? (Paradox, ich weiß.) Anders als der Klappentext erst erahnen lässt, folgt man in dieser Geschichte nicht nur den Wissenschaftlern beim Versuch dieses Problem zu lösen, sondern vor allem zwei erstmal unbeteiligten Personen. Diese zwei werden mit seltsamen Vorkommnissen konfrontiert und rutschen mehr oder weniger zufällig immer mehr in die Geschehnisse mit hinein. Beide Charaktere würde ich nicht als klassische Helden sehen, sondern eher als ganz normale Leute, die auf einmal Teil von unerklärlichen Vorkommnissen sind und versuchen die Geheimnisse dahinter zu entschlüsseln. Bei beiden werden auch die Ecken und Kanten hervorgehoben, was sie zwar menschlicher macht, aber nicht gerade zu den beliebtesten Leuten im Ort. Ich fand es spannend zu sehen, wie sich die einzelnen Teile zusammensetzten und versucht wurde Geheimnisse zu lüften. Das Buch ist mit seinen ca. 280 Seiten eher dünner ( in einem sehr praktischen und ansprechenden Format) und ich habe mich oft gefragt, wie sich das Ende gestalten und alle Probleme gelöst würden.... und dann kam das Ende. Es hat mich etwas sprachlos zurück gelassen und meine erste Reaktion war: "Wann geht es weiter?", aber umso länger ich darüber nachdenke, umso eher verstehe ich, warum der Autor dieses Ende gewählt hat, auch wenn ich ein Leser bin der gerne so viele Informationen wie möglich erhält. Ich denke aber der Autor möchte zum diskutieren und nachdenken anregen und so ist es auch bei mir. Ich denke nach einigen Tagen immer noch über das Ende nach und stelle mir Fragen, wie: "Wer darf über gefährliche Substanzen oder Gegebenheiten für die Welt entscheiden?" und noch einige mehr, mit denen ich aber hier den Inhalt spoilern würde, deshalb zähle ich sie nicht auf. Aufgrund dessen verstehe ich, warum das Buch einen Literaturpreis gewonnen hat. Fazit: Für mich war das Buch ein spannender, kurzer Thriller aus dem Bereich Wissenschaft bzw. Sci-Fi, der zum nachdenken anregt. Gerne hätten auch noch mehr wissenschaftliche Elemente tiefer aufgearbeitet werden können. Das Buch lässt sich schnell und gut lesen und aufgrund des handlichen Formats perfekt zum mitnehmen geeignet ist.

  • Astrid Wergen

    2/5

    02.04.2025

    eBook (ePUB 3)

    Ein Flop

    In einem Park in Murmansk wird eine entstellte Leiche gefunden. Der Polizist Kolja Blok wird mit dem Fall betreut, und soll den Mordfall aufklären. Doch zum einen hat Kolja gar keine Lust auf die Ermittlung, noch scheint er qualitativ dafür berufen. Er braucht die Hilfe eines Portiers, der ihm sehr oft Tipps gibt, um den Fall voran zu bringen. Man bekommt recht schnell das Gefühl, hier einen Ermittler zu haben, der als Marionette genützt wird, um Dinge zu vertuschen. Zur gleichen Zeit erhält Mika, der in einem Fotogeschäft arbeitet, den Auftrag, einen Film sehr schnell zu entwickeln. Der Auftraggeber legt ihm eine Stange Geld auf den Tisch, und Mika legt los. Von den entwickelten 24 Fotos sind 23 derselben Frau, ein Bild zeigt einen vermissten Forscher, der auf diesem Bild noch am Leben ist. Mika beginnt, selbst zu ermitteln, und platzt mitten in ein Forschungsprojekt, dessen vermeintliche Brisanz ihm fast das Leben kostet, da er in die Fänge einer dubiosen Gruppe gerät, die ein Forschungszentrum abschirmen müssen. Hier ist ein Forschungsprojekt aus den Fugen geraten, und die Zeit läuft, um das Problem in den Griff zu bekommen. Was hier noch recht spannend klingt, klingt nur so. Leider hat mich der Klappentext verführt, diesem Buch eine Chance zu geben, und ich wurde leider enttäuscht. Ich hatte einen spannenden SciFi Thriller erwartet. Der Fokus lag hier eher nicht auf der SciFi, sondern eher auf der Ermittlungsebene. Ich hatte den Eindruck, ich lese einen Krimi oder Thriller, und nicht einen SciFi Roman. Die Materie, die hier angepriesen wird, die sich unkontrolliert ausbreitet, findet für mein persönliches Empfinden kaum Beachtung. Auch am Schluss fehlt mir die eindeutige Aufklärung, wie das Problem gelöst wird. Es fehlt mir komplett der Aspekt, dass die Forscher alles tun, dass die Öffentlichkeit nicht davon erfährt, oder was die Konsequenzen sein können. Stattdessen wird nebenbei erwähnt, dass hier mehrere Menschen gesundheitlich betroffen und verschollen sind, weil sie an diesem Projekt mitgearbeitet haben bzw. mit der Materie in Kontakt kamen. Der Polizist Kolja Blok ist mit dem Fall fürchterlich überfordert, würde ihm ein Kollege vom Empfang nicht immer wieder helfen, hätte er so gar keine Chance weiter zu kommen. Mika, der eigentlich mit seiner Zukunft als Fotograf hadert, ist erfolgreicher in den Ermittlungen. Er macht die Frau des verschwundenen Forschers ausfindig, und kann zumindest zum Teil rausfinden, was es mit der Materie auf sich hat. Ja, dieses Buch kann man schon lesen. Es ist auch irgendwie einfach zu lesen. Und doch hat es mich nicht überzeugt. Vielleicht sollte ich sagen: die Protagonisten haben mich überhaupt nicht überzeugt und nicht abgeholt. Ein dermaßen unmotivierter und unfähiger Polizist hat in so einem vermeintlichen Thriller nichts zu suchen. Wenn er wenigstens tollpatschig oder lustig gewesen wäre, aber nein, er hat mich einfach nur wütend gemacht. Gleichermaßen wächst ein blassgrauer Fotograf über sich hinaus und wird zum Actionhelden mutiert: auch das habe ich weder Mika noch dem Autoren abgekauft. Allein die ersten zwei Drittel kam für mein Empfinden die Geschichte kaum in Gang. Erst im letzten Drittel hatte ich das Gefühl: oh, ich sollte fertig werden, und mich mehr um die Materie kümmern. Hier hätte man ruhig noch einen ausführlicheren Erzählstrang aus Sicht der Forscher spendieren können, der die Not der Forscher beschreibt, welchen Problemen sie gegenüber standen und warum sie haben gehen müssen. So ganz klar war mir nicht, was aus so einer Forschungsgruppe geworden ist (aber vielleicht hab ich das auch nur überlesen). Bei diesem Buch muss ich sagen: nette Grundidee, die definitiv mehr Potential hatte, als genützt wurde. Ich hatte mich mehr auf den Fokus der Forschungsgruppe gefreut, und der blieb für mein persönliches Empfinden weit hinter der Strecke. Schade, das Cover und der Klappentext haben hier zu viel versprochen.

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